Der Kriminaltechnische Dienst der Landespolizei ist seit Dienstagmorgen mit der Spurensicherung und der Brandursachenermittlung im Brandobjekt in Triesen beschäftigt.
Zur Unterstützung der komplexen Tatortarbeit wurden der Forensisch-Naturwissenschaftliche Dienst (FND) der Kantonspolizei St. Gallen sowie das Forensische Institut (FOR) der Stadtpolizei Zürich beigezogen.
In der vergangenen Nacht ist in einem Wohnquartier eine Hecke in Brand geraten. Anwohner alarmierten die Feuerwehr und begannen mit den Löscharbeiten.
Dadurch konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindert werden.
Am Mittwoch (15.07.2020) ist ein Auto in einer Tiefgarage in Brand geraten. Es wurden keine Personen verletzt.
Nach rund einer Stunde konnte der Zugang zur Tiefgarage wieder freigegeben werden.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses brach am vergangenen Dienstag ein Brand aus. Dieser verwüstete die Wohnung und richtete einen grossen Schaden an.
Die ganze Überbauung musste evakuiert werden.
Worms. Wegen starker Rauchentwicklung auf einem Feld in der Gemarkung Worms-Rheindürkheim, Nahe Mückenhäuserhof, wurden heute, kurz nach 14 Uhr Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr alarmiert.
Nach ersten Erkenntnissen geriet ein Mähdrescher infolge eines technischen Defekts in Brand, woraufhin das Feuer auf das Getreide übergriff und ein Anbaufläche von ca. 10.000 Quadratmeter abbrannte.
33034 Brakel, Dreifeldweg. Montag, 13.07.2020, gegen 03.00 Uhr. Zur Verfallszeit brannte eine offene Holzscheune, die zu einer Hofanlage gehörte, vollständig ab.
In der Scheune waren neben landwirtschaftlichen Erzeugnissen auch Betriebsstoffe sowie Landmaschinen untergestellt. Diese nahmen durch das Feuer beträchtlichen Schaden.
Pirmasens. Kurz nach 11:00 Uhr konnte vom Polizeigelände aus festgestellt werden, dass aus dem Dach eines nahegelegenen Mehrfamilienhauses in der Kornstraße massiv Rauch austritt.
Die sofort entsendeten Streifenwagen stellten beim Eintreffen fest, dass der Dachstuhl brannte.
Am Montagnachmittag, 13. Juli 2020, ist in Hundwil ein Brand in einer Scheune ausgebrochen.
Eine Frau musste ins Spital gefahren werden. Am Gebäude entstand Sachschaden.
Bünde. Zum Brand eines LKW kam es am Samstagabend an der Junkerstraße in Bünde.
Gegen 23.05 Uhr wurde die Leitstelle der Polizei über einen brennenden LKW informiert.
Am Sonntag (12.07.2020), kurz vor 16:30 Uhr, ist der Anbau eines Einfamilienhauses an der Proderstrasse in Brand geraten.
Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Der Sachschaden wird auf über 100'000 Franken geschätzt.
Der 37-jährige Mann, welcher am 23. Juni 2020 bei einer Feuerwehrübung erheblich verletzt wurde (siehe Meldung, 23.06.2020), ist am vergangenen Freitag leider im Spital verstorben.
Die Untersuchungen zum Unfall sind noch nicht abgeschlossen und dauern weiter an.
Attendorn. Zu einem Brandeinsatz in einer Flüchtlingsunterkunft wurde der Löschzug Attendorn am Sonntagabend um 22.01 Uhr alarmiert.
Da bereits auf der Anfahrt eine starke Rauchentwicklung wahrzunehmen war, wurden umgehend weitere Kräfte nachalarmiert.
Am Montagmorgen (13.07.2020), kurz nach 03:30 Uhr, ist an der Bleikenstrasse ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Nach jetzigem Kenntnisstand dürften keine Personen zu Schaden gekommen sein.
Die Löscharbeiten sind noch im Gange. Am Haus entstand hoher Sachschaden.
Auf einem Neubauareal an der Oberwilerstrasse in Allschwil geriet am Samstagnachmittag kurz vor halb sechs Uhr der Dachstock einer alten unbewohnten Villa in Vollbrand.
Verletzt wurde niemand, es entstand aber erheblicher Sachschaden.
Am Samstagmorgen hat ein verkohltes Toastbrot in einer Alterswohnung zu einem Feuerwehreinsatz geführt. Am Nachmittag musste die Feuerwehr wegen einer verbrannten Wurst ein zweites Mal ausrücken.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstagvormittag ist es auf der A13 bei Splügen zu einem Fahrzeugbrand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Personen wurden nicht verletzt.
Heute Donnerstag, 09.07.2020, erhielt die Kantonspolizei Nidwalden die Meldung, dass es in Emmetten zu einem Fahrzeugbrand gekommen sei. Die ausgerückten Rettungskräfte konnten vor Ort ein Fahrzeug in Brand feststellen.
Personen waren keine mehr im Fahrzeug. Ein Mann und ein Kleinkind wurden beim Brand verletzt.
Am Freitagabend, 10.07.2020, kurz nach 20:00 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden mehrere Meldungen, wonach auf der Autobahn A2 Süd, kurz vor der Autobahnausfahrt Beckenried, ein Fahrzeug in Brand geraten sei.
Der Fahrzeuglenker konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Ulm. Gegen 10.45 Uhr war ein 38-Jähriger in einem Lager eines Betriebs in der Angertorstraße. Der Arbeiter war dort mit dem Trennschleifer beschäftigt.
