Am Donnerstag, 16.06.2022, ca. 20.00 Uhr, ereignete sich in Engi ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 23-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Sernftalstrasse von Elm her in Richtung Schwanden unterwegs.
Für Belagsarbeiten werden die Ein- und Ausfahrten der Autobahn A2 im Anschluss Erstfeld gesperrt.
Die Arbeiten finden an folgenden Daten zwischen 22 und 5 Uhr statt:
Am Donnerstagabend, 16. Juni 2022, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich in der Verzweigung Emil-Frey-Strasse / Grubenstrasse in Münchenstein BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der Motorradlenker wurde dabei schwer verletzt.
Am Donnerstag wurde ein 77-jähriger Mann in Triboltingen bewusstlos neben seinem Velo aufgefunden. Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Beim Zusammenstoss mit einem Bus wurde am Donnerstagabend in Romanshorn eine Fussgängerin schwer verletzt. Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Kurz nach 17.15 Uhr war ein 61-jähriger Buschauffeur auf dem Bahnhofplatz in Richtung Bahnhofstrasse unterwegs.
Am Donnerstag, 16. Juni 2022, um ca. 11:00 Uhr, fuhr ein 29 jähriger Mann mit dem Fahrrad auf der Gotthardstrasse in Richtung Süd.
Eingangs Dorf Erstfeld wurde der Fahrradlenker von einem Personenwagen mit Wohnanhänger überholt, wobei es zu einer Streifkollision zwischen dem Fahrrad und Wohnanhänger kam.
Am Donnerstagabend (16.6.2022) ist in Rümlang ein Motorradfahrer bei einer Frontalkollision mit einem Personenwagen schwer verletzt worden.
Etwa um 17.30 Uhr fuhr ein 23-jähriger Motorradfahrer mit seinem Zweirad auf der Flughofstrasse Richtung Autobahnanschluss Seebach.
Am Donnerstagnachmittag ist ein Velofahrer im Holiday-Kreisverkehr in Thun von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden.
Das Auto verliess die Unfallstelle anschliessend. Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag (16.06.2022) ist es um 13.40 Uhr auf der Loëstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Dessen Fahrer verletzte sich dabei.
Am Donnerstagmorgen (16.06.2022) hat sich in Neunkirch, auf der Hauptstrasse, H13, Kleiner Letten in einer Linkskurve, ein Alleinunfall ereignet.
Dabei wurde eine Person verletzt. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.
Die Kantonspolizei Zürich wird ab 1. Januar 2023 von Marius Weyermann geführt.
Der Regierungsrat hat den bisherigen Chef der Sicherheitspolizei der Kantonspolizei zum neuen Kommandanten ernannt. Er folgt auf Bruno Keller, der Ende Jahr in den Ruhestand tritt.
Heute Morgen, um ca. 10:45 Uhr, ereignete sich in Stalden auf der Glaubenbergstrasse eine Auffahrkollision zwischen zwei Motorradfahrern.
Ein 63-jähriger talwärts fahrender Motorradlenker musst im Baustellenbereich aufgrund eines kreuzenden Postautos bis zum Stillstand abbremsen.
Nach der Ordnungsdienst-Grundausbildung trainierten unsere angehenden PolizistInnen vor mehreren Wochen den unfriedlichen Ordnungsdienst.
Geübt wurde das Verschieben Richtung Einsatzort, das Einnehmen der Formationen sowie das Reagieren auf die Aktionen der Gegenseite.
Am Mittwoch, 15.06.2022, rückte die Kantonspolizei an mehrere Verkehrsunfälle aus.
Kurz nach 15:00 Uhr wurde ein Unfall in Lungern auf der Brünigstrasse im Bereich des Aussichtpunkts, gemeldet.
Am Sonntag, 12. Juni 2022, und am Mittwoch, 15. Juni 2022, kam es in Winterthur zu zwei Selbstunfällen von E-Scooter-Fahrer. Beide Lenker zogen sich beim Sturz Verletzungen zu.
