Am Mittwochabend, 20. Dezember 2023, hat ein dreijähriger Stier in Unteriberg zwei Landwirte teils erheblich verletzt.
Ein 19-jähriger Mann führte kurz vor 17 Uhr einen Stier in Unteriberg aus dem Stall ins Freie.
Die Verkehrsinstruktion der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden lancierte wiederum einen Malwettbewerb zum Thema „Sichtbarkeit im Strassenverkehr“ unter allen Erstklässlern und einigen Zweitklässlern.
Jedes teilnehmende Kind erhielt als Preis eine trendige, reflektierende Wollmütze.
Am Mittwochabend ist es in Trubschachen zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein Lenker und eine Lenkerin wurden dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega sowie einer Ambulanz ins Spital gebracht. Die Hauptstrasse war für die Unfallarbeiten mehrere Stunden gesperrt.
Der Winter mit Schnee und Kälte ist für unsere Wildtiere die härteste Zeit im Jahr. Wintertouren sind mit Bedacht, Rücksicht und Respekt gegenüber den Wildtieren zu unternehmen.
Um die sensiblen Tiere zu schützen, hat das Amt für Raum und Wald die Signalisation verbessert.
Die Tiefbauämter von Kanton und Stadt St.Gallen schlossen Ende November die Strassenbau- und Werkleitungsarbeiten auf der Zürcher Strasse zwischen Rechenstrasse und Stahlstrasse ab.
Die Bauarbeiten wurden einen Monat früher als geplant fertig. Alle Verkehrsteilnehmenden profitieren nun von mehr Platz und mehr Grünflächen, was zur besseren Sicherheit beiträgt.
In einem Mehrfamilienhaus in Birr brach am Mittwochabend ein Brand aus. Dieser erlosch zwar von selbst, zog die betroffene Wohnung allerdings stark in Mitleidenschaft.
Die Feuerwehr stand vorsorglich mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Am Mittwoch ist es in Zuoz (siehe Titelbild) und in Davos zu Verkehrsunfällen gekommen. Je ein Auto kam mit total beschädigtem Dach zum Stillstand.
Ein 70-jähriger Automobilist fuhr am Mittwoch um 08.35 Uhr auf der Engadinerstrasse H27 von Zernez in Richtung St. Moritz.
Am Mittwoch (20.12.2023), in der Zeit zwischen 9 Uhr und 12:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Oberen Wildeggstrasse eingebrochen.
Sie gelangte auf unbekannte Art und Weise in das Innere des Mehrfamilienhauses.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz vor 17 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Spielplatz Gill an der Gillstrasse eine Toi Toi WC-Kabine Feuer gefangen habe.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz nach 22:30 Uhr, ist es in Walenstadt zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 54-jähriger Mann aus Ungarn war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz nach 23:30 Uhr, ist es an der Marktgasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte ihn rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Kerzen, Geschenke und Zeit für die Familie: Heiligabend verbringen viele Menschen zuhause mit ihren Familienangehörigen und feiern Weihnachten.
Ein gutes Essen darf dabei nicht fehlen. Doch bei den Vorbereitungen kommt es überdurchschnittlich häufig zu blutigen und schmerzhaften Zwischenfällen. Zahlen der Schweizer Unfallversicherer zeigen, dass sich am Heiligabend ausserordentliche viele Menschen beim Kochen verletzen.
In der Zeit vom 29. November 2023 bis 14. Dezember 2023 wurden beim Weihnachtsdorf an der Äusseren Haab in Lachen mehrere Hüttli aufgebrochen und daraus Bargeld und Wertgegenstände entwendet.
Nach polizeilichen Ermittlungen konnte die Kantonspolizei Schwyz einen 15-jährigen Schweizer ermitteln, welcher die Taten gestanden hat.
Die 101 Bündner Gemeinden sind auf allfällige Gefährdungen vorbereitet.
Diesen Schluss zieht das Amt für Militär und Zivilschutz nachdem die Gefährdungsanalysen abgeschlossen und die grosse Mehrheit der Mitglieder der Gemeindeführungsstäbe ausgebildet sind.
Ende Oktober 2024 geht eine Ära definitiv zu Ende: Die Papierführerausweise, insbesondere die blauen Führerausweise, sind ab 1. November 2024 nicht mehr gültig und müssen gegen einen Ausweis im Kreditkartenformat umgetauscht werden.
Im Jahr 2003 wurde der Führerausweis im Kreditkartenformat – kurz FAK – eingeführt.
