Dank eines grossen Polizeiaufgebots verhinderte die Stadtpolizei Zürich vor und nach dem Zürcher Fussballderby, am Samstagabend, 23. Oktober 2021, dass es zu Auseinandersetzungen zwischen gegnerischen Fans kam.
Zwei Fussballfans wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Verletzt wurde niemand.
In den frühen Stunden vom Sonntagmorgen, 24. Oktober 2021, stürzte ein Velofahrer im Kreis 7 und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Bevor Schlimmeres passierte, haben Kantonspolizisten am Dienstag einen Greifvogel ab der Autobahn bei Wädenswil gerettet.
Durch die Tierrettung wurde der prächtige Vogel ins Tierspital Zürich gebracht, wo er sich nun erholen kann.
Am Samstagmittag (23.10.2021), in der Zeit zwischen 12:20 und 12:40 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu gefährlichen Verkehrssituationen zwischen einem grauen VW Bus und einem schwarzen Auto der Marke Audi gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (24.10.2021), um 03:50 Uhr, ist ein Auto auf der Autobahn A1 von der Fahrbahn abgekommen und gegen die Leitplanken geprallt.
Ein 26-jähriger Autofahrer wurde durch den Unfall leicht verletzt.
Am Sonntag (24.10.2021), um 02:45 Uhr, ist ein 68-jähriger Autofahrer auf der Hauptstrasse mit einer Baustellenabschrankung kollidiert.
Er war alkoholisiert unterwegs und musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Samstag ist eine Personenwagenlenkerin auf der Autostrasse N13 mehrfach kollidiert. Auf ihrer Fahrt gefährdete sie weitere Verkehrsteilnehmende.
Die Kantonspolizei Graubünden konnte sie im San Bernardinotunnel anhalten.
Am Samstag (23.10.2021), kurz nach 20 Uhr, ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Unterstrasse eine Gasflasche in Brand geraten.
Durch das schnelle Eingreifen der Bewohner entstand nur geringer Sachschaden.
Am Samstag (23.10.2021), um 22:15 Uhr, ist ein 63-jähriger Velofahrer auf der Haggenstrasse zu Fall gekommen.
Er zog sich dabei Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden.
Am Samstag (23.10.2021), in der Zeit zwischen 11 Uhr und 16:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Wiesentalstrasse eingebrochen.
Sie brach ein Fenster auf, durchsuchte im Innern mehrere Räume und Behältnisse und stahl Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Donnerstag und Samstag (23.10.2021), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses an der St.Gallerstrasse eingebrochen.
Sie brach die Kellertür auf und stahl zwei Mountainbikes im Wert von mehreren tausend Franken.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Samstag in Frauenfeld ein Mann verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Gegen 15 Uhr war ein 35-jähriger Autofahrer aus westlicher Richtung auf der Zürcherstrasse in Richtung Stadtzentrum unterwegs.
Am Sonntagmorgen (24.10.2021) wurde der Stadtpolizei St.Gallen ein Einbruch in eine Wohnung gemeldet. Die ausgerückten Polizisten fanden eine eingeschlagene Terrassentüre vor.
Im Schlafzimmer konnten sie den Einbrecher, welcher sich im Kleiderschrank versteckte, verhaften.
Am Samstag ist es auf der Julierroute in Bivio und in Sur zu je einem Verkehrsunfall gekommen.
Die beteiligten Fahrzeuge waren im Anschluss an die Unfälle nicht mehr fahrbar.
Am Samstagabend ist in Thörishaus ein Autolenker verunfallt. Das Fahrzeug kollidierte mit einer Mauer und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der Lenker wurde verletzt ins Spital gebracht. Es werden Zeugen gesucht.
Am Samstagabend, 23. Oktober 2021, wurde ein 18-jähriger Mann bei einer Auseinandersetzung im Kreis 1 mit einer Stichwaffe verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in diesem Zusammenhang zwei Personen fest.
Am Samstagnachmittag ist auf der Schützenmatte in Bern eine Patrouille bei einer Unfallaufnahme mit Steinen angegriffen worden. Dabei wurden drei Fahrzeuge, darunter ein Patrouillenfahrzeug sowie ein Reisecar massiv beschädigt und eine Unfallbeteiligte leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag, 23. Oktober 2021, kurz nach 15.45 Uhr, ereignete sich auf der Birseckstrasse in Birsfelden ein schwerer Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine Person wurde verletzt.
