Am Sonntag (30.10.2022), kurz nach 02:20 Uhr, ist ein 38-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Mühlegasse verunfallt.
Es musste festgestellt werden, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand.
Am Montagnachmittag (24.10.2022) wurde durch die Stadtpolizei St.Gallen eine Fahrzeuglenkerin mit ihrem Auto an der Demutstrasse angehalten. Bei der Kontrolle wurde sie als fahrunfähig eingestuft.
Vorgängig gingen mehrere Meldungen ein, dass ein Personenwagen in Schlangenlinien von Haslen AI via Teufen AR über die Umfahrungsstrasse nach St.Gallen fahre. Die Stadtpolizei sucht Auskunftspersonen.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Samstagmorgen (29.10.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen mehrere Verkehrsteilnehmende wegen Fahrunfähigkeit aus dem Verkehr gezogen oder musste bei Unfällen feststellen, dass Beteiligte nicht fahrfähig waren.
Insgesamt mussten vier Autofahrer und eine Autofahrerin ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Freitag (28.10.2022), kurz nach 10:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen an der Rütistrasse einen Klemmbrett-Betrüger festgenommen.
Der 22-jährige Rumäne hatte zuvor mit einem gefälschten Spendenformular um Spendengelder gebettelt. Der Mann wurde im Schnellverfahren verurteilt.
Am Freitagabend, kurz vor 21:40 Uhr, haben zwei unbekannte Täter versucht, den Laveba-Tankstellenshop an der Zürcher Strasse zu überfallen.
Die Täterschaft forderte Geld vom anwesenden Verkäufer, flüchteten dann aber ohne Deliktsgut. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitagabend (28.10.2022), kurz nach 21:45 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung von einem Jugendlichen mit einer Waffe in der Innenstadt erhalten. Hinweise führten zu einer Gruppe Jugendlicher, wovon einer einen mit Schreckschusspatronen geladenen Revolver mit sich führte. Die Waffe dürfte für eine vorgängige Drohung gegenüber einer anderen Gruppe Jugendlicher verwendet worden sein.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen dürfte es im Bereich des Stadtparks zwischen zwei Gruppen Jugendlicher, alle im Alter von 16 und 17 Jahren, zu einer Drohung gekommen sein, wobei ein 16-jähriger Tunesier einen 17-jährigen Iraker mit dem Revolver bedrohte. Hintergrund dürfte ein länger andauernder Konflikt sein. Die Gruppen trennten sich danach.
Am Freitag (28.10.2022), um 12:50 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen. Dabei wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Die gesamte Autobahnstrecke musste für rund zweieinhalb Stunden gesperrt werden.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz nach 12 Uhr, ist es beim Bahnhof Uzwil zu einem Unfall mit einem ausfahrenden Zug gekommen.
Eine 16-jährige Jugendliche wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Dort erlag sie in der Nacht auf Freitag den Verletzungen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz vor 16:00 Uhr, ist ein 62-jähriger Mann von seinem Velo gestürzt.
Der 62-Jährige fuhr mit seinem Velo auf der Eisenbahnstrasse in Richtung Schmerikon.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz nach 12:15 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt, wobei eine 28-jährige Autofahrerin ins Spital gebracht werden musste und ein 33-jähriger Autofahrer selbstständig einen Arzt aufsucht. Es entstand Sachschaden Im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz nach 15:25 Uhr, ist auf der St. Gallestrasse ein schwarzer Lieferwagen mit polnischen Kontrollschildern in ein Auto geprallt. Der Lieferwagenfahrer fuhr weiter ohne sich um die Schadenregelung zu kümmern.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Unsere Quartierpolizisten, Paul Widrig und Andreas Bissegger, waren im Wohn- und Pflegehaus Wienerberg um die Bewohnerinnen und Bewohner über das Thema "Falsche Polizisten" zu informieren.
Ältere Personen sind oft das Ziel von Betrügerinnen und Betrüger, die sich am Telefon als angebliche Verwandte, fürsorgliche Polizistinnen oder Polizisten ausgeben.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz vor 07:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand im Bereich einer Dachwohnung an der Linsebühlstrasse erhalten (Polizei.news berichtete).
