Ein Autofahrer ist am Montagabend (30.01.2023) bei einem Unfall ums Leben gekommen.
Der Autofahrer war kurz nach 22:00 Uhr auf der Fischingerstrasse in Richtung Zentrum unterwegs.
Der Mann, der am Montagabend in Sirnach bei einer Kollision mit einer Mauer ums Leben gekommen war, konnte identifiziert werden.
Die Abklärungen der Kantonspolizei Thurgau ergaben, dass es sich um einen 56-jährigen Schweizer aus dem Kanton Thurgau handelt.
Ein Autofahrer kam Montagnacht in Sirnach von der Strasse ab und prallte mit dem Fahrzeug in die Mauer einer Unterführung.
Der Mann wurde im Auto eingeklemmt und verstarb vor Ort.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Montag in Frauenfeld eine Fussgängerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst in Spital gebracht werden.
Ab dem 1. Februar darf auf Schweizer Autobahnen und Autostrassen nur noch mit der Autobahnvignette 2023 gefahren werden. Lenkerinnen und Lenker auf der Autobahn, die ohne sichtbar angebrachte Vignette unterwegs sind, müssen mit einer Busse von 200 Franken rechnen.
Die Übergangsfrist fürs Anbringen der Autobahnvignette 2023 an der Windschutzscheibe läuft morgen ab. Die Vignette 2022 ist noch bis einschliesslich Dienstag, 31. Januar 2023, gültig. Der neue Aufkleber 2023 ist ab Mittwoch, 1. Februar 2023, für alle, die auf Autobahnen und Autostrassen unterwegs sind, obligatorisch.
Von Montag, 6. Februar 2023 bis Freitag, 10. Februar 2023 ist die Strasse zwischen Berlingen und Rennental infolge Sicherheitsholzerei gesperrt.
Der Verkehr wird ab Berlingen über Ermatingen – Fruthwilen – Helsighausen nach Raperswilen sowie in umgekehrter Richtung umgeleitet.
Eine alkoholisierte Autofahrerin verursachte am Samstagabend in Rickenbach eine Kollision mit einem entgegenkommenden Auto.
Eine Person wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstag in Sirnach eine Kollision zwischen zwei Autos und entfernte sich vom Unfallort. Eine Person wurde leicht verletzt.
Der 53-Jährige war trotz Führerausweisentzug unterwegs.
Die Kantonspolizei Thurgau verzeichnet derzeit eine Zunahme von Betrugsversuchen mit der Methode Schockanruf. Die Bevölkerung wird um Vorsicht und Thematisierung mit ihren Angehörigen gebeten.
Derzeit verzeichnet die Kantonspolizei Thurgau einen deutlichen Anstieg von Meldungen über Betrugsversuche durch Schockanrufe.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag auf der Autobahn A7 bei Felben-Wellhausen eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und ein Auto mit 222 km/h gemessen.
Der 23-jährige Raser musste seinen Führerausweis abgeben, das Fahrzeug wurde sichergestellt.
Bei der Frontalkollision zwischen zwei Autos wurden am Donnerstagnachmittag in Frauenfeld zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, die Feuerwehr leitete den Verkehr um.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagmittag in Frauenfeld eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Der 44-Jährigen wurde der Führerausweis abgenommen.
Nach einem Küchenbrand in Kreuzlingen mussten am Mittwochabend mehrere Personen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Die Brandursache wird abgeklärt.
In der Nacht zum Mittwoch bedrohte und bespuckte ein 37-jähriger Mann in Felben-Wellhausen Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau.
Verletzt wurde niemand, der Mann wurde festgenommen.
Jedes Jahr verletzen sich über 285 000 Personen infolge von Stürzen. Bei jedem fünften dieser Stürze ist ein unvorteilhafter Boden der Grund, ganz besonders bei winterlichen Bedingungen wie Schnee und Eis.
Aber auch schadhafte, verschmutzte und nasse Böden stellen ein Risiko dar. Die BFU gibt Tipps für mehr Sicherheit im Winter.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagmorgen in Bürglen einen Autofahrer angehalten, der mit stark eingeschränktem Sichtfeld unterwegs war.
Die Kantonspolizei Thurgau mahnt zur Vorsicht.
Denken Sie daran: Ab Mittwoch, 1. Februar 2023, muss die neue, gelbe Autobahnvignette angebracht sein. Werden Sie ohne gültige Vignette angehalten, gibt es eine Ordnungsbusse.
