Am Montag, 3. Oktober 2022, startet das Landesbauamt zusammen mit der Feuerschaugemeinde Appenzell und dem Amt für Umwelt mit den Bauarbeiten für die Sanierung der Gaiserstrasse im Abschnitt Blattenrainstrasse bis Brauereiplatz.
Aufgrund der engen Platzverhältnisse wird die Gaiserstrasse in diesem Abschnitt ab dem 5. Oktober 2022 für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November 2022.
Am Mittwoch (14.09.2022), kurz vor 08:00 Uhr, hat ein Mann seine Eltern bei der Kantonspolizei St.Gallen als vermisst gemeldet.
Die ausgerückten Mitarbeitenden der Kantonspolizei St.Gallen fanden dann im Wohnhaus der Eltern, an der Sulzbergstrasse, beide tot vor. Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons St.Gallen ermitteln wegen eines Tötungsdeliktes.
In einem Mehrfamilienhaus in Horw brach in der Nacht auf heute in einem Heizungsraum ein Brand aus. 18 Bewohner mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache dürfte auf einen technischen Defekt zurückzuführen sein.
Aufgepasst! In den letzten paar Tagen mehrten sich wieder Meldungen über Anrufe von falschen Polizisten.
Unter anderem wurde den Betroffenen erzählt, dass ein Familienmitglied in einen Unfall verwickelt war und dringend Geld für medizinische Hilfe benötige.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei haben ein Strafverfahren gegen einen 39-jährigen Schweizer Lehrer, Direktor einer Mittelschule in der Region Lugano, eröffnet.
Die Ermittlungen, die sich noch in einem frühen Stadium befinden, beziehen sich insbesondere auf mutmassliche Straftaten gegen die Intimsphäre mehrerer Minderjähriger. Die Anklage gegen den Mann lautet auf sexuelle Handlungen mit Kindern.
Betroffene können aufatmen. Waren die Daten des Nutzers von der Ransomware „LockerGoga“ oder „Megacortex“ verschlüsselt, so ist es ab sofort möglich, diese wieder zu entschlüsseln.
Auf der Webseite des "No More Ransom Project" ist eine frei herunterladbare Entschlüsselungssoftware veröffentlicht worden.
Auf der A9 Simplon werden zwischen Berisal und Rothwald an drei Stützmauern Sanierungsarbeiten durchgeführt. Sie dauern rund drei Wochen.
Der Verkehr wird tagsüber einspurig geführt und von Verkehrsdienstmitarbeitenden geregelt.
Am Donnerstagnachmittag kollidierte ein Automobilist mit einem Fahrradlenker. Der Lenker des Fahrrades hat sich dabei leicht verletzt. Der Autolenker hielt kurz an, entfernte sich jedoch dann von der Unfallstelle.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Beim Kreisel Nebikon Süd fuhr in der Nacht auf heute ein Auto in einen Beleuchtungskandelaber. Der unbekannte Lenker entfernte sich von der Unfallstelle.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am frühen Freitagmorgen wurde durch eine unbekannte Täterschaft in Schötz ein Bancomat gesprengt. Die Täter konnten fliehen. Die Höhe des Deliktguts ist noch unbekannt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag (15.09.2022), kurz vor 16:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach eine unbestimmte Menge Gülle in den Pfählmadgraben gelangt sei.
Mutmasslich wurde eine Gülle-Leitung bei Bauarbeiten beschädigt.
Am Donnerstag (15.09.2022), kurz vor 16:50 Uhr, ist ein 17-jähriger Motorradfahrer mit seinem Motorrad auf der Amdenerstrasse gestürzt. Er wurde dabei leicht verletzt.
Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Das Motorrad erlitt Totalschaden.
Am Donnerstagabend (15.09.2022), kurz nach 17:45 Uhr, sind auf der Stossstrasse, Höhe Zung, zwei Autos frontal zusammengestossen.
Die beiden beteiligten Autofahrer wurden dabei leicht verletzt. An den Autos entstand Totalschaden.
Am Donnerstag (15.09.2022), kurz nach 22:50 Uhr, ist ein 18-jähriger Autofahrer mit seinem Auto gegen ein Haus an der Bruggmühlestrasse geprallt. Der Autofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Haus und am Auto entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Das Parlament hat die Armeebotschaft 2022 verabschiedet. Bei der Kampfflugzeug-Beschaffung bevollmächtigt nach dem Ständerat auch der Nationalrat den Bundesrat, den Kaufvertrag bis spätestens Ende März 2023 zu unterzeichnen.
Ferner stellen beide Kammern für Beschaffungen zusätzlich 300 Millionen Franken zur Verfügung.
Am Freitagmorgen, 16. September 2022, kurz nach 04.30 Uhr, ereignete sich auf der Bahnhofstrasse in Laufen BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Verletzt wurde niemand.
Am 15.09.2022, um 08.20 Uhr, wurde eine 56-jährige Frau in der Tüllingerstrasse in der Nähe der Käferholzstrasse Opfer eines Raubes.
