Schweiz

Klettgau SH: Neuer Postenchef der Polizeistation Klettgau ernannt

Ab Freitag (01.04.2022) wird die Polizeistation Klettgau neu durch Lukas Wanner geleitet. Er ist somit neuer Ansprechpartner für die Bevölkerung und die Behörden im Klettgau und im Randental. Der bisherige Postenchef der Polizeistation Klettgau, Roland Egger, trat Anfang 2022 nach rund 7 Jahren eine neue Herausforderung als Gruppenleiter bei der Zentralen Polizeistation Schaffhausen an. Aus diesem Grund erfolgte die Neubesetzung der Stelle des Postenchefs der Polizeistation Klettgau.

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Sirenentest 2022: Sirenen und Alertswiss erfolgreich getestet

Heute ist in der gesamten Schweiz der jährliche Sirenentest durchgeführt worden. 99 Prozent der Sirenen funktionieren einwandfrei. Parallel zur Auslösung der Sirenen wurde eine Informationsmeldung auf den Alertswiss-Kanälen ausgelöst. Die Alarmierung der Bevölkerung funktioniert grundsätzlich auf einem hohen Niveau. In der Schweiz gibt es zum Schutz der Bevölkerung rund 7‘200 Sirenen für den Allgemeinen Alarm; davon sind ca. 5‘000 Sirenen stationär und ca. 2‘200 Sirenen mobil eingesetzt. Beim heutigen Sirenentest haben 99 Prozent der getesteten stationären Sirenen einwandfrei funktioniert. Die Kantone und Gemeinden sind nun gehalten, die defekten Anlagen umgehend zu reparieren bzw. zu ersetzen. Da die Sirenen jedes Jahr getestet und festgestellte Mängel im Anschluss behoben werden, kann die Funktionssicherheit auf sehr hohem Niveau gehalten werden.

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Frauenfeld TG: Medizinisches Problem führt zu Selbstunfall

Eine Autofahrerin musste am Mittwoch nach einem Selbstunfall in Frauenfeld ins Spital gebracht werden. Weil Fahrzeugteile von der Brücke auf die Autobahn fielen, wurde diese teilweise gesperrt. Die 64-jährige Autofahrerin war gegen 12.15 Uhr auf der Schaffhauserstrasse in Richtung Osterhalden unterwegs. Auf der Autobahnbrücke kurz vor dem Osterhalden-Kreisel verlor sie wegen eines medizinischen Problems die Kontrolle über ihr Auto.

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Bulle FR: Geschäftsgebäude in Brand geraten

Heute brach in Bulle ein Brand aus. Die Feuerwehr des Verstärkungszentrums Bulle wurde mobilisiert und konnte das Feuer eindämmen. Es wurde niemand verletzt. Am Gebäude entstand erheblicher Schaden. Eine Untersuchung ist im Gange. Heute, gegen 13:30 Uhr, wurden die Feuerwehr des Verstärkungszentrums Bulle sowie die Kantonspolizei wegen des Brandes eines Hauses an der Rue St-Joseph, in Bulle, alarmiert. Vor Ort konnte die Feuerwehr den Brand rasch eindämmen.

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Sirenentest 2022 im Kanton Uri abgeschlossen

Am Mittwoch, 2. Februar 2022, fand im Kanton Uri der jährliche Sirenentest statt. Um 13.30 Uhr löste die kantonale Alarmstelle im Werkhof Flüelen das Zeichen „Allgemeiner Alarm“ auf allen stationären Sirenen im Kanton Uri aus. Parallel zur ersten Auslösung des Allgemeinen Alarms wurde über die Alertswiss-Kanäle (Alertswiss-App und -Webseite) eine Test-Alarmierung vorgenommen. Um 13.45 Uhr erfolgte eine zweite Auslösung des „Allgemeinen Alarms“. Von 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr testeten die Gemeinden gleichzeitig ihre mobilen Sirenen für die Alarmierung der Bevölkerung in Gebieten ausserhalb der Reichweite der stationären Sirenen.

