Am Montag (15.07.2024), kurz nach 07:35 Uhr, ist es an der Riedenerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Lieferwagen gekommen.
Ein 64-jähriger Mann wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Am Lieferwagen entstand Totalschaden.
Auf der Bielstrasse zwischen Bühl und Hermrigen wird der Belag ersetzt.
Während der Vorarbeiten, die bis am 26. Juli 2024 dauern, ist der Abschnitt in alle Richtungen unter erschwerten Bedingungen befahrbar.
Auf der Umfahrungsstrasse in Wangen an der Aare wird auf dem Abschnitt Deitingenstrasse – Kreisel Galgenfeld der Belag ersetzt.
Deshalb ist die Strasse von Samstag, 20. Juli 2024, 5 Uhr, bis Sonntag, 21.7., 12 Uhr, für den Verkehr gesperrt.
Auf der Oberbalmstrasse in der Gemeinde Oberbalm wird ein neuer Belag eingebaut.
Gleichzeitig repariert das Tiefbauamt auch Randabschlüsse und die Strassenentwässerung.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in den vergangenen Wochen die Feierlichkeiten im Rahmen der Euro 2024 begleitet.
Es kam zu keinen grösseren Zwischenfällen.
Nach dem Waldbrand vom 17. Juli vergangenen Jahres in Bitsch/Riederalp nahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Ende Juni 2024 wurden diese abgeschlossen und die Ergebnisse dazu liegen vor.
Am Sonntagvormittag, 14. Juli 2024, ist in Urnäsch ein Personenwagen rund 60 Meter einen Hang hinuntergerollt und im Bachbett des Fläschenbachs zum Stillstand gekommen.
Im Fahrzeug befand sich ein dreijähriger Knabe. Dieser hat sich leicht verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Die Arbeiten im Rahmen des Erhaltungsprojekts Sissach–Eptingen schreiten plangemäss voran, was ab Juli 2024 eine Verkürzung des Baustellenbereichs zwischen dem Rastplatz Mühlematt und dem Anschluss Sissach erlaubt.
Die Einrichtung des neuen Baustellenbetriebs macht nächtliche Totalsperrungen von Fahrbahnen sowie Spurabbauten nötig.
Heute Morgen kam es in der Innenstadt von Freiburg zu einem Brand in einem Geschäfts- und Wohnhaus. Insgesamt zehn Anwohner mussten evakuiert werden.
Zwei Personen wurden zwecks einer Kontrolle in ein Spital gebracht. Zwei Geschäftsräume sowie eine Wohnung bleiben vorerst unbewohnbar. Die Polizei ermittelt.
Am Montag (15.07.2024), kurz vor 06:15 Uhr, ist es auf der Wattwilerstrasse zu einem Vollbrand eines Wohnwagens gekommen.
Durch den Brand wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 60'000 Franken.
Am Sonntag (14.07.2024), kurz nach 16:10 Uhr, ist es auf der Rickenstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 39-jähriger Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.
Am Sonntag (14.07.2024), um 17:40 Uhr, hat ein Mann mit seinem Auto auf der St. Gallerstrasse ein parkiertes Auto beschädigt.
Der 35-jährige Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Sonntag (14.07.2024), um 15:15 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall eines 47-jährigen Autofahrers gekommen.
Eine 12-jährige Mitfahrerin wurde durch den Unfall leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 5'000 Franken.
Am 14.07.2024, gegen 18.20 Uhr, kam es am Muttenzerweg bei den dortigen Parkplätzen zu einem Brandfall an mehreren Personenwagen.
Es wurde niemand verletzt.
Nach einem Schlauchbootunfall am Dienstagabend (09.07.2024) auf dem Rhein bei Rheinau wurde eine Person vermisst (Polizei.news berichtete).
Am Sonntagnachmittag (14.7.2024) wurde die Person tot gefunden.
Am Freitagnachmittag (12.07.2024) hat sich in Dörflingen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei wurden der Neulenker und seine Beifahrerin leicht verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Unsere Sondergruppe Motorrad kommt neben dem ordentlichen Polizeialltag insbesondere dort zum Einsatz, wo das rasche Durchkommen mit anderen Fahrzeugen schwierig ist.
Dies kann bei einem Ereignisfall oder auch bei grösseren Anlässen mit viel Verkehr sein.
Der heutige Sonntag verlief wettermässig wenig spektakulär. Aber ein schöner ruhiger Sonntag war sicher eine willkommene Abwechslung, zu den vergangenen Tagen mit wechselhaftem und kühlem Wetter.
Bereits morgen Montag bahnt sich die nächste Gewitterlage an, welche recht heftig ausfallen könnte. Wir beleuchten im Folgenden die Situation etwas genauer.
Das Openair Frauenfeld verlief aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau verhältnismässig ruhig und mehrheitlich friedlich.
Von Mittwoch bis Sonntagmittag ging keine Meldung wegen einer schweren Gewalttat ein. Ebenfalls sind keine schwerverletzten Personen zu verzeichnen.
