Die Nacht auf heute Sonntag war dank einer trockenen Luftmasse lokal sehr kalt, an wenigen Orten sogar so kalt wie im ganzen Winter bisher nicht.
Ein kräftiges Hoch mit einem Kerndruck von rund 1041 hPa über der Ostsee bestimmte heute das Wetter im Alpenraum.
Am Sonntag (27.02.2022), kurz nach 08:50 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einem Gewerbe- und Wohnhaus an der Erlenstrasse gemeldet worden. Der Brand konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang Rauch aus dem Gebäude. Die anwesenden Personen hatten das Haus selbständig und unverletzt verlassen. Die Brandausbruchszone konnte im ersten Obergeschoss im Bereich einer Küche lokalisiert werden.
Am Sonntag (27.02.2022), um 08:40 Uhr, ist vor einem Hotelzimmer an der Charlottengasse ein 45 Jahre alter Mann tot aufgefunden worden.
Die Strafverfolgungsbehörden gehen von einem Tötungsdelikt aus.
Am Samstag (26.02.2022), kurz vor 21 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen Feuer und Rauch aus einem Mehrfamilienhaus an der Mürtschenstrasse gemeldet worden. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Rund zwei Dutzend Parteien, die in dem Mehrfamilienhaus sowie dem verbundenen Nachbargebäude wohnhaft sind, wurden von der Feuerwehr evakuiert oder konnten die Häuser selbstständig verlassen. Eine 28-jährige Frau wurde wegen des Verdachts Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Am Samstag (26.02.2022), kurz vor 11 Uhr, ist der Notrufzentrale der Kantonspolizei St.Gallen Rauch aus einer Tiefgarage an der Rosenstrasse gemeldet worden. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Es entstand Rauch- und Russschaden von mehreren tausend Franken. Die Brandursache wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht.
Am Samstag (26.02.2022), kurz vor 9 Uhr, ist auf der Steinrütistrasse ein E-Bike-Fahrer verunfallt. Der 60-jährige Mann zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu. Er war alkoholisiert.
Der 60-jährige Mann fuhr auf seinem E-Bike die schneebedeckte Steinrütistrasse entlang in Richtung Dorfzentrum. Dabei kam er rechtsseitig von der Strasse ab und stürzte.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (26.02.2022), kurz vor 00:45 Uhr, hat in einem Waschkeller eines Mehrfamilienhauses an der Zürcher Strasse die Wäsche an einem Wäscheständer gebrannt.
Das Feuer wurde schnell gelöscht und es wurde niemand verletzt.
Am Freitag (25.02.2022), kurz vor 17:30 Uhr, ist eine 76-jährige Fussgängerin beim Überqueren der Güterstrasse von einem Auto angefahren worden. Der Autofahrer war rückwärts gefahren.
Die Frau wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Freitag (25.02.2022), kurz vor 16:20 Uhr, ist es auf der Autostrasse zwischen Bazenheid und Wil zu einem Selbstunfall gekommen. Ursache war mutmasslich ein medizinisches Problem bei einer 73-jährigen Autofahrerin.
Die Frau wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Am Samstag in den frühen Morgenstunden (26.02.2022) verlor ein Fahrzeuglenker die Kontrolle über sein Auto. Nach einem Dreher um 180 Grad kollidierte das Fahrzeug gegen eine Mauer und den Zaun eines Restaurants.
Es entstand erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Der Lenker wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Donnerstag (24.02.2022) kam es zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem E-Trottinett.
Der E-Trottinettlenker wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag (24.02.2022) hielt die Stadtpolizei St.Gallen zwei fahrunfähige Personen an. Eine 30-Jährige stand mutmasslich unter dem Einfluss von Marihuana und Alkohol.
Bei ihr wurde zudem Marihuana sichergestellt. Ein 40-Jähriger wies einen Blutalkoholgehalt von 0.73 mg/l auf. Beide Personen werden angezeigt.
Valentinstag ist schon lange wieder aus den Köpfen und Fachgeschäften der Schweiz.
So geht es auch im heutigen Blog nicht um die Liebe für andere, sondern um die Liebe zum Wetter. Und warum denn gerade heute fragen Sie sich? Weil heute für alle etwas dabei ist, war oder sein wird.
Am Montagnachmittag (08.10.2018), ist „Im Zentrum“ die Raiffeisenbank von einem bewaffneten Mann überfallen worden.
Sämtliche Fahndungsmassnahmen, so auch die Veröffentlichung einer Fotoaufnahme des Täters, führten bisher nicht zum gewünschten Erfolg. Am 23. Februar 2022, wurde in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ um Hinweise aus der Bevölkerung ersucht.
Am Mittwoch (23.02.2022), kurz nach 12 Uhr, sind zwei Skifahrerinnen am Bügellift Schwammkopf auf der Tannenbodenalp bergwärts gefahren und haben unterwegs den Bügel losgelassen.
Ein 20-jähriger Skifahrer kollidierte mit dem Seil des Bügels und zog sich unbestimmte Verletzungen zu.
