Am Samstag (26.03.2022), kurz vor 23:20 Uhr, ist an der Säntisstrasse ein Schrebergartenhaus in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.
Eine Auskunftsperson meldete der Kantonalen Notrufzentrale, dass ein Schrebergartenhaus brenne.
Am Samstag ist es in Trin aus ungeklärten Gründen zu einem Waldbrand gekommen. Für die Brandbekämpfung wurde auch zwei Helikopter eingesetzt.
Um 14.18 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Waldbrand im Gebiet Ransun bei Trin ein. Ein Aufgebot von 58 Einsatzkräften der Feuerwehren Trin, Flims sowie Ilanz rückten unverzüglich vor Ort aus.
Am Donnerstag, 24.03.2022, um ca. 17:00 Uhr ereignete sich in der Brennerstrasse in Basel, unmittelbar vor dem Wielandplatz ein Verkehrsunfall wobei ein Fahrradfahrer stürzte, sich dabei erheblich am Kopf verletzte und bewusstlos liegenblieb.
Er wurde durch die Sanität ins Universitätsspital eingewiesen.
Am Samstagabend, 26. März 2022, brach in einem Waldstück zwischen Hohtenn und der BLS-Bahnlinie ein Brand aus. Personen wurden dabei nicht verletzt.
Gegen 19:00 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei mehrere Anrufe ein, wonach oberhalb des Dorfes Hohtenn ein Waldbrand ausgebrochen war.
Von der Iberischen Halbinsel ist ein „Bis später!“ oder „Man sieht sich!“ zu vernehmen…wer uns das wohl entgegenruft?
Sie können es sich vermutlich vorstellen…
Am Samstagvormittag (26.03.2022) ist ein E-Biker in Chur / Haldenstein beim Kieswerk Oldis gestürzt und über eine steile Felsplatte in den Rhein gefallen. Dort wurde er vom Fluss mitgerissen.
Eine Rega-Crew rettete den leicht verletzten E-Bike Fahrer.
Am Freitagnachmittag ereignete sich auf der Autostrasse A8 im Tunnel Lopper eine Auffahrkollision zwischen drei Personenwagen.
Alle Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Der Tunnel musste für ca. 20 Minuten in beide Richtungen gesperrt werden.
Auf einem Bauernhof in Oberkirch sind am Samstagnachmittag zwei Männer aus noch unbekannten Gründen in eine Jauchegrube gefallen. Sie konnten nur noch tot geborgen werden.
Am Samstag, 26. März 2022, 15:25 Uhr, verrichtete ein 31-jähriger Mann auf einem Bauernhof in Oberkirch Arbeiten bei einem Güllenloch.
Am Freitagabend, 25. März 2022, wurde in Reichenburg ein Cheminée bei einem gedeckten Aussensitzplatz eingefeuert.
Um 22.45 Uhr stellten die Bewohner bei der Kamin-Dachdurchführung kleine Flammen sowie eine Rauchentwicklung fest und alarmierten die Feuerwehr.
Am Samstag, 26.03.2022, 11:15 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Eine 62-jährige Frau lenkte ihren Personenwagen auf der A3 in Bilten auf die Autobahnausfahrt.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Freitagmorgen (25.03.2022) im Flughafen Zürich einen Mann festgenommen.
Er führte rund zwei Kilogramm Kokain mit sich.
Am Samstag (26.03.2022), kurz nach 09:10 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen Rauch aus dem Dachstock eines Mehrfamilienhauses an der Poststrasse gemeldet worden.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt einer Waschmaschine in einer Wohnung im Vordergrund. Es gab keine Verletzten. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagabend (25.03.2022) in der Stadt Winterthur und in Elsau in vier Gastro-Betrieben Kontrollen durchgeführt und zwei Personen vorübergehend festgenommen.
In den kontrollierten Betrieben sind diverse Verstösse gegen das Gastgewerbegesetz, das Gesundheitsgesetz, das Geldspielgesetz sowie gegen die Preisbekanntgabeverordnung festgestellt worden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagmorgen (26.03.2022) in Rafz eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt und innert zwei Stunden zehn Schnellfahrer gestoppt.
Verkehrspolizisten führten auf der Schaffhauserstrasse mit einem Lasermessgerät eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Am Freitag ist in Täuffelen im Gemeindehaus ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Die Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung sind nicht mehr benutzbar.
Die Brandursache wird untersucht.
Am Freitagnachmittag ist es in S-chanf zu einem Arbeitsunfall gekommen. Beim Entladen von Heuballen zog sich ein Traktorlenker tödliche Verletzungen zu.
Ein Landwirt benutzte am Freitag um 14.40 Uhr einen Frontlader-Traktor um damit von einem Lastwagen die darauf beladenen Heuballen zu entladen.
