Am Donnerstagabend (28.05.2026) ist ein Traktor mit seinem Anhänger im Kreisel bei der Oberrieterstrasse/Südring verunfallt. Dabei kippte der Anhänger, wobei am Druckfass ein Leck entstand und mehrere tausend Liter Gülle ausliefen. Die Feuerwehr konnte eine mögliche Umweltverschmutzung verhindern.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz nach 14 Uhr an der Via Maggio in Lugano ein Brand ausgebrochen ist. Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch erheblicher Sachschaden.
In Chur ist es am Freitagabend zu einem Feuerwehreinsatz wegen einer starken Rauchentwicklung gekommen. Die Bewohnerinnen und Bewohner eines Mehrfamilienhauses wurden vorübergehend evakuiert. Zwei Personen mussten wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung hospitalisiert werden.
Am Freitagmittag, 29. Mai 2026, kam es gegen 12.15 Uhr am Rührbergeweg in Pratteln zu einem Brand in einer Geschäfts- und Gewerbeliegenschaft. Verletzt wurde niemand.
Bei einem Selbstunfall hat sich am Freitagnachmittag (29.5.2026) in Greifensee ein Motorradfahrer schwer verletzt. Die Kantonspolizei Zürich sucht Zeugen des Unfalls.
Am Freitagmorgen ist es in Spiez zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Der Autofahrer wurde leicht verletzt. Beide wurden mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht. Es kam zu Verkehrseinschränkungen. Der Unfall wird untersucht.
Am Freitag, 29. Mai 2026, geriet an der Schaffhauserstrasse in Winterthur ein Personenwagen in Brand und wurde vollständig zerstört. Verletzt wurde niemand. Die Strasse musste während der Löscharbeiten vorübergehend gesperrt werden.
Gestern Abend standen die Rettungskräfte wegen Kohlenmonoxid in einem Gebäude in Prez-vers-Noréaz im Einsatz. Vorsorglich wurde das Gebäude evakuiert und die Umgebung abgesichert. Eine technische Ursache wird derzeit bevorzugt. Eine Ermittlung läuft.
Bei Bodenbelagsarbeiten sind Dämpfe durch die Lüftung in die Verkaufsliegenschaft gelangt. Das Gebäude wurde daraufhin durch die Feuerwehr geräumt. Vier Personen klagten über Unwohlsein und wurden medizinisch betreut. Eine dieser Personen wurde zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Am späten Nachmittag ist im Dachstock eines Mehrfamilienhauses im Kreis 10 ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr musste das Dach öffnen, um den Brand zu löschen. Es verletzten sich keine Personen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass heute kurz nach 16.30 Uhr in Grancia an der Via Cantonale ein Brand ausgebrochen ist. Vorsorglich wurden rund 200 Personen aus dem Einkaufszentrum evakuiert. Verletzt wurde niemand.
In Chur ist am Donnerstagnachmittag ein Waldbrand ausgebrochen. Der Brand wurde von der Feuerwehr der Stadt Chur mit Unterstützung von zwei Löschhelikoptern der Swiss Helicopter rasch unter Kontrolle gebracht.
Am Donnerstagmorgen, 28. Mai 2026, fuhr ein 57-jähriger Mann mit seinem Personenwagen inklusive Anhänger auf der Autobahn A4 von Küssnacht in Richtung Schwyz. Kurz nach der Einfahrt Goldau bemerkte er um 9.15 Uhr eine Rauchentwicklung an seinem Fahrzeug.
Bei einem Selbstunfall am Donnerstag in Bichelsee hat sich ein Autofahrer mittelschwer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die ETH Zürich hat die Kantonspolizei Zürich um Unterstützung bei der Entsorgung einer potenziell gefährlichen chemischen Substanz aus einem früheren Forschungsbestand ersucht. Für die Verladung und den anschliessenden Abtransport wurden vorsorglich Sicherheitsmassnahmen geplant.
Wie kommt genügend Löschwasser an eine Einsatzstelle mitten im Wald? Genau das trainierten am vergangenen Wochenende die Milizkompanie West und die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich in einer gemeinsamen Einsatzübung.
Am Dienstagabend ist es in Rüti bei Riggisberg zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine Motorradlenkerin wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht und erlag später ihren Verletzungen. Zur Klärung des Unfallherganges werden Zeugen gesucht.
In einer angebauten Garage bei einem Einfamilienhaus in Rüttenen kam es am Mittwochmorgen, 27. Mai 2026, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand. Dank des raschen Löscheinsatzes durch Angehörige der Feuerwehren Rüttenen und Solothurn konnte das Feuer, das auch auf das Wohnhaus übergriff, schnell unter Kontrolle gebracht und schliesslich vollständig gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Am Dienstagnachmittag (26.05.2026) hat an der Neulandstrasse eine Hecke gebrannt. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Die Hecke dürfte beim Abbrennen von Unkraut in Brand geraten sein.
Am Dienstagnachmittag musste in Eschlikon ein Mann nach einem Sturz von der Rega ins Spital geflogen werden. Gegen 15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Mann während Mäharbeiten ein Wiesenbord hinuntergestürzt sei.
Am Dienstagabend kam es in Kirchberg zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Fahrzeugen. Dabei wurde eine Person verletzt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Dienstagmittag (26.05.2026) ist es in einem Mehrfamilienhaus an der Mattstrasse zu einem Brand in einem Abstellraum gekommen. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Am Montag (25. Mai 2026, 20:15 Uhr) kollidierte ein Auto, das aus einem Tankstellengelände im Ortsteil Obernau fahren wollte, mit einem Fahrzeug auf der Rengglochstrasse. Ein Fahrzeug kippte in der Folge auf die Seite.
