In der Nacht von Samstag/Sonntag, 9./10. April 2022, kurz nach Mitternacht, ereignete sich in der Münchensteinerstrasse in Muttenz BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstag hat in der Schrebergartenanlage in Chur ein Gartenhaus gebrannt. Verletzt wurde niemand.
Der Brand wurde kurz nach 17 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr, stand das Gartenhaus in Flammen.
Bei einem Selbstunfall in Sirnach wurde am Samstagnachmittag ein Autofahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In der Zeit von Freitag bis Samstag (09.04.2022), zwischen 18:00 Uhr und 12:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Rietstrasse in ein Baugeschäft eingebrochen.
Sie stahl Bargeld in noch unbekannter Höhe.
Am Samstag (09.04.2022), um 10:45 Uhr hat sich auf der Husenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurde eine 31-jährige Frau leicht verletzt. Sie begab sich selbstständig ins Spital.
An den Autos entstand Sachschaden.
Am Samstag (09.04.2022), kurz nach 10:40 Uhr hat sich auf der Thuraustrasse ein Verkehrsunfall ereignet.
Dabei wurde ein 43-jähriger Fahrradfahrer unbestimmt verletzt. Der Unfallhergang ist noch unklar.
Hinter der Kaltfront, welche die Alpennordseite mit Sturmwinden und kräftigen Schauern überquerte, erfolgte im Tagesverlauf eine allmähliche Wetterberuhigung.
Die Unterschiede im Wettereindruck hätten heute nicht grösser sein können: während auf der Alpennordseite die Kaltfront oft bewölkte Verhältnisse brachte, sorgte der Nordwind im Tessin für sonnige Verhältnisse.
Am Samstag (9. April 2022) fuhr eine Automobilistin auf der falschen Fahrbahn der Autobahn A9 von Saxon in Richtung St-Triphon.
Die Frau konnte in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Wallis und Waadt angehalten werden.
Am Samstagnachmittag, 09. April 2022, nach 15.00 Uhr, kam es auf dem Aussenplatz einer Recyclingfirma an der Langenhagstrasse in Birsfelden BL zu einem Brandausbruch, wobei ein Lagerfach mit Sperrgut in Brand geriet.
Personen wurden keine verletzt.
Am Samstag (09.04.2022), kurz nach 12:20 Uhr ist es auf der Autobahn A1, Fahrtrichtung Chur, zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Insgesamt waren acht Autos daran beteiligt. Zehn Autoinsassen wurden verletzt.
Drei davon mussten mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Alle beteiligten Autos mussten mit dem Abschleppdienst von der Unfallstelle entfernt werden. Die Autobahn blieb für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.
Ein nicht ganz alltäglicher Verkehrsunfall forderte am gestrigen Freitagnachmittag in Rheinfelden drei verletzte Personen.
Die genaue Ursache muss noch ermittelt werden.
Am Donnerstagabend (03.03.2022) ist am Bahnhof eine 78-jährige Frau ums Leben gekommen.
Sie stürzte aus nicht bekannten Gründen auf dem Perron und wurde dabei von einem einfahrenden Zug erfasst.
Bei einem Selbstunfall sind am Montagabend (28.02.2022) zwei Personen leicht verletzt worden.
Ein 86-jähriger Lenker geriet mit seinem Auto von der Strasse, rollte ein Wiesenbord hinunter, kippte zur Seite und kam auf dem Bahngeleise zum Stillstand.
Nach einer Frontalkollision am Sonntagabend (27.02.2022) geriet das Fahrzeug eines 31-jährigen Lenkers in Brand.
Das Fahrzeug war heftig in das Auto eines 33-jährigen Lenkers geprallt.
Am Freitag (08.04.2022) kam es an der Ringelbergstrasse 16 zu einem Selbstunfall. Durch Anprall an die Hausfassade entstand beträchtlicher Sachschaden.
Verletzt wurde niemand.
Kurz vor der Haltestelle Wolfsschlucht stürzte am Samstagabend aufgrund starker Sturmböen ein Baum auf die Fahrleitung der BVB.
