Neuss. Am Sonntag, 09.08.2020, gegen 10:20 Uhr, wurde der Polizei Neuss ein brennender Pkw am Friedrich-Ebert-Platz gemeldet.
Erste eintreffende Polizeifahrzeuge bestätigten eine in Vollbrand befindliche Mercedes A-Klasse auf der Jülicher Straße, Höhe Friedrich-Ebert-Platz, Linksabbiegespur Richtung Innenstadt.
Bei der Besenbeiz Remel in Kleinlützel kam es am Samstagabend zu einem Glimmbrand im Bereich der Holzfassade.
Dank raschem Einsatz mehrerer Feuerwehren konnte grösserer Schaden verhindert werden.
Poizeiautobahnstation Ruchheim. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts kam es am 08.08.2020 gegen 12:00 Uhr auf der Bundesautobahn 61 zwischen dem Autobahnparkplatz "Auf dem Hirschen" und dem Autobahnkreuz Ludwigshafen in Fahrtrichtung Speyer zum einem PKW-Brand.
Zuvor konnten die beiden Fahrzeuginsassen das Fahrzeug noch rechtzeitig auf dem Seitenstreifen zum Stillstand bringen und es unverletzt verlassen.
Samstagnacht ist Schutz und Rettung Bern wegen eines Kellerbrandes am Randweg ausgerückt. Das Feuer im Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses konnte rasch gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei berichten, dass heute Nacht kurz nach 01.00 Uhr auf der Strasse nach Gandria die am Grenzübergang anwesenden Grenzbeamten hundert Meter vor dem Zoll eingriffen, um einen Brand zu löschen, der sich auf einem Autoreifen entwickelt hatte.
In rascher Folge entdeckte die Patrouille der Kantonspolizei drei weitere Fahrzeuge, zwei Autos und ein Motorrad, alle mit eidgenössischen und Tessiner Kennzeichen, an denen Feuer gelegt worden war.
Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus in Oberrieden ist am Freitagnachmittag (07.08.2020) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Am Donnerstag, 06.08.2020, 07:48 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden einen Notruf über ein brennendes Fahrzeug auf der Dorfstrasse in Emmetten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Verletzt wurde niemand.
A6/Kaiserslautern. Am Mittwoch ist auf der A6 bei Kaiserslautern ein LKW während der Fahrt in Brand geraten. Der 66-jährige Fahrer berichtete, dass er gegen 18:00 Uhr in Richtung Saarbrücken unterwegs war, als er plötzlich einen lauten Knall vernahm.
Das Fahrzeug wäre unmittelbar in Flammen aufgegangen.
Bei einem Brand in einem Wohnhaus ist in der Nacht auf Donnerstag (6.8.2020) in Hinwil hoher Sachschaden entstanden. Zwei Personen mussten für Abklärungen ins Spital gebracht werden.
Gegen 2.10 Uhr wurde die Kantonspolizei Zürich wegen einer Brandmeldung an die Sonnenhofstrasse aufgeboten.
Am Sonntag ist es in Wiesen zu einem Brand gekommen. Dabei wurden ein Holzhaus sowie zwei vor dem Haus parkierte Fahrzeuge stark beschädigt.
Um 01.12 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Brand im Dorf Wiesen ein.
Am vergangenen Freitag geriet in Menznau ein Wagenschopf mit einem Schweinestall in Brand. Sämtliche rund 200 Jager- und Mastschweine konnten in Sicherheit gebracht werden. Das angrenzende Wohnhaus samt Scheune konnten geschützt werden.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
An 1. August-Feierlichtkeiten wurden im Kanton Luzern mehrere Personen leicht verletzt.
In Emmenbrücke hat eine Rakete ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus verursacht.
Am Samstagabend, 01. August 2020, ca. 20.00 Uhr, kam es in Niederurnen, Speerstrasse, in einer Wohnung eines Wohnblocks durch siedendes Oel einer Bratpfanne zu einem Brandausbruch.
Die aufgebotene Feuerwehr konnte das Feuer löschen.