Eine Überprüfung des einen Scooters zeigte, dass dieser eine Höchstgeschwindigkeit von rund 70 km/h aufwies, erlaubt wären 20 km/h.
Von einem anderen Wagen bedrängt wich ein Automobilist gestern beim A3-Anschluss Eiken aus und prallte gegen die Leitplanke.
Der andere Lenker fuhr unbekümmert davon und wird gesucht.
Am Donnerstagmorgen, 16. Juni 2022, kurz vor 08.30 Uhr, ereignete sich im ersten Ueberholstreifen der Autobahn A3, Fahrtrichtung Basel, im Bereich der Autobahnaus-/Auffahrt A3/A2 Richtung Bern/Luzern in Kaiseraugst AG eine Auffahrkollision.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Am Mittwochabend ist ein lebloser Mann bei Vinelz im Bielersee aufgefunden worden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zu den Umständen und zur Todesursache aufgenommen.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen steht ein medizinisches Geschehen im Vordergrund.
Im Stadtspital Zürich Triemli ist der Umzug von verschiedenen Ambulatorien und administrativen Räumlichkeiten in den erneuerten Turm erfolgt.
Damit ist die zweite Etappe der Instandhaltung Turm (InTu2) beendet. Patient/innen sowie Mitarbeitenden stehen nun zeitgemässe Räumlichkeiten zur Verfügung.
In Niederscherli ist am Mittwochabend ein Pick-up in eine Ladenfront geprallt. Der Lenker wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gefahren.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.
Die Lenkerin eines Hofladers übersah beim Einbiegen in die Hauptstrasse ein Auto. Dabei riss die Gabel die rechte Seite des Autos auf.
Zwei Personen wurden verletzt.
Der Sommer ist in vollem Gange, und die Temperaturen steigen wieder. Hundehalterinnen und Hundehalter sind jetzt in der Verantwortung, ihren Vierbeiner vor zu grosser Hitze zu schützen.
Dominik del Castillo, Biologe und Campaigner bei VIER PFOTEN Schweiz, gibt Tipps für das richtige Verhalten bei heissem Wetter und warnt eindringlich davor, Hunde alleine im Auto zurückzulassen.
In der Zeit von Dienstag (14.6.2022) bis Mittwoch (15.6.2022) haben sich in Triesen, Schaan und Ruggell mehrere Verkehrsunfälle ereignet und in Mauren ist es zu einer Sachbeschädigung gekommen.
Am Dienstagnachmittag gegen 13:00 Uhr fuhr die Lenkerin eines Personenwagens auf der Nebenstrasse „Sandhüslerweg“ in Triesen in östliche Richtung. Beim Einbiegen auf die Hauptstrasse „Landstrasse“ übersah sie ein vortrittsberechtigtes Motorrad und es kam zur Kollision. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt.
Damit künftig Fahrgäste dort stufenlos ein- und aussteigen können, erneuern der Kanton Basel-Stadt und die BVB ab 20. Juni 2022 die Bushaltestellen beim Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB). IWB saniert eine Wasserleitung.
In der Schanzenstrasse müssen Auto- und Velofahrende deshalb bis Ende Oktober 2022 mit Behinderungen rechnen. Ihnen wird empfohlen die Schanzenstrasse nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.
Das kantonale Tiefbauamt führt im Juni 2022 Belagsarbeiten an der Bischofszellerstrasse in Gossau und Waldkirch durch. Damit endet die Sanierung der Strasse im Bereich Waldkircherstrasse bis Loch.
Während der Bauzeit vom 27. bis 29. Juni bleibt die Durchfahrt gesperrt.
