Schweiz

Werdenberg SG: Unter Alkoholeinfluss Selbstunfall verursacht

Am Sonntag (03.10.2021), um 00:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 53-jährige Autofahrer stand unter Alkoholeinfluss. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben. Der 53-jährige Mann fuhr mit seinem Auto auf der Staatsstrasse von Grabs Richtung Buchs. Beim Kreisel St.Gallerstrasse / Staatsstrasse fuhr der 53-Jährige mit seinem Auto über die Grünfläche in der Mitte des Kreisverkehrs und fuhr geradeaus weiter. In der Folge kollidierte das Auto mit einer Verkehrsinsel, welche sich in der Mitte der Kreisverkehrs-Ausfahrt in Richtung Buchs befand und riss die darin verankerten Signaltafeln mit.

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Rebstein SG: Selbstunfall mit Auto fordert eine Schwerverletzte – Zeugenaufruf

Am Sonntag (03.10.2021), kurz vor 02:00 Uhr, ist es auf der Rietstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Eine 25-jährige Autofahrerin wurde schwer verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 10'000 Franken. Die 25-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Rietstrasse von Rebstein Richtung Kriessern. Auf Höhe der Einmündung Rietachstrasse verlor sie aus zurzeit unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Auto und kam rechtsseitig von der Fahrbahn ab. In der Folge dürfte die 25-Jährige eine Lenkbewegung nach links getätigt haben, wodurch sie mit ihrem Auto zurück auf die Rietstrasse geschleudert wurde.

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Oberriet SG / A13: 88-jähriger Geisterfahrer verursacht Frontalkollision - Zeugenaufruf

Am Samstag (02.10.2021), kurz nach 15:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung von einem Geisterfahrer auf der Autobahn A13 erhalten. In der Folge kam es zwischen Kriessern und Oberriet zu einer Frontalkollision zwischen dem Auto eines 88-jährigen Geisterfahrer und dem Auto einer korrekt entgegenkommenden 37-jährigen Frau. Beide Personen wurden beim Unfall verletzt. Der 88-jährige Autofahrer fuhr mit seinem Auto aus bislang unbekannten Gründen in Oberriet in die falsche Autobahneinfahrt der A13 ein. Er fuhr schliesslich als Geisterfahrer von Oberriet Richtung Kriessern und prallte mit seinem Auto frontal ins Auto einer korrekt entgegenkommenden 37-jährigen Frau.

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Pratteln BL: E-Bike-Fahrerin bei Streifkollision verletzt

Am Samstagmittag, 02. Oktober 2021, kurz vor 13.30 Uhr, kam es in der Salinenstrasse in Pratteln BL zu einer Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einer E-Bike-Fahrerin. Die E-Bike-Fahrerin stürzte folglich zu Boden und wurde dabei mittelschwer verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 57-jährige Personenwagenlenker, von Pratteln kommend, in der Salinenstrasse Richtung Rheinstrasse / Schweizerhalle.

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Teufen AR: Personenwagenlenkerin verursacht Selbstunfall

Am Samstag, 2. Oktober 2021, ist es in Teufen zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Die Personenwagenlenkerin verletzte sich dabei leicht. Am Samstagvormittag, kurz vor 10.30 Uhr, beabsichtigte eine 86-jährige Frau ihr Auto auf der Schützenbergstrasse zu wenden. Aufgrund einer Fehlmanipulation der Lenkerin beschleunigte ihr Fahrzeug, überquerte die Schützenbergstrasse und kollidierte mit einem korrekt parkierten Personenwagen.

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Niederdorf ZH: Mann (20) nach Angriff verhaftet - Zeugenaufruf

Am Samstag, 2. Oktober 2021, wurden im Niederdorf zwei Passanten angegriffen und verletzt. Ein Mann wurde festgenommen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen. Am frühen Samstagmorgen, ca. 02.30 Uhr kam es im Bereich Predigerplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Dabei wurde ein 25-Jähriger am Kopf verletzt. Nur wenige Minuten später griff die Tätergruppe an der Niederdorfstrasse, Höhe Mühlegasse, weitere Passanten an.

