Dank Hoch Merle gestalten sich der Donnerstag und der morgige Freitag ruhig und unspektakulär. Doch das ändert sich im Laufe des Wochenendes und zu Beginn der neuen Woche – eine spannende Wetterlage mit einer Kombination aus stürmischem Föhn, grossen Regenmengen und sinkender Schneefallgrenze bahnt sich an.
Die heute Morgen entlang der Alpen und im Osten zunächst noch vorhandenen Restwolken sind inzwischen meist schon verschwunden, nur in den Bündner Tälern gibt es noch hochnebelartige Wolkenreste. In der Romandie und in der Nordwestschweiz ist es seit der Früh sonnig. Heute Nachmittag dominiert die Sonne praktisch im ganzen Land.
Heute Donnerstag, 30. September 2021, gegen 7.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Berner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Nord.
Unmittelbar nach dem Gotthardtunnel besteht aufgrund einer Baustelle eine Fahrbahnverengung.
Am Donnerstagmorgen hat sich auf der Autobahn A6 bei Schüpfen ein Auto überschlagen. Die Lenkerin wurde leicht verletzt mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Ein Fahrstreifen wurde gesperrt, es kam zu Stau.
Der Unfall auf der Autobahn A6 bei Schüpfen wurde der Kantonspolizei Bern am Donnerstag, 30. September 2021, gegen 7.05 Uhr gemeldet. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war eine Autolenkerin auf dem Überholstreifen in Richtung Bern unterwegs gewesen, als das Fahrzeug aus noch zu klärenden Gründen ins Schleudern kam, nach rechts auf die Böschung geriet und sich in der Folge überschlug. Das Auto kam schliesslich auf dem Dach liegend im Bereich des Pannen- und Normalstreifens zum Stillstand.
Vor Wochenfrist sind in Beckenried einige Liter Diesel in den Vierwaldstättersee ausgelaufen. Diese konnte innert nützlicher Frist gebunden und aus dem Wasser entfernt werden. Auch wenn kleine Resten von Öl immer noch vorhanden sein können, besteht für die Umwelt keine Gefahr.
Am vergangenen Freitag, 24. September 2021, sind in Beckenried einige Liter Dieselkraftstoff in den Vierwaldstättersee ausgelaufen. Zwischen „Neuseeland“ und dem Lielibach war phasenweise ein Ölteppich auf einer Länge von rund einem Kilometer sichtbar.
Am Mittwochabend ist in Gsteig b. Gstaad ein Auto bei einem Selbstunfall mit einem Brückengeländer kollidiert. Die Beifahrerin wurde verletzt und ins Spital gebracht. Zum Unfallhergang sind Ermittlungen im Gang.
Am Mittwoch, 29. September 2021, ging kurz nach 17.30 Uhr die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein, dass es auf der Pillonstrasse in Gsteig b. Gstaad (Gemeinde Gsteig) zu einem Selbstunfall mit einer Verletzten gekommen sei.
Am Montagabend, 20. September 2021, kam es auf der Versamerstrasse in Bonaduz zu mehreren Überholmanövern. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Um 18 Uhr fuhr der Lenker eines schwarzen BMW's von Versam in Richtung Bonaduz. Auf den langen Geraden durch den Bonaduzerwald wurde er von einem schwarzen VW Golf überholt. Der Lenker des schwarzen VW Golfs überholte anschliessend zwei schwarze Personenwagen mit Zürcher Kontrollschildern, einen Skoda und einen VW Tiguan.
Am Mittwoch (29.09.2021), kurz vor 7:45 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 von St.Gallen Richtung Chur zu einer Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos gekommen. Eine Person wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Eine 24-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf dem Überholstreifen von St.Gallen Richtung Chur. Aufgrund von hohem Verkehrsaufkommen entstand leichter Stau. Dies bemerkte die 24-Jährige aus bislang unbekannten Gründen zu spät. Folglich kollidierte ihr Auto mit dem Auto eines 27-jährigen Mannes vor ihr.
Am Mittwoch (29.09.2021), um 10:25 Uhr, ist es auf der Autobahnausfahrt St.Margrethen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei beteiligten Autos gekommen. Eine Person wurde verletzt. Sie konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Ein 82-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto und einer Beifahrerin von Buchs Richtung St. Margrethen von der Autobahn ab. Hinter ihm fuhr ein 58-jähriger Mann in seinem Auto in dieselbe Richtung. Der 82-Jährige musste sein Auto verkehrsbedingt stark abbremsen.
