Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einem Unfall von Ende Februar im Skigebiet Glacier3000 in Gsteig b. Gstaad wird nach wie vor eine Snowboarderin gesucht.
Die Frau hatte sich nach einer Kollision mit einem Jungen auf Skis vom Unfallort entfernt und konnte bisher nicht identifiziert werden. Ab sofort ist ein Bild der Frau publiziert.
Inserenten auf Kleinanzeigenplattformen werden von Betrügern mit verlockenden Angeboten kontaktiert. Durch Zugeständnisse, Kaufabsichtsverträge und die Fassade eines "legitimen" Unternehmens wird falsche Sicherheit vorgekauelt.
Doch Vorsicht - Betrüger führen vermehrt Vorauszahlungsbetrug mit Hilfe von Kryptowährung-Wallet Apps durch.
In der Nacht auf Samstag, 12. März 2022, verunfallte ein Fahrradlenker auf der Steinerstrasse in Schwyz.
Kurz nach Mitternacht fuhr der 35-Jährige auf Höhe Chalbertränki über den Randstein auf einen Kiesweg, wobei er die Kontrolle über sein Zweirad verlor und zu Fall kam.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Samstag in Roggwil einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.
Der 25-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Sirnach einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 25-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Freitag, 11. März 2022, kurz vor 11.30 Uhr, kam es auf der Rickenbacherstrasse in Buus BL zu einer frontal/seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen. Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr eine 41-jährige Personenwagenlenkerin von Buus kommend auf der Rickenbacherstrasse in Richtung Rickenbach.
Am Donnerstag, 10. März 2022 brach auf einem Balkon in Sursee ein Brand aus. Die Branddetektive konnten nun die Brandursache ermitteln. Der Brand wurde durch Überreste von Raucherwaren ausgelöst.
Am Donnerstagabend musste die Feuerwehr Region Sursee an der Bahnhofstrasse in Sursee einen Brand auf einem Balkon löschen (Polizei.news berichtete).
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei Aargau gestern Morgen auf dem Bözberg einen Automobilisten, der ausserorts mit 186 km/h unterwegs war.
Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Freitagmorgen, 11. März 2022, auf dem Bözberg eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Am Freitagvormittag (11.03.2022) ist in Niederglatt ein landwirtschaftlicher Traktor auf das Gleistrassee der SBB gestürzt und hat einen Personenzug touchiert.
Der Fahrer des Traktors wurde verletzt.
Liebe Hundehalter
Ich bekomme immer wieder Anrufe oder Meldungen von liegengelassenem Hundekot. Dieses grüne Ding vor mir ist eine Entsorgungsstelle, für die auf der Seite des Eimers befindlichen schwarzen Säcke. Mit diesen Säcken, ist es ein leichtes den Hundekot aufzunehmen. Danke
Am Freitag, 11.03.2022, hat sich auf der A2, Höhe Einfahrt Riehenstrasse, ein Verkehrsunfall ereignet.
Die Autobahn musste durch die Verkehrspolizei bis ungefähr 14.15 Uhr in Fahrtrichtung Luzern gesperrt werden. Zwei Fahrzeuglenker wurden zur Abklärung ins Universitätsspital gebracht.
Heute Freitag, 11. März 2022, kurz vor 08.15 Uhr, kam es auf den Eggbergen im Bereich Eggeli zu einem Fahrzeugabsturz.
Ein Urner PW-Lenker fuhr auf der schneebedeckten Talstrasse mutmasslich rückwärts, als er von der Strasse abkam und mit dem Fahrzeug rund 100 Meter über ein steil abfallendes Waldgebiet hinunterstürzte.
In der Nacht auf Freitag, 11.03.2022, wurde an der Brunnernstrasse in Niederurnen in ein Geschäftsbetrieb eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Donnerstag (10.03.2022) ist es in Schaan zu einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen gekommen.
Gegen 16:40 Uhr fuhr ein Personenwagen auf der Feldkircher Strasse in nördliche Richtung.
Auf einem Parkplatz ist ein Lieferwagen in Brand geraten und vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde niemand, weitere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt.
Am Freitag (11. März 2022), kurz nach 11:15 Uhr, ist auf einem Platz für Occasionsfahrzeuge an der Knonauerstrasse ein Lieferwagen in Brand geraten.
Am Donnerstagabend (10.03.2022), kurz nach 20:15 Uhr, hat an der Botenaustrasse ein Grnücontainer gebrannt.
