Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagabend in Kreuzlingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
Die Nacht auf heute Sonntag war dank einer trockenen Luftmasse lokal sehr kalt, an wenigen Orten sogar so kalt wie im ganzen Winter bisher nicht.
Ein kräftiges Hoch mit einem Kerndruck von rund 1041 hPa über der Ostsee bestimmte heute das Wetter im Alpenraum.
Beim Dachstockbrand eines leerstehenden Einfamilienhauses in Freidorf entstand am Sonntagnachmittag Sachschaden. Verletzt wurde niemand, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Kurz nach 15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein leerstehendes Einfamilienhaus an der Bahnhofstrasse brenne.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Sonntagnachmittag im Weiler Sassenloh ein Wohnmobil. Es wurde niemand verletzt.
Kurz nach 12.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Haidenhausstrasse ein Wohnmobil brenne.
Nach einem Selbstunfall in Diessenhofen musste am Samstagabend ein Autofahrer schwer verletzt von der Rega ins Spital geflogen werden. Das Fahrzeug fing Feuer und brannte vollständig aus.
Der 32-Jährige war kurz nach 19.45 Uhr auf der Buechbergstrasse in Richtung Schlatt unterwegs.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in Buhwil einen Selbstunfall. Es wurde niemand verletzt.
Ein Autofahrer war kurz vor 2.45 Uhr auf der Dorfstrasse in Richtung Schönenberg unterwegs.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Samstagabend auf der Autobahn A1 bei Islikon einen Selbstunfall. Es wurde niemand verletzt, der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Ein 55-jähriger Autofahrer war kurz vor 19.30 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs. Höhe Islikon kollidierte er mit der Mittelleitplanke und kam nach rund 150 Meter auf der Überholspur zum Stillstand.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in Neukirch einen Selbstunfall. Er wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 4.15 Uhr fuhr ein 24-Jähriger auf der Nebenstrasse Erdhausen in Richtung Langgrüt. Ausgangs Dorf verlor er bei der Rechtskurve die Kontrolle über das Fahrzeug. Dabei geriet das Auto über die Gegenfahrbahn, kam von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurden am Freitagvormittag in Landschlacht zwei Personen verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst sowie der Rega ins Spital transportiert werden.
Gegen 10.15 Uhr war eine Autofahrerin auf der Nebenstrasse Waldhof in Richtung Landschlacht unterwegs.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstag in Sirnach einen Drogenhändler festgenommen und dabei rund 230 Gramm Heroin sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft führt eine Strafuntersuchung.
Gegen 12 Uhr kontrollierten Fahnder der Kantonspolizei Thurgau an der Fischingerstrasse einen 20-Jährigen.
Bei einem Verkehrsunfall in Frauenfeld wurde in der Nacht zum Freitag ein Autofahrer mittelschwer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 23.30 Uhr war ein 65-Jähriger auf der Autobahn A7 in Richtung Zürich unterwegs und verliess diese bei Frauenfeld-West.
Beim Brand in einer Scheune entstand am Donnerstagabend in Niederneunforn Sachschaden. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unbekannt.
Kurz vor 20 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass im Bereich Ergetenacker Rauch aus einer Scheune austrete.
Valentinstag ist schon lange wieder aus den Köpfen und Fachgeschäften der Schweiz.
So geht es auch im heutigen Blog nicht um die Liebe für andere, sondern um die Liebe zum Wetter. Und warum denn gerade heute fragen Sie sich? Weil heute für alle etwas dabei ist, war oder sein wird.
Nach den nassen und stürmischen Tagen sorgte heute ein recht kräftiges Zwischenhoch für eine rasche Abtrocknung über dem Alpenraum.
Bei windschwachen und zunehmend sonnigen Verhältnissen stieg die Temperatur in den Niederungen auf milde, zweistellige Werte. Im Tessin wurden mit abschwächendem Nordwind sogar über 19 Grad erreicht.
Am Mittwoch musste in Tägerwilen ein fahrunfähiger Autofahrer seinen Führerausweis abgeben. Im Fahrzeug wurde zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz vor 11 Uhr auf der Hauptstrasse einen Autofahrer zur Kontrolle an.
Am Freitag wurde in Kreuzlingen eine Frau mittels Schockanruf dazu gebracht, mehrere tausend Franken abzuheben und für die Abholung bereitzulegen.
