Am Sonntag, 14. August 2022, wurden im Rahmen von allgemeinen Verkehrskontrollen mehrere Autofahrer auf den Urner Strassen angehalten und kontrolliert.
Auf der Axenstrasse in Sisikon wurde kurz vor 08.45 Uhr ein 25-jähriger italienischer Autofahrer kontrolliert. Er gab an, die Street Parade in Zürich besucht zu haben. Der bei ihm durchgeführte Drogenschnelltest ergab einen positiven Wert.
In der Nacht vom 13. auf den 14. August 2022 hat die kantonale Wildhut Glarus eine Wölfin erlegt.
Am 27. Juli 2022 hat das zuständige Departement den Abschuss eines Einzelwolfs ab dem 1. August aufgrund des erheblichen Schadens an Nutztieren verfügt (Polizei.news berichtete).
Am Sonntagnachmittag, 14. August 2022, kam es beim Flussbad Oberer Letten zu einem Badeunfall. Ein Mann verstarb trotz eingeleiteten Reanimationsmassnamen noch vor Ort.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Das Seenachtfest "Fantastical" vom Wochenende in Kreuzlingen ist aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau ruhig verlaufen.
Die Einsatzkräfte auf dem Festgelände und auf den Strassen sowie die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau meldeten keine besonderen Vorkommnisse. Sechs Personen mussten wegen Pöbeleien vom Gelände weggewiesen werden.
Nach einem Unterbruch von zwei Jahren schaut die Stadtpolizei Chur auf einen friedlichen Verlauf des Churer Festes zurück.
Rund 85'000 Festbesuchende haben über das vergangene Wochenende das 31. Churer Fest in vollen Zügen genossen.
Am Sonntagmorgen, 14. August 2022, kurz nach 08.45 Uhr, ereignete sich in der A22 in Liestal BL, Fahrtrichtung Sissach, ein Selbstunfall.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen, 14. August 2022, kurz nach 04.00 Uhr, beabsichtigte ein alkoholisierter Fahrzeuglenker mit seinem Jeep auf der Baustelle der Velocrosspiste an der Landskronstrasse in Aesch eine Runde zu drehen.
Personen wurden keine verletzt.
Am Sonntagvormittag haben sich auf der Autobahn beim Ostring in Bern kurz hintereinander zwei Selbstunfälle ereignet. Ein Motorradlenker wurde schwer verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Der betroffene Autobahnabschnitt war kurzzeitig gesperrt.
In der Nacht von Samstag, 13.08.2022 auf Sonntag, 14.08.2022 verstarben auf Aargauer Strassen drei Personen.
Am späteren Samstagabend gegen 23:00 Uhr beschleunigte ein 16-jähriger junger Mann aus der Region Brugg in Kölliken in Anwesenheit zweier Kollegen sein Motorrad. Nach einigen Metern verlor er auf dem asphaltierten Feldweg die Kontrolle über das Motorrad und kollidierte mit einem Kandelaber. Durch den Aufprall zog er sich tödliche Verletzungen zu.
Am Sonntag, 14. August 2022, gegen 2.30 Uhr, kam es auf der Subingenstrasse zwischen Oekingen und Subingen zu einem Verkehrsunfall.
Nach derzeitigen Erkenntnissen beabsichtigte ein Fahrradlenker von einem Feldweg herkommend die vortrittsberechtigte Strasse zu überqueren.
Am Samstagabend (13.08.2022) kam es auf der Rorschacher Strasse auf einem Fussgängerstreifen zu einem Verkehrsunfall. Dabei wurde eine Fussgängerin von einem Lieferwagen angefahren.
Die Frau wurde unbestimmt verletzt. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Freitag (12.08.2022) entzündete sich ein Akku eines E-Scooters in einer Wohnung. Die ganze Wohnung war mit Russ bedeckt.
Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch Sachschaden.
Nach einem Verkehrsunfall am Sonntagmorgen (14.8.2022) in Aathal (Gemeinde Aathal-Seegräben) ist eine Fahrzeuglenkerin noch auf der Unfallstelle verstorben.
Kurz vor 8.30 Uhr fuhr eine Kurierfahrerin auf der Gstalderstrasse von Sack nach Aathal.
