Mit Tempo und Jubel den Berg hinunter: Schlitteln macht Spass, sofern man sich dabei nicht verletzt. Doch genau das passiert jede Saison 6500 Personen, die in der Schweiz leben. Viele verletzen sich am Kopf. Ein Skihelm – zur Not auch ein Velohelm – gehört gemäss der BFU zu einer sicheren Schlittelausrüstung, auch für Erwachsene.
Feste Schuhe mit gutem Profil helfen beim Bremsen; Bremshilfen an den Schuhen sorgen für zusätzlichen Halt.
Heute prägt noch einmal Hoch Antje unser Wetter, im Laufe der kommenden Nacht beginnt sich dann aber ein Skandinavientief weiter nach Mitteleuropa auszudehnen. Unser Wetter gewinnt in der Folge wieder deutlich an Dynamik.
Eine spannende Entwicklung mit gewissen Unwägbarkeiten, die Modelle sind sich über die Entwicklung in der zweiten Wochenhälfte noch nicht ganz einig.
In der Nacht auf Sonntag ist in Bolligen ein Schopf und ein angrenzendes Bauernhaus in Brand geraten.
Der Schopf wurde dabei komplett zerstört, das Bauernhaus ist unbewohnbar. Eine Person wurde leicht verletzt.
Eine sehr kalte Winternacht neigt sich langsam ihrem Ende entgegen, an den vielen Messstationen war es die bislang kälteste in diesem Winter!
Die Nacht war lange Zeit klar, nach dem Eindunkeln sanken die Temperaturen stark ab.
Am Freitagvormittag ist in Eriswil eine Frau von einem rutschenden Auto erfasst und darunter eingeklemmt worden.
Sie wurde dabei schwer verletzt und in kritischem Zustand mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen.
Das Jahr 2021 zeigte sich bis jetzt von seiner winterlichen Seite. Auch in den kommenden Tagen ändert sich daran kaum etwas. Am Wochenende sowie am Montag werden recht verbreitet Eistage erwartet, dazu weht eine mässige Bise.
Der sogenannte Windchill-Effekt führt dazu, dass sich die Temperaturen deutlich kälter anfühlen, als auf dem Thermometer angezeigt.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen zum Tötungsdelikt vom 6. Februar 2020 in Bern hat die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland den 55-jährigen Beschuldigten wegen Mordes, eventuell vorsätzlicher Tötung sowie Störung des Totenfriedens angeklagt.
Nach Abschluss der umfangreichen Ermittlungen klagt die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland den Beschuldigten, einen 55-jährigen Brasilianer, beim Regionalgericht Bern-Mittelland an. Er wird sich in diesem Zusammenhang wegen Mordes, eventuell vorsätzlicher Tötung sowie Störung des Totenfriedens zu verantworten haben.
Am Freitagmorgen hat sich auf der A5 in Twann ein Verkehrsunfall ereignet. Zwei Fahrzeuge kollidierten frontal. Zwei Personen wurden verletzt.
Die Strecke war für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt.
In der Innenstadt von Biel ist es in der Nacht auf Dienstag zu einer Auseinandersetzung unter mehreren Personen gekommen.
Ein Verletzter wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Zur Klärung der Ereignisse werden Zeugen gesucht.
Am Dienstagvormittag sind in Liebefeld zwei Jugendliche in flagranti angehalten worden, nachdem einer der beiden in eine Wohnung eingestiegen war.
Sie werden wegen versuchten Diebstahls und Hausfriedensbruchs angezeigt.
Die Kantonspolizei Bern ist seit mehreren Tagen von einer Malware-Attacke betroffen. Dies hat sie am gestrigen Dienstag festgestellt. Gemäss ersten Erkenntnissen wurden bisher keine verschlüsselten Daten festgestellt.
Die so genannte Emotet-Attacke führte zwar zu betrieblichen Einschränkungen, die Einsatzfähigkeit ist jedoch jederzeit gegeben.
Die Lage der Corona-Epidemie bleibt angespannt. Der Bundesrat plant deshalb, die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus um fünf Wochen bis Ende Februar zu verlängern.
Er hat dazu am 6. Januar 2021 an einer ausserordentlichen Sitzung eine Aussprache geführt und wird nach Konsultation der Kantone am 13. Januar definitiv entscheiden.
Die Ursache des Brandes auf einem Dach eines Möbelhauses in Urtenen-Schönbühl im November ist geklärt. Das Feuer ist auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen.
Der Brand ist im Rahmen von Sanierungsarbeiten ausgebrochen.