Mehrere Unbekannte sind in der Nacht auf Donnerstag in eine Bankfiliale in Hofstetten eingebrochen. Die Täterschaft ist flüchtig.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Donnerstagmorgen in Bürglen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 56-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Das Kantonsgericht St.Gallen hat am 14. Juni 2022 im Fall Mels (ST.2021.26-SK3) die Verurteilung des heute 37-jährigen Beschuldigten wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren bestätigt.
Nach Auffassung des Gerichts hat der Täter besonders skrupellos gehandelt.
Die Ermittlungen zum Brand eines Stöcklis in Walterswil von Anfang April sind abgeschlossen.
Die Brandursache konnte nicht abschliessend geklärt werden.
Am Mittwoch ist eine Autolenkerin bei einem Selbstunfall in Arvigo verletzt worden. Aufgrund der Erstmeldung stand auch die Strassenrettung im Einsatz.
Die 76-Jährige fuhr um 15 Uhr auf der Hauptstrasse von Roveredo bergwärts in Richtung Arvigo.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (15.06.2022), sind unbekannte Täterschaften in zwei Büros in Geschäftsgebäuden in der Spinnereistrasse und der Sonnenstrasse eingebrochen.
Die unbekannten Täterschaften gelangten auf unbekannte Art und Weise in die Gebäude.
Am Mittwoch (15.06.2022), kurz nach 04:05 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in St. Margrethen einen Mann festgenommen.
Der 35-jährige Marokkaner wird verdächtigt, in den Tagen zuvor mehrere Einschleichdiebstähle in Fahrzeuge begangen zu haben.
Am Mittwoch (15.06.2022), kurz nach 14:30 Uhr, hat ein 71-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Staatsstrasse einen Selbstunfall verursacht. Er und seine vier Mitfahrenden mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Lediglich einer der Insassen hat sich beim Unfall leicht verletzt.
Am Mittwoch (15.06.2022), kurz nach 17:30 Uhr, hat sich auf der Verzweigung Neuseeland/Seebleichestrasse ein Unfall mit zwei Autos ereignet.
Eine 53-jährige Autofahrerin wurde leicht verletzt.
Am Mittwoch (15.06.2022), um 18:55 Uhr, ist ein Grill an der Oberwiesstrasse in Brand geraten. Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Es wurde niemand verletzt.
Am Mittwoch (15.06.2022), um 19:00 Uhr, ist es auf dem Herrenweg zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Rennvelo gekommen. Ein 32-jähriger Velofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital überführt.
Am Donnerstag (16.06.2022), kurz vor 03:35 Uhr, ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Sulzstrasse verunfallt.
Er wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (13.06.2022), kurz nach 13:45 Uhr, sind zwei Mitarbeiter in einer Firma an der Zwizachstrasse schwer verletzt worden.
Ein Grossaufgebot von Rettungskräften stand im Einsatz (Polizei.news berichtete).
Öffentliche Sportanlagen boomen, doch nicht alle sind sicher – es drohen schwere Unfälle. Die BFU zeigt in einer neuen Fachdokumentation, worauf es bei der Planung, dem Bau, Betrieb und Unterhalt von sicheren Sportanlagen ankommt.
Zwei wesentliche Punkte: Pumptracks, Skateparks und Fitnessgeräte gilt es von Kinderspielplätzen mit genügend Abstand zu trennen. Und die freien Fallhöhen bei den Sportgeräten sollten beschränkt werden.
In der warmen Jahreszeit patrouillieren die Fachspezialisten der Seepolizei der Kantonspolizei Bern zu Präventionszwecken am Aareufer.
Was ist ihre Rolle? Wozu dient die präventive Präsenz? Wie ist das Feedback der Bevölkerung?
In der Nacht auf Donnerstag, 16.06.2022, 01.30 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Bilten zu einem Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und beabsichtigte einen Sattelzug zu überholen.
Am Mittwoch, 15.06.2022, 14.10 Uhr, ereignete sich auf dem Herrenweg in Näfels ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Rösslistrasse unterwegs.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.