In der Nacht auf Samstag ist in einem Mehrfamilienhaus in Lütschental ein Feuer ausgebrochen. Eine Frau verstarb noch vor Ort.
Zwei Kinder wurden verletzt mit der Rega in ein Spital geflogen. Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zu den Umständen und zur Brandursache aufgenommen.
Am Samstag (04.07.2020), in der Zeit um Mitternacht, ist am Kaiserlindenweg ein mobiles Toilettenhaus in Brand gesteckt worden.
Im nahen Umfeld fanden sich Schmierereien. Der verursachte Sachschaden wird auf rund 8'000 Franken geschätzt.
Im Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Kaiseraugst brach gestern Nachmittag ein Brand aus.
Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Rehburg. Am Freitag, 03. Juli 2020, 13.01h, wird zunächst eine Gefahrenstelle aufgrund eines liegengebliebenen Pkw Ford Focus an der Strecke Rehburg-Husum (Landesstraße 370, kurz vor der Moorbrachfläche) mitgeteilt.
Kurz darauf wird der Sachverhalt dahingehend ergänzt, daß der betreffende Pkw nunmehr brenne. Die eingesetzten Beamten der Polizei Stolzenau können nach Eintreffen und folgender Befragung der Fahrzeuginsassen nachvollziehbar feststellen, daß der Brand aufgrund eines technischen Defektes seinen Grund hatte. Brandherd war insbesondere der Motorraum des Pkw. Der Pkw brannte komplett aus. Der entstandene Schaden wird auf etwa 3000 Euro geschätzt.
Am 03.07.2020, ca. 13.40 Uhr, kam es in der Nauenstrasse, zwischen der Peter Merian-Strasse und der Lindenhofstrasse, zu einem Brandfall.
Ein Personenwagen brannte total aus. Es wurde niemand verletzt.
Dortmund. Hörde: Gestern Abend (Donnerstag, 2.7.20) wurde die Feuerwehr zu einem Brand in die Hueckstraße alarmiert.
Bei Eintreffen der ersten Einheiten der Feuerwache 4 brannten vier 1,1 m³ fassende Mülltonnen in einem umzäunten Abstellbereich.
Dortmund. Eving: Gegen 5:30 Uhr bemerkte heute Morgen ein Mitarbeiter der Feuerwache 2 (Eving) starken Brandrauch gegenüber der Feuerwache.
Nach Alarmierung weiterer Kräfte und kurzer Erkundung konnte als Ursache eine in Vollbrand stehende Gartenlaube im Kleingartenverein Eving e. V. ausgemacht werden.
Das Ministerium für Öffentlichkeitsarbeit und die Kantonspolizei berichten, dass im Zusammenhang mit dem Brand eines halbstationären Radars, der sich am 8.03.2019 auf der Autobahn A2 in Pazzallo ereignete, ein 20-jähriger in Italien ansässiger Brasilianer und ein 22-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Raum Lugano angehalten wurden.
Der 20-Jährige, der bereits Gegenstand einer Durchsuchung war, wurde von Polizeibeamten der Stadt Lugano und der 22-Jährige von Beamten der Kantonspolizei angehalten.
Kitzingen. Das Technische Hilfswerk hat seit dem letzten Jahr eine neue Teileinheit, den Trupp Unbemannte Luftfahrzeuge (Tr UL), bundesweit stationiert. Kernaufgaben des Trupps UL sind die Erkundung von Schadensgebieten sowie die Suche von vermissten und verschütteten Personen aus der Luft.
Am 24. Juni wurde der THW-Ortsverband Kitzingen zum Brand in einem holzverarbeitenden Betrieb in unterfränkischen Wasserberndorf angefordert.
Ulm. Bei einem Besuch gegen 8 Uhr bemerkte eine Angehörige ein Feuer und fand eine verstorbene Frau.
Die alarmierten Rettungskräfte löschten das Feuer und bargen den Leichnam. Eine Gefahr für benachbarte Gebäude bestand zu keiner Zeit.
Am Mittwoch (01.07.2020), kurz vor 22 Uhr, hat es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Büechliberg gebrannt.
Die genaue Brandursache ist zurzeit noch nicht bekannt. Die Wohnung ist nicht bewohnbar. Der Sachschaden wird auf über 10'000 Franken geschätzt.
Sachschaden ist am frühen Donnerstagmorgen, 2. Juli 2020, bei einem Brand eines Stalls auf einer Alp in Urnäsch entstanden.
Kurz nach 05.00 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in Urnäsch ein Stall brennen würde.