Die örtliche Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Ursächlich für den Brand dürfte im Grüncontainer entsorgte Asche sein.
Am Freitag (11.03.2022), kurz nach 03:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand an der Polistrasse erhalten.
Wie sich herausstellte, fingen aus unbekannten Gründen rund 200 mit Isolationsplatten befüllte Paletten Feuer. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle.
Auf der Verzweigung Hauptstrasse / Giebenacherstrasse ereignete sich am Donnerstag, 10. März 2022, kurz nach 18.00 Uhr, eine Kollision zwischen einem Linienbus und einem Personenwagen. Eine Person wurde verletzt.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der Lenker eines Linienbusses vom Lindenplatz herkommend auf der Hauptstrasse in Richtung Olsberg.
Unsere neuen Studierenden der Lehrgänge dipl. Rettungssanitäter/-in HF und Transportsanitäter/-in eidg. FA haben ihre Ausbildung an der Höheren Fachschule für Rettungsberufe (HFRB) begonnen.
Wir wünschen Remo, Michelle, Stefanie, Chris, Nina, Kristina und Manuel (v. l. n. r.) eine lehrreiche und spannende Ausbildungszeit!
Nahe der Bushaltestelle Untergütsch bietet der neu markierte Schutzbereich für Fussgängerinnen und Fussgänger eine sichere Querungsstelle.
Gelb markierte Füsschen weisen auf die geeignete Querungsstelle hin.
Am Montag (07.03.2022) kam es auf der Felsenstrasse zu einem Unfall, bei dem ein unbekannter Autofahrer eine Fussgängerin touchierte.
Die Polizei sucht den Autofahrer oder Zeugen.
Am Donnerstag (10.03.2022) ereignete sich auf dem Kalkofenweg ein Selbstunfall. Eine E-Bike-Lenkerin war während der Fahrt abgelenkt und fuhr in der Folge gegen einen Betonblumenkasten. Sie zog sich Verletzungen am rechten Arm zu. Es entstand ein mässiger Sachschaden.
Am Donnerstagnachmittag kurz vor 16:30 Uhr war eine 27-jährige E-Bike-Fahrerin auf dem Kalkofenweg in Richtung Gübsenseeweg unterwegs.
Am Sonntag, 13. März 2022 findet die Gedenkfeier zum 10. Jahrestag des Busunglücks von Siders statt.
In diesem Zusammenhang wird der Autobahntunnel A9 von 12:30 bis 15:00 in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehr wird entsprechend umgeleitet.
Unbestimmte Verletzungen hat sich am Donnerstag, 10. März 2022, eine junge Lenkerin bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Herisau zugezogen.
Eine 23-jährige Lenkerin fuhr mit ihrem Personenwagen kurz nach 17.00 Uhr vom Schwänlikreisel kommend in Richtung Degersheim.
Sachschaden ist am Donnerstagnachmittag, 10. März 2022, bei einer Kollision zwischen zwei Personenwagen in Herisau entstanden.
Eine 23-Jährige fuhr mit ihrem Personenwagen um 13.45 Uhr vom Bahnhofplatz kommend geradeaus in Richtung Gossauerstrasse.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. März 2022 eine temporäre Einschränkung der Nutzung des Luftraumes über Davos während des Jahrestreffens des World Economic Forum (WEF), das vom 22. bis 26. Mai 2022 stattfinden wird, gutgeheissen.
Der Einsatz der Armee wird einen verstärkten Luftpolizeidienst umfassen und bis zu 5000 Angehörige der Armee werden den Kanton Graubünden bei den Sicherheitsmassnahmen unterstützen.
Heute früh brach in einer Textilreinigung ein Brand aus, der dichten Qualm verursachte. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.
Betroffen war ein Textilreinigungsbetrieb an der Aarauerstrasse in Buchs.
Ein Autofahrer ist am Donnerstag in Malters von der Strasse geraten. Das Auto überschlug sich im steilen Gelände.
Der Autofahrer blieb unverletzt, das Auto erlitt einen Totalschaden in der Höhe von rund 90'000 Franken.
Auf einem Fabrikareal in Rickenbach brach gestern Nachmittag in einem Silo, das mit Holzspänen gefüllt war, ein Brand aus.
Es wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist Gegenstand der Ermittlungen durch die Branddetektive.
