In Kestenholz hat sich am frühen Sonntagmorgen ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang und/oder zu derjenigen Person machen können, welche das Auto zum Unfallzeitpunkt gelenkt hat.
Am Sonntag, 7. November 2021, kurz vor 4.15 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung ein, dass sich auf der Gäustrasse in Kestenholz ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet habe.
Am Samstagmittag ist es auf der Schanfiggerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker und seine Beifahrerin wurden dabei verletzt.
Drei teils stark alkoholisierte Autofahrer mussten in der Nacht zum Sonntag in Rickenbach bei Wil, Oberaach und Frauenfeld ihre Führerausweise abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau kontrollierten kurz vor 20.30 Uhr an der Mattfeldstrasse einen Autofahrer. Die Atemalkoholprobe ergab beim 69-jährigen Schweizer einen Wert von 0,65 mg/l.
Am frühen Sonntagmorgen (07.11.2021) nahm die Stadtpolizei einen jungen Mann in Gewahrsam. Dieser verhielt sich auf dem Polizeiposten aggressiv und wollte das Gebäude im Anschluss an die Amtshandlungen nicht verlassen.
Als er dann auch noch eine Sachbeschädigung beging, wurde er in Gewahrsam genommen.
Bei einem Arbeitsunfall ist am Samstagnachmittag (6.11.2021) in Knonau ein Landwirt tödlich verunfallt.
Im Verlauf des späteren Nachmittags geriet ein 59-jähriger Landwirt aus zurzeit unbekannten Gründen in einen Futtermischwagen. Dabei wurde er tödlich verletzt. Die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Ein Blick Richtung Berggipfel offenbart es: Der Winter hat Einzug gehalten. Als Folge davon musste für drei Urner Alpenpasse die Wintersperre verhängt werden.
Der Gotthardpass wurde am Freitag, 5. November 2021, definitiv geschlossen.
Am Samstag (06.11.2021), um 17:37 Uhr, hat ein 84-Jähriger mit seinem Auto mehrere Posten auf der Bahnhofstrasse umgefahren.
Er war in angetrunkenem Zustand unterwegs.
Am Sonntag (07.11.2021), um 04:30 Uhr, ist ein 16-Jähriger Eritreer nach einem Einbruchdiebstahl in ein Einkaufsgeschäft an der St.Georgenstrasse durch die Stadt- und die Kantonspolizei St.Gallen festgenommen worden.
Der mutmassliche Einbrecher demolierte die gläserne Eingangstür des Verkaufsgeschäfts, betrat dieses, behändigte Wertsachen und Verkaufsgegenstände und flüchtete danach zu Fuss.
Am Sonntag (07.11.2021, um 03:50 Uhr, ist ein 38-Jähriger mit seinem Auto auf der Rheinstrasse mit einem Baum kollidiert.
Der unverletzt gebliebene Fahrer wurde als Fahrunfähig eingestuft.
Am Samstag, 06.11.2021, ca. 11.00 Uhr, kam es an der Oberdorfstrasse in Mollis zu einem Brandfall mit Sachschadenfolge.
Die Bewohnerin eines Einfamilienhauses bemerkte im Hausflur Feuer und Rauch aus einer elektrischen Steckdose.
Am Samstagnachmittag (06.11.2021) nahmen in Chur am Protestmarsch mit dem Thema "Stopp Corona-Diktatur" und "Nein zum Covid-Gesetz" gegen 2000 Personen teil.
Die Stadtpolizei Chur bewilligte den Anlass unter Auflagen. Die Bilanz zur Kundgebung fällt positiv aus.
Die Bevölkerung hat die freiwillige Waffenrückgabe in Hinwil genutzt und eine grosse Anzahl an Waffen, Waffenbestandteile und Munition zur Vernichtung abgegeben.
Im laufenden Jahr hat die Kantonspolizei in den Polizeiposten bereits 7,5 Tonnen Waffen sowie Zubehör entgegen genommen und fachgerecht entsorgt.