Damit die Vignette gültig ist, muss sie direkt im Originalzustand und ohne Verwendung anderer Materialien auf das Fahrzeug an der vorgeschriebenen Stelle geklebt werden.
Ein Autofahrer kollidierte Samstagnacht nach einem Ausweichmanöver mit einer Strassenlaterne.
Es wurde niemand verletzt, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Samstagabend in Arbon einen Motorradlenker nach der Flucht gestoppt.
Ihm werden zahlreiche Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Last gelegt.
Bei einem Arbeitsunfall in Balterswil wurde am Samstagnachmittag ein 31-Jähriger mittelschwer verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Gegen 16 Uhr war ein Mann bei einem Landwirtschaftsbetrieb in Balterswil damit beschäftigt, einen Baumstamm mittels Seilwinde auf das Gelände zu ziehen.
Die Täterschaft publiziert betrügerische Angebote nicht nur auf Online-Plattformen, sondern auch in analogen Medien.
Für die Kommunikation weichen die Betrüger dann aber auf den digitalen Weg aus.
Die Sirenen müssen periodisch überprüft werden, denn im Ereignisfall können sie nur zuverlässig alarmieren, wenn sie auch richtig funktionieren. Am Mittwoch1. Februar 2023 findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Wie in den letzten Jahren werden gleichzeitig auch die Alertswiss-Kanäle getestet.
Die Zahl der Alertswiss-Nutzerinnen und –Nutzer beträgt derzeit rund 1,8 Millionen, das entspricht ca. 20 Prozent der Bevölkerung der Schweiz.
Bei einem Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwochabend in Arbon ein Velofahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag in Egnach einen Lieferwagen mit gravierenden technischen Mängeln angehalten.
Die Kontrollschilder sowie der Fahrzeugausweis wurden eingezogen.
In der Nacht zum Dienstag mussten in Frauenfeld drei fahrunfähige Autofahrer ihren Führerausweis abgeben.
Zwei alkoholisierten Autofahrern wurde die Weiterfahrt verweigert und sie werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Güttingen einen Raser aus dem Verkehr gezogen, der ausserorts mit 185 km/h unterwegs war.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Nach einem Brand in einem Einfamilienhaus in Romanshorn musste am Samstag ein Bewohner zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkten Bewohner eines Einfamilienhauses an der Centralstrasse gegen 18.30 Uhr eine Rauchentwicklung aus dem Kellergeschoss.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor 1 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau an der Promenadenstrasse einen Autofahrer.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitag in Stettfurt ein Motorradfahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Dienstag (03.01.2023) eine Fussgängerin tödlich verletzt worden. Kurz nach 8:00 Uhr fuhr ein 21-jähriger Autolenker auf der Thundorferstrasse in Richtung Spital.
Im Bereich der Verzweigung mit der Rosenbergstrasse kam es zum Zusammenstoss mit einer Fussgängerin.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Basadingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Betrüger verschicken E-Mails im angeblichen Namen von Netflix und gaukeln den potentiellen Opfern vor, dass die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum des Netflix-Abonnements nicht autorisiert werden konnte.
Das Ziel der Betrüger ist hierbei an die Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu gelangen.
In Berg kam es am Mittwochabend zum Brand eines Christbaums. Zwei Personen wurden leicht verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 20.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses an der Holderenstrasse ein Christbaum brenne.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwochabend in Altnau einen Selbstunfall.
Er wurde leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO hat am 28. November 2022 verfügt, dass die Air Zermatt und die Air-Glaciers einen Leistungsauftrag für die Luftrettung im Kanton Wallis erhalten, die Rega aber auch künftig im Walliser Luftrettungsdispositiv nicht berücksichtigt wird.
Gegen diesen Entscheid hat die Rega beim Staatsrat des Kantons Wallis fristgerecht Beschwerde eingereicht.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus wurde am Dienstag in Horn eine Person verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Eine Fussgängerin wurde am Dienstagmorgen in Frauenfeld von einem Auto angefahren und tödlich verletzt. Der Autofahrer wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Im Vergleich zu den eher ruhigen Weihnachtstagen war die Rega über das verlängerte Neujahrs-Wochenende mehr gefordert.
Vom 30. Dezember 2022 bis und mit 2. Januar 2023 standen die Rega-Crews über 170 Mal im Einsatz, davon über 60 Mal bei Nacht oder bei schwierigen Sichtverhältnissen.
