Schweiz

St.Gallen SG: Bussen neu online bezahlen

Die Stadtpolizei St.Gallen stellt auf ein Online-Bussenportal um. Anstatt eines beigelegten Einzahlungsscheins verfügen Ordnungsbussen neu über einen QR-Code, welcher mit dem Smartphone oder Tablet eingelesen werden kann und auf das Online-Bussenportal der Stadtpolizei verweist. Dort können Bussen direkt bezahlt werden. Wer nicht online bezahlen will, kann weiterhin einen Einzahlungsschein anfordern oder bekommt diesen automatisch nach 30 Tagen zugestellt. Die Stadtpolizei St.Gallen bietet ab 1. Oktober 2021 wie bereits aus anderen Städten und Kantonen bekannt, eine schnelle und einfache Möglichkeit zur Bezahlung von Ordnungsbussen an. Neu wird auf Ordnungsbussen ein QR-Code abgebildet sein, welcher mit dem Smartphone oder Tablet eingelesen werden kann. Nach dem Einlesen wird direkt auf das digitale Bussenportal der Stadt St.Gallen verwiesen. Auf dem Portal können Bussen innerhalb von 30 Tagen über diverse Zahlungsmittel (Kreditkarte, Post E-Finance, Postcard oder Twint) bezahlt werden. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit, Details zur Busse aufzurufen oder, falls der Fahrzeughalter nicht selber gefahren ist, eine andere Person zu hinterlegen. Wird die Busse nicht fristgerecht bezahlt, wird automatisch nach Ablauf der 30 Tage eine Übertretungsanzeige mit Einzahlungsschein per Post versendet. Einzahlungsscheine können über das Bussenportal auch aktiv angefordert werden, falls nicht online bezahlt werden möchte.

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Kanton AG: Sicher auf dem Velo unterwegs – mit Licht

Der Herbst naht mit grossen Schritten und wird schon bald für schlechtere Sicht und schwierige Strassenverhältnisse sorgen. Umso wichtiger ist ein funktionierendes Licht am Velo. Velofahrerinnen und Velofahrer gehören zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmern. Durch den anhaltenden Boom hat sich deren Zahl stark vergrössert, was sich leider auch in steigenden Unfallzahlen widerspiegelt. In der Herbst- und Winterzeit steigt das Risiko zusätzlich, als Velofahrer übersehen zu werden. Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen.

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Bern BE: Erneut Wachenschliessungen und Freisperre infolge Kundgebungsaufrufen

Für kommenden Donnerstagabend wird in Bern erneut zu einer unbewilligten Kundgebung aufgerufen. Wie sich in den vergangenen Wochen gezeigt hat, ist keine Deeskalation spürbar. Deshalb wird die Kantonspolizei Bern wiederum mit einem Grossaufgebot im Einsatz stehen. Dafür muss ein Grossteil der Polizeiwachen am Donnerstag und Freitag schliessen und eine Freisperre für die Mitarbeitenden verhängt werden. Für Donnerstag, 30. September 2021, wird in Bern erneut zu einer unbewilligten Kundgebung aufgerufen. Insbesondere an den vergangenen beiden Donnerstagen hat sich ein Eskalationspotential manifestiert. Zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, insbesondere aber auch, um unbeteiligte Dritte sowie exponierte Gebäude wie etwa das Bundeshaus schützen zu können, wird die Kantonspolizei Bern diesen Donnerstag wiederum mit zahlreichen Polizistinnen und Polizisten im Einsatz stehen.

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Davos Platz GR: Kollision zwischen Personenwagen und Fahrradlenker (80)

Auf der Talstrasse in Davos Platz ist am späten Dienstagvormittag ein Auto mit einem Fahrrad kollidiert. Der Fahrradlenker wurde schwer verletzt. Ein 81-Jähriger beabsichtigte kurz vor 11.30 Uhr vom Reginaweg kommend in die Talstrasse einzufahren und die Fahrt in Richtung Davos Dorf fortzuführen. Dabei kollidierte er mit dem auf der Talstrasse in Richtung Bahnhof Davos Platz fahrenden 80-jährigen Fahrradlenker.