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Kanton Aargau: Erfolgreicher Sirenentest

Am Nachmittag des 2. Februars 2022 fand der angekündigte schweizweite Sirenentest statt. Damit wurde die Funktionsbereitschaft der Anlagen getestet. Die Sirenen im Kanton Aargau haben gut funktioniert. Der Sirenentest 2022 im Kanton Aargau war erfolgreich. Die Sirenen im Kanton Aargau heulten heute Mittwoch, 2. Februar 2022, um 13.30 Uhr ("Allgemeiner Alarm") und um 14.15 Uhr und 15.00 Uhr ("Wasseralarm") pünktlich auf.

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Zuchwil SO: Zwei Lokale wegen illegalen Geld- und Spielbankenspielen kontrolliert

Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn, der Eidgenössischen Spielbankenkommission und der Geldspielaufsicht haben gestern Abend, 1. Februar 2022, in Zuchwil zwei Lokale kontrolliert. Dies, weil der Verdacht bestand, dass dort illegal Geld- und Spielbankenspiele angeboten werden. Im Verlauf dieser Polizeiaktion wurden Laptops und Glückspielautomaten sowie mehrere 10'000.- Franken Bargeld sichergestellt. Die Lokalbetreiber werden zur Anzeige gebracht.

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Entlebuch LU: Lastwagen nach Selbstunfall zur Seite gekippt – Chauffeur verletzt

Heute Morgen ereignete sich im Gebiet Dieplischwand in Entlebuch ein Selbstunfall eines Lastwagens. Dabei kippte dieser zur Seite. Der Chauffeur verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Am Mittwoch, 2. Februar 2022, kurz nach 09:30 Uhr fuhr ein Lastwagen vom Habschwanden her in Richtung Bramboden. Nach einem Bremsmanöver und einer Lenkkorrektur im Gebiet Dieplischwand fuhr der Lastwagen gegen das linke Strassenbord.

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Coronavirus: Bundesrat hebt Quarantäne und Homeoffice-Pflicht auf und startet Konsultation zu umfassenden Lockerungen

Ab morgen Donnerstag, 3. Februar 2022, wird die Homeoffice-Pflicht und die Kontaktquarantäne aufgehoben. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 2. Februar 2022 entschieden. Er schlägt zudem umfassende Aufhebungen von Massnahmen vor, die er, abhängig von der epidemischen Lageentwicklung, am 16. Februar 2022 beschliessen kann. Die Konsultation dauert bis am 9. Februar.

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Herisau AR: Selbstunfall mit Personenwagen – niemand verletzt

Am Dienstag, 1. Februar 2022, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Die Lenkerin kümmerte sich nicht um den Schaden. Kurz nach 02.00 Uhr fuhr eine 27-jährige Autolenkerin die Poststrasse aufwärts. Im Bereich Poststrasse 13 verlor sie die Herrschaft über ihr Fahrzeug und kollidierte mit einem provisorischen Inselpfosten in der Mitte der Fahrbahn.

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Winterthur ZH: Garage in Brand geraten

Am Mittwoch, 2. Februar 2022, kam es in der Winterthurer Innenstadt zu einem Brand in einer Garage. Verletzt wurde niemand. Kurz nach 10.30 Uhr ging die Meldung ein, dass es in einer Garage an der Bleichestrasse brenne. Die unverzüglich ausrückten Patrouillen der Stadtpolizei und der Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur konnten vor Ort eine starke Rauchentwicklung aus einer Einzelgaragenbox feststellen.

