Am frühen Samstagmorgen brannte es in einem Zweifamilienhaus in Entlebuch. Eine Person wurde zur Kontrolle in das Spital gebracht. Die Brandursache ist noch unklar.
In der Nacht vom Freitag auf den Samstag (4. - 5. Februar 2022, kurz nach Mitternacht) wurde der Luzerner Polizei ein Wohnungsbrand in einem Zweifamilienhaus in Entlebuch gemeldet. Das freistehende Haus wurde umgehend evakuiert.
Der Skitourengänger, der am Samstag in Tschierv am Piz Daint von einer Lawine verschüttet worden war (Polizei.news berichtete), ist am Sonntag verstorben.
Der 46-jährige Italiener war am Samstagmittag an der Nordflanke am Piz Daint durch eine Lawine mitgerissen und verschüttet worden.
Am Samstag (05.02.2022), um 16:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Kollision zwischen dem Motorrad einer 17-Jährigen sowie einem Auto der Marke BMW gekommen. Die junge Frau stürzte dabei. Vorausgegangen war dem Unfall ein Überholmanöver der Person mit dem BMW. Dessen Fahrerin oder der Fahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Gestürzte zu kümmern.
Es handelte sich mutmasslich um einen schwarzen BMW des Typs 530D Touring mit St.Galler Kontrollschildern. Das Auto dürfte an der Fahrzeugfront einen Schaden aufweisen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Bei einem Verkehrsunfall wurde am Montagmorgen in Geuensee eine 16-jährige Fussgängerin verletzt. Die Frau wurde von einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen. Die Unfallursache wird abgeklärt.
Der Unfall ereignete sich am Montagmorgen (7. Februar 2022, kurz vor 07.00 Uhr) in Geuensee. Auf einem Fussgängerstreifen wurde im Gebiet Postmatte eine Fussgängerin von einem Auto angefahren. Der Unfallhergang wird von der Luzerner Polizei abgeklärt.
Sturm "Roxana" sorgte am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag im Kanton Thurgau für einige Einsätze der Feuerwehren und der Kantonspolizei Thurgau. Ein E-Scooter-Fahrer wurde bei der Kollision mit einem umgestürzten Baum in Islikon leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montagmorgen gingen bei Kantonalen Notrufzentrale rund 20 Schadensmeldungen aus den Regionen Frauenfeld, Kreuzlingen und dem Hinterthurgau ein.
Das Sturmtief „Roxana“ sorgte diese Nacht für zahlreiche Einsätze der kantonalen Rettungskräfte: Insgesamt gingen bei den Einsatzzentralen der Kantonspolizei und der Rettung Basel-Stadt 24 Meldungen über Sturmschäden ein.
Kurz nach 22.30 Uhr krachte in der Hegenheimerstrasse eine mobile WC-Anlage auf ein parkiertes Fahrzeug. Die Toilette konnte durch eine anrückende Polizeipatrouille entfernt und gesichert werden. Nach Mitternacht sorgte ein grösserer Efeustrauch für einen Einsatz auf der Autobahn A2.
Am Sonntag ist in Wabern ein Fussgänger bei einem Unfall mit einem Auto schwer verletzt worden. Der Mann wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Sonntag, 6. Februar 2022, um 16.15 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass es auf der Seftigenstrasse in Wabern (Gemeinde Köniz) zu einem Unfall zwischen einem Fussgänger und einem Auto gekommen sei.
In der Nacht auf Sonntag missachtete der jugendliche Lenker eines nicht eingelösten Personenwagens das Haltezeichen einer Patrouille der Kantonspolizei Obwalden in Sachseln OW und flüchtete. Er verursachte unterwegs eine Kollision und fuhr mit dem beschädigten Fahrzeug weiter. Der jugendliche Lenker konnte später angetroffen und kontrolliert werden.