Zu einem weiteren Brand kam es am selben Morgen kurz nach 06.30 Uhr am Breitenrainweg in Seon. Eine Drittperson meldete der Kantonalen Notrufzentrale eine brennende Garage. Beim Eintreffen der Feuerwehr Seon-Egliswil drangen bereits Rauch und Flammen aus dem Dachbereich.
Am Dienstag, 26. Mai 2026, kurz nach 04.00 Uhr, ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, wonach am Rebweg in Frick ein Rebhaus in Vollbrand stehe. Die Feuerwehr Frick rückte umgehend aus und konnte die Flammen rasch löschen.
Am Pfingstmontagnachmittag, 25. Mai 2026, um 16.15 Uhr, entzog sich ein Personenwagenlenker auf der Autobahn A22 in Sissach einer Verkehrskontrolle. Nach einer Nacheile, verursachte der Fluchtfahrer in Kaiseraugst (AG) einen Selbstunfall und konnte durch die Polizei Basel-Landschaft angehalten und festgenommen werden.
Am Samstagnachmittag (23. Mai 2026, kurz nach 14:00 Uhr) brannte im Gebiet Lohren in Ballwil eine Schweinescheune. Die Feuerwehren Oberseetal und Emmen standen im Einsatz.
Am frühen Sonntagmorgen (24. Mai 2026, kurz nach Mitternacht) geriet an der Dorfstrasse in Wikon der Dachstock eines Hauses in Brand. Sämtliche Bewohner konnten rechtzeitig evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Am Montagabend (25.05.2026) ist es auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen. Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Montag, 25. Mai 2026, ging um 00:45 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung über einen Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Rigistrasse in Brunnen ein. Die aufgebotene Feuerwehr Ingenbohl konnte das Feuer rasch löschen.
Die Kantonspolizei meldete, dass heute, kurz nach 18:30 Uhr, in Muralto in einem ungenutzten Gebäude in der Viale Verbano ein Feuer ausgebrochen ist. Die Feuerwehr konnte die Flammen auf das oberste Stockwerk begrenzen und löschen.
Am Sonntag, 5. April 2026, ist in Gerlafingen ein historisches Mehrfamilienhaus in Brand geraten und dabei stark beschädigt worden. Aufgrund des grossen Zerstörungsgrades konnte die Brandursache trotz umfangreichen Ermittlungen nicht abschliessend geklärt werden. Im Vordergrund steht ein technischer Defekt im Bereich der Elektroinstallationen. Hinweise auf fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln ergaben sich nicht.
Am Montag geriet ein Einfamilienhaus an der Gruebstrasse in Jonen in Brand, nachdem ein 79-jähriger Bewohner zuvor mit einem Gasbrenner Unkraut entfernt hatte. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen und verhindern, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude übergriffen. Verletzt wurde niemand. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Im Zeitraum von Freitag (22.05.2026) bis Pfingstmontag (25.05.2026) verzeichnete die Landespolizei zahlreiche Einsätze. Dazu gehörten Verkehrsunfälle, Gewaltdelikte, Brände, Sachbeschädigungen und medizinische Notfälle.
Nahe einer Grillstelle an der Hägglingerstrasse in Niederwil geriet am Sonntagnachmittag eine Holzbeige in Brand. Die Feuerwehr Niederwil-Fischbach-Göslikon löschte das Feuer rasch und verhinderte, dass die Flammen auf das angrenzende Waldstück übergriffen. Während des Einsatzes erlitt ein Angehöriger der Feuerwehr Atembeschwerden und begab sich zur Kontrolle ins Spital.
In der Nacht zum Montag geriet in Roggwil ein Hausteil eines Mehrfamilienhauses in Brand. Es entstand hoher Sachschaden. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt.
Nach dem Cupsieg des FC St.Gallen 1879 versammelten sich am Sonntagabend (24.05.2026) mehrere zehntausend Personen in der St.Galler Innenstadt. Trotz des grossen Personenaufkommens verliefen die Feierlichkeiten grösstenteils friedlich. Die Stadtpolizei St.Gallen musste vereinzelt intervenieren, zieht aber insgesamt eine positive Bilanz.
Am Sonntagvormittag (24.05.2026) ist es in einem Mehrfamilienhaus in Balzers zu einem Brand gekommen. Gegen 09:40 Uhr ging bei der Landespolizei die Meldung ein, dass es im obersten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses in Balzers brenne.
Die Zuger Polizei hat am Samstag (23. Mai 2026) eine illegale Party mit über 100 Teilnehmenden aufgelöst. Die Anwesenden hatten sich rund um das Chlausenchappeli sowie im umliegenden Waldgebiet eingerichtet und dort zahlreiche Zelte aufgebaut. Dank des konsequenten Eingreifens der Polizei konnte das Gelände friedlich geräumt und grösserer Schaden verhindert werden.
Am Samstagabend (23.05.2026) kam es in Dörflingen in einem Gartenholzhaus auf einem Einfamilienhausgrundstück zu einem Brand. Dank des raschen Handelns der Bewohner, der Anwohner und der ausgerückten Feuerwehren konnte das Feuer schnell gelöscht und noch grösserer Sachschaden verhindert werden. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.