Gestern Donnerstag, 11. August 2022, kurz nach 11.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Aargauer Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Süd.
Im Bereich des Naxbergtunnels musste der vor ihm fahrende Lenker eines Lieferwagens mit Walliser Kontrollschildern, aufgrund eines roten Lichtsignales, sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen.
Am Mittwoch, 10. August 2022, kurz nach 16.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von der Niederhofenstrasse herkommend auf der Gotthardstrasse in Richtung Kreisel Lindenried.
Beim Kreisel Lindenried beabsichtigte der Lenker den Kreisel zu befahren.
Gestern Mittwoch, 10. August 2022, kurz nach 09.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Mofas mit Urner Kontrollschild auf der Privatstrasse Gändli in Richtung Altdorf.
Zur selben Zeit fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von der Kummetstrasse herkommend auf der Gändlistrasse in Richtung Süd.
Gestern Dienstag, 9. August 2022, kurz nach 14.00 Uhr, fuhren zwei Motorradfahrer auf der Giessenstrasse in Richtung Flüelen.
Aufgrund eines Personenwagens, der vor dem Fussgängerstreifen im Bereich Gartenmatt anhielt, musste der voranfahrende Motorradfahrer, bei dem es sich um einen 62-jährigen Mann aus Grossbritannien handelt, abbremsen.
Am Sonntagnachmittag (07.08.2022) ist ein 43-Jähriger mit seinem Personenwagen auf der Axenstrasse Richtung Süden gefahren.
Im Flüelertunnel kam er aus zurzeit unklaren Gründen rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Aufpralldämpfer bei einer Notfallnische.
Mit einer Bisenströmung ist heute recht trockene Luft zur Alpennordseite geflossen; es war ganztags sonnig und trocken.
Die Alpensüdseite hingegen startete mit einigen Wolkenfeldern in den Tag.
Am Montag, 8. August 2022, kurz nach 18.30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines E-Bikes auf der Gotthardstrasse in Richtung Altdorf Dorf.
Beim Kreisel „Poli“ kollidierte sie aus derzeit unbekannten Gründen mit dem inneren Randstein des Kreisels. In der Folge kam sie zu Fall.
Gestern Montag, 8. August 2022, kurz nach 16.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern und einem Anhänger auf der Bauenstrasse in Richtung Seedorf.
In der Galerie, unmittelbar nach der Isleten, setzte der Lenker zum Überholen eines Rollers mit Urner Kontrollschild an.
Gemeinde Flüelen. Am Sonntag, 7. August 2022, kurz vor 15.15 Uhr, fuhr ein 43-jähriger Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Richtung Süden.
Im Flüelertunnel geriet er aus zurzeit unklaren Gründen rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Aufpralldämpfer bei einer Notfallnische.
Nach einer warmen Nacht, in der bereits eine erste Schauer- und Gewitterstaffel von den Walliser Alpen zur Nordwestschweiz zog, stieg die Temperatur am Nachmittag nochmals auf heisse 30 bis 34 Grad, gebietsweise reichte es sogar für bis zu 36 Grad.
Im Tagesverlauf entwickelten sich über den Bergen verbreitet Gewitter.
Ende Februar 2022 wurden die Hauptarbeiten im Rahmen des Erhaltungsprojekts A2 Amsteg–Göschenen in Angriff genommen.
Von Mitte August bis Ende Oktober 2022 konzentrieren sich die Arbeiten auf den Autobahnabschnitt zwischen Teiftal Süd und Göschenen Fahrtrichtung Süd.
Heute Vormittag, 4. August 2022, kurz nach 10.00 Uhr, fuhr eine Dreiergruppe Motorradfahrer, alle mit spanischen Kontrollschildern, auf der Furkastrasse in Richtung Furkapass.
Kurz vor der Passhöhe kam der an zweiter Stelle fahrende Zweiradlenker mit Sozia in einer Rechtskurve aus noch unbekannten Gründen zu Fall.
Die Sanierungs- und Sicherheitsarbeiten an der Bristenstrasse verlaufen planmässig. Vom 8. bis 19. August 2022 wird zum zweiten Mal auch in der Nacht gearbeitet.