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Niederwil SG/A1: Zwei Unfälle auf Autobahn - Verkehrsbehinderung durch Fahrzeugteile

Am Dienstagmorgen (28.09.2021), ist es zwischen 07:45 Uhr und 09:25 Uhr zu zwei Auffahrkollisionen auf der Autobahn A1, Höhe Niederwil, gekommen. Dabei wurden zwei Personen verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Zudem nahm die Kantonale Notrufzentrale in der gleichen Zeit zwei Meldungen von Fahrzeugteilen sowie einem Pannenfahrzeug auf demselben Autobahnabschnitt entgegen. Um 07:45 Uhr fuhr ein 37-jähriger Mann mit seinem Auto auf der A1 von Uzwil Richtung Gossau. Gleichzeitig fuhr eine 35-Jährige Frau mit ihrem Auto hinter dem 37-jährigen Mann und seinem Auto in dieselbe Richtung. Auf Höhe Niederwil musste der 37-Jährige verkehrsbedingt eine Vollbremsung einleiten und sein Auto bis zum Stillstand anhalten. Die 35-Jährige bemerkte dies zu spät und leitete ebenfalls eine Vollbremsung ein. Trotz der Vollbremsung kollidierte das Auto der 35-Jährigen mit dem Auto des 37-Jährigen. Anschliessend rollten beide Autos noch weiter und kamen auf dem Überholstreifen zu stehen. Die 35-jährige Frau wurde dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Seon AG: Kollision fordert eine verletzte Person

Am Dienstag verlor ein 28-jähriger Automobilist die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte mit dem korrekt entgegenkommenden Auto. Der Lenker verletzte sich dabei leicht und wurde durch die Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 28. September 2021, kurz nach 07 Uhr, in Seon. Ein 28-jähriger Autolenker fuhr mit seinem VW Polo von Seon herkommend, auf der Schafisheimerstrasse, in Richtung Schafisheim. Dabei geriet er mit seinem Fahrzeug, am rechten Strassenrand, in die Grasnarbe worauf er die Herrschaft über sein Fahrzeug verlor, ins Schleuder kam und mit dem korrekt entgegenkommenden Auto kollidierte.

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Hölstein BL: Alkoholisierter PW-Lenker (40) verursacht Selbstunfall

Am Montag, 27. September 2021, kurz vor 22.00 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Personenwagenlenker im Holenweg in Hölstein BL einen Selbstunfall. Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 40-jähriger Personenwagenlenker auf dem Holenweg vom Schulhaus kommend in Richtung Buechring. Auf Höhe der Liegenschaft Holenweg 28 wich er den auf der Gegenfahrbahn installierten Strassenpoller aus und kollidierte rechtsseitig mit einem Geländer. Personen wurden keine verletzt.

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Bern BE: Mann beraubt und verletzt - Polizei sucht Zeugen

In der Nacht auf Dienstag ist in Bern ein Mann beraubt worden. Ein Unbekannter bedrohte ihn, forderte die Herausgabe von Geld und griff ihn tätlich an. Der Mann wurde verletzt. Es werden Zeugen gesucht. Am Dienstag, 28. September 2021, meldete ein Mann kurz vor 2.30 Uhr auf einer Polizeiwache in Bern, dass er kurz zuvor beraubt worden sei. Er wies Verletzungen auf und wurde von einem aufgebotenen Ambulanzteam zur medizinischen Versorgung in ein Spital gebracht.

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Ziegelbrücke GL: Raubüberfall auf 17-jährige Frau - Zeugenaufruf

Am Dienstag, 28.09.2021, 07.40 Uhr, ereignete sich am Sustweg in Ziegelbrücke ein Raubüberfall auf eine 17-jährige Frau. Nach ersten Aussagen war das Opfer auf dem Weg zum Bahnhof, als es zur Begegnung mit zwei Männern kam, die Schutzmasken trugen. Die 17-Jährige wurde mit einem Messer zur Herausgabe ihres Portemonnaies bedrängt. In der Folge entwendeten die Angreifer Bargeld und rannten in Richtung Niederurnen davon. Es wurde niemand verletzt.