Am Mittwoch (23.02.2022), kurz vor 12 Uhr, hat sich ein 39-jähriger Mann bei Forstarbeiten in einem Waldstück im Löchli schwer am Arm verletzt.
Drei Forstwarte waren damit beschäftigt, einen etwa 20 Meter langen Baumstamm mit einer Seilwinde den Hang hinaufzuziehen. Aus bislang unbekannten Gründen riss dabei das Stahlseil.
In der Zeit zwischen Dienstag und Mittwoch (23.02.2022), zwischen 23:30 und 07:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Gugghaldenstrasse eingebrochen.
Sie ist auf bisher unbekannte Art und Weise in die Liegenschaft eingedrungen, hat diverse Behältnisse durchsucht und sich Deliktsgut behändigt.
Am Mittwoch (23.02.2022), in der Zeit zwischen 02:30 und 03:15 Uhr, sind unbekannte Täterschaften zweimal in einen Tankstellenshop an der St.Gallerstrasse eingebrochen.
Zuerst brach eine unbekannte Täterschaft gewaltsam die Schiebetür zum Shop auf, durchsuchte das Geschäft sowie die Lagerräumlichkeiten und entfernte sich anschliessend unter Mitnahme von Deliktsgut in unbekannte Richtung.
Am Freitag (18.02.2022) hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A3 eine Schwerverkehrskontrolle durchgeführt.
Auf einem der kontrollierten Fahrzeuge mussten landwirtschaftliche Anhänger festgestellt werden, bei denen das Produktionsjahr auf der Herstellerplakette manipuliert worden war.
Nach den nassen und stürmischen Tagen sorgte heute ein recht kräftiges Zwischenhoch für eine rasche Abtrocknung über dem Alpenraum.
Bei windschwachen und zunehmend sonnigen Verhältnissen stieg die Temperatur in den Niederungen auf milde, zweistellige Werte. Im Tessin wurden mit abschwächendem Nordwind sogar über 19 Grad erreicht.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (22.02.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäftsgebäude an der Hinterburgstrasse eingeschlichen.
Sie stahl Geld aus zwei Betrieben. Anschliessend flüchtete sie.
In der Nacht auf heute blies über dem Alpen ein stürmischer Nordwind. Er brachte vor allem dem Alpennordhang ziemlich beträchtliche Neuschneesummen.
Tagsüber liess der Nordwind dann nach, blieb aber ein wetterbestimmendes Element, indem er beispielsweise dem Mittel- und Südtessin einen strahlenden Tag brachte. Deutlich weniger sonnig war es besonders nördlich der Alpen.
Die Stadtpolizei St.Gallen suchte seit Montag (21.02.2022) öffentlich nach einem vermissten Mann. Der 58-Jährige konnte dank Hinweisen aus der Bevölkerung wohlbehalten aufgefunden werden.
Die Stadtpolizei St.Gallen hat am Montag eine Vermisstmeldung öffentlich verbreitet, wobei die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem 58-jährigen Mann gebeten wurde.
Das Tief „Franklin“ hat sich vom Nordatlantik Richtung Norddeutschland verlagert und eine aktive Kaltfront zur Schweiz geführt.
Dabei erreichten die Winde auf der Alpennordseite verbreitet Sturmstärke.
Am Montagnachmittag (08.10.2018), ist "Im Zentrum" die Raiffeisenbank von einem bewaffneten Mann überfallen worden.
Sämtliche Fahndungsmassnahmen, so auch die Veröffentlichung einer Fotoaufnahme des Täters, führten bisher nicht zum gewünschten Erfolg.
Am Montag (21.02.2022), um 08:50 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einem Einfamilienhaus an der Gnippenweidstrasse gemeldet worden. Ein 58-jähriger Mann zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen.
Das Einfamilienhaus stand bereits in Vollbrand, als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen. Ein 58-jähriger Anwohner hatte sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befunden. Er konnte sich rechtzeitig ins Freie begeben.
Am Sonntag (20.02.2022), 15:00 Uhr, hat an der Buhofstrasse ein Einfamilienhaus gebrannt. Beim Brandausbruch befand sich ein 25-jähriger Bewohner in dem Haus. Er konnte sich selbstständig ins Freie retten und blieb unverletzt.
Der Sachschaden dürfte mehrere hunderttausend Franken betragen. Das Haus ist unbewohnbar.
Der Südwestwind frischte heute Sonntag im Tagesverlauf zwar auf, doch verglichen mit dem was uns in der Nacht beziehungsweise am Montag erwartet, war es sprichwörtlich die Ruhe vor dem Sturm. Mit vier bis acht Sonnenstunden zeigte sich das Wetter besonders in den Alpen und auf der Alpensüdseite von seiner sonnigen Seite. Milde Temperaturen von 8 bis 12 Grad im Norden und bis zu 17 Grad im Süden liessen sich aber überall geniessen.
Diese Situation ändert sich am Sonntagabend und am Montag wird es richtiggehend turbulent.