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Zug ZG: Rettungshelikoptereinsatz nach Selbstunfall

Eine E-Bikefahrerin ist gestürzt. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde sie mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Am Samstagmittag (2. Oktober 2021) kurz nach 12:15 Uhr, fuhr eine 77-jährige E-Bikelenkerin auf der Loretostrasse in der Stadt Zug talwärts. Im Baustellenbereich verlor die Frau aus noch unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrrad und stürzte.

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Frauenfeld TG: Autobrand nach Verkehrsunfall

Bei einem Verkehrsunfall in Frauenfeld wurde am Samstagvormittag eine Autofahrerin verletzt, das Fahrzeug brannte aus. Gegen 9.30 Uhr befuhr eine Autofahrerin den Parkplatz eines Verkaufsgeschäfts. Aus bislang ungeklärten Gründen verlor die Frau die Kontrolle über das Auto, worauf dieses in zwei parkierte Fahrzeuge prallte. Anschliessend fuhr der Personenwagen auf dem Parkplatz weiter, überquerte das Trottoir samt einer Fahrbahn der Zürcherstrasse und prallte in einen Baum auf der Verkehrsinsel.

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Sumvitg GR: Arbeitsunfall - 61-jähriger Mann stürzt ca. 4 Meter von Leiter

In Sumvitg ist es am Freitag zu einem Arbeitsunfall gekommen. Ein Mann wurde verletzt. Ein 61-jähriger Arbeiter war am Freitag gegen 16 Uhr mit Dachsanierungsarbeiten beschäftigt. Dabei stürzte der Mann von einer Leiter zirka drei bis vier Meter tief auf den gartenplatten Boden. Der Verunfallte wurde durch einen anwesenden Arbeitskollegen bis zum Eintreffen der Rega-Crew betreut.

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Kanton TG: Vorsicht! Tiere auf der Strasse

Im September kam es im Kanton Thurgau zu zahlreichen Kollisionen mit Tieren, welche die Strasse überqueren wollten. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht. Seit Anfang September 2021 registrierte die Kantonale Notrufzentrale nahezu 200 Verkehrsunfälle mit Tieren. Vorwiegend handelte es sich dabei um Füchse, Rehe und Katzen. Die Zunahme der Unfälle steht unter anderem in Zusammenhang mit der Dämmerung, die im Herbst und Winter früher einsetzt.

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St.Gallen SG: Fahrradfahrer nach Unfall gesucht - Zeugenaufruf

Am Donnerstagnachmittag (30.09.2021) kam es auf der Reherstrasse zu einer Streifkollision zwischen einer Fussgängerin und einem E-Bike-Fahrer. Die Fussgängerin stürzte zu Boden und verletzte sich dabei leicht. Der Fahrradlenker fuhr ohne anzuhalten weiter. Am Donnerstag um 16:15 Uhr beabsichtigte eine 27-jährige Fussgängerin die Reherstrasse, Höhe der Liegenschaft Nr. 19, zu überqueren. Dabei kam es zu einer Streifkollision mit einem E-Bike-Fahrer der in Richtung Tablatstrasse fuhr. In der Folge stürzte die Fussgängerin zu Boden und verletzte sich an der linken Schulter leicht. Der Fahrradlenker entfernte sich, ohne sich um die Frau zu kümmern.