Sie wurde dabei verletzt.
Im Rahmen einer international koordinierten Aktion gegen eine Ransomware-Gruppierung führt die Zürcher Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen eine beschuldigte Person.
Gleichzeitig werteten Cyberermittlerinnen und -ermittler der Kantonspolizei Zürich in den letzten Monaten intensiv die bei dieser Person sichergestellten Datenträger aus. Diese Auswertung brachte zahlreiche Private Keys zum Vorschein. Mit diesen haben geschädigte Unternehmen die Möglichkeit, ihre verschlüsselten Daten wiederherzustellen.
Am Donnerstag, 15.09.2022, 16.25 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Glarus zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Lieferwagens beabsichtigte von der Zollhausstrasse in die Landstrasse einzubiegen.
Am Donnerstag, 15.09.2022, 16.15 Uhr, ereignete sich auf der Sernftalstrasse in Elm ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Elm unterwegs. Wegen eines Sekundenschlafs verlor die 21-Jährige in der Kurve vor dem Meissenboden die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Am Donnerstag, 15.09.2022, 14.20 Uhr, kam es auf der Schäniserstrasse in Bilten zu einer Auffahrkollision mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Richtung Bilten unterwegs.
Am Donnerstag, 15.09.2022, 11.00 Uhr, ereignete sich auf der Linth-Escherstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall.
Der 60-jährige Lenker eines Personenwagens war in Richtung Schäniserstrasse unterwegs, als mutmasslich zwei freilaufende Hunde auf die Strasse rannten, vom Auto erfasst und unbestimmt verletzt wurden.
Nach einer längeren Vorbereitungszeit ist es nun soweit: Heute (16. September 2022) startet der operative Betrieb des neuen Fachbereichs für Umwelt-/Tierschutzdelikte.
Die Kollegen des Fachbereichs ermitteln beispielsweise bei illegalem Welpenhandel oder bei umweltschädlichen Stoffen in Gewässern.
Seit Ende August sind in Chur überdurchschnittlich viele Diebstähle aus Fahrzeugen begangen worden. Wertsachen wurden dabei aus meist unverschlossenen Fahrzeugen entwendet. Bei Grobfahrlässigkeit können Versicherungen Leistungskürzungen aussprechen.
Die Kantonspolizei Graubünden appelliert an die Bevölkerung, Fahrzeuge abzuschliessen und keine Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeuginnern liegen zu lassen.
Unsere diplomierten Rettungssanitäter (HF) müssen jährlich 40 Weiterbildungsstunden nachweisen. Die Bandbreite an Kursen ist dabei gross.
Beim abgebildeten Kurs geht es um AMLS (Advanced Medical Life Support). Hierbei werden internistische (innere Medizin) und neurologische (Nervensystem) Notfälle theoretisch und praktisch trainiert. Nebst dem Fachwissen spielt die genaue Anamneseerhebung sowie die körperliche Untersuchung eine zentrale Rolle.
Am Donnerstagabend, 15. September 2022, kurz vor 21.00 Uhr, ereignete sich auf der Dorfstrasse in Hersberg BL ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Die Lenkerin wurde leicht verletzt.
Der Kanton Neuenburg ist nicht vor Betrügereien und Cyberbetrügereien gefeit. Im August 2022 beläuft sich der von der Polizei gemeldete finanzielle Schaden in allen Kategorien auf 111'598 CHF in 66 gemeldeten Fällen.
17 Betrugsfälle nach Online-Einkäufen machen einen Schaden von 25'020 CHF aus. Darüber hinaus wurden im August zwei Personen von der Neuenburger Polizei vernommen, die ihr Bankkonto zur Verfügung gestellt hatten, um kriminelle Gelder in Höhe von CHF 7'392.00 ins Ausland zu transferieren. Diese wurden bei der Staatsanwaltschaft wegen Geldwäscherei angezeigt.
Am Mittwoch, den 14. September um 23:30 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 26-jährigen französischen Staatsangehörigen gelenkt wurde, auf der AR A5 in Serrières in Richtung Biel.
Am Ausgang des Tunnels von Serrières verlor sie in einer Linkskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das sich drehte und in den Mittelstreifen prallte.
Dank einem aufmerksamen Taxichauffeur konnte die Schaffhauser Polizei am frühen Donnerstagnachmittag (15.09.2022) einen mutmasslichen Schockanruf-Telefonbetrug vereiteln.
Die Polizei bittet die Bevölkerung insbesondere Seniorinnen und Senioren auf diese perfide Betrugsmasche aufmerksam zu machen und hierüber zu sensibilisieren.
Seit etwas mehr als drei Jahren ist die Air Zermatt zu 25 Prozent an einer Helikopterfirma in Indien beteiligt.
In diesem Zusammenhang führen wir bereits seit einigen Jahren immer wieder Ausbildungen für den flugoperationellen Betrieb durch.
Am frühen Donnerstagmorgen ist in Arosa ein Holzschuppen abgebrannt. Die Feuerwehr evakuierte zwei Personen aus einem angrenzenden Wohnhaus und löschte den Brand.
