Der Kanton Neuenburg ist derzeit mit einer Welle von Betrügereien konfrontiert, die als "falsche Polizisten" bezeichnet werden.
Per Telefon versuchen angebliche Polizisten, insbesondere von älteren Menschen Geld zu erbeuten. Die Neuenburger Polizei ermutigt die Bevölkerung, in ihrem Umfeld darüber zu sprechen und Vorsicht walten zu lassen.
Am Dienstag, den 22. März um 17:05 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 26-Jährigen aus Le Locle gesteuert wurde, auf der Rue du Parc in La Chaux-de-Fonds in westlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue de l'Abeille kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 22-Jährigen aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde und auf der letztgenannten Strasse in südlicher Richtung unterwegs war.
Am frühen Freitagnachmittag des 4. März 2022 wurde ein Mann, der in der Gemeinde St-Légier-La Chiésaz zwei Hunde ausführte, von zwei weiteren Hunden angegriffen, die aus einem Wohnhaus heraussprangen. Er wurde an der Wade verletzt.
Einem Spaziergänger, der die Szene beobachtete, gelang es, den Angriff zu unterbrechen und die Hunde zu verscheuchen. Die verletzte Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Im Zusammenhang mit dem Unfall, der sich gestern Nachmittag, 21.03.2022, kurz nach 15.00 Uhr auf der Autobahn im Raum Mendrisio ereignet hat [Polizei.news berichtete], sucht die Kantonspolizei mögliche Zeugen.
Personen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0848 25 55 55 an die gemeinsame Alarmzentrale zu wenden.
Der 22. März ist jeweils der Weltwassertag… Aber wo bleibt denn nun das Wasser?
Denn vom Himmel fällt es heute (wie schon in den letzten und auch in den nächsten Tagen) in der Schweiz definitiv nicht.
Auf dem nördlichen Uferweg der Aare zwischen Olten und Winznau stürzte heute nach dem Mittag ein Rentner mit seinem Elektromobil in die Aare. Ein Arbeiter, welcher ihm zu Hilfe eilte, geriet beim Rettungsversuch ebenfalls in die Aare und ging dort unter.
Sowohl der Rentner wie auch der Arbeiter verloren bei diesem tragischen Vorfall ihr Leben.
In Lützelflüh-Goldbach sind am Dienstagnachmittag ein Auto mit Anhänger und ein Motorrad kollidiert.
Der Motorradfahrer musste mit einer Ambulanz ins Spital gefahren werden. Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen.
Ein Rollerfahrer ist bei einem Ausweichmanöver in zwei Autos geprallt. Der Zweiradlenkende wurde verletzt ins Spital eingeliefert.
Am Dienstagnachmittag (22. März 2022), kurz vor 14:15 Uhr, hat sich auf der Zugerstrasse, im Bereich der Liegenschaft Nr. 102 in Fahrtrichtung Unterägeri, ein Rückstau gebildet.
Von Montag, 28. März 2022, bis Samstag, 14. Mai 2022, jeweils von 22.00 bis 5.00 Uhr, ist die Rämistrasse im Abschnitt Hirschengraben bis Waldmannstrasse stadteinwärts gesperrt.
Die Umleitung in Richtung City erfolgt via Heimplatz, Heimstrasse, Hirschengraben und Central.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Dienstagmorgen, 22. März 2022, ein Fahrradfahrer bei einer Auffahrkollision mit einem Personenwagen in Herisau zugezogen.
Ein 62-jähriger Lenker fuhr um 06.50 Uhr mit seinem E-Bike vom Schwänlikreisel kommend auf die Cilanderstrasse und wollte von dort in die Industriestrasse einbiegen.
Ende Februar hat in Ittigen eine Wohnung gebrannt. Die Ermittlungen zur Brandursache sind abgeschlossen.
Im Vordergrund steht Fahrlässigkeit im Umgang mit Raucherwaren.
Wie schnell zwei Jahre vergehen: In wenigen Tagen findet die Vereidigung statt. Wir haben nun die beiden letzten Teile der Abschlussprüfung hinter uns. Zeit, Bilanz zu ziehen über das Gelernte.
Wir begleiten die Aspirantin J. Egger durch die neue zweijährige Polizeiausbildung. Da die französischsprechenden Berner Aspirantinnen und Aspiranten die Ausbildung in anderer Sprache und nicht am gleichen Ort absolvieren, wird diese Serie ausnahmsweise nicht übersetzt. Stattdessen wird Jolan Chèvre in der französischen Version über seine Ausbildung berichten.
Am frühen Montagmorgen kam es in Hornussen zu einer Kollision zwischen einem Fussgänger und einem Autolenker.
Die Kantonspolizei sucht Auskunftspersonen, welche zum Unfallzeitpunkt die Strecke passiert haben.
Am Donnerstag findet in Bern die Veranstaltung „Mein Kanton – unsere Schweiz“ auf dem Bundesplatz statt.