Dies führt zu einer Änderung des Verkehrsregimes mit zwei nächtlichen Durchfahrtsfenstern.
Die angekündigte Hitzewelle nimmt weiter ihren Lauf. Bei weitgehend wolkenlosem Wetter wurden heute verbreitet 31 bis 34 Grad erreicht.
Quellwolken traten praktisch nur in den Alpen in Erscheinung, aber bis zum Redaktionsschluss blieb es trocken.
Gemeinde: Göschenen
Am Montag, 1. August 2022, kurz vor 12.30 Uhr, beabsichtigte eine Personenwagenlenkerin mit Zürcher Kontrollschildern in den Kreisel Göschenen zu fahren. Dabei übersah sie, den sich im Kreisel befindenden Motorradlenker mit österreichischem Kontrollschild. Um eine Kollision zu vermeiden, musste der Zweiradlenker stark abbremsen und stürzte in Folge zu Boden. Der 55-jährige Motorradlenker zog sich beim Sturz leichte Verletzungen zu und wurde durch den Rettungsdienst ins Kantonsspital Uri überführt. Am Motorrad entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3'000 Franken.
Im Einsatz standen die Schadenwehr Gotthard, der Rettungsdienst Uri und die Kantonspolizei Uri.
Am Montag, 1. August 2022, um 23:50 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich "Gumpisch" fest, in der Folge lösten auch die Sensoren der Schutznetze oberhalb der Axenstrasse aus.
Infolgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt (Polizei.news berichtete) und die Fahrzeuge gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Die Strasse und Brücke wurden nicht beschädigt.
Aufgrund des Anlasses «Memorial 100 Jahre Klausenrennen» am Samstag, 6. August 2022, ist jeweils auf der Hauptachse Glarus – Linthal – Urnerboden – Klausenpass – Altdorf mit erheblichen Verkehrsbehinderungen, Strassensperrungen und längeren Wartezeiten zu rechnen.
Der Veranstalter und die Polizeiorgane Glarus und Uri danken für Ihr Verständnis.
Am Montag, 1. August 2022, um 23:50 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich «Gumpisch» fest, in der Folge lösten auch die Sensoren der Schutznetze oberhalb der Axenstrasse aus.
Infolgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Die Strasse und Brücke wurden nicht beschädigt.
Die Baudirektion Uri saniert auf der Oberalpstrasse zwischen dem Kreisel Oberalp und dem Wylercher auf Strasse und Trottoir den Belag und verbessert das Entwässerungssystem.
Die Arbeiten dauern vom 8. August bis 30. September 2022. Die Gesamtkosten betragen 1.185 Mio. Franken.
Wenn Kinder aufs Fahrrad steigen, sollten sie immer einen Helm tragen, um bei einem Sturz oder Unfall geschützt zu sein. Doch nicht alle Helme sind gleich gut.
Der TCS hat 18 Kinderhelme auf ihre Sicherheit, die Handhabung, ihre Hitzebeständigkeit und den Schadstoffgehalt geprüft.
Am Montag, 01. August 2022, um 23:50 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich „Gumpisch“ fest, in der Folge lösten auch die Sensoren der Schutznetze oberhalb der Axenstrasse aus.
Folgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Die Strasse und Brücke wurden gemäss ersten Erkenntnissen nicht beschädigt.
Am Samstag, 30. Juli 2022, kurz vor 05.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Aargauer-Kleinbusses im Stau auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Beim Wiederanfahren kam es zu einem Knall und Rauchentwicklung im Motorenraum.
Am Mittwochnachmittag, 27. Juli 2022, kurz vor 17.00 Uhr, fuhr ein 55-jähriger Lenker eines Motorrads mit polnischem Kontrollschild auf der Furkastrasse in Richtung Furkapass.
Im Bereich „Bielengand“ überholte er ein vorausfahrendes Wohnmobil.
Auch dieses Jahr ist die Belastung für die betroffene Bevölkerung des Kantons Uri, mit Beginn des Osterwochenendes und während den anschliessenden Sommermonaten durch den zunehmenden Reiseverkehr in Fahrtrichtung Süden, hoch.