Am Mittwoch (29.09.2021), um 11:15 Uhr, hat eine unbekannte Person mit ihrem Auto im Moosacker-Quartier mehrere Personen gestreift. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt. Die Kantonspolizei St. Gallen sucht Zeugen.
Acht Personen waren im Moosacker-Quartier zu Fuss Richtung Kirlenstrasse unterwegs, um Abfall auf der Strasse einzusammeln. Als sie sich auf der Höhe Liegenschaft "Im Moosacker 26" auf beide Strassenseiten verteilt befanden, fuhr ein Auto Richtung Kirlenstrasse an der Gruppe vorbei. Das Auto touchierte mit dem Aussenspiegel mehrere Personen auf der rechten Strassenseite und fuhr danach weiter.
Am kommenden Wochenende beginnen die Herbstferien, und in einem Monat werden die Uhren wieder auf die Winterzeit gestellt: Leere Wohnungen und Häuser, aber auch das frühere Eindunkeln nutzen Einbrecherinnen und Einbrecher aus. Die Kantonspolizei erinnert an einige Tipps, mit denen man sich gegen Einbrüche schützen kann.
Dunkelheit bietet Einbrecherinnen und Einbrechern nicht nur einen erhöhten Schutz vor der Entdeckung. Die Täterinnen und Täter können auch ohne grossen Aufwand feststellen, ob die Wohnungsinhaber bereits zu Hause sind. Deshalb empfiehlt es sich, auch bei Abwesenheit im Haus oder in der Wohnung ein Licht brennen zu lassen und so auf diese einfache Art zu signalisieren, dass jemand zu Hause ist. Eine kostengünstige Zeitschaltuhr leistet hier optimale Dienste. Zudem können durch Bewegungsmelder die äusseren Liegenschaftsbereiche ausgeleuchtet und geschützt werden, denn Einbrecherinnen und Einbrecher stehen nicht gern im Rampenlicht.
Schwierige Witterungsverhältnisse, aber auch Staus und verstopfte Strassen können die Hilfsfristen von Einsatzfahrzeugen von Schutz und Rettung Bern verlängern.
Die Inbetriebnahme von Warteräumen in verschiedenen Regionen kann Abhilfe schaffen und die Anfahrt beispielsweise bei notfallmedizinischen Einsätzen verkürzen.
Gestern am späten Abend verursachte ein Lieferwagenfahrer auf der A1 eine heftige Auffahrkollision. Er wurde dabei erheblich verletzt. Ein weiterer Beteiligter wurde leicht verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 29. September 2021, um 22.45 Uhr auf der A1 bei Spreitenbach. In Richtung Zürich war der Fahrer eines Lieferwagens auf dem mittleren der drei Fahrstreifen unterwegs. Dabei übersah er, dass der Verkehr vor ihm ins Stocken geraten war. Beinahe ungebremst prallte der Lieferwagen ins Heck des vor ihm befindlichen Autos. Durch die wuchtige Kollision wurde dieses noch gegen den Wagen davor geschoben.
Damit die IT-Basisinfrastrukturen sowie Fach- und Standardanwendungen auf Behördenebene standardisiert werden können, haben die Kantone Nidwalden und Obwalden mit Vertretern der Gemeinden eine neue Informatikstrategie und -vereinbarung erarbeitet. Dadurch werden E-Government- Vorhaben in Zukunft besser koordiniert. Strategie und Vereinbarung gehen nun in beiden Kantonen in die Vernehmlassung.
Die Kantone Nidwalden und Obwalden verfügen über eine Informatikstrategie und haben ihre Zusammenarbeit im EDV-Bereich in der Vereinbarung über das gemeinsame Informatikleistungszentrum geregelt. Die Strategie basiert allerdings auf der Ausgangslage vor rund 12 Jahren, inzwischen hat sich die Technologie verändert und die Gesellschaft ist im digitalen Zeitalter angekommen. Zudem sind die Gemeinden bis heute kein verbindlich integrierter Partner dieser Strategie. Dies soll sich nun ändern. „Wir leben bereits mit der Digitalisierung und die digitale Transformation führt zu fortlaufenden Veränderungsprozessen.