Am Samstag, 01. August 2020, nach 13 Uhr, kam es in Engi, Nähe Dorfzentrum, in einer Garage zu einem Brand.
Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in kurzer Zeit löschen.
Die Stunden vor und nach dem Schweizer Nationalfeiertag verliefen im Kanton Basel-Landschaft relativ ruhig. Einzig die Feuerwehr hatte insgesamt 20 Einsätze zu verzeichnen.
Verletzt wurde niemand.
Am 01.08.2020, kurz vor 20.00 Uhr, kam es am Bahndamm bei der Essigstrasse / Sonnenbühlstrasse in Riehen zu einem Brandfall.
Es wurde niemand verletzt.
Gestern Abend wurde die Feuerwehr wegen eines Brandes in den öffentlichen Toiletten in Estavayer-le- Lac angefordert. Es wurde niemand verletzt.
Die Ursache des Brandes ist krimineller Natur. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am 1. August 2020, kurz nach 02.00 Uhr, geriet im Gebiet Lachmatt in Pratteln BL ein grosser Holzstapel in Brand.
Die Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle. Verletzt wurde niemand.
Mehrere Feuerwehren rückten nach Laufenburg aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war.
Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nufringen. Nach einer Brandstiftung in einer Gemeinschaftsunterkunft am Donnerstag gegen 2:10 Uhr in der Rohrauer Straße in Nufringen wurde ein 23-Jähriger in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Der Tatverdächtige soll zunächst aus bislang ungeklärter Ursache in der Unterkunft randaliert und im Erdgeschoss Spiritus verschüttet und angezündet haben. Das Feuer konnte durch einen Zeugen gelöscht werden und aufgrund des Fliesenbodens kam es zu keinen größeren Schäden.
Immendingen. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Tuttlingen im Zusammenhang mit einer seit Mai 2020 andauernden Serie von Brandlegungen im Ortsgebiet von Immendingen führte zum Tatverdacht gegen einen 20 Jahre alten Heranwachsenden.
Die Staatsanwaltschaft Rottweil leitete gegen den Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung durch Brandlegung ein.
Am Donnerstagabend (30.07.2020), kurz vor 18 Uhr, hat Im Baumgarten auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses ein Grill gebrannt.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund. Verletzt wurde niemand.
Ein Balkonbrand erforderte am Donnerstag einen Feuerwehreinsatz. Es gelang den Brand rasch zu löschen. Personen wurden keine verletzt.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache eingeleitet.
Ein Hauseingangsbrand erforderte am Donnerstag einen Feuerwehreinsatz. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Es entstand jedoch grosser Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unbekannt.
Am 30.07.2020. ca. 15.00 Uhr kam es am Walkeweg, Höhe Bahnübergang und Lachenalweglein, an der Bahnböschung, zu einem Brandfall. Es wurde niemand verletzt.
Die Rettungsdienste wurden verständigt, weil ein rund 10 Meter langer Teil der Böschung neben den Gleisen brannte. Kurze Zeit später konnte die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt sowie der Löschzug der SBB den Brand löschen.
Am Donnerstagvormittag brach im Technikraum eines Wohnhauses in Giswil ein Brand aus. Ein Hausbewohner konnte die Feuerwehr alarmieren und sich selber in Sicherheit bringen. Weitere Personen waren nicht anwesend.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen, trotzdem ist der Sachschaden aufgrund der enormen Rauchentwicklung im ganzen Haus hoch. Die Brandermittlungen laufen.
Bad Säckingen. Einem unglücklichen Zufall ist es wohl zu verdanken, dass die Feuerwehr Bad Säckingen am vergangenen Mittwoch in den Einsatz gehen musste.
Alarmiert wurden die Kameraden zu einem Zimmerbrand mit Rauchentwicklung.
Am Mittwochnachmittag brannte es in einem Hochhaus an der Stapfenstrasse in Bümpliz. Das Feuer konnte rasch lokalisiert und gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.
Die Feuerwehr wurde gestern in St.Ursen, Promasens und Semsales wegen Feld- und Holzstapelbränden gerufen.
Die Ursachen sind nicht eindeutig geklärt, aber eine Wärmequelle wurde zufällig oder mutwillig zugeführt.
