Am Mittwoch, den 16. März um 19:00 Uhr fuhr ein 51-Jähriger aus Peseux in Richtung Auvernier.
Kurz vor der Brücke über die Rue de la Gare kollidierte sein Auto mit einem Auto, das von einem 45-jährigen Einwohner von Corcelles gesteuert wurde, und einem Auto, das von einem 25-jährigen Einwohner von Peseux gesteuert wurde.
Am Donnerstag, 17. März 2022, wurde ein Knabe bei einem Unfall auf der Langrütistrasse in Einsiedeln verletzt.
Der Fünfjährige überquerte um 11.30 Uhr die Strasse auf einem Fussgängerstreifen.
Sie sind mit einer Person ins Geschäft gekommen, welche auf eine Zahlung via TWINT besteht?
Seien Sie vorsichtig - es kann sich um einen Betrüger handeln.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (17.03.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft in der Neugasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über den Eingang eines Mehrfamilienhauses Zugang zum Gebäude und gelang auf unbekannte Weise in die Geschäftsräumlichkeiten.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (17.03.2022) ist Im Dorf eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die Terrassentür gewaltsam Zugang zum Gebäude.
Am Donnerstag, 17. März 2022, ist es in Grub/AR zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Kurz nach 07.35 Uhr fuhr ein 58-jähriger Automobilist auf der Hauptstrasse von Heiden kommend durch Grub.
In der vergangenen Nacht ereignete sich auf dem Rastplatz Chilchbühl in Sempach ein Verkehrsunfall. Ein alkoholisierter Lieferwagenlenker prallte gegen ein parkiertes Sattelmotorfahrzeug und fuhr anschliessend weiter.
Verletzt wurde niemand.
Ende November 2021 hat in Münsingen ein Einfamilienhaus gebrannt. Die Ermittlungen zur Brandursache sind abgeschlossen.
Der Ausbruch des Feuers ist auf mangelnde Vorsicht bei Handwerksarbeiten zurückzuführen.
Auf der A6 zwischen Kiesen und Thun-Nord werden die provisorischen Trennelemente demontiert, wofür der Verkehr in Fahrtrichtung Bern einspurig geführt wird.
Ausserdem kommt es für die Entfernung der Wimpel an den Stromleitungen zu einzelnen Sperrungen.
Im letzten Jahr haben 200 Menschen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren und 3933 Menschen wurden schwer verletzt. Das geht aus der Verkehrsunfallstatistik des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervor. Weiterhin problematisch ist die Entwicklung bei den E-Bikes: Die Unfälle nehmen zu.
Insgesamt sind im vergangen Jahr 200 Menschen bei einem Verkehrsunfall gestorben. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Rückgang (2020: 227). Es sind aber mehr Menschen schwer verletzt worden (2021: 3933, 2020: 3793).
In der Nacht auf Donnerstag, 17. März 2022, stürzte ein Mann aus dem zweiten Stock einer Pflegeeinrichtung und zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu.
Die Unfallursache ist noch nicht klar.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit, verbunden mit Föhn und den Aussichten bis Anfang nächster Woche, beurteilen die Fachstellen im Amt für Forst und Jagd sowie der Abteilung Feuerwehrinspektorat die Waldbrandgefahr als erheblich (Stufe 3 von 5).
Die Bevölkerung ist daher zu einem sorgfältigen Umgang mit Feuern im Wald und in Waldesnähe sowie im Freien aufgefordert.
Am Mittwochabend wurde in der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ ein Beitrag zum Tötungsdelikt "Barchetsee" aus dem Jahre 2007 ausgestrahlt. Bislang sind rund 80 Hinweise eingegangen.
Am Donnerstag, 13. Dezember 2007, wurde ein 27-jähriger Ägypter tot aus dem Barchetsee bei Oberneunforn geborgen.
Ein Automobilist missachtete letzte Nacht in Hunzenschwil das Haltezeichen und flüchtete.
Bei der Fahndung konnte die Kantonspolizei den Lenker aufspüren und festnehmen. Er war alkoholisiert und stand mutmasslich unter Drogeneinfluss.
Am Mittwoch (16.03.2022), kurz nach 12:00 Uhr, ist es an der Uznacherstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und zwei Kindern gekommen. Die Kinder zogen sich bei der Kollision leichte Verletzungen zu.
Sie wurden vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht.
Am Dienstag (15.03.2022), kurz nach 17:20 Uhr, ist das Auto eines 31-jährigen Mannes mit einem Leitpfosten und einer Signaltafel kollidiert.
Zur Kollision kam es aufgrund einer unbekannten Drittperson. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwoch (16.03.2022) wurden im Rahmen der Kontrolltätigkeiten zwei Sicherheitsassistentinnen durch einen Autofahrer beschimpft. Zudem wollte er sich nicht ausweisen, zog die Autotür abrupt zu und traf eine Mitarbeiterin. Der 57-Jährige wird angezeigt.
