Das Amt für Militär und Zivilschutz Graubünden hat in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Graubünden innovative Notrufsäulen entwickelt.
Sie bieten im Falle von Stromausfällen eine zuverlässige Kommunikationsmöglichkeit und erhöhen die Erreichbarkeit der Einsatzkräfte. Erste Gemeinden nehmen die Notrufsäulen nun in Betrieb.
Am frühen Montagabend (06.05.2024) hat sich in Schaffhausen auf der A4 in Fahrtrichtung Winterthur eine Auffahrkollision zwischen vier Fahrzeugen ereignet.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
23 Gemeinden in der Region Zofingen sollen gemäss Auftrag das Kantons Aargau zu einer Bevölkerungsschutzregion zusammengefasst werden.
Ziel ist, den Schutz der Bevölkerung weiter zu verbessern und Synergien zu nutzen.
Am Montagvormittag ist es auf der Talstrasse Samnaun zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine Frau kollidierte mit einem Brückengeländer und wurde leicht verletzt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, führte die Polizei Basel-Landschaft zusammen mit dem Grenzwachtkorps auf der A2, Fahrtrichtung Bern/Luzern, eine Verkehrskontrolle durch.
Im Fokus stand das Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Es wurden rund 150 Fahrzeuge kontrolliert.
In Solothurn ist es am 5. Februar 2024 in einem leerstehenden Haus zu einem Brand gekommen.
In der Zwischenzeit konnten Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn die Brandursache klären. Demnach steht/stehen als Brandursache das Hantieren mit einer offenen Flamme respektive Raucherwarenüberreste im Vordergrund. Eine vorsätzliche Handlung konnte nicht ausgeschlossen werden.
Vorgestern durften wir Teil des Luzerner Familientages sein und Gross und Klein an unserem Stand begrüssen.
Es war uns eine Freude, Freude zu bereiten.
In der nächsten Woche werden im Sonnenhoftunnel Unterhaltsarbeiten und auf der ganzen Strecke zwischen Wankdorf und Muri Tests an der Betriebs- und Sicherheitsanlage durchgeführt.
Zudem werden im Bereich Ostring Belagsarbeiten durchgeführt. Aus diesem Grund kommt es zwischen dem Wankdorf und Muri während mehrerer Nächte zu Sperrungen.
Bei einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen sind am Montagmittag (6.5.2024) in Eglisau vier Personen verletzt worden.
Gegen 12.30 Uhr fuhr eine 22-jährige Autolenkerin auf der Zürcherstrasse Richtung Bülach.
Am Donnerstag, 02.05.2024, führte die Kantonspolizei am Nachmittag auf der Stichstrasse im Bereich Industriezone Nord in Näfels eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Insgesamt wurden während der zweistündigen Kontrolle im Innerortsbereich 468 Fahrzeuge gemessen, wovon 72 Fahrzeuge die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern überschritten haben.
Vom Januar bis April 2024 war der Föhn auf der Alpennordseite ein ungewöhnlich häufiger Gast.
In den Monaten Februar, März und April lag die Zahl der Föhnstunden weit über dem Durchschnitt. Am klassischen Föhnstandort Altdorf war es die zweit föhnreichste Januar-April Periode seit Messbeginn 1864.
Zum Wochenstart bestimmt ein Höhentief das Wetter in der Schweiz.
Ab Mittwoch gelangen wir zunehmend in den Einflussbereich eines Hochdruckgebiets, welches für ein ziemlich sonniges und recht warmes Auffahrtswochenende sorgt.
Die Luzerner Polizei hat zwei Jugendliche ermittelt, die Anfang Februar in Adligenswil Sachbeschädigungen in Höhe von rund 13'000 Franken verursacht haben.
Die Untersuchung wird von der Jugendanwaltschaft Luzern geführt.
Ausgehen, Feiern und Party machen gehört für junge Menschen einfach dazu − was leider nicht immer ohne Zwischenfälle endet.
Die Zentralschweizer Polizeikorps unterstützen die neu lancierte Kampagne der Schweizerischen Kriminalprävention SKP „Gut ausgegangen?“ und richten sich mit gezielten Verhaltenstipps an Jugendliche und junge Erwachsene für mehr Sicherheit im Nachtleben.
Eine unbekannte Täterschaft hat am vergangenen Wochenende fünf Fahrzeuge teilweise gewaltsam geöffnet und durchsucht.
