Am Samstag (21.01.2023), hat die Kantonspolizei St.Gallen nach einer Fahndung einen Tunesier und einen Algerier festgenommen.
Sie werden verdächtigt, vorgängig Einbruchdiebstähle begangen zu haben.
Am Freitagabend (20.01.2023), kurz vor 18:45 Uhr, ist im Weiler 'Spitze' in einem Wohnhaus mit angebauter Remise ein Brand entdeckt worden. Die Liegenschaft geriet anschliessend in Vollbrand. Es entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren 100'000 Franken.
Die Brandursache ist nicht bekannt.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 03 vom 23.01.2023 bis zum 29.01.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Die ASTRA Bridge wurde 2022 auf dem A1-Abschnitt Recherswil–Luterbach erstmals eingesetzt. Dabei wurde festgestellt, dass die Brücke als Konzept und Maschine funktioniert und die Bauarbeiten unter der Brücke terminlich wie qualitativ wie geplant abliefen.
Der Verkehrsfluss hat sich während dem Piloteinsatz jedoch nicht wie gewünscht eingependelt, weswegen die ASTRA Bridge – konkret die Auf- und Abfahrtsrampen – optimiert wird. Die Tests der geplanten Anpassung verliefen positiv. Der erneute Einsatz der ASTRA Bridge auf dem A1-Abschnitt Recherswil–Luterbach ist 2024 geplant. Bis dahin wird die bauliche Optimierung umgesetzt, wiederum getestet und das Betriebspersonal entsprechend geschult.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 18:15 Uhr ein Unfall in Arbedo.
Nach einer ersten Rekonstruktion befand sich ein 70-jähriger Schweizer, der in der Region Lugano lebt, in einem Stall in der Via Fondo.
Am Freitag, 20. Januar 2023, kurz vor 20:30 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt einen Brand in einer Liegenschaft an der Meret Oppenheim-Strasse löschen müssen.
Die Sanität Basel brachte eine Person, die sich beim Brand verletzt hatte, ins Spital.
Freitag, 20.01.2023, um 17:10 Uhr, kam es in Basel auf der Autobahn A2 vor der Überdeckung Breite zwischen km 4.4 bis 4.1, zu einem Verkehrsunfall mit zwei Personenwagen.
Dabei wechselte ein brauner Kleinwagen den Fahrstreifen nach rechts auf den Normalstreifen.
Am Freitagmittag, 20. Januar 2023, nach 12:00 Uhr, ereignete sich auf einem Fussgängerstreifen auf der Benkenstrasse in Therwil BL eine Streifkollision zwischen einem schwarzen Personenwagen und einem Fussgänger.
Der Fussgänger wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Sirenen können Leben retten. Vorausgesetzt, sie funktionieren richtig und die Bevölkerung weiss, was im Alarmfall zu tun ist.
Am Mittwoch, 1. Februar 2023, findet deshalb in der gesamten Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei werden die Sirenen vom "Allgemeinen Alarm" sowie vom "Wasseralarm" getestet. Es sind an diesem Tag keine Schutzmassnahmen zu ergreifen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass sich ein 28-jähriger albanischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland seit dem 17.01.2023 im Rahmen einer Drogenfahndung, die von den Ermittlern der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit dem Drogenbekämpfungsdienst der Stadtpolizei Mendrisio durchgeführt wird, im Tessin in Haft befindet.
Der Mann, gegen den ein internationaler Haftbefehl der Tessiner Justiz vorlag, wurde von den deutschen Behörden festgenommen und anschliessend an die Schweiz ausgeliefert.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (19.01.2023) in Winterthur drei mutmassliche Betäubungsmittelhändler verhaftet sowie Drogen und Bargeld sichergestellt.
Nachdem Fahnder am Bahnhof Winterthur die mutmassliche Übergabe von Betäubungsmittel beobachteten, unterzogen sie zwei mutmassliche Drogenhändler einer Personenkontrolle und nahmen diese anschliessend fest. Ein weiterer mutmasslicher Komplize der beiden wurde ebenfalls verhaftet.
Am Freitagmorgen, 20. Januar 2023 hat sich auf der Seestrasse in Gersau eine Selbstkollision eines Personenwagens ereignet.
Eine 26-jährie Frau fuhr kurz nach 07.30 Uhr von Vitznau nach Gersau, als sie auf der Höhe Chrüzegg die Kontrolle über das Auto verlor.
Aktuell werden auf verschiedenen Social-Media-Plattformen Nachrichten geteilt, wonach im Bezirk March Kinder von Personen aus einem Auto verdächtig angesprochen werden.