Dank eines aufmerksamen Taxifahrers konnte der Transport des Geldes ins Ausland verhindert werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwochmorgen auf der Autobahn A1 bei Wängi einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Nach einem Selbstunfall in Hüttlingen musste am Dienstag ein Autofahrer mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Als Unfallursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund.
In der Nacht auf heute blies über dem Alpen ein stürmischer Nordwind. Er brachte vor allem dem Alpennordhang ziemlich beträchtliche Neuschneesummen.
Tagsüber liess der Nordwind dann nach, blieb aber ein wetterbestimmendes Element, indem er beispielsweise dem Mittel- und Südtessin einen strahlenden Tag brachte. Deutlich weniger sonnig war es besonders nördlich der Alpen.
Bei einer Kollision mit einem Lastwagen ist am Montag eine 65-jährige Autofahrerin schwer verletzt worden.
Nach ersten Erkenntnissen geriet ihr Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem Lastwagen.
Das Tief „Franklin“ hat sich vom Nordatlantik Richtung Norddeutschland verlagert und eine aktive Kaltfront zur Schweiz geführt.
Dabei erreichten die Winde auf der Alpennordseite verbreitet Sturmstärke.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen in Bornhausen wurde am Montag eine Autofahrerin schwer verletzt. Sie musste nach der Befreiung aus dem Fahrzeug ins Spital geflogen werden.
Gegen 11.30 Uhr war eine Autofahrerin auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Herdern unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau geriet das Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lastwagen.
Der alkoholisierte Fahrer eines Elektromobils verursachte am Sonntag in Hugelshofen einen Selbstunfall. Er musste mit mittelschweren Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 75-Jähriger gegen 17.40 Uhr mit dem Elektromobil auf der Bollhofstrasse in Richtung Langstrasse unterwegs.
Der Südwestwind frischte heute Sonntag im Tagesverlauf zwar auf, doch verglichen mit dem was uns in der Nacht beziehungsweise am Montag erwartet, war es sprichwörtlich die Ruhe vor dem Sturm. Mit vier bis acht Sonnenstunden zeigte sich das Wetter besonders in den Alpen und auf der Alpensüdseite von seiner sonnigen Seite. Milde Temperaturen von 8 bis 12 Grad im Norden und bis zu 17 Grad im Süden liessen sich aber überall geniessen.
Diese Situation ändert sich am Sonntagabend und am Montag wird es richtiggehend turbulent.
Eine Kontaktanfrage auf Facebook gefolgt von charmanten Nachrichten einer Person, die mich aufgrund ähnlicher Lebenserfahrungen versteht – ein "Seelenverwandter".
Romance Scammer oder sogenannte Liebesbetrüger verstehen es, das Vertrauen von Menschen zu gewinnen, indem sie die Psyche ihrer Opfer beeinflussen.
Letzte Nacht hat uns eine Kaltfront gestreift. Die Front gehört zum Sturmtief Eunice, welches in Teilen von West- und Mitteleuropa als Orkan wütete.
Wie die Schweiz und unsere nördlichen Nachbarn davon betroffen waren, erfahren sie im heutigen Blog.
Ein Autofahrer verursachte in der Nacht zum Samstag in Guntershausen bei Aadorf infolge eines Sekundenschlafs einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Kreuzlingen musste am Freitagabend ein Velofahrer ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Freitag lag die Schweiz tagsüber zwischen einer Warmfront und einer Kaltfront im Bereich eines sogenannten Warmsektors.
Mit einer westlichen Höhenströmung floss dabei sehr milde, aber auch mässig feuchte Luft heran.
Bei einem Selbstunfall in Wängi wurden am Freitagmorgen zwei Personen verletzt. Sie mussten mit dem Rettungsdienst in Spital gebracht werden.
Ein 67-jähriger Autofahrer war kurz nach 8.15 Uhr auf der Frauenfelderstrasse von Frauenfeld kommend in Richtung Wängi unterwegs. Eingangs Dorf geriet er rechts neben die Fahrbahn und kollidierte mit einem Strommast.
Ab dem 1. April 2022 müssen alle E-Bikes in der Schweiz auch am Tag mit Licht fahren. Die Lichter müssen fest am Velo angebracht sein, die Pflicht gilt auf allen öffentlichen Verkehrsflächen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit der E-Bike-Fahrenden zu erhöhen.
