Wetter

2024: Ein föhnreiches Jahr mit neuen Rekorden

An den klassischen Föhnstandorten auf der Alpennordseite zeichnet sich ein sehr föhnreiches Jahr ab. Schon Ende Oktober lag die Jahressumme der Föhnstunden unter den drei Spitzenplätzen seit Beginn der automatischen Messungen im Jahr 1981. In Aigle im unteren Rhonetal gab es bereits einen deutlichen Rekordwert. Am klassischen Föhnstandort Altdorf wurden von Januar bis Oktober 2024 rund 620 Föhnstunden verzeichnet. In der verfügbaren Messreihe ab 1981 gibt es nur zwei Jahre mit mehr Föhnstunden, und dies über alle zwölf Monate betrachtet: Im Jahr 2003 waren es 667, und das Jahr 2000 brachte 734 Föhnstunden. In einem durchschnittlichen Jahr (Periode 1991−2020) werden in Altdorf 477 Föhnstunden registriert.

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Warum sich der Nebel heute nicht auflöste: Ein Blick auf Wetterphänomene in der Schweiz

Ein kräftiges Hoch bestimmt das Wetter bis auf Weiteres für weite Teile Europas (bereits gestern wurde darüber berichtet). Der Nebel/Hochnebel ist zu dieser Jahreszeit deshalb der prägende Wettercharakter für die Alpennordseite. Gestern hatte sich der Nebel überall aufgelöst. Heute jedoch nicht – woran lag es? Wir gehen den Ursachen auf den Grund.

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Rossby-Wellen prägen den Oktober: Zwischen Hochdruck und wechselhaftem Wetter

Ruhiges und bewegungsarmes Wetter im Oktober bedeutet nicht immer automatisch einen schönen und milden Altweibersommer. Grund dafür sind die planetarischen Wellen der Westwindzone, die so genannten Rossby-Wellen. Je nachdem, wie schnell oder langsam sich diese Wellen bewegen, oder unter welcher Flanke man sich befindet, stellt sich ein unterschiedlicher Wettercharakter ein.

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Starke Regenfälle und Gewitter: Überflutungen in den Cevennen und Zentralmassiv

Die über Tage dauernde Süd- bis Südwestlage führte in Teilen Frankreichs zu enormen Niederschlagsmengen. Eine anhaltende Zufuhr von feuchter Mittelmeerluft brachte an den Ausläufern des Zentralmassivs und in den Cevennen der Ardèche ergiebige Niederschläge, zusätzlich geprägt von Gewittern. Ein für diese Jahreszeit nicht untypisches herbstliches Regenereignis, welches im Folgenden näher erläutert wird.

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La Niña: Kältere Meerestemperaturen im Pazifik beeinflussen globales Wetter

Gemäss den Langfristprognosen werden die kommenden Monate im tropischen Pazifikraum wahrscheinlich von sogenannten "La Niña"-Verhältnissen geprägt sein. Was bedeutet das? El Niño und La Niña – ein gegensätzliches Paar: La Niña (spanisch: das Mädchen) beschreibt ein Klimaphänomen im tropischen Pazifik, welches die Witterung vor allem im südlichen Pazifikraum, aber auch mit globalen Auswirkungen beschreibt. Der bekanntere Bruder von La Niña ist El Niño (spanisch: der Junge).

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Der aussergewöhnliche Weg des Unwettertiefs „Boris“

Das Tief „Boris“ brachte in der vergangenen Woche extreme Niederschläge und Schäden in Teilen Mittel- und Osteuropas. Es zog auf einer für Vb-Wetterlagen typischen Zugbahn von Norditalien über die Adria bis in die Slowakei und nach Tschechien, verlagerte sich dann aber nicht wie üblich weiter nach Norden, sondern blieb an Ort und Stelle und wanderte sogar wieder zurück ins zentrale Mittelmeer. Dies blieb nicht ohne Folgen.

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Kanton Luzern: Über 60 Notrufe bei der Polizei wegen des starken Gewitters

Am Dienstagabend zog ein Gewitter mit starkem Regen über Teile des Kantons Luzern hinweg. Bei der Einsatzleitzentrale der Luzerner Polizei gingen über 60 Notrufe ein. Besonders stark betroffen war die Gemeinde Nottwil. Meldungen über verletzte Personen liegen der Polizei keine vor.

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Wetternews: Abschied vom Hochsommer

Nachdem die Wetterküche am Sonntag noch einmal zur Hochform aufgelaufen ist, verabschiedet sich der Hochsommer in dieser Woche. Die Frage ist nur wie schnell. Grund für die unsichere Wetterprognose ist ein sich abspaltendes Höhentief über Westeuropa. Je nach Lage des Tiefs wird weiterhin warme Luft aus Südwesten oder deutlich kühlere Atlantikluft zu den Alpen geführt.

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Kanton Luzern: Unwetter - viel Arbeit für Polizei und Feuerwehr

Am Sonntagabend (1. September 2024, ab etwa 18:30 Uhr) zog ein heftiges Unwetter über den Kanton Luzern hinweg. Die Einsatzleitzentrale der Luzerner Polizei registrierte rund 90 Meldungen und Notrufe aus der Bevölkerung. Besonders stark betroffen waren die Gemeinden Ruswil, Inwil und Eschenbach. Verletzt wurde niemand.

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