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St.Gallen SG: Vier Personen bei Verkehrsunfall verletzt

Am Dienstagnachmittag (01.02.2022) ereignete sich an der Zürcher Strasse ein Auffahrunfall. Das vordere Fahrzeug wurde nach vorne geschoben und kollidierte daraufhin mit zwei Personen, welche auf dem Fussgängerstreifen die Strasse überqueren wollten. Vier Personen wurden eher leicht verletzt. Es entstand Sachschaden. Am Dienstag um 16:45 Uhr war eine Autofahrerin auf der Zürcher Strasse stadtauswärts unterwegs. Im Auto befanden sich nebst der 24-Jährigen eine Beifahrerin sowie vier Kinder, wobei zwei davon nicht angegurtet waren. Auf Höhe der Zürcher Strasse 294 hielt die Autofahrerin vor dem Fussgängerstreifen an, um zwei Personen die Strasse überqueren zu lassen.

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St.Gallen SG: Mann (Tunesier, 31) verunreinigt nach Drohung eine Zelle

Am Dienstagabend (01.02.2022) musste die Stadtpolizei St.Gallen wegen einem Mann ausrücken, welcher andere Personen bedrohte. Der 31-Jährige hält sich seit längerer Zeit illegal in der Schweiz auf und war zur Verhaftung ausgeschrieben. Auf dem Polizeiposten verunreinigte er eine Zelle und beging Sachbeschädigungen. Am Dienstag um 22.40 Uhr erhielt die Stadtpolizei St.Gallen eine Meldung, dass Personen am Blumenbergplatz von einem Mann bedroht werden. Als die Polizei vor Ort ankam, fixierten zwei Personen den 31-Jährigen. Zudem verhielt er sich sehr aufbrausend und unkooperativ, weshalb er durch die Polizei in Handfesseln gelegt und auf den Posten gebracht wurde.

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Erstfeld UR: Fahrzeug kollidiert mit Gartenzaun – Zeugenaufruf

Heute Mittwoch, 2. Februar 2022, meldete eine Privatperson der Kantonspolizei Uri eine Sachbeschädigung. Die Polizei rückte vor Ort aus, um den Schaden zu begutachten. Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr eine unbekannte Person mit einem Fahrzeug im Zeitraum von 30. Januar 2022, 17.00 Uhr, bis 31. Januar 2022, 20.00 Uhr, auf der Gotthardstrasse in Erstfeld in Fahrtrichtung Nord.

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Christen in Peking müssen sich während der Olympischen Winterspiele bedeckt halten

Während die Olympischen Winterspiele diese Woche beginnen, sagen Kirchenleiter in Peking, dass sie sich darauf vorbereiten, sich bedeckt zu halten, um Konflikte mit den chinesischen Behörden zu vermeiden, berichtet Open Doors, eine Organisation zur Unterstützung verfolgter Christen. „Wir wissen, dass wir während einer solchen Veranstaltung nicht ‘aktiv’ sein dürfen“, sagt Pastor Huang (alle Namen geändert) aus Peking. „Wir wissen, wie wir uns während dieser Zeit verhalten sollen. Und das ist, uns bedeckt zu halten.“

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Emmen LU: Kollision zwischen zwei Autos – zwei Personen verletzt

Gestern Abend ereignete sich an der Reusseggstrasse in Emmen eine Kollision zwischen zwei Autos. Eine Person wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren. Eine Zweite begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Der Unfall führte zur Rückstau im Feierabendverkehr. Am Dienstag, 1. Februar, 2022, kurz nach 17:15 Uhr fuhr eine Autofahrerin auf der Reusseggstrasse in Emmen in Richtung Seetalstrasse. Aufgrund des stockenden Verkehrs musste sie ihr Fahrzeug anhalten.

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Rothenburg LU: Algerier (40) nach Diebstahl aus Fahrzeug festgenommen

Die Luzerner Polizei hat in der Nacht von Montag auf Dienstag einen Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, einen Diebstahl in einem Autounterstand und aus einem dort parkierten unverschlossenen Fahrzeug begangen zu haben. Der Mann trug diverses mutmassliches Deliktsgut und mehrere tausend Franken auf sich. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen. Am Dienstag, 1. Februar 2022, kurz vor 01:30 Uhr meldete eine aufmerksame Person, dass sich ein unbekannter Mann an der Bertiswilstrasse in Rothenburg verdächtig verhalte. Beim Eintreffen der Polizei befand sich der unbekannte Mann nicht mehr vor Ort.

