Am 27.01.2023, um 19.30 Uhr, wurde am Centralbahnplatz bei den Eingängen des Bahnhof SBB ein 31-jähriger Algerier verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstag in Sirnach eine Kollision zwischen zwei Autos und entfernte sich vom Unfallort. Eine Person wurde leicht verletzt.
Der 53-Jährige war trotz Führerausweisentzug unterwegs.
Am Freitagnachmittag (27.01.2023), gegen 14:45 Uhr, ist in einem Einfamilienhaus an der Rossweidstrasse ein Akku eines E-Bikes in Brand geraten. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren 10'000 Franken.
Personen wurden keine verletzt.
Am Samstag (28.01.2023), gegen 03:30 Uhr, kam es an der Rheinstrasse zum Selbstunfall eines Autos. Der 22-jährige mutmassliche Fahrer war fahrunfähig und ohne Führerausweis unterwegs. Er verliess die Unfallstelle zusammen mit seinem Mitfahrer vor dem Eintreffen der Polizei und konnte später schlafend im Keller an seinem Wohnort angetroffen werden. Am Auto entstand Totalschaden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitagabend (27.01.2023), kurz vor 20:00 Uhr, hat sich auf der Autobahn A13 ein Selbstunfall eines Autos ereignet.
Die 50-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt und mit der Rettung ins Spital überführt. Es entstand Drittschaden im Wert von mehr als 20'000 Franken.
Der Betrüger inseriert auf einem Kleinanzeigeportal einen Gegenstand. Dem Käufer wird ein QR-Code mit dem Titel „ADM Digital Goods“ für eine TWINT Zahlung zugestellt.
Scannt der Käufer diesen TWINT QR-Code, überweist er den geforderten Betrag an „ADM Digital Goods“.
Vorgestern Abend, um ca. 21:30 Uhr, ist beim Grüngutcontainer am Schlierendamm in Alpnach ein Brand ausgebrochen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr und Polizei stand der Container in Vollbrand.
Bei unseren angehenden Berufsfeuerwehrmännern ging es bei ihrer Ausbildung in Zürich hoch hinaus.
Einerseits lernten sie beim Thema Absturzsicherung das korrekte Sichern mit unterschiedlichen Systemen.
Ein dubioser Autofahrer versuchte am Montagmorgen (23.01.2023) in der Stadt Schaffhausen Schmuck zu verkaufen.
Die Schaffhauser Polizei rät zu einer gesunden Portion Misstrauen bei Strassen-Schmuckkäufen.
Am Freitagabend, 27.01.2023 um 19.30 Uhr erreignete sich in Niederurnen auf der Brunnernstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem parkierten Personenwagen und einem Lastwagen.
Der 49-jährige Lenker eines parkierten Autos, liess die Heckklappe des PW geöffnet als er Möbel ins anliegende Gebäude tragen wollte.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 05 vom 30.01.2023 bis zum 05.02.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, 27. Januar, gegen 19.30 Uhr, rückte die DPS 1 von La Chaux-de-Fonds zu einem Küchenbrand an der Rue du Parc 151 in La Chaux-de-Fonds aus.
Die Mieterin löschte den Brand mit einem Feuerlöscher, bevor die Feuerwehr eintraf.
In den vergangenen Tagen fand im kantonalen Zivilschutzzentrum in Rivera der jährliche Korpsbericht der Kantonspolizei statt.
Sie bot die Gelegenheit, die Aktivitäten des vergangenen Jahres zu überprüfen und eine Bilanz zu ziehen sowie Leitlinien für künftige Aktivitäten und Projekte festzulegen.
Die Bundesanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzschutz (BAZL) geben bekannt, dass am 24.01.2023 ein 27-jähriger albanischer Asylbewerber mit Wohnsitz im Mendrisiotto festgenommen wurde.
Die Verhaftung erfolgte in der Gegend von Maroggia durch Mitarbeiter der UDSC in einem Zug in Richtung Süden.