Am Donnerstag um 04.45 Uhr erhielt die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Brandmeldung.
Erstmals schlossen vier Urner Polizisten die zweijährige Polizeiausbildung gemäss dem Bildungspolitischen Gesamtkonzept (BGK 2020) ab.
Gabriel Allemann, Markus Falco, Daniel Gamma und Ronny Wipfli besuchten im ersten Ausbildungsjahr die Interkantonale Polizeischule in Hitzkirch. Allesamt schlossen diese erfolgreich mit der zu absolvierenden Vorprüfung ab.
„Es gibt immer eine gute Lösung. Um sie zu finden, muss man sich der Risiken bewusst sein“, sagt die Datenschutzbeauftragte im neuen Video.
Derzeit wird im Kanton Zürich das Gesetz über den selbstbestimmten Leistungsbezug durch Menschen mit Behinderung (Selbstbestimmungsgesetz) eingeführt.
Die Schweiz hat in der Bekämpfung des Menschenhandels Fortschritte gemacht. Ein von fedpol in Auftrag gegebener Bericht zeigt, dass die Kantone unterschiedlich mit Menschenhandel konfrontiert sind und ihn folglich auch unterschiedlich bekämpfen.
In den meisten Kantonen sind die Massnahmen zur Bekämpfung des Menschenhandels dem jeweiligen Risiko angepasst. Es besteht indes noch Luft nach oben.
Seit einem halben Jahrhundert steht das Ausbildungszentrum Andelfingen für zeitgemässe Ausbildung der Angehörigen von Zivilschutz, Feuerwehr und Kantonspolizei im Kanton Zürich. „Wie wichtig ein verlässlicher Bevölkerungsschutz ist, zeigen die letzten Jahre deutlich“, erklärte Sicherheitsdirektor Mario Fehr heute an der Jubiläumsfeier.
An diesem Wochenende öffnet das Zentrum seine Türen der Bevölkerung – die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Vorführungen.
Der Zweckverband Feuerwehr Werdenberg Süd beabsichtigt im Gebiet Rans-Oberräfis einen neuen Stützpunkt zu erstellen.
Dieser soll die beiden heutigen Depots in Buchs und Sevelen ablösen. Im neuen Depot ist vorgesehen auch den Zivilschutz und die Rettung zu integrieren.
Am Donnerstagmorgen wurde ein Motorradfahrer bei einem Selbstunfall auf der A6 bei Muri bei Bern schwer verletzt. Der Mann wurde von einem Ambulanzteam medizinisch versorgt und in ein Spital gebracht.
Der Unfall wird untersucht.
In den nächsten Wochen wird in den Tunnel Gamsen, Eyholz und Turtmann die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung getestet. Dazu werden die betreffenden Abschnitte gesperrt.
Eine zusätzliche Sperrung ist im Hinblick auf die Inbetriebnahme des Tunnels Visp vorgesehen.
Im ersten Halbjahr 2022 verloren auf Schweizer Strassen insgesamt 116 Menschen ihr Leben bei einem Verkehrsunfall. 1746 Personen wurden in diesem Zeitraum schwer verletzt. Damit stieg die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten gegenüber der Vorjahresperiode.
Bei den E-Bike-Fahrenden stieg die Zahl der Getöteten von 9 auf 15; die Zahl der Schwerverletzten hingegen sank von 254 auf 220. Dies zeigt die Halbjahresstatistik zu den Strassenverkehrsunfällen des Bundesamts für Strassen (ASTRA).
In Obergerlafingen hat sich am Mittwochmorgen, 14. September 2022, ein Mann durch Androhung von Gewalt Zutritt in ein Haus verschafft. Dort konnte er überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zum Hergang, den Umständen und dem Motiv aufgenommen.
Am Donnerstag, 15. September 2022, ist es in Walzenhausen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Es entstand Sachschaden.
Wir schreiben das Jahr 1979 – der Walkman wird erfunden, ABBA spielt in den Charts und Margaret Thatcher wird als erste Frau Premierministerin des Vereinigten Königreichs.
In genau diesem Jahr beginnt auch unser langjährigster Mitarbeiter für die Stadtpolizei Zürich zu arbeiten. Heute, 43 Jahre später, ist er noch immer für uns tätig.
Der Autofahrer, der am Freitagabend in Steckborn einen Verkehrsunfall verursacht hatte, hat sich bei der Kantonspolizei Thurgau gemeldet.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert ihre Logistikplattform Schönbühl.
Dafür wurden unter anderem neue Brücken über die A6 gebaut. Für die Demontage des Lehrgerüsts kommt es auf der A6 zwischen der Verzweigung und dem Anschluss Schönbühl zu Spurabbauten und zur Sperrung einer Autobahneinfahrt.
Auf der Passhöhe der Benkenstrasse wurden mehr als 30 Altreifen illegal entsorgt. Die Täterschaft ist bislang unbekannt.
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.