Daher werden am Donnerstagabend zahlreiche Strassen und Gassen rund um den Bundesplatz für den Verkehr gesperrt. Es ist mit erheblichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Luzerner Poilzei baut ihre Kommunikationstätigkeit aus. Ab heute Dienstag, 22. März 2022, ist sie neu auf dem Social-Media-Kanal TikTok unter dem Benutzernamen „polizeiluzern“ zu finden.
Die Luzerner Polizei pflegt einen aktiven Dialog mit der Bevölkerung.
Dank aufmerksamen Anwohnern konnte die Stadtpolizei Zürich am frühen Dienstagmorgen, 22. März 2022, drei mutmassliche Einbrecher festnehmen.
Die drei Männer werden verdächtigt, zuvor aus einem Kiosk im Kreis 3 diverse Waren entwendet zu haben.
Am Montag verursachte ein Autolenker, aus noch unbekannten Gründen, auf der N1R einen Selbstunfall.
Der Lenker musste verletzt ins Spital gebracht werden. Die Unfallursache ist noch unbekannt.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Dienstagmorgen (22.3.2022) in Aesch der Lenker eines Personenwagens ums Leben gekommen.
Kurz vor 07.30 Uhr fuhr ein 48-jähriger Mann mit seinem Sportwagen von Aesch ZH auf der Arnistrasse Richtung Arni AG. Auf einer langen Gerade geriet das Fahrzeug aus bisher unbekannten Gründen links von der Strasse ab und kollidierte mit einem Baum.
Am Montag (21.03.2022) kam es auf der Gartenstrasse infolge Missachtens eines Vortritts zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand mässiger Sachschaden.
Am Montag (21.03.2022) ereignete sich eine Kollision zwischen einem Kleinmotorfahrzeug und einem Velo.
Die 28-jährige Velofahrerin wurde leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Verkehrskreisel sind für Velofahrerinnen und Velofahrer besonders unfallträchtig. Die Gefahr übersehen zu werden, ist gross.
Eine im letzten Jahr durchgeführte Pilotstudie der Suva, der Stadt Luzern und SWISSTRAFFIC zeigt: Bei geringen Abständen und hohem Verkehrsaufkommen lassen sich die Velofahrenden eher von der korrekten Fahrweise in der Mitte der Fahrspur abdrängen.
Die Kantonspolizei Graubünden verzeichnet auf den Bündner Strassen im Jahr 2021 insgesamt 2'329 Verkehrsunfälle, bei welchen 15 Menschen verstarben. 600 Personen wurden bei einem Verkehrsunfall verletzt, was im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme von 20 Prozent entspricht.
Dies gibt die aktuelle Unfallstatistik des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) wieder.
Ende Oktober wurden drei Jugendliche in der Stadt Luzern von sechs Tätern zusammengeschlagen. Die Luzerner Polizei konnte die Täter ermitteln und festnehmen.
Am 31. Oktober 2021 wurden drei Jugendliche im Gebiet Richard-Wagner-Weg in der Stadt Luzern von damals sechs unbekannten Tätern bedroht.
Nach einer Meldung zu einem möglichen Einbruch in Burgdorf am Sonntagabend konnte die Kantonspolizei Bern vor Ort einen mutmasslichen Täter anhalten.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Dienstag (22.03.2022), um 01:10 Uhr, ist eine 26-jährige Frau mit einem entwendeten Auto verunfallt. Die Fahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft. Sie war lediglich im Besitz eines Lernfahrausweises. Dieser wurde ihr abgenommen.
Eine 26-jährige Frau fuhr mit einem entwendeten Auto auf der Thalerstrasse, von Wolfhalden herkommend in Richtung Thal. Auf der Poststrasse in Rheineck kollidierte das Auto mit mehreren Hausecken.
Am Montag (21.03.2022), um 16:15 Uhr, kollidierte ein Motorrad mit einem Auto. Ein 41-jähriger Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst betreut und mit der Rega ins Spital gebracht werden.
Ein 41-jähriger Mann fuhr mit seinem Motorrad auf der Kriessernstrasse, von Montlingen herkommend in Richtung Kriessern.
Letzte Woche brannte in Altishofen ein Zweifamilienhaus. Verletzt wurde niemand. Das Feuer ist wegen einer technischen Ursache ausgebrochen.
Am Montag vor einer Woche brannte ein Zweifamilienhaus im Gebiet "Hubebne" in Altishofen (Polizei.news berichtete).
Schneller als die Polizei zu sein, das versuchten Jugendliche am vergangenen Samstag in Riehen.
In der Turnhalle Niederholz wurde der offizielle Hindernisparcours aufgestellt, welcher als Sporttest von unseren angehenden PolizeiaspirantInnen bezwungen werden muss.
Bei einer Frontalkollision zweier Personenwagen sind am Montagnachmittag (21.3.2022) in Dettenried (Gemeindegebiet Weisslingen) zwei Personen verletzt worden. Eine davon schwer.
Etwa um 15.00 Uhr fuhr ein 50-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Dettenriederstrasse Richtung Dettenried.