Am Freitagabend (25.03.2022) kam es auf der A4 in Schaffhausen, Höhe Herblingermarkt, zu einem Alleinunfall mit einem Personenwagen.
Der Lenker wurde leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Während der Unfallaufnahme und Räumungsarbeiten wurde die A4 zwischen Thayngen und Schaffhausen gesperrt.
Am Freitagabend, 25. März 2022, kurz nach 17.00 Uhr, kam es in einem Waldstück am Schmelzriedweg in Grellingen BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagnachmittag (25.03.2022) kurz nach 17.00 Uhr, fuhr eine Lenkerin mit ihrem Personenwagen herkommend von der Wiesentalstrasse auf den Parkplatz einer Bäckerei-Confiserie.
Im Anschluss fuhr sie nicht auf ein Parkfeld, sondern durch die Türe in den Ladenbereich hinein.
Am Samstag gegen 02:40 Uhr ereignete sich in Enney ein Verkehrsunfall. Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle, zwei Mitfahrer wurden verletzt.
Am Samstag, den 26. März 2022, gegen 02:40 Uhr, meldete der Notruf 144 der Zentrale der Kantonspolizei, dass sich in der Gemeinde Bas-Intyamon ein schwerer Verkehrsunfall ereignet hatte.
In Ruggell ist am Samstag (26.03.2022) in den frühen Morgenstunden der Bancomat beim Einkaufszentrum REC gesprengt worden. Die Ermittlungen der Landespolizei laufen.
Kurz vor 03:00 Uhr erhielt die Landespolizei eine Meldung, dass soeben der Bancomat beim Einkaufszentrum REC durch eine unbekannte Täterschaft gesprengt wurde. Die Täter flüchteten über die Spiegelstrasse.
Freitag, 25.03.2022, um 13:42 Uhr ereignete sich auf der Höhe des Riehenring 120 ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Elektro-Roller (Leicht-Motorfahrrad).
Hierbei nahm ein unvorsichtiger Personenwagenlenker einem jugendlichen Elektro-Rollerfahrer den Vortritt und kollidierte mit diesem.
Jurassische Verkehrsstatistik 2021: Unangepasste Geschwindigkeiten als Ursache für einen Anstieg der Unfallzahlen
Vor allem unangepasste Geschwindigkeiten führten im Jahr 2021 zu einem Anstieg der Verkehrsunfälle im Kanton Jura um 19 %. Dieser Anstieg betraf vor allem Autos. Erfreulich ist, dass die Zahl der alkoholbedingten Unfälle um fast 6 % zurückgegangen ist. Die Kantonspolizei wird ihre Massnahmen zur Erhöhung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer fortsetzen.
Am Freitag, den 25. März, brach kurz nach 13 Uhr aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, in einem Wald am Rande der Strasse zwischen Le Sépey und Cergniat in der Gemeinde Ormont-Dessous ein Feuer aus.
Die Feuerwehr brachte das Feuer unter Kontrolle, bleiben aber die ganze Nacht über zur Überwachung, um am nächsten Tag ihre Arbeit wieder aufzunehmen.
Am Freitag, den 25. März 2022, gegen 07:50, fuhr ein Auto, das von einem 38-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue Bel-Air in La Chaux-de-Fonds.
An der Kreuzung mit der Rue de La Charrière kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einem 26-jährigen Mann aus Audincourt/Frankreich gelenkt wurde und auf der Rue de La Charrière in westlicher Richtung fuhr.
Am Freitag, den 25. März 2022, stürzte ein Arbeiter auf einer Baustelle in Cerniaz mehrere Meter in die Tiefe.
Das Opfer verstarb noch am Unfallort an den Folgen seiner Verletzungen. Es wurde eine Strafuntersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Ereignisses zu ermitteln.
Am Donnerstag, den 24. März 2022, rückte die Gendarmerie am frühen Morgen in Moudon zu einem Verkehrsunfall mit einem Fahrzeug aus.
Der Fahrer ist verstorben.
Das hochdruckbestimmte Wetter hält nun schon seit einigen Tagen an. Damit verstärkt sich die Trockenheit von Tag zu Tag. Besonders heikel ist die Situation auf der Alpensüdseite, wo bereits die ersten Waldbrände ausgebrochen sind.
Im heutigen Blog schauen wir uns an, welche Auswirkungen die aktuelle Wetterlage auf diese Brände hat und wie umgekehrt diese Brände das Wetter beeinflussen können.
Ein Skifahrer verstarb am Freitagmorgen in Adelboden nach einem Selbstunfall. Trotz sofortigen Rettungsmassnahmen verstarb er noch vor Ort.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Auf der Autobahn A6 im Abschnitt zwischen Bern-Wankdorf und Muri werden zurzeit Bauarbeiten durchgeführt.