Ein auf den Boden herunterhängendes Kabel musste durch die IWB geerdet werden. Personen wurden keine verletzt.
Im starken Regen vom Freitagabend kam ein Autofahrer mit seinem Ford Mustang auf der A1 von Oftringen Richtung Zürich fahrend ins Schleudern und prallte in die Mittel- und Randleitplanke.
Der 25-jährige Italiener aus dem Kanton Bern fuhr mit seiner Frau und dem Kleinkind von Oftringen Richtung Zürich.
Am späten Freitagabend ist es in Bern zu einer Auseinandersetzung gekommen.
Dabei wurde ein Mann schwer verletzt. Trotz umgehender erster Hilfe erlag er im Spital seinen Verletzungen.
Bei einem Selbstunfall hat sich in der Nacht auf Samstag (09.04.2022) in Urdorf der Lenker eines Personenwagens schwer verletzt.
Gegen 3 Uhr fuhr ein 33-jähriger Mann auf der Birmensdorferstrasse Richtung Urdorf.
Am Freitagabend, 08. April 2022, um 17.45 Uhr, kam es in der Bruggstrasse in Reinach BL zu einer frontal/seitlichen Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen.
Personen wurden bei der Kollision keine verletzt.
Am frühen Samstagmorgen, 09. April 2022, kurz vor 02.00 Uhr, verursachte ein alkoholisierter SUV-Fahrer im Kreisel Haupt-/Birsigtal-/Bruggstrasse in Reinach BL sowie kurze Zeit später in der Nunningerstrasse in Grellingen BL jeweils einen Selbstunfall.
Der unfallverursachende Fahrzeuglenker wurde nicht verletzt.
Eine alkoholisierte Autofahrerin verursachte in der Nacht zum Samstag in Bürglen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.
Die Autofahrerin war kurz nach Mitternacht auf der Istighoferstrasse in Richtung Istighofen unterwegs.
Von Remigen Richtung Mönthal fahrend verunfallte am gestrigen Freitag eine Automobilistin und kam letztlich im Bachbett zum Stehen.
Dabei verletzte sie sich leicht.
Nach einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses hat die Polizei zwei 14-Jährige verhaftet.
Die Jugendlichen stehen unter Verdacht, das Feuer verursacht zu haben. Beim Brand am Samstag (26.2.2022) ist ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Am Samstag, 09. April 2022, musste die Axenstrasse gegen 06.00 Uhr in beide Fahrtrichtungen aufgrund eines technischen Alarmes des Überwachungssystems „Gumpsich“ für jeglichen Verkehr gesperrt werden.
Zwischenzeitlich konnten Spezialisten des Amt für Betrieb Nationalstrassen, den technischen Fehler eruieren und das Überwachungssystem „Gumpisch" wieder in Betrieb nehmen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagnachmittag in Sirnach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 38-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Freitag (08.04.2022), kurz nach 14:00 Uhr ist in einer Carrosseriewerkstatt an der Goldacherstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurde am Freitagabend in Frauenfeld ein Autofahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Freitagabend in Schlatt einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 49-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Heute Samstag, 09. April August 2022, gegen 06.00 Uhr löste das Überwachungssystem „Gumpsich“ bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri einen technischen Alarm aus.
Dieser führte gemäss den vordefinierten Szenarien zur automatischen Sperrung der Axenstrasse.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 15 vom 11.04. bis 17.04.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention im Strassenverkehrs durchgeführt werden:
In der Wetterküche ist ordentlich Bewegung. Als wollte unser Wetter alles Versäumte des (langweiligen) hochdruckbestimmten Vormonates März innert kürzester Zeit aufholen. Der Alpennordseite blieb am Vormittag nur eine kurze Verschnaufpause gegönnt, bevor mit Annäherung des nächsten Sturmtiefs der Südwestwind wieder deutlich zunahm....
Am Freitag, 8. April, gegen 17.40 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 33-jährigen Einwohner von Le Locle gesteuert wurde, auf dem Col de La Tourne in Richtung Brot-Plamboz.
In einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach rechts von der Strasse ab und landete 7 Meter weiter auf einem grasbewachsenen Platz unterhalb der Fahrbahn.
Am Freitag, den 08. April 2022, kam ein Autofahrer, der zwischen Saulcy und Lajoux unterwegs war, aus einem Grund, den die Ermittlungen noch klären müssen, vom Kurs ab.
Er kollidierte frontal mit dem Auto einer Autofahrerin, die in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Der Fahrer, der am Freitag, den 8. April um 07:15 Uhr auf der Rue de la Dîme in Neuenburg in östlicher Richtung fuhr und auf der Höhe von Nr. 73 den Rückspiegel eines roten Peugeot 208 touchierte,
sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei unter der Nummer 032 889.92.30 in Verbindung zu setzen.
Am Freitag, den 8. April 2022, ereignete sich in La Sarraz ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Fahrzeug, das auf der Kantonsstrasse unterwegs war, kam nach links und kollidierte mit einem Auto, das normal in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Die beiden Personen am Steuer wurden in ernstem Zustand mit dem Helikopter ins CHUV geflogen. Ihre Prognose ist jedoch nicht lebensbedrohlich. Die Kantonspolizei bittet um Zeugenhinweise.
Frau Landammann Karin Kayser-Frutschi, Justiz- und Sicherheitsdirektorin des Kantons Nidwalden, hat heute Nachmittag im feierlichen Rahmen den neuen Chef der Kriminalpolizei offiziell in sein Amt eingesetzt und einen weiteren Polizisten vereidigt.
Gleichzeitig wurde die jährliche Beförderungsfeier der Kantonspolizei durchgeführt.
Am Freitag (08.04.2022) kontrollierte eine Patrouille der Stadtpolizei Uster zwei von Passanten bezeichnete Personen, welche zuvor um Geld gebettelt hatten.
Die beiden aus Rumänien stammenden Frauen erhielten schlussendlich einen Strafbefehl vom Stadtrichteramt Uster bzw. von der Jugendanwaltschaft Winterthur.
Am Freitag 8. April 2022, ereignete sich auf der Route de Clèbes in Nendaz ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens verlor dabei sein Leben.
Am Freitag (08.04.2022), um 06:15 Uhr, ist es auf der Toggenburgerstrasse zu einer Auffahrkollision von zwei Autos gekommen.
Ein 40-jähriger Autofahrer wurde dadurch leicht verletzt.
Am Freitag (08.04.2022), um 09:00 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Die 64-jährige Velofahrerin wurde dadurch leicht verletzt.
Ein 64-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Kriessernstrasse von Altstätten Zentrum in Richtung Kriessern. Bei der Kreuzung Bahnhofstrasse beabsichtigte er diese zu überqueren.
In Bargen ist am Freitag kurz nach Mittag bei einem Selbstunfall ein Sattelmotorfahrzeug von der Strasse abgekommen.
Das Fahrzeug kippte und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Die Strasse musste für die Bergungsarbeiten gesperrt werden.
Am Mittwoch, 06. April 2022, führte die Polizei Oberes Fricktal an mehreren Orten Schwerpunktkontrollen in den Bereichen Littering und Einhaltung der Verkehrsregeln des Langsamverkehrs (Velo, E-Scooter, etc.) durch.
Es mussten diverse Ordnungsbussen ausgesprochen werden.
Eine zunächst unbekannte Frau stieg gestern Morgen in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein.
Auf der anschliessenden Fahndung konnte die signalisierte Frau angehalten werden. Diese wurde unter dringendem Tatverdacht festgenommen.
Am Donnerstag, den 7. April um 18:45 Uhr, ereignete sich auf der Rue de la Place Pury auf Höhe der Hausnummer 11 eine Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Der Motorradfahrer, ein 43-jähriger Einwohner von Colombier, wurde verletzt und mit einem Krankenwagen ins Pourtalès-Spital gebracht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.