Am Mittwochnachmittag kurz vor 13:30 Uhr fiel einer Patrouille ein falsch parkiertes Fahrzeug an der Vadianstrasse auf.
Kürzlich durften wir (die Schweizer Blaulichtbeschrifter von ) 5 E-Bike für die Stadtpolizei St.Gallen beschriften.
Die angelieferte Grafik haben wir nach ihren Vorstellungen umgesetzt. Die Vorgabe war, soviel mit hochreflektierender Folie umzusetzen wie möglich, da die E-Bikes im Einsatz oft quer zur Fahrbahn gestellt werden.
Am Mittwoch, 16. März 2022, stürzte ein 12-jähriger Knabe bei Troistorrents in einen Bach. Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Kurz vor 17:00 Uhr liefen zwei Knaben über steiles Gelände hinweg von Troistorrents zum Bach „La Vieze“. Dabei rutschte einer der Knaben plötzlich aus und stürzte in den Bach. Sein Begleiter alarmierte daraufhin die Rettungskräfte.
Am Samstag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Zürich statt.
Es ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Die polizeiliche Verkehrsunfallstatistik des Kantons St.Gallen für das Jahr 2021 liegt vor. Die Gesamtunfallzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr erneut leicht reduziert.
Trotzdem verloren elf Personen ihr Leben auf dem St.Galler Strassennetz, vier weniger als noch im Jahr zuvor. Hingegen hat die Zahl von Schwerverletzten zugenommen.
Seit dem 15. März 2022 unterstützt die Schweizer Luftwaffe auf Anfrage des Kantons Graubünden die lokalen Feuerwehren im Kampf gegen einen Waldbrand.
Dieser hat sich aus Italien zur Schweizer Grenze hin ausgebreitet.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Donnerstag in Rickenbach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 26-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei einem Brand in einer Schreinerei ist am Mittwochabend (16.03.2022) in Glattfelden ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 23 Uhr bemerkten Anwohner Feuer in der benachbarten Schreinerei und alarmierten sofort die Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 10.30 Uhr ein Unfall auf einer Strassenbaustelle in der Via Valle Verzasca in Gordola.
Ein 45-jähriger italienischer Arbeiter mit Wohnsitz in der Provinz Como transportierte Kanaldeckel auf einem Bagger, der von einem 46-jährigen italienischen Arbeiter mit Wohnsitz in der Provinz Como gefahren wurde.
Am Mittwochmittag (16.03.2022) ist es um 12.20 Uhr auf dem Obertor Höhe Grabenstrasse zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen.
Dessen Fahrer verletzte sich dabei.
Der Fahrer, der am Freitag, den 11. März um 11.45 Uhr mit einem Traktor auf dem Chemin de la Châtelainie in St-Blaise in der Nähe des Golfplatzes Voëns fuhr und dabei einen Hund erfasste,
sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei in Le Landeron, Tel. 032/889 62 32, in Verbindung zu setzen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass sich heute Morgen kurz vor 11 Uhr in Gordola im Carcale-Tal ein Flugunfall ereignet hat.
Aus noch zu klärenden Gründen stürzte ein Helikopter einer Tessiner Firma, der das Gebiet zu Transportzwecken überflog, in den Talboden.
Kurz vor 22 Uhr brach in einem Technikraum in der Rue Fritz-Courvoisier in La Chaux-de-Fonds ein Feuer aus, das das Quartier und die ARA von der Stromversorgung abschnitt.
Das schnell eingedämmte Feuer forderte keine Verletzten. Dank einer Netzabschottung konnte der Strom nach 20 Minuten wieder eingeschaltet werden. Lediglich einige Firmengebäude waren noch nicht mit Strom versorgt. Im Laufe des Nachmittags wird die Situation wieder normalisiert.
Das haben sich heute vermutlich viele gefragt, denn vorhergesagt wurde nämlich ein meist sonniger Tag.
Ein weiterer Schub Saharastaub hat jedoch dafür gesorgt, dass die Besonnung und die Sicht ordentlich eingeschränkt wurden.
Bei einer Auseinandersetzung am Montagnachmittag auf der Bahnhofstrasse in Spiez ist eine Frau verletzt worden.
Der Hergang ist unklar. Die Kantonspolizei Bern erlässt einen Zeugenaufruf.
Nach der erfolgreichen Einführung in Olten führt die Kantonspolizei Solothurn das neue System für die Erfassung und Verarbeitung von Ordnungsbussen im gesamten Kanton ein. Die Stadt Solothurn folgt Anfang April, Grenchen bleibt vorerst beim bisherigen System.
Im Januar 2022 hat die Kantonspolizei Solothurn ein neues System für die Erfassung und Verarbeitung von Ordnungsbussen zunächst in der Stadt Olten eingeführt (Polizei.news berichtete).