Am Samstag, 13. Juli 2024, kurz nach 21.30 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 bei Zunzgen BL, in Fahrtrichtung Basel, im Baustellenbereich, zu einem Personenwagenbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Samstagabend, 13. Juli 2024, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Der Lenker stand unter Einfluss von Alkohol und musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Samstagmorgen, 13. Juli 2024, kurz vor 06.00 Uhr, wurde in der Schulstrasse in Füllinsdorf BL versucht, in den Kindergarten einzubrechen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge einen mutmasslichen Täter festnehmen.
Am Samstagnachmittag, 13. Juli 2024, kurz vor 16.00 Uhr, ereignete sich auf der Baselstrasse in Zwingen BL eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 48-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem roten Citroen von Zwingen kommend auf der Baselstrasse in Richtung Nenzlingen.
Zwei Frauen wurden am Sonntagmorgen in Frauenfeld von drei Männern bedrängt und bedroht, sie blieben unverletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Samstag um 17:00 Uhr und Sonntag (14.07.2024) um 03:30 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft in eine Bäckerei an der Toggenburgerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch eine Schiebetür Zutritt ins Gebäude.
Am Sonntagmorgen ist in Ipsach ein Auto bei einem Selbstunfall mit einer Mauer kollidiert und anschliessend in Brand geraten. Der Lenker wurde verletzt.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Die Kantonspolizei Zürich zog am Samstagabend (13.7.2024) an der Adlikerstrasse in Regensdorf einen Raser aus dem Verkehr und nahm ihn vorübergehend fest.
Etwa um 21.45 Uhr fuhr ein Autofahrer innerorts mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 107 km/h auf die Messstelle zu.
Am Sonntag (14.07.2024), kurz vor 08:00 Uhr, ist es auf der Neuen Eschenbacherstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 36-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Sonntag (14.07.2024), kurz nach 14:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass eine männliche Person in der Linth untergegangen und nicht mehr auffindbar sei.
Im Einsatz steht ein Grossaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst, Rega, Fliesswasserrettung, Polizeitaucher und diverse Polizeipatrouillen.
Am frühen Sonntagmorgen (14.7.2024) ist bei einer Auseinandersetzung bei einem Fest in Rikon im Tösstal (Gemeindegebiet Zell) ein Mann schwer am Kopf verletzt worden.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete einen Tatverdächtigen.
Die Kantonspolizei Graubünden hat Anfang Juli in Landquart einen Sexualstraftäter festgenommen.
Die Festnahme erfolgte aufgrund von Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich.
Am Samstagmorgen wurde ein Motorradfahrer in Cutterwil mit einer Geschwindigkeit von 148 km/h gemessen.
Er wurde angehalten und einvernommen. Sein Führerschein, wie auch sein Fahrzeug wurden beschlagnahmt.
Am Sonntag (14.07.2024), kurz nach 01:00 Uhr, ist es auf der alten Bahnhofstrasse zu einem Selbstunfall von einem Motorradfahrer gekommen.
Der 54-jährige Motorradfahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Samstag (13.07.2024), kurz vor 22:00 Uhr, verursachte ein 61-jähriger Mann mit seinem Auto einen Selbstunfall.
Der Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Samstag (13.07.2024), kurz vor 13:30 Uhr, ist auf der Leo Jung-Strasse im Kreisverkehr "Sproochbrugg" der Mofa-Anhänger eines 16-Jährigen umgekippt.
Ein 9-jähriges Mädchen wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstag (13.07.2024), hat die Kantonspolizei St.Gallen auf der Uznacherstrasse Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.
Dabei konnte im Ausserortsbereich ein Raser mit einer Geschwindigkeit von 153 km/h gemessen werden.
In der Zeit zwischen Freitag um 14:00 Uhr und Samstag (13.07.2024) um 11 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Bergwerkstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt ins Gebäude.
Zwei Männer und eine Frau haben am Freitagnachmittag in Münsterlingen einen Mann mit einem Messer bedroht und ausgeraubt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Gestern Samstag, 13. Juli 2024, kurz vor 16:00 Uhr, fuhr ein Automobilist mit ausländischen Kontrollschildern auf dem rechten Fahrstreifen der A2, in Richtung Norden.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet er kurz vor Ende des Teiftaltunnels auf den linken Fahrstreifen.
Die seit Freitag in Fällanden vermisste Frau ist am Samstagnachmittag in Zürich aufgefunden worden.
Ein Passant wurde am Samstag beim Irchelpark auf die junge Frau aufmerksam und verständigte die Nr. 144.
Am Freitagnachmittag und in der Nacht zum Samstag hat die Kantonspolizei Obwalden insgesamt vier Personen wegen Diebstählen festgenommen.
Am Freitagnachmittag wurde der Kantonspolizei gemeldet, dass in Sarnen und Stalden mehrere Diebstähle aus Fahrzeugen stattgefunden hätten. Die Polizei konnte im Verlauf des frühen Abends zwei tatverdächtige Personen festnehmen.
Bei der Gewitterlage vom vergangenen Freitag lag das Hauptaugenmerk bei den hohen Niederschlagsintensitäten, die erwartet wurden.
Wir blicken auf das Ereignis zurück.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.