Heute Sonntag, dem 26. Juli 2020 kam es zu einem kleinen Schwelbrand im Gurschenwald. Dieser wurde um ca. 0920 Uhr durch zwei aufmerksame Passanten bemerkt.
Mit grösster Wahrscheinlichkeit wurde ein am Vorabend entfachtes Feuer in einer nicht offiziellen Grillstelle nicht korrekt gelöscht.
Am Samstagabend (25.07.2020) hat eine unbekannte Täterschaft eine Aufbewahrungsbox mit Rettungsring an der Badstrasse in Neuhausen am Rheinfall in Brand gesetzt.
Durch die aufgebotene Feuerwehr Neuhausen am Rheinfall konnte die brennende Box mit Rettungsring, welche dabei vollständig zerstört wurde, gelöscht werden.
In der Nacht von Samstag (25.07.2020) auf Sonntag (26.07.2020) hat in der Stadt Schaffhausen ein Wahlplakat gebrannt. In der Folge griff das Feuer auf einen Gartenzaun und eine sich dahinter befindliche Hecke über.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Brandfall.
Am frühen Samstagabend brach auf einem Getreidefeld ein Brand aus. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
Bei der Brandursache dürfte es sich um eine technische Ursache handeln.
Am Samstag (25.07.2020), kurz vor 11:40 Uhr, ist in einem Einzelzimmer des Alters- und Pflegheim Städtli ein Ventilator in Brand geraten.
Die 99-jährige bettlägerige Frau musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert werden.
Nierstein. In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 25.07.2020 kam es gegen 01:45Uhr zu einem Feuerwehreinsatz an der Rheinpromenade in Nierstein. Dort brannten zwei Dixi Toiletten des dort befindlichen Weinstands.
Das Feuer ging auf das trockene Gras der dahinter liegenden Böschung sowie auf einen Baum über.
München. Eine starke Rauchentwicklung und hohe sichtbare Flammen wurden von mehreren Anrufern am Donnerstagabend bei der Leitstelle der Feuerwehr gemeldet.
Daraufhin wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr an die Einsatzstelle beordert.
Loga. Die Feuerwehr Loga musste in der Nacht zu Samstag an den Julianenpark ausrücken.
Eine Gruppe Passanten hatte aus der Ferne zunächst nur einen Feuerschein gesehen und den Notruf gewählt.
Am Dienstag 21. Juli 2020 geriet in Triengen eine Scheune in Brand. Das Gebäude wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand (siehe Meldung vom 22. Juli 2020).
Die Brandursache ist auf einen elektrotechnischen Defekt zurückzuführen.
Eine Fahrlässigkeit führte am Donnerstag zu einem Brand in einem Gartenhaus. Dieser richtete grossen Schaden an. Verletzt wurde niemand.
Vom Brand betroffen war ein Gartenhaus an der Jurastrasse in Wohlen. Anwohner bemerkten am Donnerstag, 23. Juli 2020, kurz vor 21 Uhr, einen Brand eines Gartenhauses. Die alarmierte Feuerwehr konnten den Brand rasch löschen.
Am Donnerstag kurz nach dem Mittag ist in Heiligenschwendi ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Verletzt wurde dabei niemand.
Dem Brand dürfte eine technische Ursache zugrunde liegen.
Am Donnerstagabend (23.07.2020), um 21:50 Uhr, ist an der Steinackerstrasse ein Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses entdeckt worden.
Die Feuerwehr hatte die Situation schnell unter Kontrolle.
Am 24.07.2020, ca. 04.45 Uhr, kam es auf dem Areal des Familiengartenvereins FGV Spitalmatten an der Aeusseren Baselstrasse zu mehreren Brandfällen.
Dabei wurden zehn Gartenhäuser ein Raub der Flammen bzw. erheblich beschädigt. Personen wurden keine verletzt.
Am Mittwoch, 22.07.2020, kam es in Emmetten NW, nach einem Blitzeinschlag zu einem Brand im Dachstock. Die Feuerwehr konnte den Brand auf dem Dachstock rasch unter Kontrolle bringen.
Verletzt wurde dabei niemand.
Am frühen Mittwochabend (22.07.2020) hat ein Blitz in ein Einfamilienhaus in einem Wohnquartier in Ramsen eingeschlagen, worauf sich ein Dachstockbrand entwickelt hat.
Personen wurden keine verletzt. Es entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden.
Am Mittwoch (22.07.2020), kurz nach 15 Uhr, ist ein Auto auf der Autobahn A13 in Brand geraten. Das Auto brannte komplett aus.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Mittwochabend, 22. Juli 2020, kurz nach 21.00 Uhr, geriet im Gebiet Bodenagger in Nenzlingen BL eine Rundballenpresse in Brand. Personen wurden dabei keine verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Die entsprechende Meldung, wonach im Gebiet Bodenagger eine Rundballenpresse in Brand geraten sei, ging um 21.32 Uhr, bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Bei einem Scheunenbrand am Dienstag wurde das komplette Gebäude zerstört. Verletzt wurde niemand.
Zwei Pferde konnten noch vor Eintreffen der Löschkräfte befreit werden.
In der Nacht auf Mittwoch hat in Signau ein Bauernhaus gebrannt. Es entstand sowohl am Ökonomie- als auch am Wohnteil des Gebäudes massiver Sachschaden.
Personen oder Tiere kamen nicht zu Schaden. Der Brand wurde aktuellen Erkenntnissen zufolge durch einen Blitzeinschlag ausgelöst.
Gestern Dienstag geriet auf der Autobahneinfahrt in der Stadt Luzern ein aufgeladenes Auto in Brand. Verletzt wurde niemand. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.
