Beim Zusammenstoss mit einem Auto in Dussnang wurde am Freitagabend ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Freitag in Weinfelden einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Dienstag, 16. August 2022 (im Unterwallis am 18. August 2022) beginnt im Oberwallis das neue Schuljahr.
Die Kantonspolizei und Gemeindepolizeikorps intensivieren daher ab nächster Woche ihre Präsenz, um die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zu gewährleisten.
Am frühen Freitagmorgen (12.08.2022) hat die Stadtpolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass ein Autofahrer in auffälliger Fahrweise in der Innenstadt unterwegs ist. Als eine Patrouille das Fahrzeug anhalten wollte, ergriff der Fahrer die Flucht.
Der Mann konnte an der Teufener Strasse angehalten werden. Er wurde als fahrunfähig eingestuft und vorläufig festgenommen.
Die Trockenheit und das Wasserdefizit sind im gesamten Kanton Wallis weiterhin sehr stark ausgeprägt.
Die Gewitter der letzten Tage haben lokal zwar zu intensiven Regenfällen geführt. Diese waren jedoch örtlich begrenzt, zu intensiv und von zu kurzer Dauer, um die Böden und die Waldvegetation ausreichend tief zu durchnässen.
Gestern Donnerstag, 11. August 2022, kurz nach 11.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Aargauer Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Süd.
Im Bereich des Naxbergtunnels musste der vor ihm fahrende Lenker eines Lieferwagens mit Walliser Kontrollschildern, aufgrund eines roten Lichtsignales, sein Fahrzeug bis zum Stillstand abbremsen.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger ist am Donnerstagabend (11.08.2022) in Dübendorf der Passant schwer verletzt worden.
Kurz vor 19.30 Uhr fuhr ein 29-jähriger Mann mit seinem Personenwagen von Volketswil herkommend auf der Usterstrasse Richtung Dübendorf Zentrum.
Am Mittwochabend (10.08.2022) hat die Schaffhauser Polizei bei einer mobilen Schwerverkehrskontrolle in Thayngen einen Chauffeur angehalten, der massiv gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung verstossen hatte.
Anlässlich einer mobilen Schwerverkehrskontrolle an der Zollstrasse in Thayngen am Mittwoch (10.08.2022), 21:30 Uhr, kontrollierten Mitarbeiter der Schaffhauser Polizei einen Sattelzug mit Schweizer Kontrollschildern, der durch einen 39-jährigen Italiener gelenkt wurde.
Bald ist es wieder soweit und tausende tanzwütige Menschen ziehen an der Streetparade durch die Strassen von Zürich.
Natürlich sind wir auch an diesem Grossanlass für eure Sicherheit im Einsatz.
Einmal in einem Polizeiauto sitzen, einige Minuten in einer Zelle verbringen, das Einsatzmaterial kennenlernen oder die Einsatzzentrale der Stadtpolizei anschauen, bei welcher jährlich über 130'000 Anrufe eingehen – rund 80 Kinder waren daran interessiert.
Wir durften sie am 11.08.2022 anlässlich des „Sommerplauschs“ begrüssen und ihnen einen Einblick in unseren Alltag geben.
Vorgestern Vormittag hat die Kantonspolizei Nidwalden auf der Autobahn A2 in Stansstad eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
28% aller gemessenen Fahrzeuge fuhren dabei zu schnell.
Am Donnerstag, 11. August 2022, 00.40 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass in Tuggen eine Täterschaft in ein Gewerbegebäude eingebrochen und anschliessend mit einem Fahrzeug weggefahren sei.
Der Personenwagen konnte kurz darauf in Wangen angehalten werden.
Am Donnerstagnachmittag, 11. August 2022, kurz nach 15.00 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 bei Muttenz BL, in Fahrtrichtung Bern/Luzern, zu einem Fahrzeugbrand. Der Personenwagen wurde dabei komplett zerstört.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag, 11. August 2022, ereignete sich im Ölbergtunnel auf der Axenstrasse in Morschach um 16.30 Uhr eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein in Richtung Norden fahrender 52-jähriger Autofahrer geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden PW.