Ab dem 1. April 2022 müssen alle E-Bike-Lenkerinnen und -Lenker das Licht auch tagsüber einschalten. Aufgrund der Bestimmungen zum Tagfahrlicht genügt es, wenn das Licht tagsüber nur vorne eingeschaltet ist. Um besser gesehen zu werden, empfiehlt das Bundesamt für Strassen ASTRA aber, immer Vorder- und Rücklicht einzuschalten.
In den vergangenen Tagen wurden im Kanton Thurgau erneut etliche Seninorinnen und Senioren von "Falschen Polizisten" kontaktiert. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
In den vergangenen Tagen erhielt die Kantonspolizei Thurgau zahlreiche Meldungen über Anrufe von Unbekannten, die sich als Polizisten oder Polizistinnen ausgaben. Diese gaben teilweise an, dass in der Region eingebrochen worden sei und die Angerufenen nicht mehr sicher seien.
Ein Mann wurde am Mittwochabend bei einem Angriff in Romanshorn verletzt. Am Donnerstag konnte die Kantonspolizei Thurgau einen Tatverdächtigen festnehmen.
Kurz vor 20.45 Uhr betrat ein maskierter Mann den Tankstellen-Shop beim Kreisel Hubzelg. Er begab sich zu einem Kunden und griff diesen unvermittelt mit einem Hammer an. Der Täter flüchtete danach zu Fuss in Richtung Bahnhof.
Wie am Vortag an dieser Stelle angekündigt, ist nun in der Nacht zum Donnerstag der erste Sturm einer ganzen Sturmserie über die Schweiz und hier insbesondere über die östlichen Landesteile gezogen.
Sturm und Sturmtief
Beim Brand eines Strauches entstand am Donnerstag in Kreuzlingen Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 13.30 Uhr war ein 31-Jähriger an der Säntisstrasse mit Abflammarbeiten von Unkraut beschäftigt.
Beim Brand auf einem Balkon in Frauenfeld entstand am Donnerstagmorgen Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 8.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Sonnenhofstrasse ein Feuer ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Frauenfeld war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen.
Nach dem hochdruckbestimmten Wochenende hat die Wetterlage nun definitiv geändert.
Eine kräftige Westströmung ist in den nächsten Tagen auf Europa gerichtet und bringt einen Sturm nach dem anderen. Wir schauen auf die Sturmserie und was sie alles mit sich bringt.
Bern, 16.02.2022 - Ab Donnerstag, 17. Februar 2022, sind Läden, Restaurants, Kulturbetriebe und öffentlich zugängliche Einrichtungen sowie Veranstaltungen wieder ohne Maske und Zertifikat zugänglich. Aufgehoben sind auch die Maskenpflicht am Arbeitsplatz und die Homeoffice-Empfehlung. An seiner Sitzung vom 16. Februar 2022 hat der Bundesrat die schweizweiten Massnahmen gegen die Coronapandemie grösstenteils aufgehoben. Beibehalten werden einzig die Isolation positiv getesteter Personen sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen.
Diese gelten zum Schutz besonders vulnerabler Personen noch bis Ende März 2022; danach erfolgt die Rückkehr in die normale Lage.
Die Schweizerischen Brandschutzvorschriften tragen wesentlich zur Sicherheit von Personen in Gebäuden bei. Oftmals wird jedoch vergessen, dass die Eigentümer und die Mieter eigenverantwortlich dafür sorgen müssen, diese Vorschriften einzuhalten. Nachdem sich im neuen Jahr bereits mehrfach Brände in Mehrfamilienhäusern ereigneten, macht die Beratungsstelle für Brandverhütung auf die wichtigsten Regeln in Treppenhäusern aufmerksam.
Dank den Brandschutzvorschriften verfügt die Schweiz über einen der weltweit höchsten Sicherheitsstandards im Brandschutz.
Viele Deliktsformen im Internet sind relativ einfach durchschaubar, wenn man sie kennt. Der Übergang von Kriminalität in der realen zur digitalen Welt ist fliessend.
Nehmen Sie sich Zeit, die Gefahren im Internet zu verstehen.
Was sollen Fachleute, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, bei einem Verdacht auf Radikalisierung unternehmen? Wie unterscheidet man eindeutige Hinweise auf Radikalisierung von unproblematischem Verhalten?
Welche kantonalen Anlaufstellen erteilen zu diesem Thema eine fachkundige Beratung?
Bei einem Verkehrsunfall in Tägerschen wurde am Montag ein E-Bike-Fahrer verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.