Neben Bargeld und Bankkarten wurde auch eine Spielkonsole entwendet. Die Ermittlungen sind im Gang.
Am Samstag, 4. Mai 2024 führte die Kantonspolizei Uri auf der Oberalppassstrasse die diesjährige, erste Geschwindigkeitskontrolle der polizeilichen Aktion „Feuerstuhl“ durch.
Während der rund vierstündigen Aktion wurden insgesamt 200 Fahrzeuge gemessen. Jeweils sieben Personenwagen- und Motorradlenker passierten die Messstellen mit teilweise stark überhöhter Geschwindigkeit.
Am Sonntagmittag ist ein Skitourengänger im Diavolezzagebiet von einem Eisabbruch mitgerissen und verschüttet worden.
Trotz sofortiger Reanimation verstarb er auf dem Lawinenfeld.
Am Sonntag (05.05.2024) wollte die Stadtpolizei St.Gallen ein Fahrzeug begutachten, welches Mitte April bei einem Unfall beteiligt gewesen sein soll.
Der Lenker sollte dazu aus dem Parkfeld fahren. Hierbei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und stürzte einen Treppengang herunter gegen eine Mauer. Der Fahrer wurde leicht verletzt.
An den Tagen rund um Auffahrt und Pfingsten werden viele Autofahrerinnen und -fahrer unterwegs in den Süden sein.
Das erhöhte Verkehrsaufkommen wird wie jedes Jahr einige Staustunden mit sich bringen, wenn auch etwas weniger als an den Osterfeiertagen. Der TCS gibt Tipps, den Stau zu umgehen.
Am Sonntagabend konnten zwei Kupferdiebe nach einem mutmasslichen Diebstahl ab einer Baustelle auf der Flucht festgenommen werden.
Kurz nach 22:30 Uhr des 05. Mai 2024 ging bei der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei diverse Meldungen ein, wonach zwei Männer auf einer Baustelle in Seon an der Egliswilerstrasse festgestellt worden seien.
Am Sonntagnachmittag, 5. Mai 2024, wurde ein Kleinkind an der Tössfeldstrasse von einem Auto angefahren und verletzt.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Montagmittag ging in der Notrufzentrale der Kantonspolizei St. Gallen die Brandmeldung ein, wonach es in einem Bäckereibetrieb an der Weissbadstrasse in Appenzell brennt.
Die sofort ausgerückten Kräfte der Stützpunktfeuerwehr Appenzell fanden bereits einen fortgeschrittenen Brand im Dachstock des Gewerbebetriebes vor.
Die Hauptarbeiten des Deckbelagsersatzes auf der A1 zwischen der Verzweigung Wiggertal und dem Anschluss Aarau Ost haben diesen März gestartet.
Ab dem 12. Mai 2024 erfolgt nun in Nachtarbeit der Deckbelagsersatz zwischen der Verzweigung Wiggertal und dem Anschluss Oftringen. Für die Bauarbeiten erfolgt nachts ein Spurabbau auf eine Spur in jeweils eine Fahrtrichtung. Tagsüber ist die Baustelle geräumt und alle Fahrspuren sind frei.
Am Freitagabend, 3. Mai 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 4 einen mutmasslichen Betäubungsmittelhändler fest.
Mit Hilfe eines Diensthundes konnten diverse Betäubungsmittel sichergestellt werden.
In Thayngen hat eine unbekannte Täterschaft zwischen Dienstagmorgen (30.04.2024) und Freitagnachmittag (03.05.2024) zwei Lieferwagen aufgebrochen und aus diesen Gartenwerkzeug gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei verweist in diesem Zusammenhang auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
In Niederurnen fuhr ein 59-jähriger E-Bike-Lenker um ca. 16 Uhr auf der Ziegelbrückstrasse in Fahrtrichtung Näfels.
Als er die Kreuzung Wiesenstrasse/Linth-Escherstrasse passieren wollte, kreuzte die vortrittsbelastete 47-jährige Lenkerin eines Personenwagens die Bahn des E-Bike-Lenkers.
In Glarus war ein 82-jähriger Mann um ca. 13:45 Uhr mit seinem E-Bike im Bereich des Güterschuppens in Richtung Süden unterwegs.
Zur gleichen Zeit fuhr die 86-jährige Lenkerin eines Personenwagens rückwärts aus einem SBB-Parkfeld.