In Castrisch ist es am frühen Samstagmorgen zu einem Kellerbrand in einem Haus gekommen.
Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich selbständig aus dem Haus begeben.
Am Samstag, 23.10.2021, 11.10 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Eine vorausfahrende Autolenkerin hielt vor einem Fussgängerstreifen an um einen wartenden, vortrittsberechtigen Fussgänger über die Strasse zu lassen.
Am Freitagabend ist es auf der Hauptstrasse in Mutteins zu einer heftigen seitlichen Kollision zweier Personenwagen gekommen.
Eine Fahrzeuglenkerin zog sich dabei Verletzungen zu.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos entstand am Samstagvormittag in Berg Sachschaden. Ein Autofahrer war alkoholisiert und musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Freitag, 22. Oktober 2021, ging nach 15.30 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, wonach ein Haus an der Oberhöflistrasse in Schübelbach brenne.
Bis zum Eintreffen der Feuerwehr versuchten Anwohner erfolglos, den Brand an der Hausfassade mit einem Gartenschlauch zu löschen.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Freitagnachmittag (22.10.2021) in Effretikon ein Fussgänger schwer verletzt worden (Polizei.news berichtete).
In der Nacht erlag der 77-Jährige seinen Verletzungen.
Am Samstag (23.10.2021), um 00:15 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall mit einem Auto gekommen, welches mit einer Bushaltestelle kollidiert ist.
Dabei entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitagnachmittag (22.10.2021), um 16:20 Uhr, sind auf der Gupfenstrasse, Höhe Augartenkreuzung, zwei Autos zusammengestossen.
Dabei entstand ein Sachschaden von 15'000 Franken. Zwei Personen wurde leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (23.10.2021), kurz nach 02:45 Uhr, ist ein 36-jähriger Velofahrer auf der Rorschacherstrasse gestürzt.
Er erlitt dabei Verletzungen und musste ins Spital gebracht werden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute Abend gegen 18.00 Uhr ein Unfall bei einem Privathaus in Curio.
Ein 49-jähriger Venezolaner, der im Bezirk lebt, hat sich aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, beim Aufräumen eines Zimmers in einem Haus, das gerade renoviert wird, die Füsse auf eine Holzplatte gestellt.
Am Freitag, den 22. Oktober 2021, ereignete sich gegen 12:10 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Brücke der städtischen Verteilerstrasse in Delémont.
Ein Autofahrer, der auf Courroux zufuhr, fuhr aus noch zu klärenden Gründen auf das vor ihm fahrende Fahrzeug auf.
Die Kantonspolizei berichtet, dass heute Nachmittag kurz nach 16:20 Uhr in San Pietro di Stabio ein Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Via Dogana stattfand.
Eine Frau liess die Tür öffnen und wurde sofort von ihrem Komplizen begleitet, der Mann war bewaffnet.
Um 14:42 Uhr brach in einer Schreinerei in der Rue de la Forge in Chézard-Saint-Martin im Val-de-Ruz ein Feuer aus.
Es gab keine Verletzten, aber der Vorfall verursachte erhebliche Schäden am Gebäude.
Am Donnerstag, den 21. Oktober um 1350 Uhr, fuhr ein 35-jähriger Rollerfahrer aus Villers-le-Lac/Frankreich durch den Col-des-Roches-Tunnel in Richtung Norden.
Als er von der Verlangsamung der Fahrzeugschlange vor ihm überrascht wurde, bremste er und fiel auf die Strasse.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es gestern Abend gegen 21:50 Uhr in Locarno, in der Via Vallemaggia, zu einem blutigen Zwischenfall.
Ein 20-jähriger Mann soll eine 22-jährige Frau in einer Wohnung mit einer Schusswaffe verletzt haben.
Die Piloten der Schweizer Luftwaffe stellten am 20. Oktober 2021 einmal mehr ihr Können, ihre Agilität und ihre Präzision unter Beweis.
Schiessübungen im Gebirge und Fallschirmspringen gehörten zu den Höhepunkten der Show.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger ist am Freitagnachmittag (22.10.2021) in Effretikon der Passant schwer verletzt worden.