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Kanton OW: Mehrere Verkehrsunfälle an einem Vormittag

Am 28.09.2021 ereigneten sich innerhalb von zwei Stunden drei Verkehrsunfälle. Bei diesen handelte es sich um zwei Auffahr- und eine Frontalkollision beim Linksabbiegen. Dabei wurde ein Rollerfahrer mittelschwer verletzt. Am Dienstag den 28.09.2021 um zirka 07.37 Uhr kam es auf der Brünigstrasse, Fahrtrichtung Luzern, zwischen Giswil und Kaiserstuhl bei einer Lichtsignalanlage zu einer Auffahrtskollision. Dabei übersah eine 28-jähige Fahrzeuglenkerin das Kolonnenende und kollidierte mit dem Fahrzeugheck eines anderen Personenwagens. Dabei entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.

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Flüelen UR: Kollision zwischen Motorrad und Personenwagen – eine Person verletzt

Am späten Montagabend, 27. September 2021, kurz vor 21.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Motorrads mit Urner Kontrollschild auf der Höhenstrasse in Richtung Ober Winkel. Zur selben Zeit fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Höhenstrasse in Richtung Norden. Bei der Verzweigung Höhenstrasse / Ober Winkel kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.

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Spiringen UR: Alkoholisierte PW-Lenkerin (32) verursacht Selbstunfall

Am Montag, 27. September 2021, gegen 17.30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Klausenstrasse in Richtung Unterschächen. Kurz nach dem Dorf Spiringen verlor sie aus derzeit unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit dem rechtsseitigen Randstein. In der Folge überschlug sich ihr Fahrzeug und blieb auf dem Dach liegen.

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Rikon ZH: Täter sprengen Geldautomat – Zeugenaufruf

In der Nacht auf Dienstag (28.9.2021) ist in Rikon im Tösstal (Gemeinde Zell) ein Geldautomat gesprengt worden. Die Täterschaft konnte Bargeld entwenden. Um 3.20 Uhr sprengte eine unbekannte Täterschaft beim Bahnhof Rikon einen Geldautomaten. Die unbekannte Täterschaft konnte nach jetzigem Erkenntnisstand über hunderttausend Franken erbeuten und unerkannt flüchten. Durch die Sprengung wurde der Automat vollständig zerstört. Personen dürften keine zu Schaden gekommen sein.

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Gossau und Oberbüren SG: Zwei Unfälle - geflüchtet

Montagnacht (27.09.2021), in der Zeit zwischen 21:30 Uhr und 23:20 Uhr, ist es in Gossau (siehe unten)  und Oberbüren (siehe Titelbild)  zu zwei Selbstunfällen gekommen, bei denen die verantwortlichen Autofahrer sich von der Unfallstelle entfernten. Beide Autofahrer konnten anschliessend durch die Kantonspolizei St.Gallen angehalten werden. In beiden Fällen wurden die Autofahrer als fahrunfähig eingestuft. Niemand wurde verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

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Bunnadern SG: 9-jähriger Junge rennt in Auto

Am Montag (27.09.2021), kurz vor 13:45 Uhr, ist an der Haselackerstrasse ein Auto mit einem Kind zusammengestossen. Ein 9-jähriger Junge wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand geringer Sachschaden. Eine 72-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Haselackerstrasse Richtung St. Peterzell. Gleichzeitig befand sich ein 9-jähriger Junge auf dem Gehweg der Haselackerstrasse. Auf Höhe Schulhaus dürfte der 9-Jährige unvermittelt vom Gehweg auf die Strasse gerannt sein.

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Aegerten BE: Ursache des Brandes in Lagerhalle nicht mehr zu bestimmen

Die Ermittlungen zum Brand in einer Lagerhalle mit abgestellten Fahrzeugen von Ende Mai in Aegerten sind abgeschlossen. Die Brandursache konnte aufgrund des Zerstörungsgrads nicht mehr eruiert werden. Am Mittwoch, 26. Mai 2021, ist bei einem Gärtnereibetrieb an der Schwadernaustrasse in Aegerten ein Brand in einer Lagerhalle mit abgestellten Fahrzeugen ausgebrochen (Polizei.news berichtete).