Am Montagabend hat sich auf der Ein- und Ausfahrt der A6 bei Kiesen eine Frontalkollision ereignet. Drei Personen wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Die Ein- und Ausfahrt Kiesen musste gesperrt werden.
Die Ermittlungen zum Brand eines Einfamilienhauses in Kirchdorf von Ende November sind abgeschlossen.
Der Brand ist auf menschliches Verschulden zurückzuführen.
Im Zusammenhang mit den Feierlichkeiten sind in der Silvesternacht aus dem ganzen Kanton Bern rund 70 Meldungen eingegangen. Mehrheitlich handelte es sich um Lärmklagen. Weiter gingen Meldungen zu Streitereien oder im Zusammenhang mit Feuerwerk ein. In Biel wurde verschiedentlich Feuerwerk in Richtung von Einsatzkräften abgefeuert.
Die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus wurden überwiegend eingehalten.
In der Nacht auf Freitag ist es in Wynigen zu einem tödlichen Unfall gekommen. Zwei Frauen gerieten unter ein rollendes Auto, wobei eine Frau tödlich verletzt wurde.
Die zweite Frau wurde schwer verletzt ins Spital gebracht.
Am Donnerstagmittag ist im Bereich La Combe Grède bei Villeret ein Tourengänger von einem Schneebrett mitgerissen worden.
Trotz sofortiger Rettungsmassnahmen verstarb er im Spital.
Am Dienstagnachmittag hat in Bern ein Unbekannter einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Apotheke verübt.
Der Täter erbeutete Bargeld und flüchtete. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Montagmorgen ist beim Stauwehr Engehalde in Bern eine ältere Frau leblos aus dem Treibgut der Aare geborgen worden.
Die Frau konnte noch nicht identifiziert werden. Die Kantonspolizei Bern bittet die Bevölkerung um Hinweise.
In wenigen Tagen starten die Hauptarbeiten zur Gesamterneuerung der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz. Die A8 wird ab dem 4. Januar 2021 jeweils unter der Woche nachts gesperrt.
Der Verkehr wird via Kantonsstrasse umgeleitet.
Die Kantonspolizei Bern hat am Montagabend beim Gurnigel in Rüti bei Riggisberg gezielte Verkehrskontrollen mit Augenmerk auf das Driften durchgeführt. 19 Autolenker werden wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz angezeigt.
Mehrere Fahrzeuge haben sich der Kontrolle entzogen. Weitere Ermittlungen dazu sind im Gang.
Die Frau, die am Weihnachtstag nach einer Schussabgabe in Bolligen verstarb, ist formell identifiziert. Der mutmassliche Täter befindet sich in Untersuchungshaft.
Der genaue Ablauf der Ereignisse ist weiter Gegenstand von Ermittlungen.
Am Montagmorgen ist in Häusernmoos im Emmental ein Bauernhaus in Brand geraten.
Personen kamen keine zu Schaden. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Die Kantonspolizei Bern ist am Freitagnachmittag nach einer Meldung zu einer Schussabgabe nach Bolligen ausgerückt. Vor Ort wurde eine schwer verletzte Frau aufgefunden.
Sie verstarb später im Spital. Ein Mann wurde angehalten und befindet sich in Haft. Weitere Ermittlungen laufen.
In der Nacht auf Freitag hat es im Eingangsbereich eines Fitnessstudios in Bolligen gebrannt. Ersten Abklärungen zufolge kann Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Donnerstagmorgen ist es auf der Langenthalstrasse in Roggwil zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag hat die Kantonspolizei Bern in Thun zwei Männer angehalten, die als „falsche Polizisten“ bei einem vermeintlichen Opfer Geld abholen wollten.
Die Frau hatte Verdacht geschöpft und die Polizei informiert. Beide Männer sind inzwischen in Untersuchungshaft.
In der Nacht auf Mittwoch ist in einem Sportgeschäft in Mürren ein Brand ausgebrochen. Die ausgerückten Feuerwehren konnten ein Ausbreiten des Feuers verhindern. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Dienstag, 22. Dezember 2020, kurz nach 23.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern ein automatischer Brandalarm von der Station Mürren der Mürren-Schilthorn-Bahn in Mürren (Gemeinde Lauterbrunnen) ein.
Am Montagabend hat sich ein Autolenker in Bern einer Kontrolle entzogen. Er konnte nach einer Fluchtfahrt, in deren Zuge auch überhöhte Geschwindigkeiten festgestellt wurden, angehalten werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Autos machen können.