Ein 19-jähriger E-Bike-Fahrer war gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau kurz vor 6.15 Uhr auf der Münchwilerstrasse in Richtung Bahnhof unterwegs. Aus noch ungeklärten Gründen kam es dabei zum Zusammenstoss mit einem 52-jährigen Fussgänger, der in dieselbe Richtung ging.
Das sonnige Winterwetter lockte am vergangenen Wochenende viele Menschen nach draussen. Entsprechend häufig waren die Rega-Helikopter im Einsatz: Insgesamt koordinierte die nationale Luftrettungszentrale der Rega am Samstag und Sonntag schweizweit rund 200 Einsätze zugunsten von Menschen in Not.
Die Rega-Crews standen unter anderem für Patientinnen und Patienten nach Wintersport- und Bergunfällen, aber auch nach Verkehrsunfällen sowie aufgrund akuter Erkrankungen im Einsatz.
Rund 500 Mitarbeitende sind bei der Kantonspolizei Thurgau für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Als modernes Dienstleistungsunternehmen greift die Polizei auf eine zeitgemässe und praxisnahe Organisation zurück.
Die Polizei im Kanton Thurgau setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen:
Regionalpolizei
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Einsatzabteilung
Seepolizei
Schifffahrtskontrolle
Prävention
Mediendienst
Kantonale Notrufzentrale
Fachstelle Gewaltschutz
Fachstelle Waffen und Sprengstoffe
Polizeischule
Die Regionalpolizei im Kanton Thurgau
Es gibt insgesamt 16 Polizeiposten im Kanton Thurgau, die sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung kümmern. Die Dienststellen sind erste Anlaufstelle für Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner und stehen im engen Kontakt mit der Bevölkerung. Egal ob es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein anderes Ereignis geht, die Mitarbeitenden kümmern sich zuverlässig und schnell. Zu den Aufgaben zählen unter anderem die Entgegennahme von Anzeigen und die Überwachung des Strassenverkehrs. Auch die Ahndung von Verkehrsübertretungen liegt in den Händen der Regionalpolizei. Die Polizei Thurgau empfiehlt, sich vor dem Besuch eines Polizeipostens über die jeweilige Erreichbarkeit zu informieren, da es nicht bei jedem Posten feste Öffnungszeiten gibt.
Die Verkehrspolizei im Kanton Thurgau
Für die Sicherheit auf den Strassen des Kantons ist die Verkehrspolizei zuständig. Die Mitarbeitenden sorgen mit Präsenz und Schwerpunktkontrollen dafür, dass die Verkehrsregeln eingehalten werden. Zudem übernehmen die Korpsangehörigen die Kontrolle des Schwerverkehrs, überwachen die Lenk- und Ruhezeiten und prüfen das Fahrzeuggewicht sowie den technischen Zustand der Fahrzeuge.
Die Verkehrspolizei führt viele Unfälle auf unangepasste Geschwindigkeit zurück. Daher gibt es im Kanton auf der Autobahn A 7 in der Nähe von Frauenfeld eine Radaranlage, die die Geschwindigkeit der Fahrenden kontrolliert. Neben der Radarüberwachung setzt die Polizei zudem für die Einhaltung der Luftreinhalteverordnung auf der Autobahn A1 bei Münchwilen eine Lasermessanlage ein. Darüber hinaus nimmt die Verkehrspolizei an besonders frequentierten Orten von Zeit zu Zeit Geschwindigkeitskontrollen vor.
Die Kriminalpolizei im Kanton Thurgau
Ein wichtiger Bereich der Kantonspolizei in Thurgau ist die Kriminalpolizei. Die Mitarbeitenden klären Straftaten auf, fahnden nach der Täterschaft und ermitteln Personen- und Sachbeweise. Dabei geht es um schwerwiegende Straftaten gegen Leib und Leben wie Tötungsdelikte oder Körperverletzungen, Sexualdelikte oder Drogen- und Vermögensdelikte. Auch bei Betrug sowie Bränden und Explosionen übernehmen die Profis der Kriminalpolizei.
Der Kriminaltechnische Dienst KTD arbeitet eng mit der der Kriminalabteilung zusammen. Die Mitarbeitenden sind für die Sicherung und Auswertung von Beweismitteln zuständig. Zudem sind die Kolleginnen und Kollegen des KTD mit der Datenerfassung von Hintergrundinformationen befasst.