Viele Transitreisende versuchen dem jeweils auftretenden Stau auf der Autobahn A2 über das Urner Kantons- und Gemeindestrassennetz auszuweichen, um so, schneller in den Süden zu gelangen.
Die Niederschlagsmengen der letzten Tage sind im Kanton Uri lokal sehr unterschiedlich ausgefallen. Darum hat sich die Lage in vielen Gebieten des Kantons nur unwesentlich entschärft.
Für die kommenden Tage ist mehrheitlich trockenes Wetter ohne flächendeckende Niederschläge zu erwarten.
Am Donnerstag, 21. Juli 2022, meldete die Kantonspolizei Tessin, dass ein Fahrzeug, welches im Zusammenhang mit verschiedenen Diebstählen im Tessin gesucht wird, in Richtung Kanton Uri unterwegs sei.
Kurze Zeit später konnten zwei Patrouillen der Kantonspolizei Uri das beschriebene Fahrzeug in Wassen, im Bereich Pfaffensprung, anhalten und die zwei Insassen kontrollieren.
Im heutigen Blog blicken wir auf die gestrigen Gewitter zurück, welche besonders in den östlichen Alpen stellenweise heftig waren.
In der Nacht auf heute erreichte zudem eine Kaltfront die Alpennordseite, welche besonders am östlichen Alpennordhang für weitere Niederschläge sorgte. Hinter der Front floss mit einer schwachen nordwestlichen Strömung deutlich kühlere Luft zur Alpennordseite.
Bei einem Unfall ist am Sonntagmittag (24.07.2022) ein Personenwagen von der Axenstrasse rund 50 Meter in die Tiefe gestürzt.
Der PW fuhr von Süden kommend in Richtung Brunnen, als er auf Höhe Wolfsprung mit der rechtsseitigen Felswand kollidierte.
Am Samstagmittag (23.07.2022) hat sich der Verkehr auf der A2 vor dem Gotthard-Nordportal auf 15 Kilometern gestaut.
Wegen einem Pannenfahrzeug musste der Gotthard-Tunnel am Vormittag vorübergehend gesperrt werden, was die Situation zusätzlich verschärft hat.
Die Nullgradgrenze ist ein fester Bestandteil des Wetterberichts. Sie markiert diejenige Höhe, ab der die Temperaturen in den Frostbereich sinken.
Aktuell liegt diese Grenze jenseits der höchsten Alpengipfel, was nicht sehr häufig vorkommt.
Gemeinde Andermatt. Heute Sonntag, 24. Juli 2022, kurz vor 13.45 Uhr, fuhr ein 67-jähriger Lenker eines Personenwagens mit Schwyzer Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse von Realp herkommend in Richtung Göschenen.
Im Bereich Tristelboden bemerkte er zu spät, dass der vor ihm fahrende 43-jährige Lenker eines Personenwagens mit Obwaldner Kontrollschild infolge stockendem Kolonnenverkehr bis zum Stillstand anhielt.
Brunnen (CH). Am Sonntagmittag, 24. Juli 2022, ist es auf der Axenstrasse in Brunnen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Personenwagen kollidierte beim Wolfsprung mit der rechtseitigen Felswand, schleuderte über die Gegenfahrbahn und durchbrach ein Geländer. Danach stürzte das Auto rund 45 Meter in die Tiefe und versank im Vierwaldstättersee. Die Suche nach dem Fahrzeug und Personen blieb bisher ohne Erfolg.
Der Unfall löste ein Grossaufgebot an Einsatzkräften aus.
Nach dem gestrigen heissen Tag brachten eine schwache Kaltfront und abendliche Gewitter eine leichte Abkühlung. Heute sorgte ein Höhentrog für Bewölkung und weitere Schauer.
Dadurch gab es in der Deutschschweiz keinen Hitzetag, südlich der Alpen hingegen war es weiterhin drückend heiss.
Am Donnerstag, 21. Juli 2022, fuhr der Lenker eines Motorrads mit Schwyzer Kontrollschild auf der Gotthardstrasse in Richtung Süd.
Nach dem Dorf Intschi musste der vor ihm fahrende Personenwagen mit deutschen Kontrollschildern verkehrsbedingt abbremsen.