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St.Gallen SG: Drei Verkehrsunfälle mit Verletzten

Am Donnerstag (30.09.2021) kam es in der Stadt St.Gallen zu drei Verkehrsunfällen mit verletzten Personen. Es handelte sich um zwei Auffahrkollisionen und einen Selbstunfall. Am Donnerstagmittag kurz vor 12.30 Uhr kam es auf der St.Jakob-Strasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorfahrzeug und einem Personenwagen. Eine 26-Jährige brachte ihr Auto zum Stillstand um einer Person, welche den Fussgängerstreifen überqueren wollte, den Vortritt zu gewähren. Der 46-jährige Motorradfahrer hinter ihr bemerkte dies zu spät und prallte in das Heck des Autos. Dabei verletzte er sich leicht am Arm und im Brustbereich. Es entstand leichter Sachschaden (siehe Titelbild und unten).

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Schlieren ZH: Feuer zerstört Dachstock

Bei einem Brand eines Mehrfamilienhauses ist der Dachstock zerstört worden. Personen sind keine verletzt worden. Der Sachschaden ist hoch einzuschätzen. Gegen 2 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung eines Brandes in einem Mehrfamilienhaus an der Limmataustrasse ein. Beim Eintreffen der Rettungskräfte standen bereits grosse Teile des Gebäudes in Vollbrand.

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Herisau AR: Widerhandlungen gegen das Geldspielgesetz

Am Freitag, 1. Oktober 2021, hat die Kantonspolizei von Appenzell Ausserrhoden in Herisau, im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle wegen möglichen Widerhandlungen gegen das Geldspielgesetz, mehrere Gebäude und Räumlichkeiten kontrolliert. Dabei wurden mehrere Verstösse gegen das Bundesgesetz über Geldspiele festgestellt. Zwei Personen wurden in Haft genommen.

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Aesch BL: PW-Lenker kollidiert mit Fussgänger und begeht Fahrerflucht

Am Freitagabend, 01. Oktober 2021, kurz nach 17.00 Uhr, kollidierte der Lenker eines weissen Personenwagens in der Bahnhofstrasse in Aesch BL mit einem Fussgänger. Ohne sich um den leicht verletzten Fussgänger zu kümmern, entfernte sich der unbekannte Lenker von der Unfallstelle. Die Polizei sucht Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der unbekannte Lenker eines weissen Personenwagens in der Bahnhofstrasse Richtung Hauptstrasse. Im Bereich der Einmündung Bahnhof- / Hauptstrasse kollidierte er frontal mit einem Fussgänger, welcher die Bahnhofstrasse, von rechts nach links, vor dem Personenwagen überqueren wollte. Nach der Kollision stürzte der Fussgänger auf die Fahrbahn und zog sich dabei leichte Verletzungen zu.

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Glarus GL: Sachbeschädigungen am Bahnhof - Polizei bittet um Hinweise

In der Nacht von Freitag auf Samstag, 01. / 02.10.2021 verübte eine unbekannte Täterschaft beim Bahnhof Glarus mehrere Sachbeschädigungen. Die unbekannten Personen entzündeten neben dem Güterschuppen einen Metallabfalleimer und beschädigten Parkplatzschilder. Der rauchende Abfalleimer konnte ohne die Hilfe der Feuerwehr gelöscht werden.

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Waltenschwil AG: Überholmanöver führt zu Unfall

Aufgrund eines Überholmanövers kam es am Freitagabend zu einem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurde niemand verletzt. Es entstand jedoch an mehreren Fahrzeugen Sachschaden. Die Unfallstelle war für zirka zwei Stunden für den Verkehr gesperrt. Am Freitagabend, kurz vor 21:30 Uhr, fuhr eine 19-jährige PW-Lenkerin aus der Region auf der Hauptstrasse zwischen Waltenschwil und Wohlen in Fahrtrichtung Wohlen.

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Widnau SG: Nach Selbstunfall geflüchtet – Autofahrer ermittelt

Am Samstag (02.10.2021), um 02:45 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse, Höhe ehemals Backstube, zu einem Selbstunfall gekommen. Obwohl sich der Autofahrer von der Unfallörtlichkeit entfernte, konnte die Kantonspolizei St.Gallen den Autofahrer ermitteln. Er stand unter Alkoholeinfluss. Ein 41-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto von Widnau Richtung St.Margrethen. Als er sich auf der Bahnhofstrasse, Höhe ehemals Backstube, befand, touchierten die rechten Autoreifen den rechtsseitigen Randstein. In der Folge machte der 41-Jährige eine Lenkbewegung nach links und das Auto prallte gegen die Eisenpfähle in der Mitte der Fahrbahn.