In der jährlichen Kriminalstatistik nimmt die Polizei Thurgau die Straftaten aus dem vorangegangenen Jahr unter die Lupe. So gab es im Jahr 2020 nach Angaben der Polizei mehr als 8.500 Straftaten, die Aufklärungsquote lag bei 43,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Anzahl der Straftaten um 9 Prozent zurück. Die meisten Delikte gab es mit mehr als 64 Prozent im Bereich Vermögen. Hier sind auch Einbrüche enthalten. Straftaten gegen Leib und Leben wurde mit insgesamt 629 Delikten verzeichnet.
Die Einsatzabteilung der Polizei Thurgau
Geht es um anspruchsvolle Aufgaben, übernimmt die Einsatzabteilung der Thurgauer Polizei. Zur Einsatzabteilung gehören verschiedene Zweige wie der Ordnungsdienst, das Diensthundewesen, die Verhandlungsgruppe und die Spezialeinheit „LEU“. Die Einsatzabteilung ist für Spezialeinsätze zuständig und greift beispielsweise bei Grossveranstaltungen oder Demonstrationen ein. Zudem ist dieser Bereich der Thurgauer Polizei für die Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen zuständig. Regelmässige Trainings sollen gewährleisten, dass die Bediensteten im Einsatz stets sicher und der Situation angemessen agieren.
Das Diensthundewesen ist ein wichtiger Bereich der Einsatzabteilung. Die Hunde werden unter anderem bei der Suche nach Personen oder Drogen oder bei der Bewachung eingesetzt. Die Diensthundeführer sind in unterschiedlichen Abteilungen der Polizei tätig und führen die Hunde, die sie bei der täglichen Arbeit begleiten, im Nebenamt. Die Ausbildung der Hunde startet bereits im Welpenalter. Danach folgen weitere Trainings und Prüfungen, so dass die Tiere jederzeit einsatzbereit sind.
Die Seepolizei im Kanton Thurgau
Zur Kantonspolizei Thurgau gehört auch die Seepolizei, die für die Sicherheit auf den Gewässern des Kantons sorgt. Unter anderem helfen die mitarbeitenden Personen, die auf dem Bodensee, dem Untersee oder dem Rhein in Seenot geraten sind. Dazu kommen weitere Aufgaben wie die Überwachung des Schiffverkehrs und der Fischerei. Ausgebildete Taucher unterstützen die Arbeit der Seepolizei. Die Taucher arbeiten beispielsweise bei der Bergung von Personen, von Diebesgut oder Deliktsgut aus dem Wasser mit oder bergen Fahrzeuge aus Gewässern. Zudem sind die Taucher für Signalisationsarbeiten zuständig, kontrollieren Wasserleitungen und entfernen Hindernisse, die die Schifffahrt blockieren. Ausgebildet sind die Taucher für die Rettung von Personen aus fliessenden Gewässern.
Der Bodensee dient als Trinkwasserspeicher für die Region, darum ist die Ölwehr von entscheidender Bedeutung. Der kantonale Ölwehrstützpunkt in Kreuzlingen wird von der Seepolizei betreut. Die Korpsangehörigen kümmern sich um Gewässerverschmutzungen oder Ölunfälle und rücken bei Bedarf mit Spezialfahrzeugen an, um rasch handeln zu können.
Präventionsarbeit der Polizei Thurgau
Die Prävention ist eine der wichtigsten Aufgaben der Polizei. Wichtig ist, die Bevölkerung aufzuklären und für bestimmte Risiken zu sensibilisieren. Zur täglichen Routine der Bediensteten gehören daher Patrouillen in Wohnquartieren oder Verkehrskontrollen. Darüber hinaus sprechen die Mitarbeitenden bestimmte Risikogruppen gezielt an und klären beispielsweise über die Verkehrserziehung im Kindergarten oder den Einbruchschutz auf. Auch andere Themen wie Drogen werden von der Polizei Thurgau aufgegriffen.
Bei der Verkehrsprävention geht es um die Erhöhung der Sicherheit auf den Strassen des Kantons. Alle Verkehrsteilnehmenden sollen für ein verantwortungsvolles Verhalten im Strassenverkehr sensibilisiert werden. Darum leistet die Polizei Thurgau in Kindergärten und Schulen gezielte Aufklärungsarbeit. Es gibt Verkehrsunterricht für Jugendliche oder Beratungen in Schulen und Kindergärten. Dabei lernen die kleinsten Verkehrsteilnehmenden unter anderem, wie sie sich als Fussgänger im Strassenverkehr korrekt verhalten. Das Queren von Strassen sowie bei älteren Kindern das sichere Radfahren sind Bestandteil der Unterweisungen.
