Am Freitagabend (12.08.2022), hat die Kantonspolizei St.Gallen zwei Syrer festgenommen. Diese werden verdächtigt, vorgängig einen Einbruchdiebstahl begangen zu haben.
Sie dürften in der Gegend noch weitere Straftaten begangen haben.
Am Freitagnachmittag (12.08.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Bahnhofstrasse in eine Zahnarztpraxis eingebrochen.
Durch das Aufbrechen einer Sitzplatztüre verschaffte sich die Täterschaft Zutritt zur Praxis.
Gestern Freitagnachmittag hat sich auf der Seestrasse in Hergiswil ein Selbstunfall eines Motorradfahrers ereignet.
Der Motorradlenker verletzte sich dabei erheblich.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 33 vom 15.08.2022 bis zum 21.08.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, den 5. August 2022, haben die Gendarmerie und das Personal des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BZG), der Police de l'Ouest lausannois und der Transportpolizei (TPO) am SBB-Bahnhof von Renens gegen Abend ein grosses Polizeiaufgebot aufgestellt.
Diese sichtbare Präsenz der Polizistinnen und Polizisten erfolgte im Geiste der Bürgernähe, um die Bürgerinnen und Bürger sowie die Geschäftsleute zu beruhigen und gleichzeitig böswillige Personen davon abzuhalten, ein Verbrechen zu begehen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde am 12.08.2022 kurz nach 15:00 Uhr in Vira Gambarogno im Gebiet Vignascia ein Mann, der sich zuvor auf einem Boot im Lago Maggiore aufgehalten hatte, beim Schwimmen als vermisst gemeldet.
Er ist ein 83-jähriger Schweizer Bürger, der jenseits des St. Gotthard-Passes lebt. Die sofort eingeleitete und bisher ergebnislose Suche hat die Agenten der Kantonspolizei beschäftigt.
Am Freitag, den 12. August 2022, gegen 11:25 Uhr, wurde der Kantonspolizei gemeldet, dass ein Mann in seiner Wohnung an der Rue de la Maltière in Delémont stark unruhig sei.
Die Informationen besagten, dass die Person Gegenstände aus dem Fenster geworfen hatte und dass laute Geräusche wahrgenommen wurden.
Die Raststätten "Ardon Sud" und "Ardon Nord" wurden modernisiert.
In der Pro-Kette-Woche werden sie für zwei Tage geschlossen, um die endgültige Markierung aufzubringen.
Am Montag, den 15. August 2022, beginnt nach den Sommerferien das neue Schuljahr. Die Neuenburger Polizei ruft die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer daher zu erhöhter Vorsicht auf.
Um die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, wird sie in der kommenden Woche bis Sonntag, 21. August, ihre Geschwindigkeitskontrollen in der Umgebung der Collèges verstärken.
Am Donnerstag, 11. August um 22:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 35-jährigen Einwohner von Montmollin gesteuert wurde, auf dem Chemin de la Gravière de Rive in Coffrane in Richtung Süden.
Als er in Richtung Montmollin abbog, kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 26-jährigen Einwohner von Chézard-St-Martin gelenkt wurde, der in Richtung Montmollin unterwegs war.
Am Freitag, den 12. August 2022 um 1.15 Uhr rückte die Feuerwehr des SPS Neuchâtel an der Rue de l'Ecluse 56 zu einem Brand auf einem Balkon aus.
Vor Ort konnten die Feuerwehrleute den Brand, der durch Kartonabfälle entstanden war, schnell unter Kontrolle bringen.
Am Donnerstag, 11. August 2022 um 19:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 46-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue Numa-Droz in Richtung Osten.
Auf der Höhe der Hausnummer 197 kam es zu einem Zusammenstoss mit einem 14-jährigen Fussgänger, der in La Chaux-de-Fonds wohnte.
Am Freitag, 12.08.2022, um ca. 10:05 Uhr befand sich eine weibliche Person beim Barfüsserplatz und ging auf dem Trottoir in Richtung Steinenvorstadt.
Auf Höhe des dortigen Mc Donalds wurde sie von einem Elektro-Trottinettfahrer von hinten angefahren und stürzte. Dabei schlug sie mit ihrem Kopf an die Hauswand und war für kurze Zeit bewusstlos.
Bei einem Selbstunfall in Hefenhofen wurde am Freitagnachmittag ein E-Bike-Fahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei Metzerlen ist am Freitag eine Holzhütte in einer Baumgruppe in Brand geraten. Die Polizei sucht Zeugen.