Auch nach zwei Jahren Unterbruch haben sich die Sicherheitsmassnahmen des Veranstalters und der Stadtpolizei Zürich wieder bewährt. Wiederum verlief der Anlass mit mehreren hunderttausend Besuchenden grösstenteils friedlich.
Trotzdem waren die Einsatzkräfte auch in diesem Jahr gefordert.
Am Samstagnachmittag ereignete sich auf der Brünigstrasse zwischen Lungern und Kaiserstuhl eine heftige Frontalkollision.
Dabei wurde eine Frau und deren zwei Kinder verletzt. Die Fahrzeuglenkerin musste durch die Feuerwehr aus dem demolierten Fahrzeug geborgen werden.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 13./14. August 2022, kurz nach Mitternacht, verursachte ein alkoholisierter Personenwagenlenker auf einem Vorplatz am Seewenweg in Reinach BL einen Selbstunfall.
Personen wurde dabei keine verletzt.
Der Mann, der am Sonntag, 7. August 2022, aus der Justizvollzugsanstalt Witzwil geflüchtet war, konnte am Samstagvormittag in Biel angehalten werden.
Er befindet sich zurück in der Haft.
Die Kantonspolizei Zürich führte in der Nacht nach der Streetparade (13./14.8.2022) an verschiedenen Ausfahrtsachsen aus der Stadt Zürich Verkehrskontrollen durch.
Dabei zeigte sich betreffend dem Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss ein erfreuliches Bild.
Trotz hoher Besucherzahlen lag die Anzahl medizinischer Behandlungen (621) an den Sanitätsposten von Schutz & Rettung Zürich entgegen den Erwartungen leicht tiefer als vor drei Jahren (654). Erneut zugenommen haben jedoch die Behandlungen infolge übermässigem Alkohol- und/oder Drogenkonsum. Mit 359 Behandlungen entspricht dies etwas mehr als der Hälfte (58%) aller Behandlungen.
Erfreulicherweise sind schwere Verletzungen weitgehend ausgeblieben.
Heute Sonntag, 14. August 2022, 01.15 Uhr, fuhr eine 37-jährige Lenkerin mit italienischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Süden.
Auf Höhe der Autobahnausfahrt Erstfeld geriet sie auf den Pannenstreifen und kollidierte anschliessend mit der rechtsseitigen Leitplanke.
Gestern Abend ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Rain eine massive Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen. Drei Erwachsene und zwei Säuglinge wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Eine Person wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Ein Atemlufttest beim mutmasslichen Unfallverursacher ergab einen Wert von 0,59 mg/l.
Die Kantonsstrasse war für ca. fünfeinhalb Stunden gesperrt.
Der Lenker eines Motorfahrrades erlitt bei einem Sturz in Wangen am Samstagabend, 13. August 2022, erhebliche Verletzungen.
Er fuhr um 19.20 Uhr auf der Büelgasse talwärts, als er in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug verlor, über die Gegenfahrbahn geriet und am linksseitigen Strassenrand mit einem Zaunpfosten kollidierte und stürzte.
Am Samstag, 13. August 2022, gegen 19.25 Uhr, fuhr die 56-jährige Lenkerin eines Personenwagens in Steinen auf der Schwyzerstrasse in Richtung Schwyz.
Ausgangs Dorf kam sie rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit dem Zaun einer angrenzenden Liegenschaft und folglich frontal mit einem abgestellten Lieferwagen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Bürglen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Die 22-Jährige musste ihren Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Gloten einen alkoholisierten Autofahrer kontrolliert.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Samstagnachmittag, den 13. August 2022, hat sich auf dem Pilatus, im Bereich Gsäss ein tödlicher Bergunfall ereignet.
Eine 36-jährige Berggängerin ist im steilen Gelände abgestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen.
Um 14 Uhr starteten die Lovemobiles zur 29. Ausgabe der Street Parade rund um das Zürcher Seebecken. Aufgrund der bisherigen Rückmeldungen und Erkenntnissen geht die Stadtpolizei Zürich von einer positiven Bilanz aus. Die Parade mit mehreren hunderttausenden Teilnehmenden läuft aktuell noch.
Am Samstagnachmittag, kam es um 13.30 Uhr zu einem tödlichen Badeunfall am Utoquai. Dazu verweisen wir auf die Meldung vom 13. August 2022.