Für Kinder zwischen 12 und 15 Jahren bietet die Polizei einen besonderen Verkehrskundeunterricht an.
Maskottchen der Verkehrsprävention ist „Simi Sicherli“, eine Figur, die vom Cartoonisten Rapallo im Jahr 1993 erschaffen wurde. Für Kinder gibt es einen Film, in dem Simi Sicherli über die Verkehrssicherheit informiert. Dazu kommt ein besonderes Lied, das bei nahezu allen Kindern des Kantons bekannt ist.
Leider gibt es immer wieder Diebstähle, Betrügereien und Einbrüche, so dass auch die Kriminalprävention ein wichtiges Standbein der Polizeiarbeit ist. Die Polizei Thurgau informiert mit verschiedenen Broschüren, wie Hausbesitzer sich gegen Wohnungseinbrüche sichern können. Die Polizei weist darauf hin, dass nicht nur in Einfamilienhäuser, sondern auch in Mehrfamilienhäuser eingebrochen wird. Dabei sind nicht nur die untersten Stockwerke, sondern alle Etagen betroffen.
Diebstähle sind häufige Delikte im Kanton Thurgau. Kriminelle machen sich beispielsweise an Fahrzeugen zu schaffen oder versuchen ihre Opfer mit Trickdiebstählen zu bestehlen, Die Täter treten in der Regel zu zweit auf, während einer das Opfer unter einem Vorwand anspricht, stiehlt der andere den Geldbeutel oder die Brieftasche aus der Tasche des Opfers. Es kommt auch vor, dass Personen plötzlich umarmt werden und währenddessen der Schmuck gestohlen wird. Wichtig ist, in solchen Situationen stets wachsam zu bleiben und eine gesunde Vorsicht walten zu lassen.
Der Mediendienst der Polizei Thurgau
Die Medienabteilung kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit im Kanton. Zu den Aufgaben gehört die Information der Bevölkerung über aktuelle Ereignisse. Auch die Beantwortung von Medienanfragen und verschiedene PR-Auftritte gehören zu den Aufgaben des Mediendienstes. Die Abteilung organisiert auf Wunsch Besichtigungen der Polizei Thurgau, bei der Interessenten einen Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit werfen können.
Die kantonale Notrufzentrale der Polizei Thurgau
In der kantonalen Notrufzentrale gehen täglich bis zu 200 Notrufe ein. Rund um die Uhr sorgt die Einsatzzentrale dafür, dass Anrufende in Not schnell und gezielt Hilfe bekommen. Auch die Notrufsäulen der Autobahnen sind mit der Zentrale verbunden. Die Einsatzzentrale ist perfekt vernetzt, so dass dank der modernen Leitsysteme und Kommunikationsmittel schnell Unterstützung an den Ort des Ereignisses geschickt werden kann.
Die Polizeischule im Kanton Thurgau
Wer eine Ausbildung bei der Polizei absolvieren möchte, besucht zunächst die Ostschweizer Polizeischule in Amriswil. Danach geht es im zweiten Ausbildungsjahr weiter zum Patrouillendienst bei der Kantonspolizei Thurgau. Die Anwärterinnen und Anwärter sammeln hier praktische Erfahrung, bevor sie am Ende der Ausbildung zu ihrer Hauptprüfung antreten.
Die Fachstellen Gewaltschutz und Waffen und Sprengstoffe
Geht es um Fälle häuslicher Gewalt, ist die Fachstelle Gewaltschutz zuständig. Die Mitarbeitenden leiten Massnahmen zum Schutz gefährdeter Personen ein und nehmen Risikoeinschätzungen über die Lage vor. Die Fachstelle Waffen und Sprengstoffe kümmert sich um alle Fragen rund um Waffenberechtigungen, Sprengmittel oder ähnliche Themen.
Wissenswertes zum Kanton Thurgau
Gelegen im Nordosten der Schweiz grenzt der Kanton Thurgau an den Bodensee. Hauptort des Kantons ist Frauenfeld mit knapp 70’000 Einwohnern. Insgesamt leben etwa 80’000 Menschen in Thurgau. Weitere grössere Orte sind Kreuzlingen, Münchwilen und Weinfelden. Der Name des Kantons leitete sich von dem Fluss Thur ab, der die Region durchquert.