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Elgg ZH: Dachbrand in Zweifamilienhaus

Bei einem Dachbrand in einem Zweifamilienhaus ist am Montagabend (27.09.2021) in Elgg ein Schaden von mehreren zehntausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand. Kurz nach 21:15 Uhr meldete ein Anwohner, dass bei einem Zweifamilienhaus das Dach brennen würde. Durch die rasche Intervention der Feuerwehr konnte der Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarshäuser verhindert werden. Die Bewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit und blieben unverletzt. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

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Laupen ZH: Verkehrsunfall fordert schwerverletzten Velofahrer

Bei einer Kollision zwischen einem Velo und einem Personenwagen ist am späten Montagnachmittag (27.09.2021) in Laupen (Gemeinde Wald) ein Zweiradfahrer schwer verletzt worden. Eine 55-jährige Autofahrerin fuhr kurz vor 15 Uhr auf der Goldingerstrasse von Laupen herkommend Richtung Goldingen. Beim Linksabbiegen kollidierte die Lenkerin mit einem entgegenkommenden 55-jährigen Velofahrer. Dabei zog sich der Velofahrer schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshelikopter der Rega in ein Spital geflogen werden.

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Basel BS: Festnahme von Einbrechern (Algerier, 30, 47) – Zeugenaufruf

Am Dienstag, 28. September 2021, um circa 02.45 Uhr, sind Unbekannte in ein Ladenlokal in der Gasstrasse eingebrochen. Dank einer aufmerksamen Anwohnerin konnte die Kantonspolizei Basel-Stadt zwei Tatverdächtige stellen und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen. Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft hatte die Anwohnerin der Polizei gemeldet, sie habe merkwürdige Geräusche gehört und zwei Männer um die Lokalität schleichen sehen. Aufgrund ihrer Beschreibung konnten die ausgerückten Polizistinnen und Polizisten während einer Fahndung zwei Tatverdächtige feststellen und anhalten. Es handelt sich um einen 30- und einen 47-jährigen algerischen Staatsbürger.

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Zürich ZH: Grosseinsatz der Feuerwehr an der Langstrasse

Ein Brand im 3. Untergeschoss eines Bürogebäudes an der Langstrasse stellte gestern die Berufs- und Milizfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich vor grosse Herausforderungen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und giftiger Brandgase wurde der Einsatzort grossräumig abgesperrt und die Anwohner gebeten, Türen und Fenster zu schliessen und Belüftungen auszuschalten. Es gab keine verletzten Personen, der Einsatz dauerte mehrere Stunden. Um 16.20 Uhr wurde gestern die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) über den Feuerwehrnotruf 118 informiert, dass aus einem Bürogebäude an der Langstrasse starker Rauch dringe. Die Berufsfeuerwehr rückte umgehend mit dem Grossalarm aus und durchsuchte unter Atemschutz das inzwischen evakuierte Gebäude. Dabei stellte sie einen Brand im Keller des 3. Untergeschosses fest, ohne vorerst den genauen Brandherd finden zu können. Die Lage war, nicht zuletzt auch wegen der starken Rauchentwicklung, sehr unübersichtlich. Es gelang den Einsatzkräften erst nach mehreren Stunden, den Brandherd zu lokalisieren und zu ihm vorzudringen, um das Feuer erfolgreich zu bekämpfen.

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Luzerner Polizei: 2. Ausbildungsphase für die Aspirantinnen und Aspiranten

Willkommen in der zweiten Ausbildungsphase, dem sogenannten Praxisjahr. Nach der ersten Phase, welche mehrheitlich an der IPH stattfand, folgt nun für unsere Aspirantinnen und Aspiranten ein Jahr in der Ausbildungsformation bei uns im Korps. In diesem Jahr geht es darum das erlernte Fachwissen zu vertiefen, Erfahrungen im Polizeialltag zu sammeln, die Arbeitskolleginnen und -kollegen zu unterstützen und umfassende Einblicke in die Tätigkeiten von diversen Abteilungen und Fachstellen zu erhalten.