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Kanton Freiburg: Motorleistung illegal erhöht – drei Autos beschlagnahmt

Innerhalb von zwei Tagen wurden drei Autofahrer, bei denen die Motorleistung ihres Fahrzeugs unerlaubterweise verändert worden war, von der Polizei kontrolliert. Die Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, während die Zuwiderhandelnden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden. Zwischen vergangenem Sonntag und Montag wurden drei Autofahrer, bei denen die Motorleistung ihres Fahrzeugs unerlaubterweise geändert worden war, von der Polizei kontrolliert.

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Oensingen SO / A1: Kollision zwischen zwei Autos – niemand verletzt – Zeugenaufruf

Auf der Autobahn A1 bei Oensingen ist es gestern Nachmittag zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos gekommen. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Aufgrund unterschiedlicher Aussagen bezüglich Unfallhergang sucht die Kantonspolizei Solothurn Zeugen. Am Dienstagnachmittag, 1. Februar 2022, gegen 14.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A1 bei Oensingen in Fahrtrichtung Solothurn ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos.

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Frauenfeld TG: Velofahrer nach Sturz verletzt

Ein Velofahrer musste am Mittwochmorgen nach einem Verkehrsunfall in Frauenfeld ins Spital gebracht werden. Der Unfallhergang ist unklar, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Kurz vor 6 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass im Langfeldkreisel ein Velofahrer am Boden liege. Der 24-Jährige war verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

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Sirnach TG: Hanf-Indooranlagen ausgehoben – 21-Jähriger festgenommen

Nach einer Kontrolle einer Liegenschaft in Sirnach konnte die Kantonspolizei Thurgau in der Nacht zum Montag fünf Hanf-Indooranlagen ausheben. Ein 21-jähriger Schweizer wurde festgenommen und ist geständig. Am Sonntagabend gingen bei der Kantonspolizei Thurgau Hinweise über eine verdächtige Person in einer Liegenschaft an der Fischingerstrasse ein. Einsatzkräfte überprüften das Haus und stellten darin Hanf-Indooranlagen fest.

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Ebnat-Kappel SG: Brand in Wohnung eines Mehrfamilienhauses

Am Dienstag (01.02.2022), kurz vor 17:50 Uhr, ist in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Hofstrasse ein Brand entdeckt worden. Dadurch wurde die Wohnung stark beschädigt und ist nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden ist noch nicht bekannt. Die Brandursache dürfte in einem technischen Defekt einer Stromzuleitung liegen. Als die Mieterin in ihre Wohnung zurückkehrte, stellte sie im Innern eine Rauchentwicklung fest. Sie versuchte den vermuteten Brandherd mit Wasser zu löschen. Ein Nachbar unterstütze sie mit einem Feuerlöscher.

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Goldach SG: Selbstunfall – ohne Führerausweis und fahrunfähig verunfallt

Am Mittwoch (02.02.2022), kurz vor 01:50 Uhr, ist auf der Neumühlestrasse ein Auto spektakulär verunfallt. Der 31-jährige Fahrer war ohne Führerausweis und fahrunfähig unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Ein 31-jähriger Autofahrer fuhr auf der Neumühlestrasse in Richtung Hohrainstrasse. In der Rechtskurve Höhe Verzweigung Neumühlestrasse – Weidweg, verlor er die Herrschaft über sein Auto. Dieses kam rechtsseitig von der Strasse ab. Es prallte gegen den Randstein des Trottoirs, überfuhr dieses und kollidierte folglich gegen den Grenzstein des am Trottoir angrenzenden Wiesenbords.