Aus bislang unbekannten Gründen kam es im Bereich einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Die Feuerwehr brachte den Brand im Verlaufe des Vormittags unter Kontrolle.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz nach 07:15 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse Halten zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Beide Autofahrerinnen wurden dabei leicht verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Donnerstagmorgen (27.10.2022), kurz nach 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Velogeschäft an der Favrestrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam durch die Eingangstür Zutritt zum Verkaufsraum.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochnachmittag (26.10.2022) ist in einem Mehrfamilienhaus an der Halten ein Münzzeitzähler einer Waschküche aufgebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf unbekannte Art und Weise Zutritt zum Haus und gelangte in die Waschküche.
Am Mittwoch (26.10.2022), kurz vor 18:40 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos gekommen. Eine Person wurde mit leichten Verletzungen und eine weitere Person zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Es entstand hoher Sachschaden.
Am Mittwoch (26.10.2022), kurz vor 19:15 Uhr, ist es im Neudorf zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Eine 59-jährige Motorradfahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Mittwoch (26.10.2022), kurz vor 20:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem E-Scooter gekommen. Ein 28-jähriger E-Scooterfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst in das Spital gebracht werden.
Bei einem Brand in der Innenstadt ist am Donnerstag (27.10.2022) Sachschaden entstanden.
Kurz vor 7:40 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand im Bereich einer Dachwohnung an der Linsebühlstrasse gemeldet.
Zu geringer Abstand bei hoher Geschwindigkeit hat schon zu manchem Unfall auf St.Galler Autobahnen geführt. Die Kantonspolizei St.Gallen führt deshalb auf Ende 2022 ein neues Messsystem ein, welches die Einhaltung des Mindestabstands kontrolliert.
Damit soll die Verkehrssicherheit auf Hochleistungsstrassen weiter erhöht werden.
Am Donnerstagmorgen (27.10.2022) ist es an der Rorschacher Strasse zu einem Unfall zwischen einem Personentransportbus und einem Mann gekommen. Der Mann verstarb kurze Zeit später im Spital.
Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstag (27.10.2022), kurz vor 07:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand im Bereich einer Dachwohnung an der Linsebühlstrasse erhalten. Eine Person wurde vor Ort durch medizinisches Fachpersonal untersucht, musste aber nicht in das Spital gebracht werden.
Die Löscharbeiten dauern zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch an.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat über die Medien von den Missbrauchsvorwürfen betreffend die Christliche Schule Linth sowie die Evangelische Gemeinde Hof Oberkirch in Kaltbrunn Kenntnis erlangt und entsprechende rechtliche Abklärungen getätigt.
Die Abklärungen haben ergeben, dass der Grossteil der Vorwürfe verjährt ist; diesbezügliche Untersuchungen wurden nicht anhand genommen. Betreffend den Verdacht auf Vergewaltigung und sexuelle Handlungen mit Kindern wurde ein Verfahren gegen Unbekannt eröffnet, welches jedoch sistiert wurde.
Am Dienstag (25.10.2022), um 18 Uhr, ist es im Bereich Meggenmüli zu einem Reitunfall gekommen. Eine 38-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt.
Eine 38-jährige Frau und ein 43-jähriger Mann befanden sich auf je einem Pferd auf einem Ausritt. Mutmasslich wegen einer Plane am Wegrand scheuten die Pferde und gingen durch. In der Folge stürzten beide Personen vom Pferd.
Am Dienstag (25.10.2022), kurz nach 18:25 Uhr, ist es aus bislang unbekannten Gründen an der Marktstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Mofa gekommen.
Die 15-jährige Mofafahrerin wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (25.10.2022), um 17:50, ist es in einem Betrieb an der Industriestrasse zu einem Brand eines industriellen Trocknungsgeräts gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Seit Januar 2022 sind umfangreiche Instandsetzungs- und Verstärkungsmassnahmen an der Unterführung Friedhof-/Thuraustrasse in Wil im Gange. Zum Abschluss der Bauarbeiten erfolgen die Belagsarbeiten.
Dazu muss die Georg-Rennerstrasse gesperrt werden.
Ein Zwischenhoch trocknete die Luft auf heute zunehmend ab. Da die zweite Nachthälfte bereits teils klar war, bildete sich im Mittelland recht verbreitet Nebel, welcher sich örtlich erst bis am späten Nachmittag auflöste.
Sonst herrschte vielerorts uneingeschränkter Sonnenschein vor, dies trotz etwas Restbewölkung am Vormittag. Mit Tageshöchstwerten zwischen 14 und 20 Grad war es weiterhin viel zu warm für die Jahreszeit. Und es wird in den nächsten Tagen noch wärmer, besonders in Lagen zwischen 1000 und 2000 Metern.