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Unterterzen SG / A3: Frontalkollision fordert Todesopfer

Am Dienstag (28.09.2021), kurz vor 02:40 Uhr, hat sich auf der Autobahn A3 zwischen Walenstadt und Murg, im Tunnel Quarten, eine Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Sattelschlepper ereignet. Der bislang unbekannte Autofahrer ist dabei verstorben. Der 32-jährige Lastwagenchauffeur wurde leicht verletzt. Die Autobahn A3 ist gesperrt. Der Verkehr auf der Autobahn A3 wurde vergangene Nacht aufgrund von Bauarbeiten auf der südlichen Fahrbahn Richtung Sargans auf der nördlichen Fahrbahn Richtung Zürich im Gegenverkehr geführt. Gemäss bisherigen Erkenntnissen dürfte ein bislang nicht identifizierter Autofahrer mit seinem Auto aus unbekannten Gründen auf den Überholstreifen geraten sein. Dort prallte das Auto frontal gegen einen korrekt entgegenkommenden Sattelschlepper eines 32-jährigen Mannes.

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Schaffhausen SH: Kollision zwischen Lastwagen und Auto - Rotlichtmissachtung

Am Montagmorgen (27.09.2021) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto ereignet. Personen wurde dabei keine verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Um 07.00 Uhr am Montagmorgen (27.09.2021) fuhr in der Stadt Schaffhausen eine 45-jährige Schweizerin mit einem Lastwagen von der Rheinuferstrasse in die Mühlenstrasse ein. Dabei übersah die Lastwagenlenkerin das Rotlicht. Zur gleichen Zeit bog eine 53-jährige Schweizerin mit einem Auto von der Grabenstrasse in die Rheinuferstrasse ab. In der Folge kam es auf der Verzweigung zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.

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Brot-Plamboz NE: Kettenkollision mit fünf Fahrzeugen

Am Montag, den 27. September 2021 um 7.40 Uhr ereignete sich auf der RC170 bei Les Attis in Brot-Plamboz auf der Fahrt von Les Petits-Ponts in Richtung La Tourne eine Kettenkollision, an der fünf Fahrzeuge beteiligt waren, weil eine Ladung auf ein entgegenkommendes Lieferfahrzeug fiel. Eine der beteiligten Fahrer wurde von der Roland-Ambulanz ins RHNe La Chaux-de-Fonds gebracht.

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Basel BS: Traktor mit Anhänger streift Lieferwagen - Zeugenaufruf

Am Montag, 27.09.2021 um ca. 06:45 Uhr fuhren drei grüne Traktoren mit Anhänger über das Verzweigungsgebiet Schwarzwaldstrasse / Grenzacherstrasse in Richtung Badischer Bahnhof. Als der dritte Traktor mit Anhänger das Verzweigungsgebiet überquerte, streifte er mit seinem Anhänger einen von der Grenzacherstrasse kommenden Lieferwagen. Ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, verliess der Traktor die Unfallstelle und fuhr in Richtung Bäumlihofstrasse davon.

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Lohn-Ammannsegg SO: Selbstentzündung von Leinöl führte zu Brand

Der Brand in einem Wohnhaus und Gewerbebetrieb in Lohn-Ammannsegg, vom 21. September 2021, ist geklärt (Polizei.news berichtete). Dieser wurde durch unsachgemässes Entsorgen eines Gegenstandes, welcher mit Leinöl kontaminiert war, ausgelöst. Dies haben Abklärungen durch Spezialisten der Polizei Kanton Solothurn ergeben. Am 21. September 2021 kam es in einem Wohnhaus und Gewerbebetrieb in Lohn-Ammannsegg zu einem Brand. Ermittlungen zur Brandursache haben inzwischen ergeben, dass der Brand auf eine unsachgemässe Entsorgung eines Gegenstandes zurückzuführen ist, der mit Leinöl kontaminiert war. Das Leinöl konnte sich selbst entzünden und weiteres Material in Brand setzen.

