Leise, äusserst wendig, schneller im Gefecht: Ein Generationswechsel beim Genève Aéroport – ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft. Für den SSLIA Genève durften wir den neuen elektrischen Rosenbauer RT beschriften – ein spannendes Projekt, das Innovation und Nachhaltigkeit verbindet.
Am Mittwoch, 6. Mai 2026, kurz nach 12.30 Uhr, meldete sich ein 24-jähriger Mann bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei und gab an, in der Nacht auf Mittwoch gegen Mitternacht auf der Vogelsangstrasse stadteinwärts eine Leitplanke beschädigt zu haben. Aufgrund des Schocks habe er die Unfallstelle verlassen und melde sich erst jetzt. Sein Personenwagen sei ebenfalls beschädigt worden.
Die Kantonspolizei Genf hat gemeinsam mit Spezialkräften der Feuerwehr ein Training im Wasser durchgeführt. Die Übung fand auf der Arve statt und diente der Vorbereitung auf Einsätze im Wasser.
Am Dienstagabend (05.05.2026) durchbrach ein landwirtschaftlicher Transporter aus bislang unbekannten Gründen die Holzschutzplanke an der Hinterlauistrasse und stürzte einen Abhang hinunter. Die beiden Fahrzeuginsassen wurden herausgeschleudert und eher schwer verletzt. Sie mussten von der Rega geborgen und ins Spital geflogen werden.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 6. Mai 2026 mehrere Verordnungen angepasst, um ein sicheres Notrufsystem zu fördern. In Zukunft können Menschen in Notlage die Notdienste von Polizei, Feuerwehr und Sanität per Echtzeittext auf den Smartphones auch schriftlich erreichen.
Am Dienstag ist auf der Ftanerstrasse ein landwirtschaftliches Fahrzeug in Brand geraten. Die Feuerwehr Pisoc konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern.
Nach einem eher ruhigen Herbst 2025 mit vier Veranstaltungen, darunter die Kommandantensitzung, der Weiterbildungskurs für die Schadenwehr in Attinghausen, die Motorspritzen-Inspektion und der Instruktorenrapport, nahm das Ausbildungsjahr Ende Februar 2026 wieder Fahrt auf. Den Auftakt machte der bewährte Grundkurs für Feuerwehrangehörige.
Auf offener Strecke kam ein Automobilist ausserhalb von Schöftland auf die Gegenfahrbahn und verursachte eine heftige Streifkollision mit einem Anhängerzug. Es blieb bei erheblichem Sachschaden. Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen.
In der Nacht auf Mittwoch rückte ein Grossaufgebot von Rettungskräften nach Zürich Affoltern zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus aus. Drei Personen wurden hospitalisiert.
Am Dienstagmorgen (5.5.2026) ist in Regensdorf ein Bauarbeiter bei Ausschalungsarbeiten tödlich verletzt worden. Kurz nach 8 Uhr stürzte während Ausschalungsarbeiten ein Metallträger um und traf einen Arbeiter.
In einem Schulzimmer in Zufikon brach ausserhalb des Unterrichts ein Brand aus. Eine Person zeigte Anzeichen einer Rauchvergiftung. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Am Montagabend kam es bei einem Gebäude im Kreis 3 zu einem Dachstockbrand. Der Feuerwehreinsatz gestaltete sich aufwendig, da das Dach aufgeschnitten und das Material abgetragen werden musste. Verletzte Personen gab es keine.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass heute kurz vor 13:30 Uhr auf dem Dach eines Gebäudes an der Piazza Indipendenza in Chiasso ein Feuer ausgebrochen ist. Nach ersten Erkenntnissen und aus noch ungeklärten Gründen der polizeilichen Ermittlungen entstand das Feuer, als vier Arbeiter mit einem Gasbrenner auf dem Dach des Gebäudes arbeiteten.
Am Montag (04.05.2026), ist an der Tiefenackerstrasse ein Auto auf einem Parkplatz in Brand geraten. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle und konnte ein Übergreifen auf ein Firmengebäude verhindern. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist unklar.
Am Sonntag, 3. Mai 2026, gegen 17.20 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale (EAZ) der Kantonspolizei Freiburg über einen Verkehrsunfall in Albeuve informiert. Ein 61-jähriger Autofahrer fuhr von Montbovon in Richtung Epagny. Aus noch kam sein Fahrzeug von der Fahrbahn ab, geriet auf eine Böschung und blieb auf dem Dach liegen.
In der Nacht auf Montag (04.05.2026), kurz nach Mitternacht, alarmierte eine Anwohnerin die Feuerwehr, weil eine Scheiterbeige an der Eggerstandenstrasse brannte. Sofort wurde die Stützpunktfeuerwehr Appenzell und die Polizei alarmiert.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute, kurz nach 8 Uhr, in Bellinzona in einem Mehrfamilienhaus an der Via Francesco Borromini ein Brand ausgebrochen ist. Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen sind, brach das Feuer in der Küche einer Wohnung im Erdgeschoss aus.
Am Sonntagabend hat sich auf der Thunstrasse in Uetendorf ein Verkehrsunfall zwischen drei Autos ereignet. Vier Personen wurden dabei verletzt. Die Verletzten wurden mit Ambulanzen in verschiedene Spitäler gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Die Feuerwehr Schübelbach hat ihre Fahrzeugflotte um eine moderne Autodrehleiter (ADL) erweitert. Das neue Einsatzfahrzeug verfügt über einen Leitersatz mit einer Rettungshöhe von bis zu 32 Metern und ist damit optimal für anspruchsvolle Rettungs- und Löscheinsätze ausgerüstet.