Der Jahreswechsel ist aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau ohne grössere Zwischenfälle verlaufen. Vereinzelt kam es zu Bränden oder Sachschäden durch missbräuchliche Verwendung von Feuerwerk.
Von Samstagabend bis Sonntagmorgen gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale rund 20 Meldungen über Ruhestörungen, Sachbeschädigungen oder Unfug durch Missbrauch von Feuerwerk ein. In Frauenfeld, Weinfelden, Amriswil, Diessenhofen und Kreuzlingen mussten die Feuerwehren Brände in Unterflurcontainern löschen.
Eine fahrunfähige Autofahrerin verursachte am Freitagabend in Weinfelden einen Selbstunfall.
Die Frau musste sich einer Blutprobe unterziehen und ihren Führerausweis abgeben.
Rund 500 Mitarbeitende sind bei der Kantonspolizei Thurgau für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Als modernes Dienstleistungsunternehmen greift die Polizei auf eine zeitgemässe und praxisnahe Organisation zurück.
Die Polizei im Kanton Thurgau setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen:
Regionalpolizei
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Einsatzabteilung
Seepolizei
Schifffahrtskontrolle
Prävention
Mediendienst
Kantonale Notrufzentrale
Fachstelle Gewaltschutz
Fachstelle Waffen und Sprengstoffe
Polizeischule
Die Regionalpolizei im Kanton Thurgau
Es gibt insgesamt 16 Polizeiposten im Kanton Thurgau, die sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung kümmern. Die Dienststellen sind erste Anlaufstelle für Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner und stehen im engen Kontakt mit der Bevölkerung. Egal ob es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein anderes Ereignis geht, die Mitarbeitenden kümmern sich zuverlässig und schnell. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Entgegennahme von Anzeigen und die Überwachung des Strassenverkehrs. Auch die Ahndung von Verkehrsübertretungen liegt in den Händen der Regionalpolizei. Die Polizei Thurgau empfiehlt, sich vor dem Besuch eines Polizeipostens über die jeweilige Erreichbarkeit zu informieren, da es nicht bei jedem Posten feste Öffnungszeiten gibt.
Die Verkehrspolizei im Kanton Thurgau
Für die Sicherheit auf den Strassen des Kantons ist die Verkehrspolizei zuständig. Die Mitarbeitenden sorgen mit Präsenz und Schwerpunktkontrollen dafür, dass die Verkehrsregeln eingehalten werden. Zudem übernehmen die Korpsangehörigen die Kontrolle des Schwerverkehrs, überwachen die Lenk- und Ruhezeiten und prüfen das Fahrzeuggewicht sowie den technischen Zustand der Fahrzeuge.
Die Verkehrspolizei führt viele Unfälle auf unangepasste Geschwindigkeit zurück. Daher gibt es im Kanton auf der Autobahn A 7 in der Nähe von Frauenfeld eine Radaranlage, die die Geschwindigkeit der Fahrenden kontrolliert. Neben der Radarüberwachung setzt die Polizei zudem für die Einhaltung der Luftreinhalteverordnung auf der Autobahn A1 bei Münchwilen eine Lasermessanlage ein. Darüber hinaus nimmt die Verkehrspolizei an besonders frequentierten Orten von Zeit zu Zeit Geschwindigkeitskontrollen vor.
Die Kriminalpolizei im Kanton Thurgau
Ein wichtiger Bereich der Kantonspolizei in Thurgau ist die Kriminalpolizei. Die Mitarbeitenden klären Straftaten auf, fahnden nach der Täterschaft und ermitteln Personen- und Sachbeweise. Dabei geht es um schwerwiegende Straftaten gegen Leib und Leben wie Tötungsdelikte oder Körperverletzungen, Sexualdelikte oder Drogen- und Vermögensdelikte. Auch bei Betrug sowie Bränden und Explosionen übernehmen die Profis der Kriminalpolizei.
Der Kriminaltechnische Dienst KTD arbeitet eng mit der der Kriminalabteilung zusammen. Die Mitarbeitenden sind für die Sicherung und Auswertung von Beweismitteln zuständig. Zudem sind die Kolleginnen und Kollegen des KTD mit der Datenerfassung von Hintergrundinformationen befasst.