Stade. Am gestrigen Nachmittag, gegen 16:00 Uhr, wurde der Feuer- und Rettungsleitstelle Stade ein Brand einer Scheune in Drochtersen, in der Straße "Wischafenersand", gemeldet.
Als die alarmierten Ortsfeuerwehren aus Dornbusch, Drochtersen, Assel, Hüll und Drochtersermoor eintrafen stand glücklicherweise nicht die gesamte Scheune, jedoch mehrere Arbeitsmaschinen in Brand.
Neuss. Am Abend des 01.07.2020, wurde die Feuerwehr gegen 19:30 Uhr zu einem Brand in einer Werkstatt mit angrenzendem Anbau an die Josefstraße gerufen.
Mehrere Anrufer berichteten von Flammen, die aus dem Dach eines Flachbaus mit angrenzender Werkstatt schlugen.
Beim Brand eines Autos in Siegershausen wurden am Mittwoch zwei Personen verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 12 Uhr geriet an der Alte Bommerstrasse ein Auto in Brand. Die Feuerwehr Kemmental war rasch vor Ort und konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindern.
Beim Brand einer Lagerhalle ist in der Nacht auf Mittwoch (01.07.2020) in Weiach ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Am Dienstag (30.06.2020), kurz vor 20 Uhr, hat es in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Gerenstrasse gebrannt.
Schuld dürfte eine Pfanne mit Speiseöl sein, welche in Brand geriet. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere 10'000 Franken. Drei Personen wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Am Dienstag, 30. Juni 2020, um ca. 15.35 Uhr meldeten mehrere Zeugen der Alarmzentrale (APC) und der Einsatzzentrale der Kantonspolizei (CET), dass ein brennendes Fahrzeug auf der Ausfahrtsspur Morges-Ouest der Autobahn A1 (Lausanne-Genf) stand.
An Ort und Stelle wurde festgestellt, dass der Fahrer eines zweiten Fahrzeugs am Tatort angehalten hatte, um mit einem Feuerlöscher zu helfen, und versuchte, den Brand zu bekämpfen, jedoch vergeblich.
Schortens und Jever. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache geriet in der Nacht zum Dienstag, 30.06.2020, gegen 01:55 Uhr der Inhalt mehrerer Abfallsammelbehälter in der Nähe der Grundschule Oestringfelde in Brand.
Neben den Sammelbehältern wurden auch die den Containerstellplatz umgebenden Bäume in Mitleidenschaft gezogen, so dass ca. 15 Meter hohe Laub- und Nadelbäume in Vollbrand standen.
Am 20. Juni 2020 brach in einem Gebäude in Freiburg, an der rte de Bourguillon, ein Brand aus. Mehrere Personen mussten evakuiert werden.
Die Kantonspolizei hat zwei mutmassliche Täter identifiziert. Sie wurden inhaftiert und bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Obergösgen kam es in der Nacht auf Dienstag zu einem Brand.
Dies führte zu einer starken Rauchentwicklung im ganzen Gebäude. Sämtliche Bewohner konnten evakuiert werden, vier davon wurden schliesslich zur medizinischen Kontrolle in ein Spital gebracht.
Stade. Am gestrigen Abend, gegen 23:10 Uhr, wurde der Geschädigte selbst durch das Hupen der Alarmanlage auf seinen brennenden Audi Q3 aufmerksam.
Zu diesem Zeitpunkt stand jedoch bereits der vordere Teil der Beifahrerseite in Brand. Der Pkw befand sich auf dem Parkplatz einer Bäckerei in der "Harsefelder Straße" in 21680 Stade.
Dortmund. Hafen: Ein Brand auf dem Gelände eines Recyclingbetriebes hat heute Nacht im Dortmunder Hafen einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst.
Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.
Porta Westfalica, Bückeburg. Unter dem Vorwurf, in den vergangenen Tagen mehrere kleinere Brände von Heuballen in Porta Westfalica gelegt zu haben, hat die Polizei am Samstag einen 23-jährigen Mann aus Bad Oeynhausen vorübergehend festgenommen.
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen steht auch der Brand eines Strohlagers im benachbarten Bückeburger Ortsteil Evesen.
Am Samstagabend geriet an der Luzernerstrasse in Littau ein Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand. 45 Personen mussten evakuiert werden.
Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gefahren. Die Brandursache ist auf einen Blitzschlag zurückzuführen.
Neustadt/Weinstraße. Am Mo., 29.06.2020, wurde um 03.15 Uhr der Vollbrand einer Strohlagerhalle eines Reitvereines in der Branchweilerhofstraße in Neustadt gemeldet.