Am Mittwoch, 20. Juli 2022, führte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eine Schwerverkehrskontrolle durch. Anlässlich dieser Kontrolle wurde der türkische Lenker eines Sattelmotorfahrzeuges angehalten und kontrolliert.
Die Kontrolle ergab, dass dieser massiv gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung verstossen hatte. Insgesamt hatte der Lenker während der 28-tägigen Kontrollperiode 21 Übertretungen begangen. Dabei wurden die Tageslenkzeiten von maximal zehn Stunden pro Tag zum Teil massiv überschritten.
Am Mittwoch, 20. Juli 2022, gegen 23.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit italienischen Kontrollschildern in Fahrtrichtung Süd in den gesperrten Gotthard-Strassentunnel.
Der 46-jährige Lenker war im Tunnel rund vier Kilometer unterwegs, bevor er durch die Kantonspolizei Uri angehalten und kontrolliert werden konnte.
Durch die aktuelle Trockenheit und die akute Hitzewelle ist die Waldbrandgefahr auf dem ganzen Kantonsgebiet angestiegen. Es besteht die Gefahr für Wald- und Flurbrände. Aufgrund dieser Beurteilung erlässt die Sicherheitsdirektion nach Rücksprache mit den Einwohnergemeinden ein Feuerverbot.
Dies bedeutet Folgendes:
Kreisel bieten viele Vorteile für die Verkehrssicherheit und sind in der Schweiz weit verbreitet. Schlecht gebaut können sie jedoch vor allem für Velofahrerinnen und Velofahrer und E-Bike-Fahrende gefährlich werden.
In den letzten fünf Jahren war bei über 40% aller Unfälle in Kreiseln ein Velo oder E-Bike beteiligt. In einer neuen Analyse stellt die BFU Massnahmen vor, um die Sicherheit für den Veloverkehr im Kreisel zu verbessern.
Auf den Strassen Richtung Süden war am Samstag (16.07.2022) erneut viel Geduld gefragt.
Vor dem Gotthard-Nordportal stauten sich die Fahrzeuge zwischenzeitlich auf dreizehn Kilometern.
Wir beobachten derzeit in der Schweiz einen deutlichen Anstieg an Betrugsfällen mit gefälschtem technischen Support (auch Microsoft-Betrug genannt). Allein in der Westschweiz haben die Betrüger seit Anfang des Jahres bereits fast CHF 900'000.- erbeutet.
Aus diesem Grund bitten die Kantonspolizeien die von Betrügern kontaktierten Personen eindringlich, nicht auf ihre Warnungen vor angeblichen Computerproblemen einzugehen.
Am Samstag, 16. Juli 2022, kurz nach 16.00 Uhr, kam es bei der Autobahnausfahrt in Erstfeld zu einem Zwischenfall.
Nachdem der Mitarbeitende eines privaten Sicherheitsdienstes den Autolenker eines Fahrzeugs mit Urner Kontrollschildern anwies anzuhalten, bremste dieser sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab.
Am Sonntag, 17. Juli 2022, kurz nach 7.15 Uhr, fuhr ein 35-jähriger Lenker eines Solothurner Personenwagens auf der Autobahn A2 in Richtung Norden. Im Riedtunnel verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet ins Schleudern.
Das Fahrzeug kollidierte in der Folge mit der Tunnelwand und einem Randstein und kam nach rund 150 Metern auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Herumliegende Gegenstände auf der Autobahn, was nun? Wie verhält man sich in einem solchen Fall richtig?
Tempo reduzieren, keine brüsken Brems- und Lenkmanöver, wenn möglich ausweichen ohne zu gefährden und schnellstmöglich die Polizei 📞117 informieren.
Seit Montag sind mehr als 45 Lernende aus dem ganzen VBS im Lernendenlager VBS in Andermatt.
Auf dem Programm stehen Kommunikationstrainings, Wandern, Gebirgstechnik sowie Besuche des Flugplatzes Alpnach und von SWISSINT in Stans.
Am Dienstag, 12. Juli 2022, kurz vor 21.30 Uhr, wurde auf der Reussacherstrasse in Altdorf ein Velofahrer wegen seiner unsicheren Fahrweise durch eine Patrouille der Kantonspolizei Uri angehalten und kontrolliert.