Am Sonntag, 5. Mai 2024, gegen 15.45 Uhr wurde eine Motorradlenkerin bei einer Kollision mit einem Auto verletzt.
Die Verkehrspolizei Basel-Stadt sucht in diesem Fall Personen, welchen Angaben zum Unfallhergang machen können.
Ende April konnte die Stadtpolizei Zürich mehrere Personen im Zusammenhang mit Telefonbetrugsdelikten festnehmen und Bargeld von knapp einer halben Million Franken sicherstellen.
Am Montag, 29. April 2024, erschien ein 79-jähriger Rentner in einer Polizeiwache und erklärte, dass er von einem angeblichen Polizisten angerufen worden sei.
Am vergangenen Sonntag, 5. Mai 2024, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zusammen mit dem Strassenverkehrsamt schwerpunktmässig Zweiradfahrzeuge kontrolliert.
Am Sonntag führte die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit Verkehrsexperten des Strassenverkehrsamtes Appenzell Ausserrhoden in Gais und in Urnäsch Verkehrskontrollen durch.
Am Samstag (04.05.2024), kurz nach 03:45 Uhr, ist einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der Langäulistrasse ein Auto aufgefallen, das von der Fuchsbühelstrasse kommend mit hoher Geschwindkeit fuhr.
Der vorerst unbekannte Autofahrer entzog sich einer Kontrolle, stellte das Auto auf einem Parkplatz an der Fabrikstrasse ab und flüchtete zu Fuss.
Am Sonntag (05.05.2024), ist es um 13:30 Uhr auf der Staatsstrassse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der 22-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Am Motorrad entstand Totalschaden.
Vorgestern war für viele Aspirantinnen und Aspiranten der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch, der IPH, ein grosser Tag.
Ihre Angehörigen durften hinter die Kulissen ihrer Polizeiausbildung schauen und hautnah Dienstluft schnuppern. Natürlich war auch die Polizei Basel-Landschaft mit einem Stand vor Ort.
Die internen Einführungskurse für die neuen Angehörigen der Milizfeuerwehren Bern haben gestartet.
Rund 20 Rekrutinnen und Rekruten durften ihre persönliche Ausrüstung entgegennehmen und direkt anschliessend Erfahrungen mit der Handschiebeleiter und im Schlauchdienst sammeln.
Diese beiden süssen Welpen durften wir bei der Nachbearbeitung eines Falles kennenlernen.
Als Polizistin oder Polizist erlebt man viele schöne Begegnungen.
In Schönengrund und Urnäsch ist es am Sonntag, 5. Mai 2024, zu Unfällen mit Motorrädern gekommen.
In beiden Fällen erlitten die Fahrerin und der Fahrer der Motorräder Verletzungen. Sie mussten ins Spital eingeliefert werden.
Am Sonntagmorgen fuhr ein Unbekannter mit einem Fahrzeug in Hitzkirch auf das Bahntrasse und verursachte einen Sachschaden. Danach entfernte er sich von der Unfallstelle ohne den Schaden zu melden.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
In den Nächten vom 15. auf den 16. sowie vom 16. auf den 17. Mai 2024, jeweils von 19 bis 6 Uhr, wird auf der Kantonsstrasse Frutigen–Adelboden der Linterfluhtunnel gereinigt.
Zudem werden die Betriebs- und Sicherheitseinrichtungen kontrolliert.
Auf der Kantonsstrasse Worb–Metzgerhüsi werden vom 13. Mai bis am 23. Mai 2024 Belagsarbeiten ausgeführt.
Betroffen ist der Abschnitt Enggisteinstrasse 98 bis Biglenstrasse 505 in Enggistein. Während der gesamten Bauarbeiten wird der Fahrzeugverkehr einspurig/wechselseitig geführt und durch einen Verkehrsdienst oder mit einer Lichtsignalanlage geregelt.
In Adelboden wird die Bushaltestelle Mühleport vom 27. Mai bis Anfang Juli 2024 behindertengerecht umgebaut.
Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velos können die Baustelle unter erschwerten Bedingungen passieren.
In der Gemeinde Röthenbach werden im Bereich Schallenberg Flue die Böschungen tal- und bergseitig gesichert.
Die Arbeiten erfolgen vom 13. Mai bis am 31. Mai 2024 jeweils täglich von 7 Uhr bis 20 Uhr.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.