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Engwilen TG: Alkoholisierter Autofahrer (54) verursacht Selbstunfall

Ein Autofahrer verursachte in der Nacht zum Samstag in Engwilen einen Selbstunfall. Es wurde niemand verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein Autofahrer kurz nach Mitternacht auf der Hauptstrasse in Richtung Tägerwilen unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug Höhe Schulstrasse auf die Gegenfahrbahn, kollidierte mit einer Gartenmauer und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Es wurde niemand verletzt.

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Basel BS: Radfahrer flüchtet nach Unfall mit anderer Radfahrerin (70)

Am Freitag, 01.10.2021, um ca. 23:05 Uhr, kam es bei der Kreuzung Viaduktstrasse und Inneren Margarethenstrasse zu einer Kollision zwischen einem bisher unbekannten Radfahrer und einer 70-jährigen Radfahrerin. Die Dame stürzte durch den Aufprall und verletzte sich dabei leicht. Während sich Passantinnen und Passanten um die verletzte Radfahrerin kümmerten und auch die Sanität alarmierten, ergriff der Radfahrer die Flucht und fuhr dabei durch die Innere Margarethenstrasse in Richtung Heuwaage.

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Glarus GL: Gewaltsame Auseinandersetzung zwischen drei Männern

Am Freitag, 01.10.2021 um ca. 18.20 Uhr, ereignete sich an der Landstrasse 55 in Glarus im Eingangsbereich einer Wohnung, eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen drei Männern. Das 24-jährige Opfer, öffnete auf ein Klingeln seine Wohnungstüre und wurde in der Folge von zwei männlichen Tätern körperlich angegriffen. Durch die körperliche Gegenwehr und Hilfeschreie des Opfers flüchteten die Täter in unbekannte Richtung aus dem Hochhaus.

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St. Imier BE: Person bei Brand verstorben

Am Freitagnachmittag ist es in St. Imier zu einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus gekommen. Dabei erlitt eine Person so schwere Verletzungen, dass sie trotz umgehender Rettungsmassnahmen noch vor Ort verstarb. Zahlreiche Rettungskräfte standen im Einsatz. Es wurden Ermittlungen zur Brandursache und dem Todesfall aufgenommen. Die Meldung, dass an der Rue Baptiste-Savoye in St. Imier Rauch aus einem Wohn- und Geschäftshaus vis-à-vis der Denner-Filiale austrete, ging am Freitag, 1. Oktober 2021, um zirka 15.35 Uhr bei der Kantonspolizei Bern ein. Umgehend wurden mehrere Ambulanzteams und die Feuerwehr Erguël aufgeboten.

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Männedorf ZH: Verkehrsunfall fordert zwei verletzte Personen

Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen haben sich die beiden Fahrzeuglenkenden am Freitagnachmittag (01.10.2021) in Männedorf leichte bis schwere Verletzungen zugezogen. Kurz vor 13 Uhr fuhr eine 78-jährige Lenkerin mit ihrem Personenwagen auf der Aufdorfstrasse Richtung Stäfa. Gleichzeitig fuhr eine 40-jährige Automobilistin in entgegengesetzte Richtung. Als sich die beiden Fahrzeuge kreuzten stiess das in Richtung Stäfa fahrende Auto in das Entgegenkommende.