Information: Bis dato gingen bei uns keine Meldungen ein, die Anlass zur Besorgnis geben oder nach erhöhten Vorsichtsmassnahmen verlangen. Gegenüber den besorgten Eltern können wir bestätigen, dass uns aktuell keine konkreten Hinweise vorliegen, dass für Kinder im Bezirk March eine tatsächliche Gefahr durch Kontaktaufnahmen seitens Erwachsenen besteht.
Unsere Polizistinnen und Polizisten sind in den Regionen Solothurn und Grenchen ab sofort mit dem neusten Modell des BMW X3 auf Patrouille.
Wir wünschen Euch einen sicheren und unfallfreien Winter und ein schönes Wochenende!
Sieht schön aus, kann aber seine Tücken haben: Der Schnee.
Bei schwierigem Wetter war unsere Verkehrspolizei kürzlich im Einsatz zur Begleitung einer Delegation.
Am Donnerstag (19.01.2023), um 14 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 Fahrtrichtung Zürich, kurz vor dem Rastplatz Wildhaus, zu einem Zusammenprall zwischen einem weissen BMW und einem weissen Mercedes gekommen.
Der Unfallhergang ist zurzeit noch unklar.
Mit rund zwei Jahren beginnt für die jungen Diensthunde die nächste Etappe ihrer Ausbildung: der Kurs für Betäubungsmittelspürhunde.
Schritt für Schritt werden die Vierbeiner dabei mit den für sie relevanten Gerüchen bekannt gemacht, bis sie diese erkennen – und finden können.
Die Täterschaft publiziert betrügerische Angebote nicht nur auf Online-Plattformen, sondern auch in analogen Medien.
Für die Kommunikation weichen die Betrüger dann aber auf den digitalen Weg aus.
Am Freitagmorgen (20.01.2023) hat sich im Westen der Stadt ein Verkehrsunfall ereignet. Aus Übermüdung fuhr ein 20-Jähriger mit einem Lieferwagen bei einer Anlieferung in eine Wand.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der Fahrer blieb unverletzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagmorgen (20.1.2023) auf der A52 in Hinwil (Betzholzkreisel) einen Falschfahrer gestoppt.
Kurz vor sechs Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmende via Notrufnummer 117 der Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass ihnen auf der A52 Richtung Zürich ein Auto entgegen gekommen sei.
Ein Mann überraschte am Donnerstagabend in seinem Schrebergartenhäuschen einen Unbekannten. Dieser flüchtete und sprang in einen Bach. Die Polizei rettete ihn aus dem eiskalten Wasser.
Der 60-Jährige verstarb später im Spital.
Am Donnerstagabend, 19. Januar 2023, nahm die Stadtpolizei Zürich einen mutmasslichen Einbrecher im Kreis 6 fest, den sie beim Einbruch überrascht hatte.
Am späten Donnerstagabend gingen bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich mehrere Anrufe von Anwohner*innen aus dem Kreis 6 ein, die eine verdächtige Person meldeten, die sich an Fenstern und Türen zu schaffen gemacht haben soll.
Am Freitagmorgen (20.1.2023) ist es kurz vor 08.00 Uhr im Kreisel Masanser-/Quaderstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer gekommen.
Dabei wurde der Radfahrer verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Mitte Dezember in Aarberg eine Hanf-Indooranlage ausgehoben. Insgesamt wurden rund 690 Hanfpflanzen sowie 4,5 kg konsumfertiges Marihuana sichergestellt.
Im Rahmen der Ermittlungen konnte ein mutmasslicher Betreiber identifiziert werden. Er wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Bei einem Überholmanöver stiessen am Freitagmorgen in Densbüren zwei Autos frontal zusammen. Eines der beiden fing Feuer und brannte aus.
Die beiden Beteiligten wurden leicht verletzt.
Am Montag, 2. Januar 2023, kam es an der Bahnhofstrasse in Aesch BL zu einem Raubüberfall (Polizei.news berichtete).
Aufgrund umfangreicher Ermittlungen konnte die Polizei Basel-Landschaft nun die mutmassliche Täterschaft ermitteln.
Gestern intervenierte die Kantonspolizei in Siviriez wegen der Verschmutzung eines Bachlaufs durch Schlick. Ein Vertreter des Amtes für Umwelt, der Wildhüter sowie die Feuerwehr des Stützpunktes Romont begaben sich ebenfalls vor Ort.
Das Ökosystem wurde in Mitleidenschaft gezogen. Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Freitagmorgen brannte es im Gebäude der Moosschür in Hellbühl. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle und konnte es löschen.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagnachmittag (19.01.2023), in der Zeit zwischen 13:50 Uhr und 15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Seestrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Haus.