Zügeltermin steht an. Für den sicheren Transport Ihrer Ware empfehlen wir, ein geeignetes Fahrzeug zu verwenden.
Wenn nötig sollten sie besser einen Lieferwagen mieten, als mit gefährlichen Experimenten wie auf den Fotos einen Unfall oder eine Busse zu riskieren.
Infolge Sekundenschlaf verursachte ein Autofahrer am Mittwoch in Erlen einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.
Ein 18-jähriger Autolenker fuhr gegen 17.30 Uhr auf der Hauptstrasse in Richtung Amriswil. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab er an, dass er ausgangs Dorf kurz eingeschlafen sei. Dabei geriet über die Gegenfahrbahn und kollidierte im angrenzenden Wiesland mit einem Kandelaber. Der Nordmazedonier wurde nicht verletzt. Es entstand Schaden von mehreren tausend Franken.
Sachschaden ist am frühen Mittwochabend, 29. September 2021, bei einem Selbstunfall in Wolfhalden entstanden.
Ein 22-jähriger Lenker fuhr mit seinem Personenwagen kurz vor 19.00 Uhr auf der Hauptstrasse von Wolfhalden in Richtung Lutzenberg. Dabei verlor er in einer Linkskurve im Bereich Bruggmühle die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den rechten Fahrbahnrand und kollidierte dort frontal mit dem Brückengeländer.
In den letzten zwei Wochen konnten in Allschwil BL drei Männer im Zusammenhang mit Anrufen von falschen Polizisten angehalten werden. Mehrere tausend Franken konnten durch die Polizei sichergestellt werden. Die Polizei Basel-Landschaft warnt und ruft zur Vorsicht vor dieser Betrugsmasche auf.
Gestützt auf polizeiliche Ermittlungen konnten am 13. und 23. September 2021 in Allschwil BL drei Männer, welche als Abholer und Fahrer in zwei verschiedenen Fällen von „falschem Polizisten“ unterwegs waren, durch die Polizei angehalten werden. Die drei Männer, ein 35-jähriger deutscher Staatsangehöriger und zwei 22-jährige Schweizer, wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Basel- Landschaft in Untersuchungshaft genommen. Mehrere tausend Franken konnten sichergestellt werden. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat ein entsprechendes Verfahren eröffnet und in Zusammenarbeit mit der Polizei Basel-Landschaft weitere Ermittlungen in die Wege geleitet.
Am Mittwoch (29.09.2021), kurz nach 19:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Geruchsentwicklung in einem Mehrfamilienhaus an der Aeulistrasse erhalten.
Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Zimmerbrand. Im Zimmer mussten die Rettungskräfte eine verstorbene Frau antreffen. Die Brandursache ist Gegenstand von laufenden Ermittlungen.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 14.00 Uhr ein Verkehrsunfall im Gebiet Bedretto.
Ein 32-jähriger österreichischer Motorradfahrer mit Wohnsitz im Kanton Wallis war auf der Nufenenpassstrasse in Richtung Airolo unterwegs.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor 10.30 Uhr ein Arbeitsunfall in der Via Cagetto in Brissago.
Ein 21-jähriger Schweizer, der in der Region Locarno lebt und bei einer Gartenbaufirma angestellt ist, war mit Kollegen mit Baumschnittarbeiten beschäftigt.
Die Ermittlungen zur Ursache für den Brand einer Gasflasche von Anfang September sind abgeschlossen. Der Brand, bei dem ein Mann verletzt wurde, ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen.
Am Dienstag, 7. September 2021, geriet in Wiedlisbach eine Gasflasche in Brand (Polizei.news berichtete).
In der Nacht auf Mittwoch ist in Bern ein Mann von zwei Unbekannten beraubt worden. Die zwei Männer forderten ihn auf, an einem Geldautomaten Bargeld zu beziehen und ihnen dies auszuhändigen. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 29. September 2021, kurz vor 0.55 Uhr, ist in Bern ein Mann von zwei Unbekannten beraubt worden. Gemäss aktuellen Erkenntnissen war der Mann zu Fuss auf dem Nordring unterwegs, als ihn kurz nach der Lorrainebrücke zwei Unbekannte ansprachen und ihn aufforderten, an einem nahegelegenen Geldautomaten Bargeld zu beziehen und ihnen dieses auszuhändigen. Die Täter flüchteten daraufhin mit dem Bargeld in Richtung Viktoriarain. Der Mann wurde nicht verletzt.