Am Mittwochnachmittag verlor ein Automobilist auf der A1 die Kontrolle über seinen Sportwagen. Dieser prallte gegen ein anderes Auto.
Beide Lenker wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. An beiden Autos entstand grosser Schaden.
Am Dienstag, den 02. Januar 2024, beginnen in und um Davos die Aufbauarbeiten für die baulichen Sicherheitsmassnahmen zum WEF-Jahrestreffen.
Es muss mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten gerechnet werden.
Im Rahmen einer Nachkontrolle auf der Verzweigung Winterthurer-/Bankstrasse in Uster konnten wir den Velofahrenden erneut kein gutes Zeugnis ausstellen.
Während rund zwei Stunden mussten wir einige Bussen ausstellen:
Der neue Informationsfilm zeigt die grosse Vielfalt der Polizeiarbeit bei der Kantonspolizei Zürich.
Der Kurzfilm wird ab nächstem Jahr unter anderem an Informationsveranstaltungen für Stelleninteressierte gezeigt - und steht jetzt bereits online.
Die Notaufnahmen der Walliser Spitäler sind mit dem Beginn der Wintersaison einem erhöhten Überlastungsrisiko ausgesetzt, das durch die grosse Anzahl Wintergäste und Skiunfälle verstärkt wird.
Um eine Überlastung zu vermeiden, wird die Bevölkerung aufgerufen, bei nicht lebensbedrohlichen Notfällen die verfügbaren Alternativen zu nutzen, insbesondere die medizinische Beratung per Telefon.
Am 20.12.2023, vor 17.00 Uhr, kam es in Riehen an der Bettingerstrasse bei der Rudolf Wackernagel-Strasse zu einem Brandfall in einem Einfamilienhaus.
Es wurde dabei niemand verletzt.
Eine Überprüfung hat ergeben: Sämtliche Inhalte des kantonalen Strafgesetzes sind weiterhin notwendig und sollen beibehalten werden.
Neue Tatbestände, die zwingend ins Gesetz aufgenommen werden müssten, sind keine vorhanden. Der Regierungsrat schlägt in der Teilrevision aber vor, die Befristung des Gesetzes aufzuheben.
Eine Hausbewohnerin verscheuchte am frühen Mittwochabend in Seon einen Einbrecher.
Auf der Fahndung konnte die Kantonspolizei wenig später einen Verdächtigen festnehmen.
Zwischen Donnerstag und Samstag wird in den Alpen bei einer stürmischen Nordwestlage anhaltender und teils ergiebiger Schneefall erwartet.
Wetterlage der kommenden Tage
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (14.12.2023) in Wernetshausen (ZH) und Gross (SZ) Indooranlagen mit mehreren tausend Hanfpflanzen ausgehoben.
Die mutmasslichen Betreiber wurden festgenommen.
Nach einem Unfall am Mittwochmorgen auf der A15 (Gemeindegebiet Uster) musste die Autobahn in Richtung Wetzikon bis 15 Uhr gesperrt werden.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochmittag, 20. Dezember 2023 musste die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz kurz nach 13 Uhr an die Rubiswilstrasse in Ibach ausrücken, da Feuer in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gemeldet wurde.
Die Einsatzkräfte konnten den Brand in einem Zimmer lokalisieren und rasch löschen.
Der in finanziellen Schwierigkeiten stehende Täter entführte das national bekannte Opfer*, fuhr mit ihm in ein Waldstück im Raum Pfannenstiel, bedrohte es mit einer Waffe und forderte 300'000 Franken für die finanzielle Unterstützung seiner geschäftlichen Aktivitäten.
Der Entführer handelte als Einzeltäter und tötete rund eine Woche nach der Entführung seine Freundin.
Mobile Herdenschutzhütten helfen beim Schutz von Rindern vor Wolfsrissen. Der Kanton schafft eine Ausnahmeregelung für die Beschaffung dieser Hütten, um die Alpwirtschaft zu unterstützen.
Die Wolfspopulation im Kanton Glarus nimmt zu. Deshalb muss das Vieh auf den Alpen besser vor Wolfsrissen geschützt werden.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz nach 01:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Einbruch am Dorf erhalten.
Den ausgerückten Rettungskräften gelang anschliessend die Festnahme von drei Personen.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz vor 15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Gewässerverschmutzung in Waldkirch erhalten.
Ersten Erkenntnissen zufolge verendeten keine Fische.
Am Mittwoch (20.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Lerchenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Balkontüre gewaltsam Zugang zu einer Wohnung.