Entsprechend der hohen Besucherzahlen sind die Behandlungen an den Sanitätsposten entlang des Seebeckens erwartungsgemäss etwas höher ausgefallen als in 2019.
Bis um 21.00 Uhr hat Schutz & Rettung Zürich (SRZ) insgesamt 416 Behandlungen durchgeführt, wobei der übermässige Konsum von Alkohol und/oder Drogen die häufigste Ursache war.
In Linthal ereignete sich am 13.08.2022 ein Unfall. Ein Motorradfahrer kollidierte bei einem Überholmanöver mit einer Bruchsteinmauer.
Ein 29-jähriger Mann fuhr mit seinem Motorrad auf der Klausenpassstrasse bergwärts.
Am Samstagnachmittag, den 13. August 2022, kurz vor 14.00 Uhr, ereignete sich in der Bennwilerstrasse, im Bereich Hof Winkel, eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen.
Der Motorradlenker wurden dabei leicht verletzt.
Heute Samstag, 13. August 2022, kurz nach 10.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Oberalpstrasse Richtung Passhöhe.
Auf Höhe Nätschen bog er links ab und übersah dabei eine Velofahrerin, die auf der Oberalpstrasse talwärts fuhr.
Am Samstag (13.08.2022), kurz nach 8:00 Uhr, hat sich auf der Schönbodenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike und einem Auto ereignet.
Die 63-jährige E-Bike-Fahrerin wurde verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (13.08.2022), ist eine unbekannte Täterschaft in eine Waschanlage im Langacker eingebrochen.
Sie brach eine Tür auf und verschaffte sich so Zutritt ins Geschäft.
Am Samstag (13.08.2022), kurz nach 10:30 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Auffahrunfall mit zwei Autos gekommen.
Eine Frau wurde dabei leicht verletzt.
Bei einem Selbstunfall am Samstagmittag in Neukirch wurde eine Motorradfahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstagnachmittag, 13. August 2022, kam es im Bereich des Utoquai zu einem Badeunfall.
Ein Mann verstarb trotz sofort eingeleiteten Reanimationsmassnamen noch vor Ort.
Am Samstagmorgen, 13. August 2022, kurz nach 10.00 Uhr, kollidierte ein Radfahrer in der Burggartenstrasse in Bottmingen BL mit einer offenen Autotür.
Der Radfahrer zog sich dabei eine schwere Verletzung zu.
Bei einem Raub in der Nacht zum Samstag in Amriswil wurde ein 37-jähriger Mann mittelschwer verletzt.
Ein 32-Jähriger konnte festgenommen werden, ein weiterer Beteiligter ist flüchtig.
Am Freitag, 12. August 2022, um circa 23.50 Uhr, haben Unbekannte einen 42-jährigen Mann in der Steinenvorstadt beraubt und dabei verletzt. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn ins Spital.
Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach den mutmasslichen Tätern durch die Kantonspolizei Basel-Stadt verlief erfolglos.
In der Nacht von Freitag/Samstag, 12./13. August 2022, kurz nach 02.00 Uhr, ereignete sich in der Hauptstrasse in Oltingen BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen nach einem Ausweichmanöver von der Fahrbahn abkam und sich überschlug.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurden am Freitag in Rickenbach zwei Personen leicht verletzt.
Ein 34-jähriger Mann musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Im Feierabendverkehr kam es gestern in Hunzenschwil bei der Autobahnausfahrt zu einem Unfall, als eine Autolenkerin einen Lastwagen übersah.
Der Unfall ereignete sich gestern Freitagabend, 12. August 2022, gegen 16.25 Uhr. Eine 22jährige Fahrzeuglenkerin kam mit ihrem Smart aus Richtung Zürich gefahren und verliess die Autobahn beim Anschluss Aarau-Ost.
Am Samstagmorgen (13.08.2022), um 05:05 Uhr, ist es auf der Churerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Die 25-jährige Fahrerin schlief während der Fahrt ein. Eine durchgeführte Atemalkoholmessung bei ihr fiel positiv aus.
Am Freitagabend (12.08.2022), kurz nach 18:10 Uhr, ist es auf der Autobahn A1, Höhe Einfahrt St. Fiden, Fahrtrichtung St. Margrethen, zu einem Auffahrunfall mit zwei Autos gekommen.
Eine Frau wurde dabei leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.