Wegen der anhaltenden Trockenheit ist die Gefahr von Wald- und Flurbränden im Kanton Solothurn sehr gross; es besteht ein Feuerverbot. Bei der Autobahn A1 geriet heute auch eine Böschung in Brand.
Die Schaffhauser Polizei hat einen jungen Mann und ein Jugendlichen ermittelt, die unter dringendem Tatverdacht stehen einen Einbruchdiebstahl in der Stadt Schaffhausen begangen zu haben.
Ermittlungen der Schaffhauser Polizei im Zusammenhang mit einem Einbruchdiebstahl am Samstagmorgen (06.08.2022) in der Stadt Schaffhausen führten zu einem 16-Jährigen und einem 18-jährigien Mann.
Am Freitagnachmittag, 12. August 2022, kurz vor 14.00 Uhr, ereignete sich in der Hauptstrasse in Bretzwil ein Selbstunfall, wobei die Lenkerin eines Lieferwagens von der Strasse abkam und frontal mit einem Baum kollidierte.
Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei verletzt.
Heute Morgen ist auf der Autobahn A1 zwischen Avenches und Payerne ein LKW-Anhängerzug umgekippt.
Der Strassenabschnitt war fast acht Stunden lang für den Verkehr gesperrt.
Josef Z., 88-jährig, verliess am 11.08.2022, gegen 14:30 Uhr, seine Wohnadresse in 3930 Visp in unbekannte Richtung.
Er wurde seither nicht mehr gesehen.
Am Freitag, 12. August 2022, um circa 02.00 Uhr, haben Unbekannte einen 53-jährigen Mann in der Lohweg-Unterführung angegriffen, dabei schwer verletzt und ausgeraubt.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte ihn ins Spital. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach den mutmasslichen Tätern durch die Kantonspolizei Basel-Stadt verlief erfolglos.
Am Abend des 11. August 2022 konnte die Neubildung eines weiteren Wolfsrudels bestätigt werden.
Auf Gemeindegebiet von Ilanz wurden durch die Wildhut drei Wolfswelpen beobachtet.
Umfangreiche Ermittlungen haben am Freitagnachmittag zur Festnahme eines 62-jährigen Tatverdächtigen geführt.
Der Mann befindet sich in Haft, die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen führt eine Strafuntersuchung.
In der Nacht auf Freitag ist in einem Bauernhaus in Kirchenthurnen ein Brand ausgebrochen. Das Haus wurde komplett zerstört.
Drei Personen wurden vor Ort wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung kontrolliert. Ein technischer Defekt an der Hausinstallation führte zum Brand.
Ab Montag (15.08.2022) sind sie wieder unterwegs. Die Kleinsten mit den orangen Streifen, die etwas grösseren mit den gelben Streifen. Sie wollen sicher an ihrem Ziel, dem Kindergarten oder der Schule ankommen und auch wieder sicher nach Hause gelangen.
Dafür sind die Schul- und Kindergartenkinder auf die Rücksicht aller Verkehrsteilnehmenden angewiesen.
Nach 3 Jahren Unterbruch findet morgen wieder eine Street Parade - Official in der Stadt Zürich statt! Auch dieses Jahr steht SRZ wieder im Einsatz.
Denkt – getreu dem diesjährigen Motto «THINK» – an alles wichtige für euren Street-Parade-Starterpack:
Kantonsstrasse Pfynwald betreffend Bergrennen Siders - Zinal vom 13.08.2022 von 02:00 - 13:00 gesperrt.
Der von Sitten kommende Verkehr wird von der Autobahnausfahrt Siders-Ost über die T9 via den Tunnel Hubil umgeleitet.
Heute Freitag, den 12. August 2022, ist es bei einem Sägemehlsilo eines Holzverarbeitungsbetriebs in Ennetbürgen zu einer Verpuffung gekommen. Die Feuerwehr konnte einen grösseren Brandausbruch verhindern.
Verletzt wurde niemand.
Auf dem Parkplatz des Hallenbades in Dornach ist am Donnerstagabend, 11. August 2022, eine Frau durch einen Unbekannten bedroht und ausgeraubt worden.
Nach der Tat ist der Täter mit einem schwarzen Motorrad geflüchtet. Die Polizei hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Während der letzten drei Wochen hat die Kantonspolizei Uri den Pilotversuch im Zusammenhang mit den laufenden Optimierungen beim Staumanagement durchgeführt.