In der jährlichen Kriminalstatistik nimmt die Polizei Thurgau die Straftaten aus dem vorangegangenen Jahr unter die Lupe. So gab es im Jahr 2020 nach Angaben der Polizei mehr als 8.500 Straftaten, die Aufklärungsquote lag bei 43,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Anzahl der Straftaten um 9 Prozent zurück. Die meisten Delikte gab es mit mehr als 64 Prozent im Bereich Vermögen. Hier sind auch Einbrüche enthalten. Straftaten gegen Leib und Leben wurde mit insgesamt 629 Delikten verzeichnet.
Die Einsatzabteilung der Polizei Thurgau
Geht es um anspruchsvolle Aufgaben, übernimmt die Einsatzabteilung der Thurgauer Polizei. Zur Einsatzabteilung gehören verschiedene Zweige wie der Ordnungsdienst, das Diensthundewesen, die Verhandlungsgruppe und die Spezialeinheit „LEU“. Die Einsatzabteilung ist für Spezialeinsätze zuständig und greift beispielsweise bei Grossveranstaltungen oder Demonstrationen ein. Zudem ist dieser Bereich der Thurgauer Polizei für die Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen zuständig. Regelmässige Trainings sollen gewährleisten, dass die Bediensteten im Einsatz stets sicher und der Situation angemessen agieren.
Das Diensthundewesen ist ein wichtiger Bereich der Einsatzabteilung. Die Hunde werden unter anderem bei der Suche nach Personen oder Drogen oder bei der Bewachung eingesetzt. Die Diensthundeführer sind in unterschiedlichen Abteilungen der Polizei tätig und führen die Hunde, die sie bei der täglichen Arbeit begleiten, im Nebenamt. Die Ausbildung der Hunde startet bereits im Welpenalter. Danach folgen weitere Trainings und Prüfungen, so dass die Tiere jederzeit einsatzbereit sind.
Die Seepolizei im Kanton Thurgau
Zur Kantonspolizei Thurgau gehört auch die Seepolizei, die für die Sicherheit auf den Gewässern des Kantons sorgt. Unter anderem helfen die mitarbeitenden Personen, die auf dem Bodensee, dem Untersee oder dem Rhein in Seenot geraten sind. Dazu kommen weitere Aufgaben wie die Überwachung des Schiffverkehrs und der Fischerei. Ausgebildete Taucher unterstützen die Arbeit der Seepolizei. Die Taucher arbeiten beispielsweise bei der Bergung von Personen, von Diebesgut oder Deliktsgut aus dem Wasser mit oder bergen Fahrzeuge aus Gewässern. Zudem sind die Taucher für Signalisationsarbeiten zuständig, kontrollieren Wasserleitungen und entfernen Hindernisse, die die Schifffahrt blockieren. Ausgebildet sind die Taucher für die Rettung von Personen aus fliessenden Gewässern.
Der Bodensee dient als Trinkwasserspeicher für die Region, darum ist die Ölwehr von entscheidender Bedeutung. Der kantonale Ölwehrstützpunkt in Kreuzlingen wird von der Seepolizei betreut. Die Korpsangehörigen kümmern sich um Gewässerverschmutzungen oder Ölunfälle und rücken bei Bedarf mit Spezialfahrzeugen an, um rasch handeln zu können.
Präventionsarbeit der Polizei Thurgau
Die Prävention ist eine der wichtigsten Aufgaben der Polizei. Wichtig ist, die Bevölkerung aufzuklären und für bestimmte Risiken zu sensibilisieren. Zur täglichen Routine der Bediensteten gehören daher Patrouillen in Wohnquartieren oder Verkehrskontrollen. Darüber hinaus sprechen die Mitarbeitenden bestimmte Risikogruppen gezielt an und klären beispielsweise über die Verkehrserziehung im Kindergarten oder den Einbruchschutz auf. Auch andere Themen wie Drogen werden von der Polizei Thurgau aufgegriffen.
Bei der Verkehrsprävention geht es um die Erhöhung der Sicherheit auf den Strassen des Kantons. Alle Verkehrsteilnehmenden sollen für ein verantwortungsvolles Verhalten im Strassenverkehr sensibilisiert werden. Darum leistet die Polizei Thurgau in Kindergärten und Schulen gezielte Aufklärungsarbeit. Es gibt Verkehrsunterricht für Jugendliche oder Beratungen in Schulen und Kindergärten. Dabei lernen die kleinsten Verkehrsteilnehmenden unter anderem, wie sie sich als Fussgänger im Strassenverkehr korrekt verhalten. Das Queren von Strassen sowie bei älteren Kindern das sichere Radfahren sind Bestandteil der Unterweisungen.