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Kanton GR: Regionale Neuorganisation der Kantonspolizei - innovativer Neubau

Die Verkehrsstützpunkte der Kantonspolizei in Chur und in Thusis sollen aus organisatorischen und betrieblichen Gründen zusammengelegt werden. Dazu soll ein bezüglich Nachhaltigkeit vorbildhafter Neubau direkt beim Nationalstrassenanschluss A13 Chur Süd entstehen. Die Regierung hat die entsprechende Baubotschaft zuhanden des Grossen Rats verabschiedet. Die Kantonspolizei Graubünden (KAPO) verfügt heute über insgesamt sechs Verkehrsstützpunkte (VSP) entlang der A13 mit den Standorten San Bernardino, Thusis und Chur beim Polizeikommando sowie in Davos, Silvaplana und Ilanz. Diese VSP dienen primär der Regionenpolizei für die ganzjährige, unterbruchfreie Einsatzbewältigung in einem 24‑Stunden‑Betrieb. Ergänzend zu diesem Grundversorgungsauftrag werden die VSP für die Spezialversorgung auf den Nationalstrassen benötigt.

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Göschenen UR: Auto kollidiert mit Betonelement – niemand verletzt

Am Dienstag, 1. Februar 2022, kurz vor 22.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit deutschen Kontrollschildern im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord. Unmittelbar nach dem Tunnelausgang fuhr der Lenker gerade aus und kollidierte mit einem Betonelement. Durch den Aufprall wurde das Fahrzeug umgedreht und verkeilte sich quer in der Fahrbahn. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt rund 10'000 Franken. Der Gotthard-Strassentunnel musste für die Bergungsarbeiten in Fahrtrichtung Nord rund eine Stunde gesperrt werden.

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Altdorf UR: Selbstunfall auf schneebedeckter Strasse – niemand verletzt

Am Dienstag, 1. Februar 2022, kurz nach 20.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Industriestrasse in Fahrtrichtung Süd. Kurz vor dem Kreisel Wysshus West verlor der Lenker auf der schneebedeckten Fahrbahn die Herrschaft über sein Fahrzeug und rutschte über die Gegenfahrbahn auf den angrenzenden Rad- und Fussweg.

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Kapo Zürich: Fachdienst entsorgte 7,5 Tonnen Waffen

Der Fachdienst Waffen/Sprengstoffe der Kantonspolizei Zürich hat im vergangenen Jahr 7,5 Tonnen Waffen sowie 1,2 Tonnen Munition entgegengenommen und vernichtet. Am Dienstagmorgen (25.1.2022) wurden bereits weitere 840 Kilogramm Waffen und 500 Kilogramm Munition vernichtet. Die Vernichtung wurde durch eine spezialisierte Firma durchgeführt und von Mitarbeitenden der Kantonspolizei beaufsichtigt.

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Egerkingen SO: Autofahrer (93) fährt in Glasfassade – eine Person leicht verletzt

Beim Gäupark in Egerkingen ist am Dienstagnachmittag ein Autolenker in die Glasfassade des Einkaufszentrums gefahren. Zuvor hat er auf dem Parkplatz eine Passantin angefahren und leicht verletzt. Am Dienstag, 1. Februar 2022, gegen 16.15 Uhr, ist in Egerkingen ein Autolenker auf dem Parkplatz vor dem Gäupark mit einer Fussgängerin kollidiert. In der Folge verlor der 93-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr frontal in die Glasfront des Einkaufszentrums. Im angrenzenden Verkaufsraum kam das Fahrzeug zum Stillstand.