In diesem Zusammenhang wurde die Höchstgeschwindigkeit aus Sicherheitsgründen auf 60 km/h angepasst.
Im Verlaufe der vergangenen Wochen kam es in Herisau wiederholt zu Sachbeschädigungen auf Spielplätzen und Schularealen, der Verursacher konnte ermittelt werden.
Im Verlauf der Ermittlungen im Zusammenhang mit Sachbeschädigungen, welche in Herisau begangen wurden, konnte ein 21-jähriger, in der Region wohnhafter, Mann ermittelt werden, welcher zugab die Beschädigungen begangen zu haben. Er muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten.
In Solothurn wurde am Freitagmorgen der Lenker eines Kleinmotorrades von einem abbiegenden Auto erfasst und verletzt in ein Spital gebracht.
Am Freitag, 25. März 2022, gegen 7.20 Uhr, wollte ein Autolenker von der Grenchenstrasse in Solothurn nach links in die Untere Steingrubenstrasse abbiegen.
Zwischen Oensingen und Balsthal kam es am Donnerstag zu zwei kleinen Bränden auf dem Waldboden. Die Feuerwehr konnte beide rasch löschen.
Angesichts der anhaltenden Trockenheit ist erhöhte Vorsicht im Umgang mit Feuer geboten.
Am Donnerstag, 24. März 2022, kurz nach 23.30 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt in der Rössligasse in Riehen dank eines aufmerksamen Anwohners zwei Einbrecher stellen und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen können.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft zufolge hatte der Anwohner der Polizei gemeldet, er habe beobachtet, wie zwei Männer in den Innenhof eines Gewerbebetriebes einstiegen und ein Fenster einschlugen.
Die Landespolizei hat zwei verdächtige Grabungstätigkeiten im historischen Gebiet Lutzengüetli am Eschnerberg festgestellt.
Die Suche nach archäologischen Funden ist in Liechtenstein illegal.
Die Temperaturen steigen und der Frühling steht vor der Tür – viele zieht es für die ersten Ausfahrten nach draussen. Doch Vorsicht: anfangs April treten Gesetzesänderungen, welche E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer betreffen, in Kraft.
Ab dem 1. April 2022 müssen alle E-Bikes auch am Tag mit Licht unterwegs sein. Es muss ein weisses, ruhendes und fest mit dem Fahrzeug verbundenes Frontlicht sein. Ein weiss blinkendes Licht ist höchstens als Zusatz erlaubt.
Ab jetzt sind wir für Dich im Einsatz.
Wir sind unglaublich stolz, denn wir alle haben die anspruchsvolle Vorprüfung und somit das erste intensive Ausbildungsjahr mit Bravour bestanden. Sowohl theoretisch wie auch praktisch wurde uns so einiges abverlangt.
Am Donnerstag, 24. März 2022, kurz nach 21.00 Uhr, haben zwei Unbekannte beim Grossbasler Brückenkopf der Wettsteinbrücke einen 17- und einen 20-Jährigen beraubt.
Verletzt wurde niemand.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Seetalstrasse in Emmen eine Kollision zwischen einem Radfahrer und einem Auto. Der Radfahrer verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Eine Atemalkoholprobe beim Radfahrer ergab einen Wert von 0,82 mg/l.
Am Donnerstagnachmittag ist ein Mann in Rüeggisberg mit seinem Motorrad gestürzt und in der Folge gegen eine Leitplanke geprallt.
Er wurde schwer verletzt ins Spital gebracht.
Im Hinterthurgau wurde eine Frau mehrfach über Tage von Kriminellen mit der "Falsche Polizisten" - Masche betrogen. Sie übergab den Betrügern Geld und Gold im Wert von rund einer halben Million.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet erneut um Vorsicht.
Sachschaden ist am frühen Freitagmorgen, 25. März 2022, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Herisau entstanden.
Eine 51-Jährige fuhr kurz vor 03.30 Uhr mit ihrem Personenwagen vom Bahnhof kommend in Richtung Obstmarkt. Dabei geriet sie mit ihrem Fahrzeug gegen die Fahrbahnmitte und kollidierte dort mit einem Inselschutzpfosten.
Sachschaden ist am Donnerstag, 24. März 2022, bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen in Herisau entstanden.
Eine 25-jährige Lenkerin fuhr kurz nach 13.30 Uhr mit ihrem Personenwagen auf der Bachstrasse in Richtung Spital.
Am Donnerstag (24.03.2022), um 19:05 Uhr, sind auf der Hauptstrasse zwei Lieferwagen kollidiert. Ein 45-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Bei der Kollision wurde niemand verletzt.
Am Donnerstag (24.03.2022), um 22:40 Uhr, ist auf der Bahnstrasse ein E-Bike-Fahrer verunfallt.
Der 46-jährige Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs und wurde beim Selbstunfall leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.