Am Montagmorgen ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Riggisberg ein Brand ausgebrochen. Die ausgerückten Feuerwehren konnten diesen rasch löschen.
Eine Person wurde leicht verletzt ins Spital gebracht.
Am Freitagnachmittag streifte ein Postauto einen Knaben, welcher in Hochdorf einen Fussgängerstreifen überquerte. Der Knabe wurde scheinbar nicht verletzt.
Die Luzerner Polizei sucht den unbekannten Jungen oder Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben.
In einem Produktionsgebäude einer Chemiefirma an der Hauptstrasse in Bubendorf BL kam es am Montagnachmittag, 21. März 2022, um kurz nach 13.00, zu einem Zwischenfall.
Dabei kam es zu einem Stoffaustritt. Es wurde niemand verletzt.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, stürzte gestern kurz nach 15 Uhr im Raum Mendrisio aus noch zu klärenden Gründen ein Mann, nachdem er über die Leitplanke der Autobahn A2 geklettert war, auf die Strasse und wurde von einem in Richtung Süden fahrenden Lastwagen überrollt.
Die Beteiligung Dritter ist ausgeschlossen.
Am Montag, den 21. März 2022, wurde während des Vormittags auf einer Weide in Hanglage ein Feuer entfacht.
Nachdem das Feuer einige Stunden lang unbeaufsichtigt blieb, breitete es sich etwa 40 Meter unterhalb des ursprünglichen Herdes aus und verkohlte den Blätterteppich auf einer Fläche von etwa 700 m².
Die Kantonspolizei möchte Sie daran erinnern, dass am 1. Januar 2021 mehrere neue Regeln für einen sichereren und reibungsloseren Verkehrsfluss in Kraft getreten sind.
Insbesondere für den motorisierten Verkehr ist an Fahrbahnverengungen und Autobahnauffahrten die Scharniereinfahrt vorgeschrieben: Autofahrer, die auf der freien Spur fahren, müssen die Einfahrt von Fahrzeugen, die von der gesperrten Spur kommen, erleichtern, um den Verkehr flüssig zu halten.
Am Montag, 21. März um 05:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 28-jährigen Frau aus Yverdon/VD gelenkt wurde, durch den Tunnel La Vue-des-Alpes auf der Fahrbahn La Chaux-de-Fonds.
In einem Moment prallte sie auf der Höhe einer Notrufnische auf den Gehsteig rechts der Fahrbahn.
Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts ist am Montagmorgen in Biberist ein Auto in Brand geraten und folglich weitgehend ausgebrannt.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 21. März 2022, gingen bei der Kantonspolizei Schwyz nach 11 Uhr mehrere Meldungen ein, wonach es in Morschach im Wald beim Axenstein brenne.
Die Feuerwehr Morschach konnte das Feuer rasch löschen. Bei einem Umschlagplatz waren gelagerte Äste und Grüngut in Brand geraten.
Wie bereits im Februar sind im Glarnerland aktuell erneut Betrüger mit dem Phänomen „Falscher Polizist“ aktiv.
So gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale in den vergangenen Tagen über zwei Dutzend Meldungen ein, wonach sich Betrüger telefonisch als Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Glarus ausgegeben haben. Die Polizei mahnt weiterhin zur Vorsicht.
Mit bis zu 47 km/h zu viel auf dem Tacho wurden am Sonntag im Ausserortsbereich bei Küttigen vier Automobilisten und gleichviel Motorradlenker vom Lasermessgerät erfasst.
Auf der Staffeleggstrasse zwischen Küttigen und Densbüren führte die Kantonspolizei Aargau, am Mittag vom 20. März 2022, eine Geschwindigkeitskontrolle mit dem Lasermessgerät durch.
Am Montag (21.03.2022), um 08:00 Uhr, ist auf der Lehenstrasse ein entlaufenes Pferd mit zwei Autos kollidiert.
Bei der Kollision wurde niemand verletzt.
In der Nacht auf Montag prallte ein Automobilist gegen den Randstein des Habsburgtunnel.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung. Den Führerausweis musste der Lenker abgeben.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 19./20. März 2022, kurz nach 02.15 Uhr, wurde an der Schlossstrasse in Pratteln BL ein Einbruch in eine Gewerbeliegenschaft verübt. Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge drei mutmassliche Einbrecher festnehmen.
Die entsprechende Meldung eines aufmerksamen Anwohners, wonach aktuell in ein Zweirad-Fachgeschäft eingebrochen werde, ging um 02.56 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Im vergangenen Jahr wurden von der Kantonspolizei Nidwalden total 206 Unfälle registriert, was praktisch identisch mit dem Vorjahr ist. Die Unfälle mit Sachschaden fielen gleich aus wie im Jahr 2020 (122).
Bei 84 Unfällen wurden Personen verletzt, wobei 30 davon schwere Verletzungen erlitten. Leider musste wie in den vergangenen zwei Jahren wiederum ein Todesopfer beklagt werden.
Am frühen Morgen kam es in Hornussen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger.
Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kantonspolizei Aargau sucht Augenzeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.