Bei einem Brand in einem Recyclingbetrieb in Schlieren ist am Mittwochmorgen (29.07.2020) erheblicher Sachschaden entstanden. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde vorsorglich eine Meldung an die Bevölkerung verbreitet.
Verletzt worden ist niemand.
Am Dienstagnachmittag, 28. Juli 2020, kurz nach 14.30 Uhr, kam es im Dachstock eines Doppel-Einfamilienhauses im Rotacher in Diegten BL zu einem Brandfall. Verletzt wurde niemand.
Die entsprechende Meldung war um 14.35 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drangen bereits Flammen und starker Rauch aus dem Dachstock des Einfamilienhauses.
Am Montag ist es in Trimmis zu einem Brand gekommen. Dabei entstand an einem Traktor Totalschaden.
Um 15.28 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Brand in Trimmis ein.
Am Montag (27.07.2020), kurz vor 16:30 Uhr, ist das Auto eines 74-jährigen Mannes auf einem Vorplatz an der St.Gallerstrasse in Brand geraten.
Das Auto erlitt Totalschaden. Es wurde niemand verletzt.
Am Sonntagabend ist es in Rothenbrunnen zu einem Flurbrand gekommen. Dabei fingen mehrere Strohballen Feuer.
Um 18.38 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Brand in Rothenbrunnen ein.
Am frühen Montagmorgen haben die Einsatzkräfte bei einem Wohnungsbrand in Burgdorf eine leblose Frau aufgefunden. Ermittlungen zu den genauen Umständen sind im Gang, bislang bestehen keine konkreten Hinweise auf Dritteinwirkung.
Nachdem am Montag, 27. Juli 2020, kurz vor 4.00 Uhr gemeldet worden war, dass es in einem Mehrfamilienhaus am Uferweg im Burgdorf brenne, wurden umgehend Einsatzkräfte der Feuerwehr Burgdorf und der Regio Feuerwehr Kirchberg sowie eine Ambulanz aufgeboten.
Neben dem Brand einer Aufbewahrungsbox für Rettungsringe in Neuhausen am Rheinfall vom Wochenende, wurden am Sonntagmorgen beim Kraftwerk fünf Rettungsringe der Stadt Schaffhausen angeschwemmt.
Zusätzlich wurde der Schaffhauser Polizei am Sonntagmorgen (26.07.2020) ein weiterer Brand von mehreren Koniferenhecken gemeldet. Ob es sich dabei um einen sogenannten Saubannerzug handelt und inwiefern die Brände in Neuhausen am Rheinfall zusammenhängen, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
In Krauchthal ist in der Nacht auf Montag ein Zweifamilienhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Am Gebäude entstand massiver Sachschaden. Die betreffende Strasse war die ganze Nacht über gesperrt.
Die Meldung zu einem Brand eines Zweifamilienhauses an der Bolligenstrasse in Krauchthal erreichte die Kantonspolizei Bern am Montag, 27. Juli 2020, kurz vor 3.00 Uhr.
Am Sonntagabend ist es am Chriesiweg zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. Ein Grüncontainer ist in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagabend (26. Juli 2020), kurz nach 22:30 Uhr, erreichte die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung, dass ein Grüncontainer neben einem Einfamilienhaus am Chriesiweg in Steinhausen brenne und der Keller des Hauses voller Rauch sei.
Am Sonntag, 26.07.2020, zirka 23:55 Uhr, kam es in Emmetten NW zu einem Hausbrand. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Beim Brand wurde der Hausbesitzer leicht verletzt.
Am frühen Montagmorgen ist in einem Wohnhaus in Spiez ein Brand ausgebrochen. Drei Personen wurden für weitere Abklärungen ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.
Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt hat am Samstagabend ein Rehkitz aus dem Riehenteich geborgen.
Das Jungtier ist wieder bei seiner Mutter im Wald.
Am Sonntagmorgen brach im Estrich einer angebauten Garage ein Feuer aus. Der Brand konnte rasch gelöscht werden. Zwei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital überführt.
Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.