Am Freitag, 5. November 2021, um ca. 17.40 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass in einem Mehrfamilienhaus an der Dorfstrasse in Seelisberg ein Brand ausgebrochen sei.
Die unverzüglich ausgerückten Feuerwehren stellten in einer Wohnung eine starke Rauchentwicklung fest. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Am Samstag (06.11.2021), um 12:30 Uhr, ist auf der Flawilerstrasse, Höhe ARA, ein Auto in Vollbrand geraten.
Die Kantonspolizei St.Gallen geht von einer technischen Ursache aus.
Am späten Freitagabend, 5. November 2021, kam es auf der Kreuzung Binzmühlestrasse/Thurgauerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer. Die fahrzeuglenkende Person entfernte sich danach unerkannt vom Unfallort.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am frühen Samstagmorgen (6.11.2021) ist es auf der A15 (Gemeindegebiet Uster) zu einer Kollision mit drei Fahrzeugen gekommen.
Es sind vier Personen teilweise schwer verletzt worden.
Am frühen Samstagmorgen (06.11.2021) ereignete sich auf der Zürcher Strasse, bei der Autobahneinfahrt Winkeln, ein Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, es entstand jedoch Sachschaden.
Am frühen Samstagmorgen (06.11.2021) wurde die Stadtpolizei St.Gallen aufgrund zweier Männer, welche Gleise am Bahnhof St.Gallen überschritten hatten, durch die Transportpolizei beigezogen.
Einer der beiden Männer wurde schliesslich in Gewahrsam genommen.
Ein alkoholisierter Autofahrer entfernte sich in der Nacht zum Samstag nach einer Kollision in Wigoltingen zu Fuss von der Unfallstelle.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen war der Autofahrer gegen 1 Uhr auf der Bahnhofstrasse in Richtung Hasli unterwegs.
Nach einer Kollision zwischen zwei Autos in Weinfelden musste am Freitag eine Frau ins Spital gebracht werden.
Ein 32-jähriger Autofahrer wollte kurz nach 17 Uhr von der Kreuzlingerstrasse links in die Konstanzerstrasse einbiegen.
Auf der Strasse zwischen Semsales und Vaulruz ereignete sich gestern am späten Nachmittag ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Drei Personen wurden verletzt. Die Kantonsstrasse wurde für zwei Stunden gesperrt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Freitag, 5. November 2021 gegen 17.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei zu einem Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen und drei verletzten Personen auf der Strasse zwischen Semsales und Vaulruz gerufen.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Freitagabend auf der Solothurnerstrasse in Hägendorf ein Auto mit 158 km/h gemessen. Erlaubt sind auf diesem Strassenabschnitt 80 km/h.
Der verantwortliche Fahrzeuglenker konnte durch die Polizei angehalten werden und wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht.
Am Freitag (05.11.2021), in der Zeit zwischen 18 und 18:30 Uhr, ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Oberstrasse zu einem kleinen Brand in einem Kellerabteil gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Kantonspolizei St.Gallen von Brandstiftung aus.
In der Zeit zwischen Freitag und Samstag (06.11.2021), 22 bis 02 Uhr, sind an der Johannes-Kesslerstrasse und an der Hauptstrasse mehrere Sachbeschädigungen, vor allem an Fahrzeugen, begangen worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Facebook Marketplace ist bei Verkäufern beliebt. Das wissen auch die Betrüger. Sie melden sich über Facebook Messenger beim Anbieter und interessieren sich angeblich für die Ware. Sie bieten an, dass DPD die Ware abholt und bei der Abholung das Geld in einem Couvert übergibt.
Allerdings müsse der Verkäufer PCS Aufladecoupons erwerben und diese dem Käufer übermitteln. Sind die Aufladecoupons erst einmal in den Händen der Betrüger, hört man nie mehr was von Ihnen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 45 vom 08.11.2021 bis 14.11.2021 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention im Strassenverkehr durchgeführt werden:
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung zwischen 5:00 und 16:30 Uhr mit Verkehrsbehinderungen auf dem rechten Ufer zu rechnen ist.