Am Montagabend ist es in Bern zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Drei Männer wurden dabei verletzt, ein Mann musste mit Stichverletzungen ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Montagmittag ist es in einem Wohnhaus in Frutigen zu einem Brand gekommen. Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Es entstand Sachschaden. Die Brandursache wird untersucht.
Zahlreiche Personen haben sich am Samstag in Bern zu unbewilligten Kundgebungen besammelt.
Da viele von ihnen keine Schutzmassnahmen umgesetzt hatten, wurde rund hundert Teilnehmenden eine Anzeige in Aussicht gestellt.
Schweiz. Die epidemiologische Lage ist besorgniserregend. Die Zahl der Ansteckungen ist sehr hoch und steigt wieder an. Die Spitäler und das Gesundheitspersonal sind seit Wochen sehr stark belastet und die Festtage erhöhen das Risiko eines beschleunigten Anstiegs.
Der Bundesrat hat deshalb an seiner Sitzung vom 18. Dezember 2020 nach Konsultation der Kantone die nationalen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus noch einmal verstärkt. Ziel ist, die Zahl der Kontakte stark zu reduzieren.
Am Freitagnachmittag ist an der Landorfstrasse in Köniz eine Kleiderboutique überfallen worden.
Der bewaffnete Täter flüchtete anschliessend mit dem erbeuteten Bargeld. Es werden Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Freitag ist ein Mann am Graitery in Moutier abgestürzt. Trotz umgehender Rettungsmassnahmen verstarb der Mann.
Die genauen Umstände des Unfalls werden untersucht.
Am Dienstagmorgen ist in Thun eine Velolenkerin gestürzt. Sie wurde dabei leicht verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs werden Zeugen gesucht.
Am Dienstag, 15. Dezember 2020, ging kurz nach 10.10 Uhr, die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein, dass an der Frutigenstrasse beim Kreisverkehr Aeussere Ringstrasse eine Velolenkerin gestürzt sei.
Die Ermittlungen zur Brandursache des Hauses an der Scheurenstrasse in Dotzigen vom 6. Dezember sind abgeschlossen.
Der Brand ist im Zusammenhang mit dem Betrieb eines Cheminées entstanden.
Bei einer internen Kontrolle wurden im verwendeten Poulet krankheitserregende Listerien festgestellt. Ein Gesundheitsrisiko kann nicht ausgeschlossen werden.
Die Migros bittet ihre Kundinnen und Kunden, dieses Produkt nicht zu verzehren.
Am Donnerstagabend sind in Bern und in Liebefeld zwei Lokale wegen Verdachts auf illegale Geldspiele durchsucht worden. Insgesamt wurden 26 Personen kontrolliert.
Rund 6'700 Franken Bargeld sowie mehrere Laptops und Spielautomaten wurden sichergestellt. Fünf Personen wurden vorläufig festgenommen und werden sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Dienstagmorgen hat sich bei der Auffahrt Lyss-Nord zur Autobahn A6 ein Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Der Autolenker und seine Beifahrerin wurden dabei verletzt. Die Auffahrt musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Unfall wird untersucht.
Ein betagtes Ehepaar ist am Montagmorgen in Walkringen tot aufgefunden worden. Beide Personen wiesen Schussverletzungen auf. Gemäss ersten Erkenntnissen kann Dritteinwirkung ausgeschlossen werden.
Am Montag, 14. Dezember 2020, rückte die Kantonspolizei Bern kurz nach 6.00 Uhr nach Walkringen zur Wohnung eines betagten Ehepaars aus. Vor Ort eingetroffen, mussten die Einsatzkräfte feststellen, dass das Paar verstorben war. Beide Personen wiesen Schussverletzungen auf. Eine Schusswaffe wurde sichergestellt.
In der Nacht auf Sonntag hat ein Unbekannter bei der Schützenmatte in Bern ein Einsatzfahrzeug der Kantonspolizei Bern mit einem unbekannten Gegenstand beworfen.
Es entstand Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
Nachdem sich das erste Dezemberdrittel vielerorts von seiner winterlichen Seite zeigte, stellt sich nun die Grosswetterlage um. Aus Südwesten wird deutlich mildere Luft in den Alpenraum geführt.
Schnee bis ins Flachland ist bis auf Weiteres nicht in Sicht.
Am Freitagmorgen hat sich auf der A6 Nord bei Wiler bei Seedorf ein Unfall ereignet, an dem ein Auto und ein Lastwagen beteiligt waren.
Alle drei Insassen des Autos wurden dabei verletzt und anschliessend ins Spital gebracht.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.