Der Bahnverkehr der Rhätischen Bahn (RhB) auf der Berninalinie bleibt zwischen Poschiavo und Tirano bis morgen Abend, 9. April 2026, Betriebsschluss, unterbrochen. Dies wegen eines Brandes in Gleisnähe. Die Bahninfrastruktur ist nicht direkt betroffen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 3. April 2026 im Rahmen von Ermittlungen zur Aufklärung der Umstände und zur Identifizierung des Verursachers der Waldbrände vom 28. März 2026 in Caslano (Via Torrazza) und vom 30. März 2026 in Ponte Tresa (Via Ronchi) ein 21-jähriger italienischer Staatsbürger aus der Region Lugano festgenommen wurde. Die einstweilige Verfügung wurde inzwischen vom zuständigen Richter für Zwangsmassnahmen bestätigt.
Am Dienstagnachmittag, 7. April 2026, kam es im Kreis 7 zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einer Fussgängerin. Die Frau erlitt schwere Verletzungen. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (06.04.2026) sind auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Bruggwaldstrasse diverse Gegenstände in Brand geraten. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.
Gestern Sonntag, 6. April 2026, kurz vor 14.00 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall auf der Axenstrasse in Sisikon informiert. Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr der Lenker eines Autos mit italienischen Kontrollschildern auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Süd.
Bei einem Selbstunfall hat sich am Dienstagvormittag (7.4.2026) in Wermatswil (Gemeinde Uster) ein Motorradfahrer schwer verletzt. Kurz nach 11 Uhr fuhr ein 24-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Freudwilerstrasse in Richtung Uster.
Am Ostermontagmorgen (06.04.2026) kam es in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Thayngen zu einem Brand. Dank des raschen Handelns eines Nachbar-Ehepaars und der ausgerückten Feuerwehr konnte das Feuer schnell gelöscht werden.
An der Wilerstrasse in Gerlafingen ist am Sonntagnachmittag, 5. April 2026, ein historisches Mehrfamilienhaus in Brand geraten und stark beschädigt worden. Für die Brandbekämpfung standen mehrere Dutzend Angehörige verschiedener Feuerwehren im Einsatz. Verletzt wurde niemand.
In der vergangenen Nacht rückten die Feuerwehr des Süd-Bataillons und die Kantonspolizei Freiburg wegen eines Brandes in einem Gebäude, das aus einem Schuppen Lagerhaus und einem Wohnhaus bestand, nach Im Fang aus. Alle Bewohner konnten evakuiert werden. Es gab keine Verletzten. Die Ursachen des Brandes konnten noch nicht ermittelt werden und werden derzeit untersucht.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass sich heute kurz vor 0:30 Uhr in Arogno auf der Stráda da Devógg ein schwerer Unfall ereignet hat. Nach ersten Erkenntnissen und aus noch ungeklärten Gründen stürzte ein 31-jähriger Schweizer aus dem Gebiet Mendrisiotto etwa zehn Meter einen Hang hinab und landete in einem Bachbett.
BLAULICHT-TAG OBWALDEN 2026. Gemeinsam für die Sicherheit: Mitmachen, Mitgestalten, Mitwirken. Beruflich oder freiwillig: Dein Einsatz macht den Unterschied.
In Langendorf ist am Sonntagnachmittag, 5. April 2026, ein Auto in Brand geraten und schliesslich vollständig ausgebrannt. Ursächlich für den Brand war ein technischer Defekt. Verletzt wurde niemand.
In den vergangenen Wochen haben die Tessiner Hundeteams des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) an mehreren Trainings in ganz unterschiedlichen Umgebungen teilgenommen. Unter anderem waren sie im Feuerwehrdepot von Caslano und in einer Eishalle, im Rahmen einer Übung mit der Tessiner Kantonspolizei.
Am Ostersonntag ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen konnten durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagmorgen (05.04.2026) verschafften sich zwei unbekannte Täter Zugang zu zwei Garagenbetrieben und entwendeten dabei einen Personenwagen. Die Täterschaft wurde beim Einbruch in den zweiten Garagenbetrieb jedoch durch die Alarm- und Rauchanlage von einem weiteren Diebstahl abgehalten. Bei der anschliessenden Flucht wurde der zuvor entwendete Personenwagen in Beringen abgestellt und in Brand gesetzt.
Am Sonntagmittag, 05. April 2026, gegen 12.00 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 bei Diegten BL, kurz nach dem Oberburgtunnel in Fahrtrichtung Basel, zu einem Personenwagenbrand. Personen wurden nicht verletzt.
Gestern am späten Nachmittag brach im Zentrum von Courgevaux in einem Wohnhaus mit drei Wohnungen ein Feuer aus. Ein Bewohner befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Gebäude und wurde evakuiert. Drei Personen wurden durch den Rauch beeinträchtigt. Die Brandursache ist noch unklar. Eine Ermittlung ist im Gange.
Am Samstagabend (04.04.2026) wurde der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen eine rauchende Holzheizung in einem Mehrfamilienhaus an der Spitzestrasse gemeldet. Die zuständige Feuerwehr rückte mit sechs Fahrzeugen und rund 30 Angehörigen aus.
Am Samstagmorgen (04.04.2026) ist auf der Ladefläche eines Lieferwagens ein Feuer ausgebrochen. Aufgrund der Löscharbeiten mussten die Strassen rund um den Spisertorkreisel kurzfristig gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.