Kurz nach 14 Uhr fuhr ein 50-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Gestenrietstrasse Richtung Nürensdorf.
Yves Chappuis kennt den Alltag als Polizist seit 17 Jahren.
Jana Stierli und Nando Wüthrich haben ihre Ausbildung gerade erst angefangen und bekommen einen ersten Einblick in die Realität an der Front: Sie machen ein einwöchiges Praktikum im Polizei-Korps Basel-Landschaft.
Am Donnerstagmorgen ist in Tavannes ein Autofahrer verunfallt. Er wurde in kritischem Zustand mit der Rega ins Spital geflogen, wo er später verstarb.
Ein Autolenker, der am Donnerstagmorgen, 21. Oktober 2021, auf dem Plateau d’Orange in Tavannes verunfallt war, ist gleichentags in den Abendstunden im Spital verstorben. Dem Unfall dürfte ein medizinisches Problem vorausgegangen sein.
Am Freitag (22.10.2021), kurz nach 07:30 Uhr, ist es auf der Autobahneinfahrt Au zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen.
Dabei wurde einer der beiden Autofahrer leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (22.10.2021) sind unbekannte Täterschaften in eine Baustelle an der Webereistrasse eingebrochen. In der Garage stahlen sie mehrere Bobinen mit Kabeln.
Dazu trennten sie deren Ketten zur Sicherung durch. Aus einem Baustellenmagazin im Obergeschoss wurde diverses Gipser-Material gestohlen. Anschliessend müssen sie mit einem Fahrzeug auf das Areal gefahren sein, um das mehrere hundert Kilo schwere Deliktsgut abzutransportieren.
Die Armee engagiert sich für die langfristige Sicherheit. Damit schafft sie ein Umfeld, in dem die Wirtschaft prosperieren kann. Führungskräfte sind in der Armee und der Wirtschaft stark gefordert.
Die militärische Führungsausbildung zeichnet sich durch drei Alleinstellungsmerkmale aus: die praktische Führungsausbildung, die Führungsmethode und das Krisenmanagement.
Die ersten Stunden der Durchhalteübung (DUHA) von unseren Polizeischulen 20-2 und 21-1 sind überstanden.
Bis zum Schluss stehen jedoch noch einige Herausforderungen bevor.
Am Freitagmorgen beschädigte ein Chauffeur mit seinem Lastwagen bei einem Bahnübergang in Eschenz die Fahrleitung. Es wurde niemand verletzt.
Der 33-jährige Chauffeur fuhr kurz vor 6.30 Uhr mit seinem Lastwagen auf dem Freudenfelserweg in Richtung Hauptstrasse. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau hatte er bei der Abfahrt die Kippmulde nicht ganz eingefahren.
Die letzten beiden Tage brachten ein windiges Intermezzo, nun aber stellt sich wieder zunehmend ruhiges herbstliches Hochdruckwetter ein.
In den vergangenen Stunden hat noch einmal eine schwache Störung die Alpennordseite erreicht, sie bringt heute Vormittag oft viele Wolken sowie da und dort ein paar Regenschauer.
In der Nacht auf Freitag (22.10.2021) ist beim Brand einer Scheune in Winterthur ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Die im Stall befindlichen Tiere konnten gerettet werden.
Gegen 02.30 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass eine Scheune brenne. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr brachten Anwohner die Tiere in Sicherheit. Aus den umliegenden Gebäuden wurden durch die Stadtpolizei Winterthur mehrere Personen evakuiert. Trotz des sofortigen Eingreifens der Feuerwehr wurde das Gebäude total zerstört. Personen wurden nicht verletzt. Der entstandene Sachschaden dürfte mehrere hunderttausend Franken betragen.
Auf der Autobahn A1 bei Wiedlisbach in Richtung Zürich hat sich am Donnerstagnachmittag eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet. Dabei wurden drei Personen verletzt. Aufgrund dieses Ereignisses kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Am Donnerstag, 21. Oktober 2021/15 Uhr, ereignete sich auf dem 1. Überholstreifen der Autobahn A1 bei Wiedlisbach in Richtung Zürich eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurde der Beifahrer im Lieferwagen und ein Kind im vordersten Auto leicht, und der Lenker des mittleren Autos mittelschwer verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.