Ein unbekannter Automobilist hat am Mittwoch einen 6-jährigen Knaben angefahren. Ohne sich um den leicht verletzten Jungen zu kümmern fuhr er weg. Auskunftspersonen werden gesucht.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 29. September 2021, kurz nach 12 Uhr, in Spreitenbach. Ein 6-jähriger Knabe fuhr mit seinem Kickboard auf der Wigartestrasse als ein unbekanntes Auto, vom Seefeldweg kommend, frontal in die Seite des Knaben fuhr. Ohne sich um den leicht verletzten Knaben zu kümmern fuhr das helle Fahrzeug in unbekannte Richtung weg.
Bei einem Brand auf einem Balkon in Frauenfeld entstand am Mittwoch Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 14 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Sonnenhofstrasse ein Feuer ausgebrochen sei. Die Feuerwehr Frauenfeld war rasch vor Ort und konnte den Brand löschen. Es wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von einigen hundert Franken.
Die Stadtpolizei Zürich wird ab Juni 2022 von Beat Oppliger geführt. Der Stadtrat ernennt den 54-jährigen Juristen zum neuen Kommandanten. Er folgt auf Daniel Blumer, der im Frühling in Pension geht.
Beat Oppliger hat sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren unter 18 Bewerbungen (3 Frauen und 15 Männer) für die Kommandantenstelle der Stadtpolizei durchgesetzt. Seine breite Erfahrung in der Strafverfolgung, seine Fachkenntnisse, wenn es um die heutigen Herausforderungen der Polizei geht, sein Leistungsausweis in operativen wie auch in strategischen Aufgaben und sein starkes und gewinnendes persönliches Profil haben den Stadtrat überzeugt. Beat Oppliger, der heute Leitender Oberstaatsanwalt des Kantons Zürich ist, tritt seine neue Stelle mit einem 100%-Pensum am 1. Mai 2022 an. Er ist der Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart unterstellt.
Ein Smartphone für die Hälfte des Ladenpreises? Eine Luxusuhr als Schnäppchenangebote? Verkäufer locken im Internet mit Angeboten, denen Interessenten kaum widerstehen können.
Leider stecken oftmals Betrugsmaschen hinter den vermeintlich guten Gelegenheiten. Die Kantonspolizei Freiburg gibt wichtige Tipps zur Vermeidung von Cyberbetrug.
Am Mittwoch, 29.09.2021, 08:20 Uhr, wartete eine Fussgängerin an der Bushaltestelle der Buslinie 50 am Kannenfeldplatz und wurde auf dem Trottoir von einem Elektro-Trottinett-Fahrer angefahren und stürzte.
Nach der Kollision fuhr der Elektro-Trottinett-Fahrer einfach weiter, ohne sich um die verletzte Fussgängerin zu kümmern und beging somit Führerflucht.
In Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt Zug hat die Zuger Polizei während einer Schwerverkehrskontrolle mehrere Fahrzeuge und deren Fahrer genauer unter die Lupe genommen. Gegen sieben Fahrzeugführer wird eine Anzeige geschrieben.
Am Dienstag (28. September 2021) haben Einsatzkräfte der Zuger Polizei in Steinhausen elf Schwerverkehrsfahrzeuge kontrolliert. Wegen Widerhandlungen gegen die Arbeits- und Ruhezeitverordnung werden sechs Fahrzeugführer verzeigt. Gegen einen weiteren Lenkenden wird eine Anzeige wegen Gewichtsüberschreitung am Fahrzeug geschrieben.
In Göschenen und Airolo wurde heute der Spatenstich zum Bau des zweiten Gotthard-Strassentunnels gefeiert. Im Beisein der gesamten Tessiner Kantons-regierung, von Mitgliedern der Urner Regierung und Vertretern der anliegenden Gemeinden feierten über 150 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und am Bau beteiligten Planer und Unternehmen den Start der Arbeiten.
Es war ein symbolischer Spatenstich, denn ursprünglich war die Feier auf den Start der eigentlichen Arbeiten im Frühling 2021 angesetzt. Aufgrund der Massnahmen zur Eindämmung der COVID19-Pandemie wurde die Feier aber auf den 29. September verschoben.