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La Chaux-de-Fonds NE: Raubüberfall auf TransN-Fahrkartenschalter - Zeugenaufruf

Raubüberfall auf den Fahrkartenschalter der TransN am Place de la Gare in La Chaux-de-Fonds: Am Freitag, den 1. Oktober 2021, gegen 13.10 Uhr, wurde das Personal des TransN-Fahrkartenschalters überfallen. Der Täter betrat die Räumlichkeiten, informierte das Schalterpersonal schriftlich und bedrohte es mit einer Handfeuerwaffe. Anschliessend verliess er das Gelände in westlicher Richtung. Das Opfer wurde nicht verletzt, und die Höhe des gestohlenen Geldes kann noch nicht genau bestimmt werden.

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Sursee LU: Schopf in Brand geraten – Kaninchen und Meerschweinchen verendet

Heute Nachmittag geriet in Sursee, Hinterer Beckenhof, ein grosserSchopf in Brand. Das Feuer griff zudem auf drei parkierte Fahrzeuge über. Verletzt wurde niemand. Jedoch verendeten 13 Kaninchen und vier Meerschweinchen beim Brand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Am Freitag, 1. Oktober 2021, kurz vor 14:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in Sursee, Hinterer Beckenhof, ein grosser Schopf in Brand geraten sei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich ein Teil des Schopfes bereits in Vollbrand. In der Nähe des brennenden Gebäudes waren mehrere Fahrzeuge parkiert. Davon gerieten ein Lieferwagen und zwei Personenwagen ebenfalls in Brand. Dank den zwei eingesetzten Hydroschildern der Feuerwehr konnte ein Übergriff des Feuers auf weitere Gebäude verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

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Biel BE: Lieferwagenlenkerin bei Unfall verletzt

Am Freitagnachmittag hat sich in Biel ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Zug ereignet. Die Lieferwagenlenkerin wurde verletzt ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern erhielt am Freitag, 1. Oktober 2021, kurz nach 13.45 Uhr die Meldung, dass sich auf der Murtenstrasse in Biel ein Unfall zwischen einem Zug der Aare Seeland mobil (ASM) und einem Lieferwagen ereignet habe.

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Erstfeld UR: Sattelmotorfahrzeug infolge technischer Mängel stillgelegt

Am Dienstag, 28. September 2021, wurde durch die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum ein Sattelmotorfahrzeug mit polnischen Kontrollschildern angehalten und kontrolliert. Die gründliche technische Kontrolle ergab, dass die Abgasnachbehandlung (Harnstoff-Einspritzung) mittels einer Software-Manipulation abgeschaltet wurde. Weiter wies das Zugfahrzeug einen massiven Ölverlust und eine gerissene Bremsscheibe auf. Am Fahrzeugauflieger mussten zudem mehrere Reifen beanstandet werden.

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Zweisimmen BE: Ermittlungsergebnisse zu Grossbrand im Dorfzentrum

Die Ermittlungen zur Ursache für den Grossbrand in Zweisimmen von Anfang Juli sind abgeschlossen. Das Feuer war in der Waschküche im Ökonomieteil eines Einfamilienhauses ausgebrochen. Am 1. Juli 2021 waren zahlreiche Einsatzkräfte zu einem Grossbrand im Dorfzentrum in Zweisimmen ausgerückt (Polizei.news berichtete). Ein Wohn- und Geschäftsgebäude, ein Mehrfamilienhaus mit Restaurationsbetrieb sowie ein Wohnhaus mit dazugehörigem Ökonomieteil wurden massiv beschädigt.

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Luzern LU: Polizei nimmt mutmasslichen Einbrecher fest

Durch die Polizei wurde am vergangenen Mittwoch ein Mann festgenommen. Dieser wurde verdächtigt, mehrere Einbruch- und Einschleichdiebstähle hauptsächlich in der Stadt Luzern begangen zu haben. Der mutmassliche Täter war in 19 Fällen geständig. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern. Am Mittwoch, 29. September 2021, kurz nach 10:30 Uhr konnte die Polizei nach einem Fluchtversuch einen Mann festnehmen. Er wurde verdächtigt, in der Stadt Luzern mehrere Einbruch- und Einschleichdiebstähle begangen zu haben. Der 36-jährige Schweizer gab bei den Einvernahmen insgesamt 19 Straftaten zu. Der Delikts- und Schadenbetrag beträgt mehrere tausend Franken. Der Mann wurde in der Zwischenzeit wieder entlassen.