Am Donnerstag, 4. November, gegen 17:20 Uhr, fuhr ein 51-jähriger Neuenburger mit seinem Fahrzeug auf der Rue du Rocher in Neuenburg.
An der Kreuzung mit der Rue des Fahys kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 41-jährigen Neuenburger gesteuert wurde.
Am Freitagnachmittag, 5. November 2021, überfiel ein Mann ein Uhren- und Schmuckgeschäft im Kreis 1.
Der mutmassliche Täter konnte kurze Zeit später am Bahnhof Stadelhofen in einem Zug festgenommen werden. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat nach dem Sexualdelikt vom 29.10.2021 einen 19-jährigen Mann festgenommen.
Das Zwangsmassnahmengericht verfügte gegen den Tatverdächtigen am 05.11.2021 Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ermittelt die noch nicht geklärten genauen Umstände und den Hergang der Tat.
Am Donnerstagnachmittag ist es bei der Autobahnausfahrt Thun Nord zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Dabei entstand Sachschaden. Zur Klärung der Unfallumstände werden Zeugen gesucht.
Am Freitagabend, 5. November 2021, wurde ein Personenwagenlenker und seine Beifahrerin bei einer Kollision mit einem Tram verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
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Tobias Erzer und sein Malinois „Yazz“ gewinnen mit einem vorzüglichen Resultat die Hundeprüfung der Kantonspolizei Basel-Stadt und der Polizei Basel-Landschaft. Der zweite Platz geht an Peter Aebi mit „Ace“.
Die diesjährige Hundeprüfung der Kantonspolizei Basel-Stadt und der Polizei Basel-Landschaft fand am Freitag, 5. November 2021, auf dem Dietisberg in Läufelfingen BL statt. Insgesamt acht Hundeteams waren am Start. Zum achten Mal wurde diese Prüfung von den beiden Polizeikorps gemeinsam ausgetragen. Im Rahmen dieser Schweizerischen Verbandsprüfung wird alljährlich die Einsatzfähigkeit der Diensthunde überprüft. Es sind die fünf Disziplinen Unterordnung, Wegrand, Gebäude, Patrouillendienst sowie Schutzdienst zu bewältigen.
Am Freitagmittag, 5. November 2021, fuhr ein Personenwagen im Kreis 1 in die Limmat. Eine Person musste in kritischem Zustand ins Spital gebracht werden. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Kurz vor 12.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich die Meldung ein, dass sich offenbar ein Personenwagen bei der Münsterbrücke, Seite Wühre, in der Limmat befinden würde. Sofort rückten mehrere Patrouillen der Stadtpolizei Zürich zu Land und zu Wasser an die beschriebene Örtlichkeit aus.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (1.11.2021) in Winterthur einen Telefonbetrüger und am Donnerstag (4.11.2021) in Dübendorf eine Telefonbetrügerin bei der Abholung von Bargeld verhaftet.
In Winterthur wurde eine 82-jährige Frau von einer vermeintlichen Bankangestellten angerufen und darüber informiert, dass ihr Bankkonto von Hackern angegriffen worden sei. Um das Geld in Sicherheit zu bringen, forderte die Bankangestellte die Frau auf, rund zwanzigtausend Franken abzuheben und zur sicheren Aufbewahrung einem Abholer zu übergeben. Bei der Abholung am Montagvormittag konnte die Kantonspolizei Zürich einen 59-jährigen Deutschen verhaften.
In der Justizvollzugsanstalt Hindelbank hat aus Anlass zum 300-jährigen Jubiläum von Schloss und 125 Jahren Nutzung als Anstalt für eingewiesene Frauen ein Festakt stattgefunden.
Bundesrätin Karin Keller-Sutter, die Zürcher Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr und der Berner Sicherheitsdirektor Philippe Müller würdigten in ihren Ansprachen die Entwicklung und die Rolle der JVA Hindelbank für den Schweizer Strafvollzug.
Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Lenker ermittelt, der am 22. Oktober in Leimbach ausserorts massiv zu schnell unterwegs war.
Eine Geschwindigkeitsmessanlage der Kantonspolizei Thurgau registrierte am 22. Oktober, kurz nach 18 Uhr, an der Kantonsstrasse zwischen Mattwil und Leimbach ein Auto, das die Messstelle ausserorts mit 151 Stundenkilometern passierte. Nach Abzug der Sicherheitsmarge überschritt der Lenker die Höchstgeschwindigkeit um 64 Stundenkilometer, was einem Raserdelikt entspricht.
Eine Fahrradlenkerin stürzte mit ihrem Fahrrad aufgrund eines freilaufenden Hundes und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Der Hundehalter sowie allfällige Auskunftspersonen werden gesucht.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 04. November 2021, kurz vor 15.30 Uhr, in Unterkulm. Eine 53-jährige Fahrradlenkerin fuhr auf der Wannenhofstrasse (Kiesweg) von Unterkulm in allgemein Richtung Gränichen.
Gestern am späten Abend verlor ein Neulenker die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser schleuderte gegen die Treppe eines Kinos und wurde stark beschädigt. Verletzt wurde hingegen niemand.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 4. November 2021, gegen 22.30 Uhr am Bleicherain in Lenzburg. Vom Angelrain-Tunnel kommend bog der 18-jährige Fahrer eines BMW nach rechts in den Bleicherain ein.
Der Stadtrat hat einen Gegenvorschlag zur Initiative „Luzerner Velonetz jetzt!“ erarbeitet. Ziel ist, in der Stadt Luzern innerhalb von zehn Jahren ein 27 Kilometer langes Netz aus Velohauptrouten zu realisieren.
Mit dem Gegenvorschlag nimmt der Stadtrat die Grundanliegen der Initiantinnen und Initianten auf, passt die Rahmenbedingungen aber so an, dass ein qualitativ gutes Netz realisiert werden kann, das wichtige Quell- und Zielorte verbindet. Für die Umsetzung beantragt der Stadtrat einen Sonderkredit von 19,53 Mio. Franken. Die Volksabstimmung findet voraussichtlich am 15. Mai 2022 statt.
In der letzten Woche sorgte bereits Medicane Apollo auf Sizilien für Überschwemmungen und Sturmschäden, nun zeichnet sich auch im westlichen Mittelmeer eine ähnliche Entwicklung ab.
Schon in den letzten Tagen präsentierte sich das Wetter im westlichen Mittelmeerraum unbeständig mit Regengüssen und Gewittern, auch heute Freitag sorgt ein flaches Tief für weitere Niederschläge. Nun aber droht eine weitere Verschärfung der Situation!
Am Donnerstag, 4. November 2021, führte die Stadtpolizei St.Gallen zusammen mit privaten Partnern eine grossangelegte Verkehrskontrolle durch.
Insgesamt wurden 27 Fahrzeuge vor allem auf deren Betriebssicherheit und Beleuchtung kontrolliert. Kleinere Mängel konnten direkt vor Ort behoben werden lassen.
Die vermisste Andrea Hartmann wurde am Mittwoch durch eine Drittperson im Wald in Küttigen tot aufgefunden.
Am Mittwoch, 03. November 2021 meldete eine Drittperson, wonach er eine weibliche Person im Wald aufgefunden habe.
Am Donnerstag (04.11.2021), kurz vor 07:30 Uhr, ist es auf einer Baustelle an der Hinderbergstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 38-jähriger Polier wurde unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Am Donnerstag (04.11.2021), kurz nach 07:30 Uhr, hat eine Auskunftsperson der Kantonalen Notrufzentrale eine Rauchentwicklung aus einem Lichtschacht an der Staatsstrasse gemeldet.
Die Feuerwehr stellte einen Mottbrand im Schacht fest. Der Rauch zog durch eine offene Türe in die Räumlichkeiten eines sich in der Nähe befindenden Kellerabteil.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.