Kommenden Sonntag findet die 87. Ausgabe des Murtenlaufs statt. Die Hauptstrasse Murten-Freiburg wird für den Verkehr gesperrt sein. Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmenden sich an die Signalisation zu halten.
Am Sonntag, 3. Oktober 2019 findet die 87. Ausgabe des Murtenlaufs statt. Es muss an diesem Tag mit verschiedenen Verkehrsbehinderungen auf dem Abschnitt der Laufstrecke gerechnet werden.
Ein unbekannter Lieferwagen überholte auf der Surbtalstrasse ein Bus und übersah dabei den entgegenkommenden Linienbus. Dieser musste, um eine Kollision zu verhindern, eine Vollbremsung einleiten. Eine Passagierin wurde dabei verletzt. Der Lieferwagenlenker wird gesucht.
Der Vorfall ereignete sich am Dienstag, 28. September 2021, kurz nach 18.30 Uhr, in Schneisingen. Ein 64- jähriger Busschauffeur fuhr von Tiefenwage in Richtung Schneisingen. Kurz vor der Bushaltestelle 'Murzelen' kam ein weisser Lieferwagen auf seiner Strassenseite entgegen welcher kurz zuvor ein Überholmanöver durchführte. Um eine Kollision zu verhindern, leitete er umgehend eine Vollbremsung ein. Dabei stürzte eine 78-jährige Passagierin und verletzte sich. Diese musste sich in Spitalbehandlung begeben.
Am Montag (27.09.2021), hat sich eine unbekannte Täterschaft an der Schorenstrasse bei einer 95-jährigen Frau als Polizei ausgegeben. Anschliessend übergab sie einem der Betrüger mehrere tausend Franken.
Eine unbekannte Täterschaft nahm telefonisch Kontakt auf mit einer 95-jährigen Frau. Sie gab sich als Staatsanwaltschaft und Polizei aus. Dabei forderte die Täterschaft die Frau auf, ihnen Geld zu übergeben, da im Haus angeblich etwas Schlimmes passiere.
Am Dienstag (28.09.2021), um 12:16 Uhr, hat in 36-jähriger Mann auf der Autobahn A3 vor dem Murgwaldtunnel einen Selbstunfall verursacht.
Der Mann wurde leicht verletzt. Er konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmittag (28.09.2021) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Keller an der Höflistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Am Dienstag (28.09.2021), zwischen 16:15 Uhr und 16:20 Uhr, hat ein unbekannter Mann eine 39-jährige Frau und ein 16-jähriges Mädchen im City an der Bahnhofstrasse 43 tätlich angegriffen und beschimpft. Dabei wurden sie leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine 39-jährige Frau und ein 16-jähriges Mädchen befanden sich im Kassenbereich des City. Gleichzeitig befand sich ein unbekannter Mann ebenfalls im Kassenbereich. Dieser habe die beiden weiblichen Personen zuerst verbal angegangen, da er wollte, dass sie mehr Abstand halten. Anschliessend soll der Unbekannte gegenüber den beiden Frauen tätlich geworden sein.
Am Dienstagnachmittag, um 15:00 Uhr, hat eine Auskunftsperson an der Sonnental Rauch aus einer Werkstatt festgestellt. Die ausgerückte Feuerwehr fand einen Brand vor.
Sie konnte diesen rasch löschen. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Als Brandursache stehen Schweiss- oder Schleifarbeiten im Vordergrund.
Am Dienstag (28.09.2021), um 17:40 Uhr, hat sich auf der Bühlstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem 10-jährigen Junge auf seinem Velo und einem Auto eines 62-jährigen Mannes ereignet.
Der Junge wurde leicht verletzt. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Sonntag (19.09.2021), ca. 02:45 Uhr, hat sich an der Bahnhofstrasse eine Auseinandersetzung mit mehreren Personen ereignet.
Dabei wurde unter anderem ein 20-jähriger Schweizer schwer verletzt (Polizei.news berichtete). Mittlerweile ist dieser Mann leider an seinen schweren Verletzungen verstorben.
Ein 60-jähriger Mann hat sich an der Seepromenade zwei Schülerinnen auf unschöne Art und Weise präsentiert. Er konnte dank der raschen Alarmierung festgenommen werden.
Am Sonntagabend (26. September 2021), kurz nach 20:15 Uhr, spazierten zwei 15 -jährige Mädchen an der Seepromenade entlang. Beim „Goldenen Kiosk“ bemerkten sie einen Mann, der auf der Sitzbank sass und sie beobachtete.
