Schweiz

Kanton St.Gallen: Rettungskräfte übten den Ernstfall im Rickentunnel

Die SBB hat in der Nacht zum 17. September 2022 gemeinsam mit der SOB und den Blaulichtorganisationen des Kantons St. Gallen den Ernstfall im Rickentunnel geübt. Die Einsatz- und Evakuationsprozesse konnten im simulierten Ereignis mit rund 30 Figurantinnen und Figuranten erfolgreich überprüft werden. Die SBB testet ihre Tunnels in regelmässigem Abstand auf ihre Sicherheit.

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Verzascatal / Aquino TI: 20-Jähriger von Strömung mitgerissen und ertrunken

Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es gestern kurz nach 13:30 Uhr in Lavertezzo im Gebiet Aquino zu einem Ertrinken. Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, wurde ein 20-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz in der Provinz Varese, der sich im Fluss befand, von der Strömung mitgerissen.

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Region Lugano TI: Italienischer Sportwagen verschollen - 33-Jähriger verhaftet

Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 08.09.2022 ein 33-jähriger italienischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Region Lugano verhaftet wurde. Im Zusammenhang mit der Anmietung eines italienischen Luxussportwagens und nach einer Anzeige des Eigentümers wird er zusammen mit anderen bereits identifizierten Personen verdächtigt, das Fahrzeug veruntreut zu haben.

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Schutz & Rettung Zürich im Einsatz bei Ed Sheeran Konzert im Letzigrund

Manchmal gehört es auch zur Aufgabe unserer dipl. Rettungssanitäter/innen, Stars wie Ed Sheeran einen Besuch abzustatten. Heute sind 4 Mitarbeitende aus unserem Rettungsdienst zusammen mit einem Team vom Rettungsdienst See-Spital Horgen Kilchberg sowie JDMT Medical Services am Konzert von Mr. Sheeran im Letzigrund und sorgen für das medizinische Wohl der rund 50'000 Besucher/innen.

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Kirchdorf BE: Motorradlenker (62) nach Raserdelikt ermittelt

In Kirchdorf ist Mitte September ein Motorrad in einer 80er-Zone mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte in der Folge ermittelt und angehalten werden. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen. Am Dienstag, 13. September 2022, wurde kurz vor 16.40 Uhr im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Uttigenstrasse zwischen Kirchdorf und Uttigen ein Raserdelikt festgestellt. Die Geschwindigkeit des gemessenen Motorrades, das in Richtung Uttigen unterwegs war, betrug nach Abzug der gesetzlichen Toleranz 142 km/h. Erlaubt sind auf diesem Strassenabschnitt maximal 80 km/h.

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Interlaken BE: Aktion gegen Drogenhandel – zwei Männer vorläufig festgenommen

Die Kantonspolizei Bern hat am Mittwoch eine gezielte Aktion gegen Betäubungsmittelhandel in Interlaken durchgeführt. Dabei wurden 14 Personen angehalten, Hausdurchsuchungen durchgeführt und Drogen sichergestellt. Am Mittwoch, 14. September 2022, gegen 12.15 Uhr, hat die Kantonspolizei Bern in Interlaken eine gezielte Aktion gegen Betäubungsmittelhandel durchgeführt. Im Rahmen dieser wurden 14 Personen bei der Schiffländte beim Bahnhof West angehalten und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.

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Kanton Wallis: Beibehaltung des absoluten Feuerverbots im und am Wald

Der Chef des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport (DSIS), Frédéric Favre, hat mit sofortiger Wirkung das generelle Verbot offener Feuer vom 19. Juli 2022 aufgehoben. Andererseits angesichts des allgemeinen Defizits an Jahresniederschlägen und den leichten Regenfällen der letzten Wochen bleiben Feuer im und in der Nähe des Waldes vollständig verboten. Für viele Teile des Kantonsgebiets bleibt die Gefährdung hoch, sogar sehr hoch.

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Uster ZH: Raser überschreitet Höchstgeschwindigkeit um 53 km/h

Die Stadtpolizei Uster führte am Mittwoch, 14.09.2022, an der Tumigerstrasse in Nänikon eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Innerhalb von drei Stunden wurden im Ausserortsbereich 103 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Bei der durch die Stadtpolizei Uster betriebenen Messstelle wurde mit dem Lasermessgerät ein Fahrzeug gemessen, welches die mit 60km/h signalisierte Tumigerstrasse im Bereich der Kontrollstelle mit 113km/h passierte.

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Safety Signage: Neues Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden

Als durften wir in enger Zusammenarbeit ein neues Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden mit unserer hochreflektierenden Folie beschriften. Das Wappentier wurde hier von anfang an in das Design integriert und das komplette Design wurde mit unserer Level 2.1-Technik digitalisiert. Somit können wir eine schnittfreie Applikation gewährleisten und in Schadenfällen ohne lange Ausfallzeiten den Schaden beheben.

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Sechs Sportsoldaten und ein zukünftiger Rekrut starten bei den Strassenrad-WM

Swiss Cycling ist an den am Sonntag beginnenden Strassen-Rad-Weltmeisterschaften in Wollongong mit einer erlesenen Delegation vertreten: Elf Athletinnen und Athleten sind in der Kategorie Elite dabei und zehn in den Juniorenkategorien (U23 Männer, U19 Männer/Frauen). Insgesamt gehen sechs Sportsoldaten und ein zukünftiger Rekrut an den Start.

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Appenzell AI: Gaiserstrasse wird saniert

Am Montag, 3. Oktober 2022, startet das Landesbauamt zusammen mit der Feuerschaugemeinde Appenzell und dem Amt für Umwelt mit den Bauarbeiten für die Sanierung der Gaiserstrasse im Abschnitt Blattenrainstrasse bis Brauereiplatz. Aufgrund der engen Platzverhältnisse wird die Gaiserstrasse in diesem Abschnitt ab dem 5. Oktober 2022 für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2022.

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Rorschacherberg SG: Paar (56 und 61) tot in Wohnung aufgefunden – Tötungsdelikt

Am Mittwoch (14.09.2022), kurz vor 08:00 Uhr, hat ein Mann seine Eltern bei der Kantonspolizei St.Gallen als vermisst gemeldet. Die ausgerückten Mitarbeitenden der Kantonspolizei St.Gallen fanden dann im Wohnhaus der Eltern, an der Sulzbergstrasse, beide tot vor. Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons St.Gallen ermitteln wegen eines Tötungsdeliktes.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.