Seit 6 Tagen liegt über der Alpennordseite eine kompakte Hochnebelschicht. Wer Sonne tanken wollte, musste sich in die Alpen oder in den Süden begeben.
Doch bald wird die Hochnebellage beendet. Im heutigen Blog schauen wir etwas zurück und auch nach vorne.
Am Freitagmittag hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Fahrzeug einer Werttransportfirma verübt und dabei Geldkoffer aufgebrochen.
Sie flüchtete mit Beute in Richtung Eymatt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen (27.1.2023) in Rikon im Tösstal ist der Lenker trotz sofortiger Reanimation auf der Unfallstelle verstorben.
Zirka 7.45 Uhr fuhr ein 71-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Tösstalstrasse in Rikon Richtung Kollbrunn.
Unter dem Motto „Von und für Winterthur“ sorgt die Stadtpolizei Winterthur für Sicherheit. Die Stadtpolizei kümmert sich rund um die Uhr um die Belange der Bevölkerung.
Das Ziel, die Stadt sicherer zu machen, steht bei der Polizeiarbeit im Vordergrund.
Auf der Hauptstrasse in Gänsbrunnen kam am frühen Freitagmorgen ein Lastwagen mit Anhänger wegen Glatteis ins Rutschen.
Der Chauffeur konnte seine Fahrzeugkombination in das angrenzende Wiesland lenken und dadurch grössere Unfallfolgen vermeiden.
In Gerlafingen ist am Donnerstagabend ein Hund von einem Auto angefahren und dadurch tödlich verletzt worden. Der Automobilist entfernte sich vom Ereignisort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern.
Die Polizei sucht Zeugen.
Nicht vergessen! Ab dem 1. Februar 2023 benötigt ihr die neue Autobahnvignette.
Klebt diese am besten im linken oberen Bereich oder hinter dem Rückspiegel an die Frontscheibe.
Aufgepasst: Bei unserer Einsatzzentrale gingen vorgestern über 20 Meldungen über Betrugsanrufe von angeblichen Polizistinnen und Polizisten ein.
Der Ablauf dieser häufigen Betrugsmasche ist in etwa immer derselbe: Die Person wird darüber informiert, dass die Tochter oder der Sohn in einen Unfall verwickelt worden sei und jetzt Geld benötigt werde.
Bei einer tätlichen Auseinandersetzung nach einer Sachschadenkollision ist am Freitagmorgen (27.01.2023) auf der A3 (Gemeindegebiet Weiningen) einer der beiden Fahrzeuglenker verletzt worden.
Um zirka 6:45 Uhr ereignete sich auf dem Richtung Bern führenden Fahrstreifen eine leichte Auffahrkollision zwischen einem hellgrauen Dacia und einem nicht näher bekannten Personenwagen, mutmasslich einem dunklen BMW der 5er Serie.
Die Ermittlungen im Zusammenhang mit 50 Laden- und Fahrzeugdiebstählen im Raum Bern zwischen April und August 2022 sind abgeschlossen. Der mutmassliche Täter befindet sich in Untersuchungshaft.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
In der Nacht auf heute wurde ein Haus in Le Châtelard-près-Romont durch einen Brand vollständig zerstört. Eine Person wurde dabei verletzt.
Eine Untersuchung ist im Gange.
Die Kantonspolizei Thurgau verzeichnet derzeit eine Zunahme von Betrugsversuchen mit der Methode Schockanruf. Die Bevölkerung wird um Vorsicht und Thematisierung mit ihren Angehörigen gebeten.
Derzeit verzeichnet die Kantonspolizei Thurgau einen deutlichen Anstieg von Meldungen über Betrugsversuche durch Schockanrufe.
In der Nacht vom 26. auf den 27. Januar 2023 hat die Glarner Wildhut im Rahmen der bewilligten Rudelregulation in Elm den zweiten Jungwolf erlegt.
Damit ist die Regulation des Kärpfrudels abgeschlossen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag auf der Autobahn A7 bei Felben-Wellhausen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und ein Auto mit 222 km/h gemessen.