Am Sonntag (20.02.2022), 15:00 Uhr, hat an der Buhofstrasse ein Einfamilienhaus gebrannt. Beim Brandausbruch befand sich ein 25-jähriger Bewohner in dem Haus. Er konnte sich selbstständig ins Freie retten und blieb unverletzt.
Der Sachschaden dürfte mehrere hunderttausend Franken betragen. Das Haus ist unbewohnbar.
Eine Kontaktanfrage auf Facebook gefolgt von charmanten Nachrichten einer Person, die mich aufgrund ähnlicher Lebenserfahrungen versteht – ein "Seelenverwandter".
Romance Scammer oder sogenannte Liebesbetrüger verstehen es, das Vertrauen von Menschen zu gewinnen, indem sie die Psyche ihrer Opfer beeinflussen.
Am Sonntag (20.02.2022), kurz vor 03:30 Uhr, ist das Auto eines 41-jährigen Mannes von der Flawilerstrasse abgekommen.
Es kollidierte in der Folge mit einem Baum. Der Fahrer zog sich dabei unbestimmt Verletzungen zu. Am Auto entstand Totalschaden.
Am Sonntag (20.02.2022) ist das Auto eines 35-Jährigen auf der Rietstrasse in eine Strassenlaterne geprallt. Der Fahrer wurde für fahrunfähig befunden.
Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
In der Zeit zwischen Samstag und Sonntag (20.02.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen sieben Personen wegen Fahrunfähigkeit zur Anzeige gebracht.
Fünf Personen wurde der Führausweis abgenommen. Eine Person musste eine Blut- und Urinprobe abgeben.
In der Zeit zwischen Montag und Samstag (19.02.2022) ist eine unbekannte Täterschaft am Blumenwiesweg in mehrere Schrebergartenhäuschen eingebrochen.
Sie stahl unter anderem Elektronikgegenstände und Werkzeug.
Am Samstag (19.02.2022) in der Zeit zwischen 15:45 Uhr und 23:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Falkensteinstrasse in eine Dachgeschosswohnung eingebrochen.
Sie stahl Bargeld und verursachte einen Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Letzte Nacht hat uns eine Kaltfront gestreift. Die Front gehört zum Sturmtief Eunice, welches in Teilen von West- und Mitteleuropa als Orkan wütete.
Wie die Schweiz und unsere nördlichen Nachbarn davon betroffen waren, erfahren sie im heutigen Blog.
Am Samstag (19.02.2022), kurz nach 06:00 Uhr, hat sich auf der Wilerstrasse eine Kollision zwischen einem Audi und einer Verkehrsinsel ereignet. Der Fahrer oder die Fahrerin entfernte sich danach von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine unbekannte Person fuhr mit ihrem Auto von Gossau herkommend in R...
In der Nacht von Freitag auf Samstag (19.02.2022) hat ein 38-jähriger Mann auf der Arbonerstrasse einen Selbstunfall verursacht. Sein Auto ist mit der Strasseneinrichtung kollidiert. Nach der Kollision entfernte er sich von der Unfallstelle.
Bei ihm wurde ein Blut- und Urinprobe angeordnet. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (19.02.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Bergstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Sie stahl unter anderem Bargeld und verursachte einen Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Bei einem tätlichen Angriff ist in der Nacht auf Samstag (12.02.2022), gegen 02:30 Uhr, am unteren Graben ein 31-jähriger Mann verletzt worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (19.02.2022), um 02:25 Uhr hat ein 29-jähriger Mann auf der Staatsstrasse einen Selbstunfall verursacht. Sein Auto kollidierte mit einer Verkehrsinsel. Der Mann verliess anschliessend die Unfallstelle. Er konnte durch die Kantonspolizei St.Gallen später an seinem Wohnort angetroffen werden. Er wurde für fahrunfähig befunden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Bei einem Unfall auf dem Fussgängerstreifen ist am Dienstagmorgen eine Mutter schwerst verletzt worden. Die 38-Jährige überquerte mit ihrem einjährigen Sohn im Kinderwagen die Strasse.
Dabei wurde sie von einem Lieferwagen erfasst. Die Mutter musste nach der Erstversorgung vor Ort in ein Spital gebracht werden.
Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Donnerstag ein Sachschaden von über einhunderttausend Franken entstanden.
Vor Ort sichteten die Einsatzkräfte einen Mann, der das Haus nicht verlassen wollte.
Am Samstag (19.02.2022) kurz nach Mitternacht kollidierte ein Autofahrer an der Zürcher Strasse mitunter wegen Ablenkung mit einer Verkehrsinsel. Der 35-Jährige war zudem alkoholisiert unterwegs.
Nach dem Unfall entfernte sich der Autofahrer vom Unfallort, konnte aber wenig später angehalten werden. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag lag die Schweiz tagsüber zwischen einer Warmfront und einer Kaltfront im Bereich eines sogenannten Warmsektors.
Mit einer westlichen Höhenströmung floss dabei sehr milde, aber auch mässig feuchte Luft heran.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.