Am Mittwoch, 16.03.2022, 13.55 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Filzbach ein Verkehrsunfall.
Die 32-jährige Lenkerin eines Personenwagens war im Ofenegg-Tunnel auf der Überholspur im einspurig geführten Verkehr in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Da war kein Filter nötig für die Bilder – das hat der Sahara-Staub für uns übernommen.
Eindrücke von den diesjährigen Fortbildungstagen unserer Berufsfeuerwehrleute in Andelfingen:
Am Dienstagabend ist in Brügg ein Velolenker bei einem Unfall schwer verletzt worden.
Es dürfte sich um einen Selbstunfall gehandelt haben, zum genauen Hergang sind Ermittlungen im Gang. Es werden Zeugen gesucht.
Das Aufklärungsbataillon 4 hat am 11. März 2022 seinen Wiederholungskurs abgeschlossen.
In verschiedenen Übungen vertieften die Armeeangehörigen das Wissen in ihrem Kerngebiet, aber auch ihre Logistik- und Führungskompetenzen, insbesondere mit dem Führungsinformationssystem des Heeres.
In den Sarganserländer Gemeinden Pfäfers, Bad Ragaz, Vilters-Wangs, Sargans, Mels, Flums, Walenstadt und Quarten dürfen im Wald und in Waldesnähe keine Feuer entzündet und keine brennenden Streichhölzer und Rauchwaren weggeworfen werden.
Auch im übrigen Kanton St.Gallen herrscht eine „mässige“ bis „erhebliche Waldbrandgefahr“.
Beim Sturz von einem Dach hat sich am Mittwochmorgen (16.03.2022) in Fehraltorf ein Mann schwere Verletzungen zugezogen.
Der 45 Jahre alte Mann war kurz nach 10 Uhr mit Sanierungsarbeiten auf dem Dach eines Industriegebäudes beschäftigt.
Am Mittwoch (16.03.2022) kam es in einem Gebäude in der St.Galler Innenstadt zu einem Brand. Dieser konnte schnell gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt sowie entstand mässiger Sachschaden.
Am Mittwochmorgen kurz vor 3:30 Uhr kam es in der Innenstadt zu einem Brandfall. Anwohnende meldeten, dass sich in einem Haus an der Brühlgasse Rauch entwickelt hat.
Im Jahr 2021 verunfallten bei polizeilich registrierten Verkehrsunfällen in der Stadt Zürich 1334 Personen.
Die Anzahl der Schwerverletzten erreichte den tiefsten Wert seit zehn Jahren. Auch die Anzahl Unfälle mit leicht verletzten Personen ging weiter zurück. Fünf Personen verunglückten tödlich.
Gestützt auf den Budgetentscheid des Parlaments wird der Bund in diesem Jahr rund 2,7 Milliarden Franken für Bau, Ausbau, Unterhalt und Betrieb des Nationalstrassennetzes investieren.
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat das „Programm 2022 für die Nationalstrassen in Betrieb“ und das „Bauprogramm 2022 für die Netzfertigstellung“ genehmigt.
In den vergangenen Wochen wurden im Kanton Thurgau zahlreiche Diebstähle aus Autos verübt. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Seit Anfang Jahr sind bei der Kantonspolizei Thurgau rund hundert Meldungen wegen Diebstählen aus Autos eingegangen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochvormittag (16.03.2022) die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2021 präsentiert.
Der Überblick des Kantons Zürich (inklusive Städte Zürich und Winterthur) im vergangenen Jahr zeigt, dass die Unfälle mit Sach- und Personenschaden rückläufig waren.
Nach einem aufwändigen gemeinsamen Ermittlungsverfahren ist es der Kantonspolizei Zürich und der Zürcher Staatsanwaltschaft gelungen, einem 45-jährigen Amerikaner rund ein Dutzend Sprayereien an SBB Zugs-Kompositionen, mit einer Gesamtschadenssumme von mehreren zehntausend Franken, nachzuweisen.
Am 2. Januar 2022 überraschten Polizisten der Kantonspolizei Zürich in Effretikon einen Mann inflagranti beim Besprayen der Seitenwand einer S-Bahn. Er wurde verhaftet und der Staatsanwaltschaft See-/Oberland zugeführt.
Bei einer Auseinandersetzung haben am Dienstagabend (15.3.2022) in Bassersdorf beim Bahnhof drei Unbekannte einen Mann Verletzungen zugefügt.
Um 19.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass beim Bahnhof eine verletzte Person liegen würde.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am Mittwoch, 16. März 2022, die Verkehrsunfallstatistik 2021 präsentiert. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle in der Stadt Winterthur ist gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen.
Die Zahl der Unfälle mit Verletzten hat jedoch erfreulicherweise einen Tiefststand erreicht. Bei den Unfällen mit Fahrrädern und E-Bikes konnte ebenfalls eine Abnahme verzeichnet werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.