Der 23-jährige Raser musste seinen Führerausweis abgeben, das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Die Fachgruppe Berufsverkehr und Besondere Ermittlungen ist zuständig für vertiefte Ermittlungen bei schweren Verkehrs- und Raserdelikten.
Massive Missachtung der signalisierten Höchstgeschwindigkeit, die Teilnahme an illegalen Rennen, waghalsige Überholmanöver, das Driften auf öffentlichen Strassen und sogenannte „Burnout“, gelten als Raserdelikte.
Bei der Frontalkollision zwischen zwei Autos wurden am Donnerstagnachmittag in Frauenfeld zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, die Feuerwehr leitete den Verkehr um.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Donnerstag 26. Januar 2023 eine Kontrolle im Milieu durchgeführt.
Gemäss dem Schwerpunkt des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt stand die Bekämpfung Menschenhandel, Schwarzarbeit und Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz im Mittelpunkt der Aktion. Sieben Frauen, welche mutmasslich der Prostitution nachgehen, wurden einer Kontrolle unterzogen.
Der Hundezwinger der Zuger Polizei ist von einem Schuss getroffen worden. Verletzt wurde niemand, der Verursacher konnte ausfindig gemacht werden.
Der Vorfall ereignete sich am frühen Mittwochnachmittag, den 18. Januar 2023.
Am Mittwochabend (25.01.2023) ist es zu einem Unfall zwischen drei Fahrzeugen gekommen.
Eine 35-Jährige fuhr gegen 17:30 Uhr von Rüti kommend in Richtung Wald. Im Ausserortsbereich bemerkte sie zu spät, dass ein vor ihr fahrendes Auto nach links abbiegen wollte. Sie versuchte noch, auszuweichen, kollidierte aber dennoch mit dem Auto.
Am frühen Mittwochmorgen (25.01.2023) hat die Stadtpolizei Zürich die Meldung erhalten, dass die Liegenschaft an der Kasernenstrasse 25 besetzt worden sei.
In der Folge stellte der Kanton Zürich als Eigentümer Strafantrag wegen Hausfriedensbruch.
Am Donnerstag (26.01.2023) versuchte ein falscher Polizist per Telefonanruf eine Frau im Kanton Schaffhausen um 10'000 Franken zu betrügen.
Die Schaffhauser Polizei rät zur Vorsicht.
Am frühen Freitagmorgen, 27. Januar 2023, kurz vor 05.30 Uhr, ereignete sich in der Hauptstrasse kurz vor dem Hof Spittel in Langenbruck BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen von der Strasse abkam und im Bachbett landete.
Personen wurden dabei keine verletzt.
In der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Donnerstagabend (26.01.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Andwilerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Gebäude.
Am Donnerstag (26.01.2023), kurz nach 11 Uhr, haben unbekannte Täterschaften versucht in mehrere Fahrzeuge einzubrechen. Es gelang ihnen aus einem unverschlossenen Auto ein Portemonnaie zu stehlen.
Drei Algerier, im Alter von 31, 29 und 15 Jahren, konnten von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden.
Die Kantonspolizei St.Gallen erinnert daran, dass ab Mittwoch (01.02.2023), auf abgabepflichtigen Nationalstrassen die neue Autobahnvignette 2023 angebracht sein muss. Bei Routinekontrollen wird auch die Gültigkeit der Vignette überprüft.
Die Übergangsfrist für den Wechsel der Vignette läuft diesen Mittwoch ab. Danach ist nur noch die Autobahnvignette für das Jahr 2023 gültig.
Sirenen können Leben retten. Die Voraussetzung dafür ist, dass sie funktionieren und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist.
Am Mittwoch, 1. Februar 2023, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Nach einem Wendemanöver ist in Walchwil eine Autofahrerin bei einer Baustelle in einen Bagger geprallt.
In Baar ist es zu einer Kollision zwischen einer Velofahrerin und einem Fussgänger gekommen.
Zwei unbekannte Personen haben am späten Montagabend (23.01.2023) in Neuhausen am Rheinfall eine Glasscheibe eines Restaurants eingeschlagen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.