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St.Gallen SG: Dienstwaffen für Polizeischule 2021

Am Freitag (01.10.2021) erhielten zwei Aspirantinnen und sechs Aspiranten der Stadtpolizei St.Gallen ihre persönliche Dienstwaffe überreicht. Die Übergabe markiert den Beginn ihrer Ausbildung zur Polizistin oder zum Polizisten. Am Freitag, dem 1. Oktober 2021, überreichte Kommandant Ralph Hurni zwei Aspirantinnen und sechs Aspiranten der Polizeischule 2021 ihre persönliche Dienstwaffe. Die Übergabe markiert den Beginn der zweijährigen Ausbildung zur Polizistin oder zum Polizisten.

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Stein am Rhein SH: Abfallsack angezündet

Am Freitagmorgen (01.10.2021) wurde in Stein am Rhein ein Abfallsack angezündet, wodurch ein Brand ausbrach. Personen wurden keine verletzt. Am Freitag (01.10.2021) um 07:55 Uhr kam ging bei der Notrufzentrale der Schaffhauser Polizei die Meldung ein, wonach beim ehemaligen Geschäftsgebäude an der Grossen Schanz ein Abfallsack brenne. Beim Eintreffen der Polizeipatrouille stand der Abfallsack in Brand. Dieser konnte mittels Feuerlöscher bekämpft und dadurch grösseres Unheil verhindert werden.

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Biel-Benken BL: Auffahrkollision vor Fussgängerstreifen

Am Donnerstagabend, 30. September 2021, kurz nach 17.15 Uhr, kam es vor einem Fussgängerstreifen in der Therwilerstrasse in Biel-Benken BL zu einer Auffahrkollision, wobei ein Motorradfahrer auf einen abbremsenden Personenwagen auffuhr. Der Motorradlenker stürzte und wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 16-jährige Motorradfahrer in der Therwilerstrasse, hinter einem roten Personenwagen, Richtung Bättwil. Dabei übersah er, dass die voranfahrende Personenwagenlenkerin vor einem Fussgängerstreifen bis zum Stillstand abbremste, um einem Fussgänger der Vortritt zu gewähren. Folglich fuhr der Motorradlenker auf das Heck des stehenden Personenwagens auf und stürzte zu Boden. Dabei wurde er leicht verletzt.

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Sins AG: Balkonbrand – eine Wohnung unbewohnbar

Am Donnerstag brach auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Sins ein Feuer aus. Der Brand konnte unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Es entstand einen grossen Sachschaden. Eine Wohnung ist unbewohnbar. Am Donnerstag, 30. September 2019, kurz vor 21 Uhr, meldete ein Anwohner dem Feuerwehrnotruf, wonach in Sins an der Bahnhofstrasse, auf einem Balkon, ein Brand ausgebrochen sei. Umgehend wurde die Feuerwehr mit einem Grossaufgebot aufgeboten und das Mehrfamilienhaus evakuiert.

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Herisau AR: Lernfahrt endet mit Blechschaden

Grosser Sachschaden ist am Donnerstagmorgen, 30. September 2021, bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Fahrschulfahrzeug in Herisau entstanden. Eine Lernfahrerin fuhr mit dem Fahrschulfahrzeug auf der Poststrasse in Richtung Gossau. Vor der Einfahrt in die Alpsteinstrasse musste sie vor dem Lichtsignal anhalten und spurte dort auf die Fahrspur für die rechtsabbiegenden Fahrzeuge ein. Links neben ihr, auf der Fahrspur für den linksabbiegenden Verkehr, wartete ein 21-jähriger Lenker mit einem Lastwagen.

