In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (01.06.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baustellencontainer an der Piccardstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach gewaltsam den Container auf und durchsuchte diesen.
Am Mittwoch (01.06.2022), um 10:10 Uhr, ist ein 48-jähriger Mann an der Industriestrasse aus rund drei Metern Höhe von einem provisorischen Podest gestürzt.
Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Dienstag (31.05.2022), um 15:10 Uhr, ist ein 67-jähriger Mann auf einem Wiesland bei der Vogelsbergstrasse von seinem eigenen Traktor überrollt worden.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Dienstag (31.05.2022), kurz nach 20:15 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Ein 52-jähriger Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Es wurde niemand verletzt.
Ein Haufen Floccus, eine Prise Virga und auch Lenticularis zierten den heutigen Meteo-Frühstückstisch.
Dabei handelte es sich nicht um ausgefallende Frühstücksspeisen, sondern um Wolkenformationen.
Am Montagabend (30.05.2022) brannte eine Thujahecke an der Schubertstrasse ab. Der Liegenschaftsbesitzer hatte vorgängig Unkraut mit einem Abflammgerät entfernt.
Dabei ist wahrscheinlich ein Funken in die Hecke gesprungen und es kam zum Brand. Es entstand eher geringer Sachschaden.
Am Dienstag, 7. Juni 2022 startet das kantonale Tiefbauamt mit der Sanierung der Rapperswilerstrasse auf dem Ricken in Gommiswald.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August 2022.
Am Montag (30.05.2022), kurz nach 06:20 Uhr, ist es auf der Mooswiesstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem 42-jährigen Fussgänger gekommen.
Der Fussgänger wurde dabei am Fuss verletzt.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (30.05.2022) sind unbekannte Täterschaften in der Halsgasse in ein Restaurant und in der Alte Jonastrasse in einen Imbiss-Stand eingebrochen.
Die Täterschaften wuchteten jeweils die Eingangstüren auf und gelangten dadurch in die Innenräume.
Am Montag (30.05.2022), um 13:05 Uhr, hat eine 51-jährige Frau in alkoholisiertem Zustand einen Selbstunfall auf der Autobahn A1 verursacht.
Das Auto der 51-Jährigen prallte gegen drei Absperrbaken einer Baustelle. Es wurde niemand verletzt.
Am Montag (30.05.2022), um 18:35 Uhr, ist es auf der Feldrietstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 37-jähriger Motorradfahrer zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Montag (30.05.2022), kurz nach 16:30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 31-jährige Frau wurde beim Unfall leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Die Anlauf- und Fachstellen Extremismus von Basel-Stadt, Bern, Genf und Winterthur haben gemeinsam das Handbuch „Radikalisierung in der Schweiz“ erarbeitet.
Es bietet eine umfangreiche Sammlung von Praxiserfahrungen und legt erstmals Qualitätskriterien fest für die Beratung in der Extremismusprävention in der Schweiz.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Montagmorgen (30.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Büro in der Bildaustrasse eingebrochen.
Die Täterschaft gelangte auf unbekannte Art und Weise in die Büroräumlichkeiten und durchsuchte diese.
In der Nacht auf Montag (30.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft in der Industriestrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach gewaltsam die Eingangstür zum Geschäft auf und begab sich zu den Büroräumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen (30.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant in der Hauptstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach gewaltsam ein Fenster zum Restaurant auf und durchsuchte die Innenräume.
Am Freitagmorgen (27.05.2022), kurz nach 08:45 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in Gams zwei Männer festgenommen.
Der 28-jährige Marokkaner und der 29-jährige Algerier werden verdächtigt, in den Tagen zuvor in Frümsen und Salez mehrere Einschleichdiebstähle in Fahrzeuge und Liegenschaften begangen zu haben.
Normalerweise wirken sich Gegenstromlagen eher nördlich der Alpen aus, indem feuchtwarme Südwinde auf die aus Norden eingesickerte Kaltluft treffen und in der Folge auf der Kaltluft aufgleiten.
Dies führt dann in der Regel zu ergiebigen Niederschlägen. Heute kam ausnahmsweise die Alpensüdseite in den «Genuss» einer Gegenstromlage. Was diese bewirkte, wird im heutigem Blog näher erläutert.
