Schweiz

Kanton Glarus: Erfolgreiche Inbetriebnahme der neuen Kantonalen Notrufzentrale

Die neue Kantonale Notrufzentrale KNZ der Kantonspolizei Glarus konnte nach dreijähriger Planungs- und Bauzeit am Dienstag, 22.03.2022, im Reitbahngebäude in Glarus erfolgreich in Betrieb genommen werden. Der Kanton Glarus verfügt damit über eine moderne KNZ mit neuester Technik. Eine neue Zentrale wurde notwendig, weil die bisherige aus den 1980er-Jahren im Dachstock des Polizeikommandos in Glarus räumlich und technisch ausgedient hatte und nicht mehr auf einen zeitgemässen Stand gebracht werden konnte.

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Schaffhausen SH: Auto kollidiert mit Hydranten - Wasserfontäne

Am frühen Mittwochnachmittag (23.03.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Unfall ereignet, wobei ein Auto mit einem Hydranten kollidierte. Personen wurden dabei keine verletzt. Aufgrund der rund 10 Meter hohen Wasserfontäne musste der Verkehr umgeleitet und ein benachbarter Keller von der Feuerwehr der Stadt Schaffhausen ausgepumpt werden.

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Weiningen ZH: Zwei verletzte Personen bei Verkehrsunfall zwischen zwei Autos

Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Personenwagen am Mittwochabend (23.3.2022) in Weiningen sind die beiden Fahrzeugführerinnen verletzt worden. Eine Lenkerin musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden. Um 21.30 Uhr verliess eine 38-jährige Fahrzeuglenkerin mit ihrem Personenwagen die Autobahn bei der Ausfahrt Weiningen.

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Montagny-près-Yverdon VD: Alkoholisierter Fahrer verursacht schweren Verkehrsunfall

Am frühen Dienstagabend, den 22. März 2022, verlor ein alkoholisierter Autofahrer auf der Verbindungsstrasse zwischen Mathod und Yverdon-les-Bains die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er fuhr mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit, verpasste eine Kurve und nach einem ersten Aufprall stürzte das Auto eine Böschung hinunter, wobei es sich ein oder mehrmals überschlug. Die beiden Insassen des Fahrzeugs wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Ihre Leben sind nicht in Gefahr.

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Region Bellinzona TI: Kontrollbetrieb auf 3 Baustellen - 58 Arbeitnehmer kontrolliert

Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde gestern auf drei Baustellen im Raum Bellinzona eine Kontrollaktion durchgeführt. Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei der Stadt Bellinzona, den Inspektoren des Arbeitsinspektorats (UIL), der Paritätischen Kommission des Kantons (CPC Edilizia) und dem Interprofessionellen Inspektionsverband (AIC) durchgeführt.

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Wetter: Beschleunigte Schmelze

Im heutigen Blog betrachten wir die Auswirkungen des Saharastaubs von letzter Woche auf die Schneedecke in den Alpen. Die aktuelle Trockenheit wird in der Schweiz zumindest teilweise durch die Schneeschmelze kompensiert.

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Ftan GR: Mit total beschädigtem Auto mehrere Kilometer gefahren

Am Dienstag hat sich in Ftan auf einem Feldweg ein Auto mehrfach überschlagen. Der unverletzte Autolenker fuhr danach mit dem total beschädigten Auto, unter anderem war die Windschutzscheibe eingedrückt, bis nach Scuol. Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Graubünden fuhr der 48-jährige Automobilist am Dienstag auf der Engadinerstrasse H27 von Scuol in Richtung Ardez. Die H27 war zu diesem Zeitpunkt wegen einem Verkehrsunfall in Ardez gesperrt.

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Hemishofen SH / Oehningen (Deutschland): Suchaktion - Vermisster aufgefunden

Im Rahmen einer grossangelegten Suchaktion konnte am Mittwochmorgen (23.03.2022) in Oehningen (Deutschland) ein vermisster Mann aus Hemishofen aufgefunden und zwecks Kontrolluntersuch ins Spital gebracht werden. Um 01.30 Uhr am frühen Mittwochmorgen (23.03.2022) meldete eine Seniorin aus Hemishofen, dass ihr 84-jähriger Mann soeben barfuss und nur spärlich bekleidet in unbekannte Richtung das Haus verlassen habe.

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Ardez GR: Seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos – zwei Verletzte

Auf der Hauptstrasse in Ardez ist es am Dienstag zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Die Fahrzeuglenker wurden dabei verletzt. Um Dienstag um 16.55 Uhr fuhr ein 22-jähriger portugiesischer Autolenker auf der Engadinerstrasse H27 von Ardez in Richtung Scuol. Aus der Gegenrichtung nahte ein 60-jähriger Autofahrer.

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Hinterforst SG: Garage in Vollbrand geraten – eine Person leicht verletzt

Am Dienstag (22.03.2022), kurz nach 15:45 Uhr, ist eine Garage eines Einfamilienhauses bei Höhli in Brand geraten. Eine Person wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst betreut werden. Bei der Brandursache steht ein technischer Defekt im Bereich der Photovoltaikanlage im Vordergrund. Der Sachschaden wird auf über 100'000 Franken geschätzt.

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Kanton Neuenburg: Telefonbetrug mit falschen Polizisten

Der Kanton Neuenburg ist derzeit mit einer Welle von Betrügereien konfrontiert, die als "falsche Polizisten" bezeichnet werden. Per Telefon versuchen angebliche Polizisten, insbesondere von älteren Menschen Geld zu erbeuten. Die Neuenburger Polizei ermutigt die Bevölkerung, in ihrem Umfeld darüber zu sprechen und Vorsicht walten zu lassen.

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La Chaux-de-Fonds NE: Verkehrsunfall mit zwei Verletzten

Am Dienstag, den 22. März um 17:05 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 26-Jährigen aus Le Locle gesteuert wurde, auf der Rue du Parc in La Chaux-de-Fonds in westlicher Richtung. An der Kreuzung mit der Rue de l'Abeille kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 22-Jährigen aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde und auf der letztgenannten Strasse in südlicher Richtung unterwegs war.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.