Die Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0.74 mg/l.
In zwölf Kantonen haben am Wochenende die Schulferien begonnen. Das sorgte auch in diesem Jahr für viel Reiseverkehr.
Vor dem Gotthard stauten sich die Fahrzeuge Richtung Süden am Samstagmittag (09.07.2022) auf einer Länge von elf Kilometern.
Die Bevölkerung wünscht sich eine Polizei, die freundlich, empathisch und kompetent auftritt. Genau so handeln die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Uri.
Die Polizeiarbeit steht unter dem Leitbild: „Miär sind d’Ürner Kantonspolizyy. // MIÄR SCHAFFET SICHERHÄIT IM KANTON // Miär lüäget drfir, dass d Gsetzi befolgt wärdet und dass d Mänschä i yyserem Kanton vor nyt miänt.“
Die Bediensteten lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, egal ob es sich um ein vermisstes Haustier, einen Zeugenaufruf, einen Einbruch oder einen anderen Vorfall handelt. Die Kantonspolizei Uri ist immer zur Stelle, wenn es um Sicherheit und Ordnung in den 19 Urner Gemeinden geht.
Das Amt der Kantonspolizei bearbeitet die Aufgaben für das Alarmierungssystem MoKoS und Gesuche um die Ermächtigung oder Demission von Kontrollorganen land- und forstwirtschaftlicher Erschliessungsstrassen genauso wie Jahresberichte, Leitbilder, SVZ Leistungen, SVZ Standort und SVZ Vision und Strategie.
Eigenen Angaben zufolge bewältigte die Einsatzzentrale Uri im Jahr 2020 knapp 7‘200 Notrufe. Die Alarmzentrale ist die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung, wenn es um die Meldung sicherheitsrelevanter Ereignisse geht. Eine spezielle Einsatzgruppe gibt es für Vorfälle in den Bergen. Die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei Uri kümmerte sich im Jahr 2020 um 12 Vorkommnisse in topographisch schwierigem Gelände. Um die Sicherheit auf den Gewässern kümmert sich die Seepolizei, die zu Kontrollfahrten und Piketteinsätzen ausrückt. Nach Angaben der Kantonspolizei Uri nahmen die Einsätze im Jahr 2020 coronabedingt im Vergleich zu den Vorjahren deutlich ab.
Die Polizei sorgt sich aber nicht nur um den Schutz von Mensch und Tier, sie fühlt sich auch verantwortlich, wenn es um die Umwelt geht. Dabei bekämpfen die Mitarbeitenden nicht nur alle Formen von Kriminalität sehr erfolgreich, sondern setzen auch hohe Massstäbe an, wenn es um die Verbesserung der Strassensicherheit und die Bewältigung aussergewöhnlicher Gefahren geht.
Kapo Uri – Tag und Nacht im Einsatz für die Sicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)
Die Führung der Kantonspolizei Uri
Die Hierarchie ist klar geregelt – dem Polizeikommandanten untersteht der Stabschef und die Abteilungen der Kommandodienste, Kriminalpolizei, Bereitschafts- und Verkehrspolizei und das Schwerverkehrszentrum. Die einzelnen Abteilungen sind wiederum für die verschiedensten Dienstleistungen verantwortlich.
Der Stabschef, verantwortlich für Führungsunterstützung, Rechtsdienst, Übersetzungen und den Finanzdienst, fungiert gleichzeitig als Stellvertreter des Kommandanten.
Die Abteilung der Kommandodienste der Kantonspolizei Uri
Hier schlägt das Herz der Kantonspolizei Uri – allgemeine Stabsdienste für das Polizeikommando werden hier genauso verrichtet wie Sekretariatsdienste, die Geschwindigkeitsüberwachung, das Führen des Ordnungsbussenbüros und der Rechnungs- und Materialdienst. Zudem wird hier auch das Personal-, Organisations- und Informationswesen bearbeitet, und auch die intensive Ausbildung der Polizeischüler fällt in die Kompetenz der Kommandodienste.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Uri
Die Verhütung und Verfolgung von Straftaten und die Spezialdienste stehen hier ganz oben auf der Agenda. Beweise sichern und auswerten, Personenermittlung und Befragung und die Personen- und Sachfahndung sowie das Rapportieren verstehen sich als Grundpfeiler. Bei dieser Abteilung geht es aber auch um Präventionsarbeit, Sicherheitsberatung und die Überwachung der polizeilichen Kriminalstatistik. Last but not least ist hier auch die zentrale Stelle hinsichtlich der Meldung für die Löschung von DNA-Profilen eingebunden.