Die Kantonspolizei Bern hat vergangene Woche drei Personen angehalten, die mutmasslich in zwei Fällen eines betrügerischen Telefonanrufes involviert sind.
Die Anhaltungen waren nicht zuletzt dank der Aufmerksamkeit und frühzeitigen Meldung durch die Betroffenen erfolgt. Die Kantonspolizei Bern warnt in diesem Zusammenhang allgemein vor Telefonbetrug von falschen Polizisten und gibt Tipps.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Dienstagmorgen in Bürglen einen Autofahrer angehalten, der mit einer stark vereisten Frontscheibe unterwegs war.
Kurz nach 8.30 Uhr stoppte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau auf der Maurenstrasse einen 40-jährigen Autofahrer, der mit stark vereister Frontscheibe unterwegs war.
Am Dienstagabend ist auf der Nationalstrasse N29 ein Lastwagen gekippt. Das Fahrzeug kam auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand.
Ein 42-jähriger Chauffeur fuhr gegen 18 Uhr mit seinem Anhängerzug von Savognin kommend über die Nationalstrasse talwärts in Richtung Tiefencastel. In einer Rechtskurve bei Burvagn in Cunter kippte der Lastwagen auf die linke Seite.
49 Aspirantinnen und Aspiranten des Polizeischul-Lehrgangs 1/23 absolvieren gegenwärtig die vier Tage dauernde Zwischenprüfung auf dem Weg zur Berufsprüfung Polizistin/Polizist.
Nebst einem intensiven theoretischen Teil gilt es auch praxisnahe Fallbeispiele zu lösen.
Auch während der Festtage ist die Kantonspolizei Zürich für die Bevölkerung da. Allerdings gelten bei verschiedenen Posten besondere Öffnungszeiten.
Bei Notfällen wenden Sie sich jederzeit an die Telefonnummer 117.
Ob klein oder gross, behaart oder befiedert – Wildtiere verfügen über verschiedene Anpassungen und Strategien, um den Winter zu überstehen. Diese sind jedoch nur dann wirksam, wenn den Tieren störungsarme Rückzugsgebiete zur Verfügung stehen.
Es sind nicht nur ausgeschiedene Wildruhezonen und Wildtierschutzgebiete, die diese Rolle erfüllen, sondern auch unser Verhalten in der Natur.
Im neuesten Musikvideo der Schweizer Band „Gotthard“ stehen die verschiedenen Sicherheitsakteure und Blaulichtpartner unseres Landes im Mittelpunkt.
Die etwas verrückte Idee entstand bei einem Treffen zwischen dem Gitarristen Leo Leoni und dem Kommandanten der Tessiner Kantonspolizei Matteo Cocchi am Ufer des Luganersees.
Am Dienstagabend ist es in Frutigen zu einem Unfall gekommen. Eine Autolenkerin wurde zwischen einer Autotür und einem Zaunpfosten eingeklemmt und erlag noch vor Ort ihren schweren Verletzungen.
Der Unfall wird untersucht.
In der Nacht auf Dienstag brach eine unbekannte Täterschaft 20 Autos auf, die in einem Parkhaus in Rheinfelden abgestellt waren.
Bei geringer Beute ist der angerichtete Sachschaden immens.
Ob jung oder bereits erfahrener. Eine Karriere bei der Polizei steht auch Spätberufenen offen.
Wir nutzen die Chancen der unterschiedlichen Altersspannen und haben das Höchstalter für den Start in den Polizeiberuf aufgehoben.
Der Kanton Nidwalden führt wiederholt Testkäufe auf alkoholhaltige Getränke und Tabakwaren durch. Gegenüber dem Vorjahr ist der Verkauf an zu junge Kundschaft erfreulicherweise deutlich zurückgegangen.
Für einen konsequenten Jugendschutz hat ein Teil der Verkaufsstellen aber weitere Anstrengungen zu leisten.
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden verlängert die Vereinbarung mit dem Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden (SVAR) für den Betrieb einer telefonischen Triagestelle im Rahmen der ambulanten Notfallversorgung.
Der SVAR betreibt für das gesamte Kantonsgebiet seit 2019 während 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr den telefonischen Ärzte-Notfalldienst unter der Nummer 0844 55 00 55.
Heute in den frühen Morgenstunden brach in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Freiburg ein Brand aus.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und eine Ausbreitung vermeiden. Rund 60 Personen mussten evakuiert werden. Die Kriminalpolizei untersucht die Brandursache.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.