Beim Brand eines Mehrfamilienhauses in Romanshorn entstand am Samstagabend hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unklar.
Am Samstagnachmittag ist in einem Einfamilienhaus in Treiten ein Feuer ausgebrochen. Es wurde niemand verletzt. Das Gebäude ist unbewohnbar. Ermittlungen zu den Umständen und zur Brandursache sind im Gang.
Am Karsamstag, 4. April 2026, fuhr eine 19-jährige Frau mit ihrem Auto von Biberbrugg in Richtung Einsiedeln. Bei der Lichtsignalanlage Rabennest musste die PW-Lenkerin um 07.30 Uhr wegen des Rotlichts anhalten.
Die Rega zeigt in einem aktuellen Beitrag den engen Schulterschluss mit ihren Partnerorganisationen im Kanton Zug: Gemeinsam mit dem Rettungsdienst Stadt Zug, der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug und der Zuger Polizei stand die Luftrettungsorganisation im koordinierten Einsatz.
Am Freitagnachmittag, 03. April 2026, kam es gegen 15.40 Uhr an der Zehntenstrasse in Pratteln zu einem Brandausbruch in einem Mehrfamilienhaus. Personen wurden dabei keine verletzt.
Heute Morgen brach im Produktionsbereich der Cailler-Fabrik in Broc ein Brand aus. Der Vorfall führte zur vorsorglichen Evakuierung der Besucher des Maison Cailler. Es gab keine Verletzten.
Am frühen Donnerstagabend rückten Feuerwehr und Kantonspolizei zu einem brennenden Fahrzeug auf der Autobahn bei Châtel-St-Denis aus. Es gab keine Verletzten.
Am Donnerstagmittag (02.04.2026) ist im Werdenberger Binnenkanal ein Ölfilm festgestellt worden. Die Feuerwehr errichtete zwei Ölsperren. Die Situation wird weiter beobachtet.
Am Donnerstagabend (02.04.2026) ist es in einer Garage zu einem Brand gekommen. Die Brandursache ist unbekannt, es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Am Gründonnerstag, 2. April 2026, gingen um 14:20 Uhr bei der Schaffhauser Polizei mehrere Alarmmeldungen über einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Quartier „Gräfler“ ein. Die ausgerückte Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Die Kantonspolizei meldete, dass sich heute kurz nach 10:30 Uhr auf der Via ai Cedri in Vezia ein Unfall auf einer Baustelle in der Nähe eines Wohnhauses ereignete.
Am Dienstagnachmittag geriet auf der A1 in Richtung Bern der Inhalt einer Lastwagenmulde in Brand. Der Chauffeur bemerkte dies rechtzeitig, lenkte den Lastwagen auf den Pannenstreifen und lud die Mulde ab. Die Feuerwehr Zofingen löschte das Feuer. Verletzt wurde niemand. Der Verkehr war während rund zwei Stunden beeinträchtigt.
Die Feuerwehr Kreuzlingen sieht sich in der Verantwortung, die Sicherheit ihrer Einsatzkräfte sowie die Einsatzbereitschaft ihrer Fahrzeuge jederzeit bestmöglich zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang wurde in der vergangenen Zeit eine wiederkehrende Problematik festgestellt, die nun eine klare und verbindliche Regelung erforderlich macht.
In einer Batterierecyclingfirma in Biberist kam es am Dienstag, 31. März 2026, zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Gemäss aktuellem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Schadens aufgenommen.
Am Dienstagmorgen, 31. März 2026, hat sich in Gais ein Geländewagen überschlagen. Die Fahrzeuginsassen wurden durch den Rettungsdienst ins Spital überführt.
Am Montagabend, 30. März 2026, kurz vor 20.00 Uhr, kam es in einem leerstehenden Reiheneinfamilienhaus an der Landstrasse in Itingen BL zu einem Brandausbruch. Personen wurden dabei keine verletzt.
In Gossliwil ist am Sonntagnachmittag, 29. März 2026, der Dachstock eines Bauernhauses in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben umgehend Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Brandstiftung steht nicht im Vordergrund.
Am Sonntagabend, 29. März 2026, kurz nach 21.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus am Heimgartenweg in Allschwil BL zu einem Brandausbruch. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Beim Brand in einem Fahrzeugunterstand hat am Sonntagmorgen (29.03.2026) im Weiler Hagenstal das Feuer auf das Wohnhaus übergegriffen. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt. Verletzt wurde niemand.
Am Samstagnachmittag, 28. März 2026, wurde die Feuerwehr Feusisberg-Schindellegi kurz nach 15.30 Uhr wegen eines Fahrzeugbrandes alarmiert. Ein 53-jähriger Mann fuhr mit einem Lieferwagen auf den Vorplatz einer Liegenschaft an der Aeschstrasse, als er Rauch im Motorraum bemerkte.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass heute kurz nach 18:00 Uhr in der Via Ala Nuverasca in Camorino ein Feuer ausgebrochen ist. Nach ersten Erkenntnissen und aus noch ungeklärten Gründen brach das Feuer in einem Lagerraum aus und erfasste auch ein Fahrzeug.
Bekanntlich sank in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein Teil der Beton-Mole des Hafens Tiefenbrunnen. Während der Abklärungen am gestrigen Tag wurde durch die Seepolizei der Kantonspolizei Zürich unter anderem ein Tauchroboter eingesetzt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.