Am Sonntagmorgen (03.05.2026) um 5:58 Uhr wurde die Feuerwehr Rüti zur Unterstützung der Feuerwehr Wald zu einem Brand auf einem Balkon alarmiert. Beim Eintreffen war der Brand bereits durch die Bewohner gelöscht worden.
Am Sonntag ist es in Parsonz zu einem Flurbrand gekommen. Das Feuer konnte gelöscht werden. In der Region Surses herrscht erhebliche Waldbrand-Gefahrenstufe.
Heute Sonntagnachmittag kam es bei einem Wohnhaus in Hergiswil NW zu einem Brand. Eine Person konnte das Wohnhaus verlassen und blieb unverletzt. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am Sonntagnachmittag, 3. Mai 2026, brach auf einem Boot auf dem Obersee bei Lachen ein Brand aus. Beim Ausbruch des Feuers befanden sich fünf Personen und ein Hund an Bord. Verletzt wurde niemand. Der Hund konnte jedoch nicht gerettet werden. Die Brandursache wird untersucht.
Am frühen Sonntagnachmittag geriet auf der Autobahn A1 auf Höhe Wankdorf ein Fahrzeug in Brand. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es wurde niemand verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens sind derzeit im Gange.
Am Sonntag sind in Bärau zwei Mehrfamilienhäuser und ein Nebengebäude in Brand geraten. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Samstagvormittag, 2. Mai 2026, wurde die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz kurz nach 10.30 Uhr wegen einer Rauchentwicklung bei einem Bagger im Gebiet Kapf in Seewen alarmiert. Die ausgerückten Einsatzkräfte konnten das Fahrzeug löschen und anschliessend kühlen.
Am Samstagabend, 2. Mai 2026, kam es gegen 18.15 Uhr am Baselmattweg in Allschwil zu einem Brand in einem Kinder- und Jugendhaus. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 16:00 Uhr wurden die Rettungsdienste heute zu einem Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude in Courtemaîche alarmiert. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten zum Einsatzort aus, darunter Feuerwehrleute der Feuerwehr Basse-Allaine (SIS Basse-Allaine), der Feuerwehr- und Rettungszentrale Porrentruy, Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, des Veterinärdienstes, des Umweltamtes, ein Inspektor der Umweltbehörde und die Polizei.
Am Freitagabend, 1. Mai 2026, kurz vor 19.50 Uhr, kam es an der Niederbergerstrasse in Reinach BL zu einem Brandereignis in einem Mehrfamilienhaus. Eine Person wurde zur medizinischen Überprüfung ins Spital gebracht.
Am Samstag ist es in Thun zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
In einer Küche eines Reiheneinfamilienhauses in Bellach kam es am Freitag, 1. Mai 2026, zu einem Brand. Ursächlich dürfte ein technischer Defekt einer Geschirrspülmaschine gewesen sein. Hinweise auf eine vorsätzliche- oder fahrlässige Handlung gibt es nicht. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitagmorgen (01.05.2026) ist an der Rorschacher Strasse ein Rollerfahrer wegen einer Ölspur gestürzt. Er wurde dabei verletzt und musste ins Spital eingeliefert werden.
Am Freitagnachmittag, 1. Mai 2026, kam es im Kreis 4 zu mehreren Polizeieinsätzen wegen einer unbewilligten Nachdemonstration. Dabei wurden die Einsatzkräfte wiederholt angegriffen, sodass die Polizei Mittel einsetzen musste. 8 Personen wurden festgenommen. Beim Einsatz wurde die Stadtpolizei Zürich von der Kantonspolizei Zürich unterstützt.
Bei einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ist der Motorradfahrer am Freitagabend (1.5.2026) in Steg im Tösstal schwer verletzt worden. Die Hulftegg musste in beide Richtungen gesperrt werden.
Wir gratulieren Robin, Raphael, Dimitri und Silas ganz herzlich zur bestandenen Berufsprüfung zum Berufsfeuerwehrmann mit eidg. Fachausweis. Nach 18 intensiven Monaten Ausbildung an der Höheren Fachschule für Rettungsberufe in Zürich, bestehend aus drei Schulblöcken mit 28 Wochen Präsenzzeit und wertvoller Praxiserfahrung im Schichtdienst, haben sie nun den verdienten Abschluss in der Tasche.
Im Spital in Zürich ist ein Brandopfer am Donnerstagabend (30.4.2026) sechs Tage nach dem Brand auf einem Reithof in Hombrechtikon verstorben. Am Freitagabend (24.4.2026) brach auf einem Reithof in Hombrechtikon ein Feuer aus.
Gestern Abend löste der Sieg von HC Fribourg-Gottéron im ganzen Kanton grosse Freude aus. Die Feierlichkeiten verliefen insgesamt gut und im Einklang mit den abgegebenen Empfehlungen. Die Rettungsdienste intervenierten bei einigen kleineren Vorfällen und versorgten 35 Personen mit leichten Verletzungen
Am Donnerstagmittag (30.04.2026) hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand eines Wohnhauses mit angebauter Scheune erhalten. Die Löscharbeiten dauern an. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.