Am Sonntagmorgen, um 03:00 Uhr, beabsichtigte eine Patrouille der Kantonspolizei Obwalden in Sachseln OW einen Personenwagen ohne Kontrollschilder anzuhalten. Der 16-jährige Lenker wich der Kontrolle aus und flüchtete.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Montag (7.2.2022) rund 60, den Sturm betreffende Meldungen erhalten. In zwei Fällen sind Autos beschädigt worden. Verletzt worden ist niemand.
Die Kantonspolizei Zürich verzeichnete im Zusammenhang mit dem angekündigten Sturmtief Roxana rund 60 Meldungen auf Kantonsgebiet (ohne die Städte Zürich und Winterthur). Mehr als 50 Mal ist es durch umgestürzte Bäume oder abgefallene Äste, wie auch losgerissene Gegenstände zu Behinderungen von Strassen gekommen. In zahlreichen Fällen mussten die Ortsfeuerwehren oder Unterhaltsdienste beigezogen werden, um die Strassen frei zu räumen.
Am 1. März setzt China weitere Einschränkungen der Glaubensfreiheit in Kraft
Vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele hat China die engmaschige Kontrolle der Christen und ihrer Kirchen nochmals verschärft. Kirchenleiter in Peking erhielten eine behördliche Aufforderung, „in der Öffentlichkeit unsichtbar zu bleiben, um Konflikte zu vermeiden.“ Das berichtet das Hilfswerk für verfolgte Christen Open Doors.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 5. / 6. Februar 2022, kollidierte ein unbekanntes Fahrzeug mit einem an der Hauptstrasse in Langenbruck parkierten Personenwagen.
Dabei entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagnachmittag (6.2.2022) auf der A4 in Henggart einen Autofahrer verhaftet, der sich zuvor durch Flucht einer Polizeikontrolle entzogen hatte.
Ein Polizist ist leicht verletzt worden.
Am Sonntag, 6. Februar 2022, fuhr die Lenkerin eines Seitenwagen-Motorrades kurz vor 13 Uhr von Lauerz in Richtung Seewen, als sie in einer Rechtskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor und mit der Leitplanke kollidierte.
Dabei verletzten sich die 65-jährige Lenkerin und der sich auf dem Sozius befindliche 55-jährige Beifahrer erheblich.
Am Sonntagnachmittag, 6. Februar 2022, fand in Laufen eine bewilligte Kundgebung gegen die Masken- und Testpflicht für Kinder statt.
Rund 800 Personen nahmen an dem Protestmarsch und der anschliessenden Kundgebung teil.
Jeder kennt die orangen Säulen entlang von Autobahnen. Man könnte meinen, die Notrufsäulen seien im Zeitalter von Smartphones und mobilem Internet überholt und überflüssig. Doch dem ist nicht so. Im Gegenteil.
Wenn das Fahrzeug auf der Autobahn eine Panne hat oder wenn sich ein Verkehrsunfall ereignet hat, ist die Notrufsäule die erste Anlaufstelle. Die Notrufsäulen stehen auf Autobahnen im Abstand von maximal 2 Kilometern und in Tunnels alle 150 Meter. Weitere Notrufsäulen gibt es bei Verzweigungen, Raststätten oder in den grün gekennzeichneten Fluchtwegen von Tunnels. Ebenfalls sind in Tunnels Feuerlöscher vorhanden.
Aus noch unbekannten Gründen brannte in der Nacht auf Sonntag in Arbon ein Bürocontainer. Verletzt wurde beim Brand niemand.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In der Nacht auf Sonntag ist in Thun ein Mann bei einer Auseinandersetzung mit einem spitzen Gegenstand verletzt worden.
Der mutmassliche Täter konnte im Zuge einer Nachsuche angehalten werden. Er wurde festgenommen. Weitere Ermittlungen laufen.
Am Samstagnachmittag, 5. Februar 2022 sind zwei Skitourenfahrer oberhalb von Reckingen von einer Lawine erfasst und verschüttet worden.
Ein Mann kam dabei ums Leben, eine Person wurde verletzt ins Spital eingeliefert.