Die Präventionsarbeit der Kantonspolizei Uri
Prävention, dieses Thema liegt dem Team der Verkehrs- und Sicherheitsinstruktion besonders am Herzen. Verkehrsunterricht in den Schulen steht deshalb besonders im Fokus. Jeder Schulbeginn birgt Gefahren in sich, und es ist wichtig, dass schon die Kleinsten – die Kindergartenkinder – für dieses Thema sensibilisiert werden. Schulungen zum richtigen Verhalten im Strassenverkehr – die Risiken und Gefahren erkennen und richtig handeln – sollen schon früh, Ängste nehmen und Barrieren abbauen.
Primär geht es um ein rücksichtsvolles Verhalten, egal, ob von Verkehrsteilnehmern gegenüber Kindern oder ganz pauschal. Sicherheitsbotschaften können auf vielfältige Art übermittelt werden und beinhalten sowohl Präventiv-Kurse als auch eine thematisierte „Poser-Problematik“. In diese Thematik sind die Beratungsstelle für Unfallverhütung, die Föderation der Motorradfahrer der Schweiz und das Amt für Strassen- und Schiffsverkehr Uri fest eingebunden. Die verschiedensten Themenkomplexe, wie Medikamente, Alkohol, E-Bike und Sichtbarkeit, finden Berücksichtigung.
Nicht nur die Jüngsten und Heranwachsende müssen lernen, wie Sie sich im Alltag im Strassenverkehr verhalten sollten. So gibt die Kantonspolizei Uri auch anderen Verkehrsteilnehmenden wichtige Tipps. Unter anderem zählt beispielsweise das Bilden einer Rettungsgasse bei einem Unfall oder anderen Grossereignissen zu den wesentlichen Punkten. Damit Einsatzkräfte nicht behindert werden, sollte jeder Autolenker die genauen Regelungen berücksichtigen, denn umsichtiges Verhalten kann Leben retten!
Es geht auch darum, Primar- und Oberstufenschüler sowie Gymnasiasten stufen- und themengerecht zu unterrichten. Dabei ist es auch wichtig, den Jugendlichen mit dem Erreichen der Strafmündigkeit ihre Verantwortlichkeiten und ethisch/rechtlichen Grenzen aufzuzeigen. In diesem Kontext greift besonders die Sensibilisierung und Aufklärung in den Bereichen des Cybermobbings. Aber auch der Umgang bzw. der Verzicht auf Seiten mit pornografischem Inhalt oder das Recht am Bild rückt in den Mittelpunkt. Hier informiert die Kantonspolizei Uri unter dem Motto „Bliib suuber“ über die Gefahren auf Computer und Handy.
Insbesondere bei Jugendlichen stellen die Mitarbeitenden eine deutliche Zunahme von Gewalt- und Pornographiedarstellungen auf elektronischen Geräten fest. Oftmals werden wahllos andere Jugendliche verprügelt, nur um die Tat zu filmen und dann ins Netz zu stellen. Die Mitarbeitenden der Polizei setzten daher auf gezielte Präventionsarbeit, die nicht nur die Jugendlichen selbst erreichen soll, sondern auch Eltern und die Lehrerschaft in die Pflicht nehmen.
Um ein einheitliches Vorgehen bei derartigen Vorkommnissen zu gewährleisten, haben Polizei und Untersuchungsbehörden gemeinsame Regeln festgelegt, wie zu reagieren ist. Die Kantonspolizei Uri geht Hinweisen auf die Verbreitung und den Besitz von Gewalt und Pornographie konsequent nach.