Am Samstagabend ist es in Nidau während eines Konzerts an einem Festival zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Eine Frau und ein Mann wurden dabei verletzt.
Unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft ermittelt die Kantonspolizei Bern und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Eine fahrunfähige Autofahrerin verursachte am Donnerstagmorgen in Wuppenau einen Selbstunfall.
Sie musste mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In Müstair sind in der Nacht auf Montag sowie in Silvaplana in der Nacht auf Donnerstag mehrere Einbruchdiebstähle verübt worden.
Die Kantonspolizei Graubünden bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Die Kantonspolizei Bern hat am Mittwoch in Wiedlisbach eine Hanf-Indooranlage ausgehoben. Insgesamt wurden rund 45 Kilogramm getrocknetes Marihuana sichergestellt.
Drei Männer und eine Frau wurden angehalten. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Mittwochabend ist in Thörishaus ein Lieferwagen von der Fahrbahn abgekommen. Der Lenker wurde verletzt mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Bern sucht im Rahmen der Ermittlungen Personen, die Angaben zum Unfall machen können.
Am Mittwochabend (10. August 2022) wollte eine zivile Polizeipatrouille ein Fahrzeug anhalten und den Lenker kontrollieren.
Dieser versuchte, sich mit einer riskanten Fahrweise der Kontrolle zu entziehen. Der 44-Jährige konnte jedoch gestoppt werden.
Am 22. August 2022 beginnt im Kanton Zürich ein neues Schuljahr. Rund 31 500 Kinder gehen zum ersten Mal in den Kindergarten oder in die Schule.
Die Zürcher Polizeikorps unterstützen die neue nationale Verkehrssicherheitskampagne von Fussverkehr Schweiz und dem VCS Verkehrs-Club der Schweiz mit verschiedenen Aktionen.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA plant den heutigen Autobahnanschluss A2 Emmen-Nord wieder vollständig zu öffnen.
Koordiniert mit den Arbeiten des ASTRA sieht der Kanton Luzern vor, die Rothenburgstrasse zwischen dem Autobahnanschluss und dem Kreisel Kapf umfassend zu sanieren.
Beim Brand in einer Gewerbehalle ist am Donnerstagvormittag (11.8.2022) in Uster ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Es wurde niemand verletzt.
In wenigen Tagen beginnt im Kanton Appenzell Ausserrhoden das neue Schuljahr.
Viele Kinder machen sich nächsten Montag zum ersten Mal auf ihren Weg in den Kindergarten oder zur Schule. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet Eltern und Verkehrsteilnehmende um ihre Mithilfe.
In der Küche eines Mehrfamilienhauses in Zuchwil kam es in der Nacht auf Donnerstag, 11. August 2022, zu einem Brand.
Dank raschem Löscheinsatz durch Angehörige der Feuerwehr Zuchwil konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und schliesslich vollständig gelöscht werden.
Die grossen Schulferien sind vorbei, ab Montag, 15. August 2022 heisst es für die Basler Kinder und Jugendlichen wieder die Schulbank zu drücken. Für einige von ihnen beginnt mit dem Schul- oder Kindergarteneintritt ein neuer Lebensabschnitt.
Damit der Schulweg für Kinder sicher ist, bittet die Kantonspolizei Basel-Stadt die erwachsenen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu besonders grosser Vorsicht.
Die Kantonspolizei Zürich hat anfangs August 2022 in zwei Fällen je einen Taxifahrer verhaftet.
Die beiden Männer begleiteten die Opfer mutmasslich im Auftrag von Telefonbetrügern, sogenannten „Falschen Polizisten“, zur Bank beziehungsweise zu Geldeinzahlungsautomaten. Bei den Hausdurchsuchungen stellte die Polizei mehrere zehntausend Franken Bargeld und diverse Mobiltelefone sicher.
Ab kommendem Montag, 15. August 2022, wird die Polizei Basel-Landschaft bis Anfang November die bekannte und beliebte „Praktische Verkehrsschulung“ in den Gemeinden der unteren Kantonshälfte durchführen.