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Zollikon ZH: 90-jähriger Mann verletzt sich schwer - Zeugenaufruf

Am Donnerstagnachmittag (30.09.2021) ist es im Zentrum von Zollikon zu einem Unfall gekommen, bei welchem sich ein älterer Mann schwere Verletzungen zugezogen hat. Der genaue Unfallhergang ist unklar, weshalb Zeugen gesucht werden. Gegen 14 Uhr beabsichtigte ein 62-jähriger Automobilist von der Rotfluhstrasse auf den Parkplatz der Gemeindeverwaltung abzubiegen. Zum selben Zeitpunkt überquerte ein 90-jähriger Passant die Einfahrtsstrasse wobei er aus zurzeit nicht bekannten Gründen stürzte. Der Mann zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungsfahrzeug von Schutz & Rettung Zürich in ein Spital gefahren.

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Zürich ZH: Mann (†23) nach Sturz im Kreis 5 verstorben – Zeugenaufruf

Am frühen Freitagmorgen, 1. Oktober 2021, stürzte ein Mann vom Parkhaus Pfingstweid und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen. Kurz nach Mitternacht entdeckte ein Passant beim Parkhaus Pfingstweid eine schwerverletzte Person. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmassnahmen der Rettungskräfte verstarb der 23-jährige Mann leider noch vor Ort. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen von Staatsanwaltschaft, Polizei und Institut für Rechtsmedizin war der Mann von einem Parkdeck auf die Strasse gestürzt.

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Luzern LU / A2: Zwei Polizisten bei Unfallaufnahme von Auto erfasst - verletzt

Am frühen Morgen musste eine Patrouille der Luzerner Polizei auf der Autobahn A2 zu einem Selbstunfall ausrücken. Während der Unfallaufnahme wurden die beiden Polizisten von einem weiteren Fahrzeug erfasst. Die Polizisten mussten mit Verletzungen ins Spital gebracht werden. Am Freitag, 1. Oktober 2021, kurz nach 03:30 Uhr, wurde der Luzerner Polizei auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden zwischen der Autobahneinfahrt Emmen-Süd und dem Reussport-Tunnel ein Selbstunfall gemeldet. Der Autofahrer blieb unverletzt.

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Rheineck SG / A1: 37-jähriger Motorradfahrer entzieht sich Kontrolle

Am Donnerstag (30.09.2021) hat sich ein 37-jähriger Mann auf einem Motorrad auf der Autobahn A1, Höhe Ausfahrt Rheineck, einer Kontrolle durch die Kantonspolizei St.Gallen entzogen. Die Patrouille leitete anschliessend eine Nachfahrt ein. Sie konnte den Motorradfahrer schliesslich auf einer Raststätte auffinden und festnehmen. Anlässlich einer Patrouillenfahrt beabsichtigte eine Patrouille der Kantonspolizei ein Motorrad auf der A1, Höhe Ausfahrt Rheineck, für eine Kontrolle abzuleiten. Dazu fuhr sie vor den Motorradfahrer und erteilte mittels einer Leuchtmatrix die Anweisung dem Patrouillen Auto Richtung Ausfahrt Rheineck zu folgen. Dies tat der Motorradfahrer auch bis er dann im letzten Moment vom Verzögerungsstreifen zurück auf den Normalstreifen fuhr und seine Fahrt auf der Autobahn fortsetzte.

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Wittenbach SG: 81-jährige Frau verursacht Selbstunfall

Am Donnerstag (30.09.2021), kurz nach 16:20 Uhr, hat eine 81-jährige Frau einen Selbstunfall auf der Kronenkreuzung verursacht. Dabei wurde sie leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Eine 81-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Arbonerstrasse Richtung Wittenbach. Bei der Kronenkreuzung hielt sie infolge einer Rotlichtphase an. Sie beabsichtige im Anschluss nach links über die St. Gallerstrasse weiterzufahren.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.