Am Donnerstag (19.01.2023), kurz nach 13:40 Uhr, ist es bei der Sommerau zu einem Brand eines Elektrostaplers gekommen. Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Es wurde niemand verletzt.
Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100'000 Franken.
In den letzten Tagen und Nächten waren die Temperaturen teilweise unter dem Gefrierpunkt. Die Autos sind am Morgen von Schnee und Eis bedeckt.
Rasch ein Guckloch in die Frontscheibe kratzen und los geht die Fahrt. Doch das reicht nicht.
Am Freitag, 20.01.2023, 07.25 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Mitlödi ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Glarus unterwegs. Der 76-Jährige bemerkte auf Höhe Industrie West zu spät, dass der Autofahrer vor ihm wegen eines abbiegenden Fahrzeugs anhielt.
Am Donnerstagmittag, 19. Januar 2023, kurz vor 12.00 Uhr, ereignete sich in der Verzweigung St.Jakob-/Hagnau-/Birsstrasse in Muttenz BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 18. Januar 2023, fand auf der Axenstrasse in Sisikon eine allgemeine Verkehrskontrolle der Kantonspolizei Uri statt.
Dabei musste die Polizeipatrouille fünf Personen verzeigen, welche während der Fahrt ihr Mobiltelefon bedienten. Bei der anschliessenden Kontrolle verlief zudem der durchgeführte Drogenschnelltest bei einem Fahrzeuglenker eines PWs mit Schwyzer Kontrollschildern positiv. Der 22-jährige musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
In den frühen Abendstunden vom Donnerstag (19.01.2023), während der Dämmerung, verübte eine unbekannte Täterschaft in Lohn mehrere Einbruchdiebstähle, wobei hauptsächlich Schmuck entwendet wurde.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen Straftaten und vier mutmasslichen Tätern.
Am Donnerstagmorgen, 19. Januar 2023, hat sich in Urnäsch ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Die Unfallverursacherin setzte die Fahrt anschliessend fort und konnte am Vormittag durch die Polizei ermittelt werden.
Es entstand Sachschaden.
Die Stadt Zürich ist eine weltoffene Stadt und Heimat für Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen.
Das ist auch für die Polizeiarbeit wichtig und so pflegt unsere Fachstelle Brückenbauer den Kontakt mit rund 125 interkulturellen Vereinigungen in der ganzen Stadt.
Gestern, Donnerstag, 19. Januar 2023, kurz vor 15.00 Uhr rollte ein beladener Lieferwagen vom Rümelinsplatz durch die Grünpfahlgasse in Richtung Gerbergasse. Vor einem Lokal Ecke Grünpfahlgasse/Gerbergasse rollte das unbemannte Fahrzeug in rund 15 parkierte Fahrräder und wurde dadurch gestoppt.
Personen kamen glücklicherweise keine zu Schaden.
In der Nacht auf Donnerstag (19.01.2023) ist ein Einfamilienhaus ein Raub der Flammen geworden.
Kurz vor 1:30 Uhr bemerkte ein Lastwagenfahrer Flammen und alarmierte die Feuerwehr. Als diese wenig später mit einem Grossaufgebot eintraf, brannte das Haus bereits lichterloh.
Ein Brand hat am Mittwochmorgen (18.01.2023) einen Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken verursacht.
Kurz nach 3:20 Uhr meldete ein Passant der Kantonalen Notrufzentrale offenes Feuer aus einem Restaurant.
Am Dienstagabend (17.01.2023) ist es im Kreis 4 zu einer unbewilligten Demonstration gegen das WEF gekommen.
Gegen 19:00 Uhr versammelten sich mehrere hundert – teils vermummte – Personen auf dem Helvetiaplatz. Anschliessend bewegte sich der Demonstrationszug durch verschiedene Strassen im Kreis 4.
Am frühen Freitagmorgen (20.01.2023) brannte ein Lokdepot mit Vorbau beim Güterbahnhof in der Stadt Schaffhausen. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch hoher Sachschaden.
Die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindern.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Belp zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine Lenkerin und ein Lenker wurden dabei verletzt und mit jeweils einer Ambulanz ins Spital gebracht. Die Hauptstrasse war für rund zweieinhalb Stunden gesperrt.
Der Unfall wird untersucht.
Auf einem Fussgängerstreifen in Etziken wurde am Donnerstagmorgen ein Kind von einem Auto erfasst und verletzt in ein Spital gebracht.
Am Donnerstag, 19. Januar 2023, kurz nach 7.30 Uhr, befuhr eine Autolenkerin die Luzernstrasse in Etziken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.