Durch zwei Vereinsmitglieder und einer Polizistin konnten die Pferde aus dem Gefahrenbereich geführt werden.
Am Sonntagabend (28.06.2020), kurz nach 20 Uhr, ist es auf einem Balkon eines Wohnhauses am Morgental zu einem Brand gekommen.
Als Brandursache steht zurzeit eine nicht vollständig gelöschte Zigarette, welche mit trockenem Laub und Unkraut in Berührung gekommen ist, im Vordergrund. Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 10'000 Franken.
Am Sonntagabend, 28. Juni 2020, kurz nach 18.00 Uhr, kam es im Gebiet Fluhblick in Itingen BL zu einem Fahrzeugbrand.
Verletzt wurde niemand. Der Personenwagen wurde beim Brand komplett zerstört.
Gestern, gegen Mittag, intervenierten Feuerwehr und Kantonspolizei wegen einem Campingbus in Vollbrand in Zénauva. Gemäss ersten Erkenntnissen war ein technischer Defekt die Ursache des Brandes.
Es wurde niemand verletzt, hingegen wurde das Fahrzeug komplett zerstört.
Beim Brand einer Scheune in Oberneunforn entstand am Sonntag Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Kurz vor 11.45 Uhr gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale mehrere Meldungen über eine brennende Scheune an der Waltalingerstrasse ein.
Am frühen Samstagnachmittag kam es auf noch unbekannte Art und Weise zu einem Brand in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses.
Die Brandursache ist noch unklar. Personen, welche Angaben zum Vorfall machen können, werden nun gesucht.
Beim Brand einer mobilen WC-Kabine entstand am Sonntag in Kreuzlingen Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Kurz vor 5.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass es auf einer Baustelle an der Fliegaufstrasse brennen würde.
Am Samstag, 26. Juni 2020 um 18.30 Uhr wurde die Feuerwehr Stadt Luzern wegen einem Dachstockbrand in einem Wohngebäude an der Luzernerstrasse alarmiert.
Die ersten Einsatzkräfte trafen auf einen ausgedehnten Dachstockbrand mit massiver Rauchentwicklung.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei berichten, dass im Zusammenhang mit dem gestrigen Brand in der Garage zweier Gebäude in der Via Rompada in Caslano (Polizei.news berichtete) ein 72-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Raum Lugano verhaftet wurde.
Die ihm zur Last gelegte Straftat ist Brandstiftung.
Essen-Altendorf, Nöggerathstr., 27.06.2020, 11:58 Uhr. Am frühen Mittag des 27.06.2020 erreichten mehrere Anrufe die Leitstelle der Feuerwehr Essen mit der Meldung, dass es vor einer Moschee in Essen-Altendorf brennen würde.
Vor der im Bau befindlichen Moschee an der Nöggerathstraße, brannten aus bisher ungeklärter Ursache größere Mengen Baumaterialien.
Kalkar. In der Nacht vom 26. auf den 27.06.2020 kam es durch einen Blitzeinschlag gegen 0.30 Uhr zu einem Dachstuhlbrand auf der Bahnhofstrasse in Kalkar.
Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte ein Teil des Dachstuhles. Die Bewohner hatten das Haus bereits unverletzt verlassen.
In einem Betrieb in Schönenwerd sind am Freitagabend Dämpfe aus einem Behälter entwichenen. Die Feuerwehr konnte die Situation im Gebäude entschärfen.
Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr.
Am Freitag (16.06.2020), kurz nach 18 Uhr, ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Quad auf der Kauenstrasse verunfallt. Er zog sich unbestimmte Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden.
Eine Atemalkoholmessung zeigte einen zu hohen Wert.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei melden, dass heute kurz vor 6 Uhr morgens in der Garage zweier Gebäude in der Via Rompada in Caslano ein Feuer ausgebrochen ist.
An Ort und Stelle griffen Beamte der Kantonspolizei und zur Unterstützung die Gemeindepolizei Malcantone Ovest, die Feuerwehr von Lugano und Caslano sowie vorsorglich die Retter des Grünen Kreuzes von Lugano ein.
Duisburg. Ein etwa 25-30 Quadratmeter großes Stück Wiese an einem Schotterweg, der von der Sonderburger Straße zu einer Kleingartenlage führt, haben vier bislang unbekannte Kinder am Donnerstagabend (25. Juni, 20 Uhr) angezündet.
Zeugen hatten zuvor beobachtet, wie eines der Kinder mit einem Feuerzeug hantierte.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.