Mit dem Start des Baubewilligungsverfahrens hat das Projekt für ein neues Polizeizentrum in Niederwangen in der Gemeinde Köniz termingerecht einen wichtigen Meilenstein erreicht. Ein Mobilitätskonzept zeigt zudem, dass das Polizeizentrum das in der Überbauungsordnung festgelegte Fahrtenkontingent deutlich unterschreiten wird.
Die Bauarbeiten beginnen gemäss aktueller Planung Mitte 2023. Die Inbetriebnahme des neuen Polizeizentrums ist für 2028 vorgesehen.
Am Dienstag, 05. Oktober 2021, findet die alljährliche Grossviehschau in Appenzell statt. Während dem Viehauftrieb kommt es am Morgen ab 08.00 Uhr bis ca. 09.30 Uhr in Richtung Appenzell zu Verkehrsbehinderungen.
Nebst den Behinderungen wird es auf den Hauptachsen auch zu Wartezeiten kommen. Am stärksten wird die Strasse Gais - Appenzell betroffen sein. Ab zirka 15.15 Uhr werden die Viehherden wieder zurückgetrieben.
Beim Brand in einem Einfamilienhaus in Bätershausen wurden am Dienstagnachmittag zwei Personen leicht verletzt.
Eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Bodanstrasse stellte gegen 15.20 Uhr Rauch beim Dachstock fest und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale. Die Feuerwehren Kemmental und Kreuzlingen waren rasch vor Ort und konnten den Brand löschen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag in Rothenhausen eine fahrunfähige Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt kurz nach 23.30 Uhr auf der Mettlenstrasse eine Autofahrerin zur Kontrolle an. Weil die Schweizerin wegen Betäubungsmittelkonsum als fahrunfähig beurteilt wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme und Urinprobe an.
Beim Abbiegen übersah ein Automobilist den herannahenden Zug. Dieser prallte folglich in die Seite des Autos. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt und mittels Ambulanz ins Spital gebracht.
Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 28. September 2021, kurz vor 12 Uhr, in Unterkulm. Ein 22-jähriger Lieferwagenlenker fuhr auf der Hauptstrasse in Richtung Aarau und wollte beim Abzweiger Böhlerstrasse links abbiegen. Dazu musste er das parallel verlaufende Gleis der Aargau Verkehr Bahn überqueren. Aus unbekanntem Grund übersah er das Blinklicht, das vor dem herannahenden Zug warnte. Als sich der Lieferwagen auf dem Bahnübergang befand, prallte der in Richtung Aarau fahrende Zug in die Seite des Fahrzeuges.
Die Stadtpolizei St.Gallen stellt auf ein Online-Bussenportal um. Anstatt eines beigelegten Einzahlungsscheins verfügen Ordnungsbussen neu über einen QR-Code, welcher mit dem Smartphone oder Tablet eingelesen werden kann und auf das Online-Bussenportal der Stadtpolizei verweist. Dort können Bussen direkt bezahlt werden. Wer nicht online bezahlen will, kann weiterhin einen Einzahlungsschein anfordern oder bekommt diesen automatisch nach 30 Tagen zugestellt.
Die Stadtpolizei St.Gallen bietet ab 1. Oktober 2021 wie bereits aus anderen Städten und Kantonen bekannt, eine schnelle und einfache Möglichkeit zur Bezahlung von Ordnungsbussen an. Neu wird auf Ordnungsbussen ein QR-Code abgebildet sein, welcher mit dem Smartphone oder Tablet eingelesen werden kann. Nach dem Einlesen wird direkt auf das digitale Bussenportal der Stadt St.Gallen verwiesen. Auf dem Portal können Bussen innerhalb von 30 Tagen über diverse Zahlungsmittel (Kreditkarte, Post E-Finance, Postcard oder Twint) bezahlt werden. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit, Details zur Busse aufzurufen oder, falls der Fahrzeughalter nicht selber gefahren ist, eine andere Person zu hinterlegen. Wird die Busse nicht fristgerecht bezahlt, wird automatisch nach Ablauf der 30 Tage eine Übertretungsanzeige mit Einzahlungsschein per Post versendet. Einzahlungsscheine können über das Bussenportal auch aktiv angefordert werden, falls nicht online bezahlt werden möchte.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.