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Basel BS: Frau (62) Opfer eines Raubes - Zeugenaufruf

Am Montag, 27. September 2021, um kurz nach 12.00 Uhr, wurde in der Bundesstrasse bei der Tramhaltestelle Schützenhaus, Höhe Kiosk, eine Frau Opfer eines Raubes. Es wurde niemand verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hatte die 62-jährige Frau am Automaten ein Billett gelöst, als sich ihr ein Unbekannter von hinten näherte. Er versuchte, ihr die Umhängetasche zu entreissen. Da die Frau die Tasche festhielt, raubte er sie mit Gewalt. Der Täter floh Richtung Schützenmattpark. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb erfolglos.

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Winterthur ZH: Rollstuhlfahrer (63) attackiert und verletzt - Zeugenaufruf

Ein Mann hat am Montagnachmittag (27.9.2021) im Intercity von St. Gallen nach Genf einen Rollstuhlfahrer attackiert und verletzt. Der mutmassliche Täter konnte in Winterthur verhaftet werden. In einem der hinteren Wagen hielt sich ein 63-jähriger Rollstuhlfahrer auf der Plattform der 1. Klasse auf. Kurz vor Winterthur ging gegen 13.45 Uhr ein 30-jähriger Türke auf den Schweizer zu und schlug grundlos auf ihn ein. Dabei erlitt der Rollstuhlfahrer Verletzungen im Gesicht. Die alarmierte Kantonspolizei konnte beim planmässigen Halt in Winterthur den Verletzten der Rettungssanität übergeben und den mutmasslichen Angreifer verhaften.

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Arosa GR: Einbruchdiebstahl in Baucontainer – Zeugenaufruf

Am Wochenende ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer in Arosa eingebrochen. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen. Die Unbekannten brachen den Container auf der Baustelle beim Bahntunnel Arosa zwischen Samstag, 15 Uhr und Sonntag, 14 Uhr gewaltsam auf. Sie entwendeten Geräte im Wert von mehr als zehntausend Franken. Die Tatverdächtigen haben zudem Diesel von der Baustellen-Tankstelle abgezapft.

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Winterthur ZH: Streit mit Messer – zwei Personen verhaftet

Am Sonntag, 26. September 2021, ereignete sich in der Winterthurer Innenstadt eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen, wobei beide verletzt wurden. Die Beteiligten wurden von der Polizei verhaftet. Kurz nach 19 Uhr meldete eine Passantin der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass sie habe beobachten können, wie ein am Boden liegender Mann von einem anderen Mann angeschrien und mit einem Messer bedroht worden sei. Vor Ort trafen die Patrouillen der Stadtpolizei Winterthur auf zwei Personen, die Schnittverletzungen an den Händen aufwiesen.

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Burgdorf BE: Ermittlungen zu Flaschen- und Eierwürfen abgeschlossen

Die Kantonspolizei Bern konnte vier Männer ermitteln, die mutmasslich über mehrere Jahre hinweg in Burgdorf und umliegenden Gemeinden immer wieder gezielt Autofahrten unternommen haben, um Gegenstände wie Glasflaschen und Eier aus dem Auto zu werfen. Sie wurden nun wegen diverser Delikte zur Anzeige gebracht und werden sich vor der Justiz verantworten müssen. Im Zeitraum zwischen Frühjahr 2019 und Frühjahr 2020 erreichten die Kantonspolizei Bern aus Burgdorf und umliegenden Gemeinden vermehrt Meldungen zu Eierwürfen.

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Wil SG: Unfall im Kreisverkehrsplatz

Am Montag (27.09.2021), kurz nach 06:00 Uhr, ist es auf der Georg-Rennerstrasse in einem Kreisverkehrsplatz zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen gekommen. Eine 22-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt. Sie konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Ein 48-jähriger Mann befuhr mit seinem Lastwagen auf der Georg-Rennerstrasse den inneren Fahrstreifen eines Kreisverkehrsplatzes. Anschliessend beabsichtigte er den Kreisverkehrsplatz bei der zweiten Ausfahrt zu verlassen. Dazu befuhr er den äusseren Fahrstreifen des Kreisverkehrsplatzes.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.