Für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren bietet die Polizei einen besonderen Verkehrskundeunterricht an.
Maskottchen der Verkehrsprävention ist „Simi Sicherli“, eine Figur, die vom Cartoonisten Rapallo im Jahr 1993 erschaffen wurde. Für Kinder gibt es einen Film, in dem Simi Sicherli über die Verkehrssicherheit informiert. Dazu kommt ein besonderes Lied, das bei nahezu allen Kindern des Kantons bekannt ist.
Leider gibt es immer wieder Diebstähle, Betrügereien und Einbrüche, so dass auch die Kriminalprävention ein wichtiges Standbein der Polizeiarbeit ist. Die Polizei Thurgau informiert mit verschiedenen Broschüren, wie Hausbesitzer sich gegen Wohnungseinbrüche sichern können. Die Polizei weist darauf hin, dass nicht nur in Einfamilienhäuser, sondern auch in Mehrfamilienhäuser eingebrochen wird. Dabei sind nicht nur die untersten Stockwerke, sondern alle Etagen betroffen.
Diebstähle sind häufige Delikte im Kanton Thurgau. Kriminelle machen sich beispielsweise an Fahrzeugen zu schaffen oder versuchen ihre Opfer mit Trickdiebstählen zu bestehlen, Die Täter treten in der Regel zu zweit auf, während einer das Opfer unter einem Vorwand anspricht, stiehlt der andere den Geldbeutel oder die Brieftasche aus der Tasche des Opfers. Es kommt auch vor, dass Personen plötzlich umarmt werden und währenddessen der Schmuck gestohlen wird. Wichtig ist, in solchen Situationen stets wachsam zu bleiben und eine gesunde Vorsicht walten zu lassen.
Der Mediendienst der Polizei Thurgau
Die Medienabteilung kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit im Kanton. Zu den Aufgaben gehört die Information der Bevölkerung über aktuelle Ereignisse. Auch die Beantwortung von Medienanfragen und verschiedene PR-Auftritte gehören zu den Aufgaben des Mediendienstes. Die Abteilung organisiert auf Wunsch Besichtigungen der Polizei Thurgau, bei der Interessenten einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit werfen können.
Die kantonale Notrufzentrale der Polizei Thurgau
In der kantonalen Notrufzentrale gehen täglich bis zu 200 Notrufe ein. Rund um die Uhr sorgt die Einsatzzentrale dafür, dass Anrufende in Not schnell und gezielt Hilfe bekommen. Auch die Notrufsäulen der Autobahnen sind mit der Zentrale verbunden. Die Einsatzzentrale ist perfekt vernetzt, so dass dank der modernen Leitsysteme und Kommunikationsmittel schnell Unterstützung an den Ort des Ereignisses geschickt werden kann.
Die Polizeischule im Kanton Thurgau
Wer eine Ausbildung bei der Polizei absolvieren möchte, besucht zunächst die Ostschweizer Polizeischule in Amriswil. Danach geht es im zweiten Ausbildungsjahr weiter zum Patrouillendienst bei der Kantonspolizei Thurgau. Die Anwärterinnen und Anwärter sammeln hier praktische Erfahrung, bevor sie am Ende der Ausbildung zu ihrer Hauptprüfung antreten.
Die Fachstellen Gewaltschutz und Waffen und Sprengstoffe
Geht es um Fälle häuslicher Gewalt, ist die Fachstelle Gewaltschutz zuständig. Die Mitarbeitenden leiten Massnahmen zum Schutz gefährdeter Personen ein und nehmen Risikoeinschätzungen über die Lage vor. Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe kümmert sich um alle Fragen rund um Waffenberechtigungen, Sprengmittel oder ähnliche Themen.
Wissenswertes zum Kanton Thurgau
Gelegen im Nordosten der Schweiz grenzt der Kanton Thurgau an den Bodensee. Hauptort des Kantons ist Frauenfeld mit knapp 70’000 Einwohnern. Insgesamt leben etwa 80’000 Menschen in Thurgau. Weitere grössere Orte sind Kreuzlingen, Münchwilen und Weinfelden. Der Name des Kantons leitete sich von dem Fluss Thur ab, der die Region durchquert.