Am Donnerstagnachmittag hat sich auf der Domleschgerstrasse ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Kurz vor 15.40 Uhr beabsichtige am Donnerstag ein 27-Jähriger von der Nordspur der Autostrasse N13 ausfahrend auf die Domleschgerstrasse einzubiegen. Dabei übersah er ein in Richtung Rothenbrunnen fahrendes Postauto und kollidierte mit diesem.
Auf der Autobahn A2 bei Schenkon ist gestern Nachmittag ein Anhängerzug seitlich mit einem auf dem Pannenstreifen stehenden Auto kollidiert.
Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 50'000. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen des Unfalls.
Eine Seniorin stürzte gestern in Möhlin unter unklaren Umständen mit ihrem eBike.
Sie wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Anstelle einer regionalen Gemeinschaftsanlage soll im Richtplan neu die bestehende dezentrale Verteilung der Schiessanlagen im ganzen Kanton als Aufgabe verankert werden.
Damit wird ein politischer Vorstoss umgesetzt. Der Regierungsrat hat die Vorlage an den Landrat verabschiedet.
Eine derzeit unbekannte Frau ist am Donnerstagnachmittag, 10. März 2022, mit einem älteren, schwarzen VW Golf vor einer Liegenschaft an der Stallbergstrasse in Biberist in einen Maschendrahtzaun gefahren.
Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, ist die Automobilistin nach dem Vorfall davongefahren. Die Polizei hat Ermittlungen zur Identität der Verursacherin aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Anfangs Woche haben Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn im Gewerbeteil eines Mehrfamilienhauses in Olten über 60 Kilogramm getrocknetes Marihuana mit einem geschätzten Gassenwert von mehreren 100'000 Franken sichergestellt.
Mehrere tatverdächtige Männer wurden angehalten, einer davon wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Auf einem Balkon eines Gebäudes im Eingangsbereich zur Surseer Altstadt ist gestern Abend ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Donnerstag, 10. März 2022, kurz vor 18 Uhr, brach an der Bahnhofstrasse 6 in Sursee auf einem Balkon ein Brand aus.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Am Donnerstagnachmittag hat sich in Pieterlen ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Rollerfahrer wurde dabei verletzt. Der Verkehr wurde für die Unfallarbeiten umgeleitet. Der Unfall wird untersucht.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Donnerstag, 10. März 2022, kurz vor 16.20 Uhr, gemeldet, dass sich in Pieterlen auf der Bielstrasse ein Verkehrsunfall ereignet habe.
Auf der Autobahn A6 bei Allmendigen bei Bern wurde letzte Nacht ein Wolf überfahren. Der Kadaver wurde zur Untersuchung ins Tierspital gebracht.
Erste Einschätzungen des Instituts für Fisch- und Wildtiergesundheit bestätigen die Annahmen der Wildhut, dass es sich vermutlich um einen jüngeren, männlichen Wolf handelt.
Während die Bewohner schliefen, schlich ein Unbekannter in der Nacht in ein Haus ein. Die Polizei konnte auf der Fahndung einen Algerier unter dringendem Tatverdacht festnehmen.
Die Bewohner eines Einfamilienhauses an der Sooremattstrasse in Hausen hörten am Freitag, 11. März 2022, kurz nach 3.30 Uhr verdächtige Geräusch. Sie schauten nach und sahen, dass ein schwarz gekleideter Mann auf dem Sitzplatz stand. Richtigerweise riefen die Bewohner sofort die Polizei.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und der Frauenfeld-Wil-Bahn wurde am Donnerstagabend in Frauenfeld der Autofahrer verletzt. Der 86-Jährige musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein 86-jähriger Autofahrer war kurz vor 16.45 Uhr auf der St. Gallerstrasse in Richtung Matzingen unterwegs.
In der Nacht auf Mittwoch (09.03.2022) hat eine unbekannte Täterschaft zwei Einbruchsdelikte in Dörflingen begangen. Im gleichen Zeitraum wurde in Dörflingen auch ein parkiertes Auto entwendet.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesen drei Vorfällen bzw. Straftaten.
Donnerstag, 10.03.2022, um ca. 16:45 Uhr, fuhr ein BVB Bus der Linie 16 von der Dornacherstrasse herkommend in Richtung Kreuzung Dornacherstrasse/Delsbergerallee.
Kurz vor dieser Kreuzung fuhr von rechts kommend aus der Delsbergerallee ein Motorradfahrer/-in in das Verzweigungsgebiet ein und gewährte dem vortrittsberechtigten Bus den Vortritt nicht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.