Das mehrheitlich schöne Wetter lockte am verlängerten Auffahrtswochenende die Menschen nach draussen.
Entsprechend gefragt war die medizinische Hilfe aus der Luft: Vom Donnerstag, 26. Mai, bis Sonntag, 29. Mai 2022, stand die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega schweizweit über 150 Mal im Einsatz.
Über das Auffahrtswochenende bis Sonntagmorgen (29.05.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen zwölf Führerausweise wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Fahren in nicht fahrfähigem Zustand auf der Stelle abgenommen oder aberkannt.
Sechs Verkehrsteilnehmende waren ohne Führerausweis auf St.Galler Strassen unterwegs oder wurde bei der Einreise in die Schweiz an der Grenze ohne Ausweis angehalten.
Am Samstag (28.05.2022) haben in Niederuzwil und Bronschhofen zwei Thuja-Hecken gebrannt.
In beiden Fällen wurde mit einem Brenner Unkraut angezündet, woraufhin die Hecken in Brand gerieten.
Am Samstag (28.05.2022), kurz vor 22:10 Uhr ist ein Personenzug der Thurbo während der Fahrt im Bereich des Bahnhof Haggen auf unbekannte Art und Weise beschädigt worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (28.05.2022), kurz nach 14:50 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen eine Brandmeldung aus dem Regionalgefängnis Altstätten erhalten. Wie sich herausstellte, hatte ein 28-jähriger algerischer Häftling seine Matratze in Brand gesteckt.
Der Häftling konnte aus der Zelle gerettet werden. Er musste ins Spital überführt werden.
In der Nacht auf heute Samstag hat eine wenig aktive Kaltfront aus Nordwesten die Alpennordseite erreicht.
Sie brachte gebietsweise wenig Regen, vor allem aber kühlere Luft. Soviel zum eher kühlen Wochenende. Was hat es mit dem „Rekordmonat“ auf sich?
Am Samstagmittag (28.05.2022), kurz vor 12 Uhr, hat sich auf der Rickenstrasse, im Bereich Hinterer Hummelwald, ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Autos ereignet.
Drei Personen mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, eine Person wurde leicht verletzt und musste nicht ins Spital gebracht werden. Neun weitere Personen blieben unverletzt. Zwei Autos erlitten Totalschaden.
Am Freitag (27.05.2022), kurz nach 11:30 Uhr, ist ein 38-jähriger Autofahrer auf der Chrobüelstrasse mit seinem Auto verunfallt.
Dieses prallte gegen einen Gartenzaun und kippte zur Seite.
Am Freitag (27.05.2022), kurz nach 15 Uhr, hat sich auf der Rütistrasse, bei der Verzweigung Holzwiesstrasse, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo ereignet. Der 79-jährige Velofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (27.05.2022), kurz vor 15:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Hobby-Werkstatt im Unterdorf erhalten.
Die örtliche Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Brandursache wird abgeklärt.
Am Montag (23.05.2022) hat die Stadtpolizei St.Gallen eine Vermisstmeldung veröffentlicht und die Bevölkerung um Mithilfe gebeten.
Am Freitagmorgen wurde eine tote Person aufgefunden, wobei es sich mit grösster Wahrscheinlichkeit um den 74-jährigen Vermissten handelt.
In St.Gallen gibt es jährlich vermehrt Fälle, in denen vor allem junge Füchse gegenüber Menschen Zutraulichkeit zeigen. Jungfüchse entwickeln sich schnell: Schon nach fünf bis sieben Wochen werden die Streifzüge rund um den Bau länger und sie begleiten ihre Mutter bei Jagdausflügen.
Wildtiere sind nicht auf Nahrung von Menschen angewiesen, vielmehr stellt die Fütterung eine Belastung des Ökosystems dar. Dies geschieht oft auch unbewusst: Zu frühes Herausstellen von Abfallsäcken oder frei zugänglicher Kompost im Garten.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (27.05.2022) sind unbekannte Täterschaften in ein Kosmetikstudio an der Hauptstrasse und einen Gastronomiebetrieb an der Parkstrasse eingebrochen.
Die Täterschaften wuchteten jeweils ein Fenster auf und verschafften sich so Zugang ins Innere.