Die Einfahrt zur Autobahn A2 war für ca. 1 ¾ Stunden gesperrt. Die Brandursache ist ein technischer Defekt im Motorenraum.
Am Dienstagnachmittag brannte in Oensingen der Dachstock eines zurzeit unbewohnten Einfamilienhauses. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist auf einen Blitzeinschlag zurückzuführen.
Gestern Dienstag geriet in Triengen eine Scheune in Brand. Zwei Pferde konnten bei Brandausbruch aus der Scheune befreit werden. Das Gebäude wurde durch das Feuer vollständig zerstört. Das angrenzende Wohnhaus und ein weiterer Stall konnten geschützt werden.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Montagabend ist in Oberbuchsiten ein Auto vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehr konnte das Fahrzeug rasch löschen.
Die Brandursache ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Verletzt wurde niemand.
Bei einem Brand eines Gasgrills in Appenzell entstand geringer Sachschaden.
Am Dienstag (21.07.2020), gegen 12.45 Uhr, geriet auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Appenzell, Ronis, ein Gasgrill in Brand.
Am Freitag, 3. April 2020 brannte es in einer unbewohnten Liegenschaft in Hauenstein-Ifenthal (s. Meldung vom 4. April 2020).
Die Brandursachenabklärungen durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben unterdessen ergeben, dass das Feuer mutmasslich durch zwei Frauen gelegt wurde.
Beim Brand eines Einfamilienhauses in Thundorf wurde am Dienstagmorgen ein Bewohner verletzt, er musste ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 4.30 Uhr meldete eine Nachbarin der Kantonalen Notrufzentrale, dass in einem Haus an der Kirchbergstrasse ein Brand ausgebrochen sei.
Heute gegen 12:30 Uhr brach in einer Holzverwertungshalle in Hauterive ein Feuer aus. Als Vorsichtsmaßnahme wurden die anwesenden Arbeiter evakuiert.
Niemand wurde verletzt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Mettmann. Aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass die Polizei am späten Sonntagabend (19. Juli 2020) in Monheim am Rhein einen 47 Jahre alten Mann festnehmen konnte. Der Monheimer hatte kurz zuvor an mehreren Grundstücken an der Schwalbenstraße zwei Hecken sowie einen Baum in Brand gesetzt.
Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 5.000 Euro - verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Am frühen Sonntagmorgen hat es in einem Mehrfamilienhaus in Bern gebrannt. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Samstag (18.07.2020), kurz nach 7 Uhr, ist an der Schlachthofstrasse ein Gabelstapler in einer Lagerhalle in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Stolberg. "Notruf Feuerwehr Stolberg" - "... starke Rauchentwicklung in einer Pension, rund zehn Menschen sind noch im und auf dem Gebäude".
Dieser Notruf erreichte die Einsatzzentrale der Feuer- und Rettungswache Stolberg am Samstagmorgen gegen 9.40 Uhr und löste einen größeren und intensiven Einsatz aus.
Am Freitag (17.07.2020), kurz vor 16:30 Uhr, ist ein Maiensäss im Schwarzenberg in Brand geraten und komplett zerstört worden.
Ein 69-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden ist hoch.
Am Freitagabend gerieten in Solothurn an der Käppelihofstrasse ein Gebäudeanbau aus Holz sowie zwei parkierte Autos in Brand. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache wird zurzeit untersucht. Die Polizei sucht Zeugen.
K15 Hoikenhagen/Papenhagen. Am 17.07.2020, gegen 12:05 Uhr, erhielten die Beamten des Polizeirevieres Grimmen die Information über einen Verkehrsunfall mit einem beteiligten Lkw zwischen den Ortschaften Hoikenhagen und Papenhagen.
Nach gegenwärtigen Erkenntnissen befuhr der 32-jährige deutsche Fahrzeugführer eines Lkw der Marke Mercedes Benz die Kreisstraße 15.
Mönchengladbach. Am Römerbrunnen im Ortsteil Mülfort hat in der Nacht zum Freitag, 17. Juli, gegen 2.55 Uhr, ein geparkter Reisebus gebrannt.
Nach Zeugenangaben gab es plötzlich einen Knall, dann fing der Bus an zu brennen.
Am Mittwochnachmittag (15.07.2020) haben in Stetten - aus noch ungeklärten Gründen – ein Waldstück gebrannt. Personen wurden bei diesem Waldbrand keine verletzt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zur Brandursache.
Am Donnerstag, 16.07.2020, 13.50 Uhr, kam es in Oberurnen zu einem Brandfall.
Gemäss Meldungseingang brach in einer Garage ein Feuer aus, welcher mit intensiven Löscharbeiten durch die Feuerwehr Glarus Nord und der Heli Linth unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Die Brandursache des am Montagnachmittag, 13. Juli 2020, in Hundwil in einer Scheune ausgebrochenen Brandes konnte durch die Spezialisten der Polizei ermittelt werden.
Am vergangenen Montag ist es in Hundwil zu einem Brand einer Scheune gekommen.
Am Mittwochabend, 15. Juli 2020 brach in einem Weinberg bei Chamoson ein Feuer aus. Beim Brand wurden ein Rebhäuschen sowie rund 80 Rebstöcke zerstört.
Personen wurden dabei nicht verletzt.
Dortmund. Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht auf den 21. Oktober des letzten Jahres zwei Flaschen mit einer brennbaren Flüssigkeit auf eine Moschee im Dortmunder Stadtteil Eving geworfen.
Die Verdächtigen flüchteten anschließend vom Tatort.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.