Durch den Funkenflug entzündete sich ein Lappen. Zeugen versuchten noch, das Feuer zu löschen, was aber nicht gelang.
In den frühen Morgenstunden des 10. Juli, kurz nach 03.00 Uhr, kam es an der Wahlenstrasse in Laufen zu einem Brand. Bis zum jetzigen Zeitpunkt kann davon ausgegangen werden, dass niemand verletzt wurde.
Insgesamt standen rund 180 Personen im Einsatz.
Am Dienstag, 7. Juli 2020 geriet an der Bernstrasse in Oberkirch eine Scheune in Brand. Tiere befanden sich keine im Gebäude (siehe Medienmitteilung vom 7. Juli 2020).
Die Brandursache konnte geklärt werden.
Heute Donnerstag, 09.07.2020, erhielt die Kantonspolizei Nidwalden die Meldung, dass es in Emmetten zu einem Fahrzeugbrand gekommen sei. Die ausgerückten Rettungskräfte konnten vor Ort ein Fahrzeug in Brand feststellen.
Personen waren keine mehr im Fahrzeug. Ein Mann und ein Kleinkind wurden beim Brand verletzt.
Haslach/Hausach/Gengenbach. Aus bislang noch ungeklärter Ursache war heute Morgen gegen 11:00 Uhr ein Reparaturzug der DB AG brennend und ohne Lokführer auf der Schwarzwaldbahn zwischen Haslach und Gengenbach unterwegs.
Die brennende Lok, die für Reparaturarbeiten an der Oberleitung eingesetzt wird, konnte auf einem Firmengleis südlich des Bahnhofes Gengenbach zum Stehen gebracht werden.
Am Dienstagabend ist bei einem Schulhaus in Schönried ein Brand ausgebrochen.
Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Franken. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Am Dienstagabend, 08.07.2020, 19.30 Uhr, ereignete sich oberhalb der Hauptstrasse in Linthal ein Brandfall.
Eine Anwohnerin verständigte den Feuerwehrnotruf, als sie bei der alten Kapelle Rauch bemerkte.
Ulm. Gegen 18.45 Uhr kontrollierten zwei Laichinger Polizisten in der Radstraße eine Gruppe Jugendlicher.
Dabei sprach sie der 10-Jährige an und machte sie darauf aufmerksam, dass es auf einem gegenüberliegenden Dach brennen würde.
Auf dem Sitzplatz eines Mehrfamilienhauses in Waldhäusern brach in der Nacht ein Brand aus.
Dieser konnte rasch gelöscht werden, verursachte aber dennoch beträchtlichen Schaden.
Beim Brand einer Wohnung in Winterthur-Wülflingen ist am frühen Dienstagabend (07.07.2020) ein erheblicher Sachschaden entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
In der Nacht von Freitag (04.07.2020) auf Samstag (05.07.2020) kam es in der Stadt Schaffhausen zu einem Heckenbrand. Personen wurden dabei keine verletz.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Brandfall.
Heute Dienstag geriet an der Bernstrasse in Oberkirch eine Scheune in Brand.
Tiere befanden sich keine im Gebäude. Dieses wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Das angrenzende Wohnhaus konnte geschützt werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am frühen gestrigen Abend intervenierten die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen einem Brand im Keller eines Gebäudes in Belfaux.
Acht Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht, ein Kleinkind musste dort bleiben. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Sonntag (05.07.2020), um 15:30 Uhr, ist im Keller eines Einfamilienhauses an der Säntisstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag (05.07.2020), kurz nach 18:30 Uhr, ist eine Gasflasche beim Grillieren auf dem Gartensitzplatz eines Einfamilienhauses an der Mühlenstrasse in Brand geraten.
Die genaue Brandursache ist zurzeit noch nicht bekannt. Ein 52-jähriger Mann zog sich eher leichte Verbrennungen im Gesicht zu.
Oberhausen. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Oberhausen durch Anwohner eine starke Rauchentwicklung und Feuerschein in einer Kleingartenanlage an der Wasgenwaldstraße gemeldet.
Bei Eintreffen der Einheiten stand eine große Gartenlaube im Vollbrand. Die eingesetzten Atemschutztrupps bekämpften das Feuer von zwei Seiten, somit konnte ein Übergreifen auf die angrenzenden Hütten verhindert werden.
München. Am Sonntagnachmittag ist es in einer Kindertagesstätte zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte auf dem Dach der Kindertagesstätte Rauch und setzte einen Notruf in die Integrierten Leitstelle ab.
Auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte bereits Rauch und Flammen auf dem Dach des Gebäudes erkennen.
Am Samstag (04.07.2020), um 21 Uhr, ist es in einer Scheune Luchsstrasse zu einem Heuballenbrand gekommen.
Dieser konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand Sachschaden.
Beim Brand einer mobilen WC-Kabine entstand am Sonntag in Weinfelden Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Kurz nach 4.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass eine mobile WC-Kabine auf einem Parkplatz an der Rüteliholzstrasse brennen würde.
In der Neugasse und der Badstrasse in Derendingen brannten am Samstagabend innerhalb kurzer Zeit ein Fahrzeug und diverse Gegenstände.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus ist am frühen Sonntagmorgen (5.7.2020) in Wallisellen ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Eine Person erlitt Verletzungen.
Am Samstagnachmittag, 04. Juli 2020, kurz vor 16.00 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri die Meldung, dass auf der Autobahn A2 in Gurtnellen, im Intschi Tunnel 2, ein Personenwagen in Brand geraten war.
Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte konnten das brennende Fahrzeug rasch löschen.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.