Am Dienstag (25.10.2022), um 11:30 Uhr, ist es auf dem Parkareal des Rheinparks an der Neudorfstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Der E-Bike-Fahrer wurde unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital überführt werden. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Montag (24.10.2022) ist es auf der Rorschacher Strasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Personenwagen und Motorrad gekommen.
Der 19-jährige Motorradfahrer verletzte sich leicht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Montagmittag (24.10.2022) ist es auf der Zürcher Strasse, Höhe der Bushaltestelle Erlachstrasse, zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem unbekannten Kind gekommen. Das Kind entfernte sich nach dem Unfall von der Unfallstelle.
Die Stadtpolizei sucht nach dem Kind.
Unfälle im Strassenverkehr sind absolute Stress- und Ausnahmesituationen – auch wenn man nicht selbst darin verwickelt ist. So sagt fast ein Drittel der Autofahrer in der Schweiz (28,5 Prozent), dass sie sich als Unbeteiligte an einer Unfallstelle unsicher fühlen – beispielsweise in Bezug auf das angemessene Verhalten, die Kenntnis geltender Verkehrsregeln oder die Reaktion in Gefahrensituationen.
Das ergab eine repräsentative GfK-Online-Umfrage[1] im Auftrag des Technologieunternehmens Continental Suisse SA. Continental gibt Tipps für mehr Verkehrssicherheit an Unfallstellen.
Über den Messengerdienst Whatsapp können derzeit keine Nachrichten gesendet oder empfangen werden. Das Problem tritt nicht nur in der Schweiz auf, sondern weltweit. Die Ursache ist noch unklar.
Der Nachrichtendienst Whatsapp kämpft weltweit mit Problemen. Auch die Schweiz ist betroffen: Das Senden und Empfangen von Nachrichten ist gestört – dies zeigen mehrere tausend Störungsmeldungen auf der Plattform Allestoerungen.ch.
Zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (24.10.2022), in der Zeit zwischen 22:30 und 10:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der Glärnischstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zutritt in den Betrieb.
Betrüger verschicken SMS angeblich im Namen der Zürcher Kantonalbank und behaupten: "Laut unserem System wurde Ihre ZKB Access App vorübergehend eingeschränkt".
Die Betrugsmasche
In der Zeit zwischen Sonntagnachmittag und Montagmorgen (24.10.2022), 06:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Zeughausstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Gebäude.
Am Montag (24.10.2022), kurz nach 11:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen. Zwei Personen wurden dabei leicht und eine Person unbestimmt verletzt.
Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Das Sicherheits- und Justizdepartement hat Petra Baumann aus Glarus zur neuen Leiterin der Koordinationsstelle Häusliche Gewalt/Menschenhandel gewählt.
Die 52-Jährige tritt im Januar 2023 die Nachfolge von Miriam Reber an, die nach elfeinhalbjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.
Am Sonntag (23.10.2022) kam es nach dem Fussballspiel FC St.Gallen gegen Servette FC durch Gästefans zu Ausschreitungen.
Ein Polizist wurde dabei verletzt.
Am Montag (24.10.2022) ist es auf der Rosenbergstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 26-jährige Autofahrer kollidierte mit mehreren Gegenständen, bis er schlussendlich in ein Gerüst prallte. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug musste mit Totalschaden abgeschleppt werden.
Am Sonntag (23.10.2022), kurz vor 16:45 Uhr, ist auf der Hintergoldingerstrasse ein Velofahrer gestürzt, nachdem er einem Auto ausweichen musste.
Der 49-jährige Mann wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Am Velo entstand geringer Sachschaden.
Das Wetter in der Schweiz brachte heute praktisch alle Facetten zum Vorschein. Im Mittelland begann der Tag teilweise neblig, in den nördlichen Alpentälern föhnig und im Süden fiel zunehmend Regen.
Und dann mischte auch noch Saharastaub mit.
Am Sonntag (23.10.2022), kurz nach 06:45 Uhr, ist beim Burggraben ein 25-jähriger Mann mit Messerstichen verletzt worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (22.10.2022), um 16:15 Uhr, ist es auf der Sarganserstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Ein 7-jähriger Junge wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Sonntag (23.10.2022), kurz nach 03:45 Uhr, ist auf der Autobahn A1 eine 29-jährige Autofahrerin verunfallt.
Bei ihr wurde die Abnahme einer Blut- und Urinprobe angeordnet.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.