Am Freitagmorgen (27.05.2022), kurz nach 09:50 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass im Bereich zwischen der Alp Tschingla und der Alp Büls ein abgestürzter Basejumper aufgefunden worden sei.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Mann bereits verstorben. Der genaue Unfallhergang ist unklar. Dieser wird durch die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.
Am Donnerstag (26.05.2022), kurz vor 12:50 Uhr, sind auf der Wattwilerstrasse ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen. Ein 79-jähriger Motorradfahrer wurde dabei verletzt.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (26.05.2022), kurz vor 16:10 Uhr, ist ein 40-jähriger Motorradfahrer auf der Rütistrasse, Höhe Chälenstich, verunfallt. Er wurde dabei unbestimmt verletzt.
Für die Reinigung der Strasse musste die Feuerwehr aufgeboten werden.
Am Donnerstagabend (27.05.2022), kurz vor 18:50 Uhr, ist ein 44-jähriger Mofafahrer mit seinem Mofa auf der Toggenburgerstrasse gegen ein entgegenkommendes Auto eines 20-jährigen Mannes geprallt.
Der Mofafahrer wurde dabei nur leicht verletzt. Wie sich herausstellte, war der Mofafahrer alkoholisiert.
Das heutige Auffahrtswetter präsentierte sich wenig dynamisch. Bei warmen Temperaturen verlief der Tag in den meisten Regionen recht sonnig.
Bei trockenen Verhältnissen zierten tagsüber und nördlich der Alpen zahlreiche, flache Cumuli den Himmel.
Am Donnerstag (26.05.2022), kurz vor 15:40 Uhr, hat sich auf der Autobahn A3 zwischen Sargans und Flums ein Auffahrunfall zwischen einem Auto und einem zum Wohnmobil umgebauten Lieferwagen ereignet.
Nach dem Zusammenstoss fing das Wohnmobil Feuer und brannte vollständig aus.
Am Donnerstag (26.05.2022), um 03:10 Uhr, sind die Kantonspolizei St.Gallen und der Rettungsdienst wegen einer verletzten Person an die Hubstrasse gerufen worden.
Ein 17-jähriger Schweizer musste mit Gesichtsverletzungen ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (25.05.2022), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft in der Werkstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach gewaltsam ein Fenster auf und gelangte dadurch in das Geschäft.
In der Nacht auf Mittwoch (25.05.2022), zwischen 01:10 und 01:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Hotel im Freihofweg eingebrochen.
Die Täterschaft betrat das Hotel durch den unverschlossenen Haupteingang und begab sich zu einer Verbindungstür.
Am Mittwoch (25.05.2022), kurz vor 14:25 Uhr, ist das Auto einer 79-jährigen Frau an der Wachsbleichestrasse gegen eine Stützmauer geprallt. Die Frau und ihr 83-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt.
Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (25.05.2022), kurz vor 13:50 Uhr, sind auf der Hauptstrasse zwei Autos zusammengestossen.
Ein 65-jähriger Autofahrer wollte nach einem Wendemanöver auf einem Vorplatz auf die Hauptstrasse einbiegen, wo sein Auto mit einem Richtung Bronschhofen fahrenden Auto einer 43-jährigen Frau zusammenstiess. Die Frau wurde beim Unfall leicht verletzt.
Am Mittwoch (25.05.2022), kurz nach 11 Uhr, ist eine 45-jährige Velofahrerin gegen die geöffnete Türe vom Auto eines 57-jährigen Mannes geprallt. Sie wurde dabei eher leicht verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Donnerstag (26.05.2022), kurz vor 02:25 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft Kartonbündel in einem Hauseingang an der Poststrasse angezündet.
Eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen entdeckte den Brand rechtzeitig, konnte das Feuer trotz des Einsatzes mehrerer Feuerlöscher aber nicht eindämmen.
Gastfamilien aufgepasst! Wohnungsbetrüger nutzen die Notsituation von ukrainischen Flüchtlingen aus, die auf Wohnungssuche sind.
Gastfamilien bitte wachsam sein
Am Mittwochabend (25.05.2022), kurz nach 18:40 Uhr, hat sich auf der St. Gallerstrasse, Höhe Schibenstrasse, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Der 61-jährige Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und verstarb im Spital.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.