In dieser Zeit wurden mit dem eng begleiteten Monitoring viele aussagekräftige Daten gesammelt, welche nun ausgewertet werden, weshalb derzeit noch kein abschliessendes Fazit gezogen werden kann.
Am Freitag, 12. August 2022 stoppte die Stadtpolizei Winterthur einen Autolenker, welcher sein Fahrzeug ohne gültigen Führerausweis und in mutmasslich fahrunfähigem Zustand lenkte.
Dieser entzog sich vorgängig einer Polizeikontrolle.
Im August 2021 wurden gegen den kantonalen Jagdverwalter wegen angeblicher Widerhandlungen im Zusammenhang mit der Jagd Strafanzeigen eingereicht.
Der für die Untersuchung eingesetzte ausserordentliche Staatsanwalt hat die Strafverfahren nun eingestellt.
Nach den Sommerferien wird die Hegenheimerstrasse für Kindergarten- und Primarschulkinder sicherer: Pünktlich zum Schulstart gilt ab dem 15. August auf dem Abschnitt zwischen dem Kreisel Luzernerring und der Oltingerstrasse während den Schulwegzeiten jeweils Tempo 30. Elektronische Signale zeigen jeweils an, ob Tempo 30 gilt.
Wechselnde Tempo 30-Strecken entsprechen einem Auftrag des Grossen Rats zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.
Heute Nacht brach in einem Keller eines Mehrfamilienhauses am Ruopigenplatz in Reussbühl ein Brand aus. Dadurch entstand eine starke Rauchentwicklung im Treppenhaus. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist zurzeit nicht bekannt.
In der Zentralschweiz beginnt am 16. bzw. 22. August 2022 das neue Schuljahr. An diesen Tagen werden zahlreiche Kindergärtler und Erstklässler zum ersten Mal ihren Schulweg unter die Füsse nehmen.
Diese jüngsten Verkehrsteilnehmenden sind noch unerfahren im Strassenverkehr. Es braucht deshalb Geduld und besondere Rücksichtnahme.
Seit März 2022 grassiert im Pilatusgebiet die Gämsblindheit, eine hochansteckende bakterielle Augenerkrankung.
Nach einigen Wochen ohne entdeckte Fälle sind anfangs Juli wieder erkrankte Gämsen festgestellt worden.
In Bern ist am Donnerstagabend ein Auto in eine Absperrung gefahren. Der Lenker wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.
Im den vergangenen Wochen gingen bei der Kantonspolizei Wallis mehrere Betrugsfälle betreffend Verkauf von Pellets und Brennholz im Internet ein. Wie laufen diese Fälle typischerweise ab und wie können sie sich dagegen schützen?
Hier die Antworten dazu.
Am Mittwochnachmittag, 10. August 2022, kurz nach 13.00 Uhr, kam es auf der Kreuzung Rührbergstrasse / Sternenfeldstrasse in Birsfelden BL zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Ohne sich um die Schadensregelung zu kümmern, hat sich die unfallverursachende Lenkerin von der Unfallstelle entfernt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstag (11.08.2022) in Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt in Dielsdorf eine Verkehrskontrolle durchgeführt.
Während rund sechs Stunden kontrollierten Polizistinnen und Polizisten zusammen mit Spezialisten des Strassenverkehrsamts 82 Fahrzeuge und ihre Lenker.
Gestern Vormittag ereignete sich auf der Kreuzung der Schulerslehn-/Allmendstrasse in Pfaffnau eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Radfahrerin.
Diese verletzte sich beim Unfall erheblich und wurde durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Der 47-jährige Mann, der seit dem 29. Juni 2022, in La Tour-de-Trême vermisst wurde, ist gestern von der Polizei tot aufgefunden worden.
Am Donnerstagnachmittag, 11. August 2022, wurde der leblose Körper des 47-jährigen Mannes, der a, 29. Juni 2022 als vermisst gemeldet worden war, von der Kantonspolizei Freiburg in der Region Freiburg gefunden.
Am Donnerstag, 11. August 2022, kurz vor 17.00 Uhr, geriet der Lenker eines landwirtschaftlichen Fahrzeuges im Bereich Wassnerwald aus derzeit ungeklärten Gründen vom Weg ab.
In der Folge fuhr das Fahrzeug samt Lenker die Böschung hinunter und kam ungefähr sechs Meter weiter unten durch einen Baum zum Stillstand.
Am Donnerstagmorgen hat sich in Seewis ein landwirtschaftlicher Traktor einen Abhang hinunter überschlagen.
Der Landwirt erlitt dabei tödliche Verletzungen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.