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Küssnacht SZ: Fussgänger (50) auf Trottoir angefahren und erheblich verletzt

Am Dienstagabend, 1. Februar 2022, wurde ein Fussgänger im Oberdorf in Küssnacht bei einem Unfall erheblich verletzt. Eine 46-jährige Autofahrerin kam um 19.15 Uhr während der Fahrt von der Fahrbahn ab und kollidierte auf dem Trottoir mit einem 50-Jährigen Fussgänger. Sie fuhr danach wieder über die Strasse und hielt auf dem Trottoir kurz an. Anschliessend setzte sie ihre Fahrt fort, geriet nach rund hundert Metern auf die Gegenfahrbahn, wo sie mit einem entgegenkommenden Personenwagen kollidierte.

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Niederwangen BE: Mädchen (†8) tot aufgefunden – Zeugenaufruf

Am Dienstagabend ist im Könizbergwald bei Niederwangen ein Mädchen verstorben aufgefunden worden. Sofort wurden unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet. Aktuell können weder ein Unfallgeschehen noch eine Dritteinwirkung ausgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang werden Zeugen gesucht. Am Dienstag, 1. Februar 2022, gegen 19.15 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem leblosen Mädchen im Könizbergwald bei Niederwangen (Gemeinde Köniz) ein.

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Langwies GR: Schneeräumarbeiten – Mann aus Gefährt geschleudert

Am Dienstagvormittag hat sich in Langwies bei Schneeräumarbeiten ein Motorkarren überschlagen. Der Fahrzeuglenker wurde aus dem Gefährt geschleudert und verletzt. Mit einem Motorkarren mit Schneeschleuder war der 35-Jährige damit beschäftigt, den Waldweg zu seinem abgelegenen Hof vom Schnee zu befreien. Gegen 09.30 Uhr rutschte das Gefährt auf dem steilen, vereisten Waldweg retour, geriet neben den Wegrand, rutsche rund zwanzig Meter einen Abhang hinunter und überschlug sich.

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Cham ZG: Wohnung in Vollbrand geraten – zwei Personen und Hund verletzt

In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ist ein Feuer ausgebrochen. Zwei Personen sowie ein Hund wurden verletzt. Die Brandursache ist noch unklar. In der Nacht auf Mittwoch (2. Februar 2022), um 02:15 Uhr, wurde die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei durch Anwohner über ein Feuer an der Eichstrasse in der Gemeinde Cham alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Wohnung in Vollbrand.

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Muttenz BL: PW-Lenker (†58) kollidiert mit Kandelaber und verstirbt an Unfallstelle

Am Dienstag, 1. Februar 2022, kurz nach 09.45 Uhr, ereignete sich auf der St. Jakobs-Strasse in Muttenz BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen. Der Lenker verstarb noch auf der Unfallstelle. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 58-jähriger Personenwagenlenker auf der St. Jakobs-Strasse in Muttenz in Richtung Basel. Aus noch ungeklärten Gründen verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte frontal mit einem Kandelaber.

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Emmenbrücke LU: Fussgängerin bei Kollision mit Radfahrer verletzt

Gestern Abend ereignete sich an der Gerliswilstrasse in Emmenbrücke eine Kollision zwischen einer Fussgängerin, welche die Strasse überquerte, und einem Radfahrer. Die Fussgängerin verletzte sich dabei. Der unbekannte Radfahrer entfernte sich, ohne seine Angaben zu hinterlassen. Die Polizei sucht den unbekannten Radfahrer oder Zeugen des Unfalls. Am Montag, 31. Januar 2022, ca. 18:00 Uhr überquerte eine Fussgängerin die Gerliswilstrasse in Emmenbrücke. Dabei benutzte sie den Fussgängerstreifen vom Sonnenplatz her in Richtung Gersagstrasse.

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Niederbipp BE: Mehrfamilienhaus in Brand geraten

Am Dienstagmorgen ist in Niederbipp ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache wird untersucht. Die Meldung zu einem Brand eines Mehrfamilienhauses am Hintermattweg in Niederbipp erreichte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern am Dienstag, 1. Februar 2022, um 9.10 Uhr. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten vor Ort fest, dass Rauch aus dem Dach kam. Kurz danach stand dieses in Vollbrand.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.