Am Samstagabend, 5. Februar 2022, kurz nach 23.00 Uhr, kam es in einem Schulraumprovisorium an der Weiermattstrasse in Reinach BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es entstand grosser Sachschaden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagmorgen in Rickenbach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 40-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Samstag, 5. Februar 2022 ereignete sich im Skigebiet «Portes du Soleil» bei Champéry ein Skiunfall. Ein Mann kam dabei ums Leben.
Der Unfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr im Skigebiet «Portes du Soleil».
Am 06.02.2022, um 04.00 Uhr, kam es an der Müllheimerstrasse, zwischen der Markgräflerstrasse und der Amerbachstrasse, zu einem Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Drei Personen wurden leicht verletzt.
Auf der Schanfiggerstrasse von Arosa nach Chur hat ein Automobilist am Samstagmittag mehrere gefährliche Überholmanöver gemacht.
Der Automobilist wurde von der Polizei in Chur angehalten. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am Samstagabend, 5. Februar 2022, kam es im Zusammenhang mit dem Fussballderby zu mehreren Polizeieinstätzen. Dabei musste auch Gummischrot eingesetzt werden.
Drei Personen wurden vorläufig festgenommen.
Eine 87-jährige Frau ist am Samstagnachmittag, 5. Februar 2022, im Bereich vom COOP in Zuchwil gestürzt und hat sich dabei verletzt. Derzeit ist unklar, ob die Rentnerin von einem Auto angefahren oder ohne Fremdeinwirkung gestürzt ist.
Aus diesem Grund sucht die Polizei zur Klärung des Vorfalls Zeugen.
Am Samstagnachmittag (05.02.2022) bemerkten Anwohner eines Mehrfamilienhauses an der Hauentalstrasse in Schaffhausen einen Brand in einer Wohnung. Die Bewohner begannen sofort mit der Evakuierung des Wohnblocks. Durch die alarmierte Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte der Brand rasch gelöscht werden. Trotzdem entstand in der betroffenen Wohnung erheblicher Sachschaden.
Eine Person wurde vor Ort medizinisch untersucht.
Am Freitagabend, 4. Februar 2022, gegen 18:30 Uhr, löste sich oberhalb der Kantonsstrasse in Göschenen, beim Dorfausgang in Richtung Süd, ein Felsblock im Umfang von rund 10m3. Dieser stürzte in der Folge auf die Kantonsstrasse und von dort weiter auf die Geleise der tieferliegenden Bahnstrecke Göschenen - Andermatt.
Personen wurden keine verletzt.
Bei einem Selbstunfall beim «LIDL-Kreisel» in Biberist hat sich in der Nacht auf Sonntag, 6. Februar 2022, ein Auto überschlagen. Bei der Überprüfung der Fahrfähigkeit zeigte sich, dass die Fahrzeuglenkerin den Unfall in alkoholisiertem Zustand verursacht hat.
Die Polizei nahm ihr den Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde ab.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend in St. Margarethen eine alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Die 65-Jährige musste ihren Führerausweis abgeben.
Am Sonntag (06.02.2022), kurz vor 01:10 Uhr, ist ein brennendes Auto auf einem Parkfeld 'Im Grund' gemeldet worden. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Am Auto entstand Totalschaden.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Am Samstag (05.02.2022), kurz nach 14 Uhr, hat an der unteren Bahnhofstrasse ein 81-jähriger Mann gemäss eigenen Angaben bei seinem Auto das Brems- und Gaspedal verwechselt.
Dadurch prallte das Heck des Autos gegen einen Stein.
Am Samstagnachmittag (05.02.2022) bemerkten Anwohner eines Mehrfamilienhauses an der Hauentalstrasse in Schaffhausen einen Brand in einer Wohnung. Die Bewohner begannen sofort mit der Evakuierung des Wohnblocks. Durch die alarmierte Feuerwehr der Stadt Schaffhausen konnte der Brand rasch gelöscht werden. Trotzdem entstand in der betroffenen Wohnung erheblicher Sachschaden.
Eine Person wurde vor Ort medizinisch untersucht.
Am Samstagnachmittag (05.02.2022) hat sich auf der Rafzerstrasse in Rüdlingen ein massiver Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen ereignet.