Die Kantonspolizei Uri informiert zudem über die Gefährlichkeit von Drogen und Alkohol im Strassenverkehr. Wie gefährlich diese Substanzen sind, zeigt ein Bericht der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu. Demnach steigt das Risiko, einen Verkehrsunfall zu verursachen mit zunehmender Alkoholisierung deutlich an. Bereits bei 06 Promille steigt das Unfallrisiko auf das Doppelte, bei 1 Promille liegt das Risiko sogar beim siebenfachen im Vergleich zu einem nüchternen Autolenker.
Kapo Uri im Einsatz für die Verkehrssicherheit (Bildquelle: Kapo Uri)
Die Abteilung der Bereitschafts- und Verkehrspolizei
Diese Abteilung sorgt für die Gewährleistung der polizeilichen Erstintervention genauso wie für die Wahrnehmung der sicherheitspolitischen Aufgaben. Hier wird auch Hand in Hand mit der Kriminalpolizei gearbeitet, wenn die Wahrnehmung kriminalpolizeilicher Aufgaben im Fokus steht. Natürlich widmet man sich hier auch intensiv den Aufgaben, die mit der Regelung, Überwachung und der Kontrolle des Strassen- und Schiffsverkehrs in Zusammenhang stehen.
Aber auch für Fragen rund um die Verkehrserziehung und die Bearbeitung von Verkehrsunfällen ist man hier empfänglich. Des Weiteren zeichnet diese Abteilung auch für die Bewilligung von Veranstaltungen, das Fundbüro, Pyrotechnik, Sprengwesen, die Verkehrsunfall-Statistik und Waffen verantwortlich.
Die Abteilung Schwerverkehrszentrum
Mit Sekretariat und Schichtchefs ausgestattet, werden hier die Verantwortlichkeiten für technische und polizeiliche Kontrollen, Ausnahmetransporte und SVZ Führungen klar geregelt, denn ca. eine Million Gütertransporte überqueren pro Jahr die Alpen, die perspektivisch reduziert werden sollen.
Es geht darum, Verkehrsströme effizient und klug, auf Strasse und Schiene, zu lenken – und das Schwerverkehrszentrum in Erstfeld steht an vorderster Front, wenn es um die Ordnung & Sicherheit auf der Gotthardachse geht.
Aber auch die Berufsausbildung, und der Datenschutz – mit dem Schengen Information System und Visa Information System besonders wichtig – wird hier nicht vernachlässigt.
Die Ausbildung bei der Kantonspolizei Uri
Einer Polizistenkarriere steht fast nichts im Wege, wenn der Eignungstest erst einmal bestanden ist. Der Eignungstest der Kantonspolizei Uri, übrigens als Vorläufer einer möglichen Polizeiausbildung deklariert, beginnt mit einem kleinen Einstellungstest, dem bei Bestehen ein Zertifikat folgt. Der eigentliche Eignungstest besteht dann aus den unterschiedlichsten Prüfungen, wobei sich Theorie und Praxis die Waage halten. Die Aufgaben im theoretischen Teil beinhalten sowohl einen Psychologischen Eignungstest wie einen Test der Sprachkompetenz und zum Tastatur-Schreiben.
Zudem wird der Fokus auf persönliche Sichtweisen und Meinungen gelegt – also, Vorbereitung ist alles, um im Einstellungstest zu überzeugen!
Vertrauen, Respekt und Teamarbeit sind die Grundpfeiler der Arbeit der Kantonspolizei Uri. Von den Korpsangehörigen wir ein hoher Einsatz verlangt. Wer im Dienst der Bevölkerung steht, sollte ein hohes Mass an Verantwortung, Ausgeglichenheit und Charakterstärke mitbringen. Darüber hinaus sind Durchsetzungsvermögen und ein ausgezeichneter Gerechtigkeitssinn wichtig für die Polizeiarbeit.
Kapo Uri – rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung da (Bildquelle: Kapo Uri)
Wissenswertes zum Kanton Uri
Der Kanton Uri liegt in der Zentralschweiz. Insgesamt leben hier knapp 37‘000 Einwohner, wobei die meisten Menschen um Hauptort Altdorf wohnen. Weitere grössere Orte sind Schattdorf, Bürglen und Erstfeld. Eine Einteilung in Bezirke gibt es in Uri nicht.