Rund 1500 Schülerinnen und Schüler der fünften Primarklassen profitieren in den nächsten Wochen von dieser Instruktion.
Am Mittwoch, 10. August 2022, kurz nach 16.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von der Niederhofenstrasse herkommend auf der Gotthardstrasse in Richtung Kreisel Lindenried.
Beim Kreisel Lindenried beabsichtigte der Lenker den Kreisel zu befahren.
Gestern Mittwoch, 10. August 2022, kurz nach 09.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Mofas mit Urner Kontrollschild auf der Privatstrasse Gändli in Richtung Altdorf.
Zur selben Zeit fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von der Kummetstrasse herkommend auf der Gändlistrasse in Richtung Süd.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, in der Zeit zwischen 19 Uhr und 06:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Neugasse eingebrochen.
Sie wuchtete gewaltsam die Haupteingangstüre auf und verschaffte sich so Zutritt.
Am Mittwoch (10.08.2022), kurz nach 13:10 Uhr, sind auf der Toggenburgerstrasse, Höhe Ischlag, zwei Autos zusammengestossen. Dabei wurde eine 30-jährige Autofahrerin leicht verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (10.08.2022), kurz nach 15:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Raub auf dem Bahnhofplatz erhalten.
Im Zuge der Fahndung konnten drei Jugendliche im Alter von 13, 14 und 15 Jahren als mutmassliche Täter angehalten und festgenommen werden.
Am Mittwoch (10.08.2022), kurz nach 10:40 Uhr, hat sich auf der Flawilerstrasse, beim Wilfeldkreisel, ein Auffahrunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen ereignet. Die beiden Fahrer blieben unverletzt. Der Unfallhergang ist unklar.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Fahrzeuglenker wollte möglichst schnell nach Hause und fuhr auf einem Fussweg der Reuss entlang.
Auf einer Holzbrücke blieb das Auto stecken.
Am Mittwoch, 10. August 2022, erlitt ein Motorradfahrer bei einer Selbstkollision in Schindellegi erhebliche Verletzungen.
Der 18-Jährige fuhr um 17.20 Uhr auf der H8 in Richtung Biberbrugg. Aus bis lang ungeklärten Gründen verlor er im Chaltenbodenrank die Kontrolle über sein Motorrad und prallte gegen die Leitplanke.
Am frühen Donnerstagmorgen, 11. August 2022, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 4 einen Mann fest.
Dieser hatte kurz zuvor in der Bäckeranlage ein Mobiltelefon gestohlen.
Kantonspolizisten haben am Mittwochabend (10.8.2022) in Langnau am Albis einen Mann verhaftet, welcher kurz zuvor in Sihlbrugg Station (Gemeindegebiet Horgen) einen Personenwagen aufgebrochen hatte.
Kurz vor 20 Uhr meldete eine Frau via Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass soeben ein fremder Mann ihr parkiertes Fahrzeug geöffnet habe und darin sitze würde.
In Nuglar haben Unbekannte in der Nacht auf Donnerstag, 11. August 2022, einen Bankomaten gesprengt. Verletzt wurde dabei niemand. Trotz unverzüglich eingeleiteter Fahndung gelang der Täterschaft die Flucht.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch, den 10. August 2022, hat sich ein Mann bei einem Sturz in den Bergen schwer verletzt. Er schwebt in Lebensgefahr.
Tagsüber waren drei Freunde im Gebiet des Sanetsch in der Gemeinde von Savièse am Klettern.
Bei einem Badeunfall ist am Mittwoch (10.8.2022) in Erlenbach ein 81-jähriger Mann ums Leben gekommen.
Kurz nach 17 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass ein Schwimmer vermisst werde.
Für das Einrichten einer neuen Verkehrsführung im Sonnenhoftunnel der A6 werden einzelne Fahrspuren und teils auch die Ausfahrt von Thun her abgesperrt.
Ausserdem wird die Verkehrsführung bei der Ausfahrt Muri leicht versetzt. Auch dies erfordert eine Sperrung.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.