Dabei wurde ein Personenwagenlenker verletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am Samstag (05.02.2022) fand in der Stadt St.Gallen eine bewilligte Kundgebung gegen Rassismus statt. Eine zweite, ursprünglich ebenfalls bewilligte Kundgebung gegen das Mediengesetz, wurde durch den Veranstalter vorgängig abgesagt. Damit wurde die Bewilligung für diese Kundgebung aufgehoben. Während die bewilligte Kundgebung gegen Rassismus mit zeitlicher Verzögerung ohne Probleme verlief, mussten am Kornhausplatz und später an der Gallusstrasse unbewilligte Kundgebungen aufgelöst werden.
Am Samstag fand in St.Gallen ab 14 Uhr eine bewilligte Kundgebung gegen Rassismus statt. Eine für den gleichen Zeitraum bewilligte Kundgebung gegen das Mediengesetz wurde vom Veranstalter vorgängig abgesagt. Folglich wurde auch die Bewilligung für diese Kundgebung aufgehoben. Trotz Absage fanden sich ab 13:30 Uhr 30 bis 40 Corona-Massnahmengegner beim Kornhausplatz für eine folglich nicht bewilligte Kundgebung ein. Sie wurden aufgefordert, den Kornhausplatz zu verlassen. Jene, die dieser Aufforderung nicht nachkamen, wurden einer Personenkontrolle unterzogen. Es wurde eine Anzeige in Aussicht gestellt und sie wurden aus der Stadt weggewiesen.
Am Freitag ist es auf der Julierstrasse in Lenzerheide zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Postauto gekommen.
Dabei wurden die Insassen vom Personenwagen tödlich verletzt.
Gestern am späteren Nachmittag kam es im Autostrassentunnel Sachseln/OW zu einer heftigen Streifkollision. Nur dank abrupten Ausweichmanövern von entgegenkommenden Fahrzeuglenkern blieb es beim Sachschaden.
Die Verursacherin entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.
In der Nacht auf Samstag hat sich in Ostermundigen ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Auto kollidierte mehrfach mit Begrenzungssteinen sowie Fahrzeugen. Schliesslich kam das Auto nach zweimaliger Kollision mit einem Patrouillenauto zum Stillstand und der Lenker konnte angehalten werden. Verletzt wurde niemand.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Auf der Autobahn A2 bei Egerkingen ist am Freitagabend, 4. Februar 2022, ein Auto aus noch zu klärenden Gründen in Brand geraten und folglich vollständig ausgebrannt.
Verletzt wurde niemand.
Auf der Mittelgäustrasse zwischen Kappel und Wangen bei Olten hat sich am Freitagabend eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger ereignet. Dabei wurde der Fussgänger so schwer verletzt, dass er später im Spital verstarb.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Freitagabend (04.02.2022) gefährdete ein Autofahrer mehrere Personen und verursachte Sachschaden. Der fahrunfähige Lenker kümmerte sich weder um die gefährdeten Personen, noch um den verursachten Sachschaden.
Es wurde eine vorläufige Festnahme verfügt und ihm wurde sein Führerausweis abgenommen. Der Mann wird nach weiteren Abklärungen zur Anzeige gebracht.
Im Nachgang an eine Kundgebung kam es am Freitagnachmittag, 4. Februar 2022, im Bereich vom Bahnhof Dornach-Arlesheim zu einem Polizeieinsatz. Verletzt wurde niemand.
Vier Personen wurden durch die Polizei angehalten und für weitere Abklärungen mitgenommen.
Am Freitagabend, 4. Februar 2022, gegen 18:30 Uhr, löste sich oberhalb der Kantonsstrasse in Göschenen, beim Dorfausgang in Richtung Süd, ein Felsblock im Umfang von rund 10m3. Dieser stürzte in der Folge auf die Kantonsstrasse und von dort weiter auf die Geleise der tieferliegenden Bahnstrecke Göschenen - Andermatt.
Personen wurden keine verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.