Vom 13. bis 17. Juni 2024 findet auf dem Bürgenstock die vom Bund organisierte Friedenskonferenz statt.
Da die Zuger Polizei gemeinsam mit weiteren Polizeikorps und der Schweizer Armee für die Sicherheit der Veranstaltung sorgt, bleiben die Polizeiposten Baar, Menzingen, Hünenberg, Steinhausen und Risch/Rotkreuz vom 10. bis 17. Juni 2024 geschlossen.
Im Rahmen der Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri werden in den nächsten Wochen noch die letzten Arbeiten ausgeführt.
Zudem werden verschiedene Belagsarbeiten durchgeführt. Dafür kommt es zu diversen Sperrungen.
Am Sonntag ereignete sich ein Unfall in Münsingen, wobei unser Notarztteam gerufen wurde.
Ein Bub stürzte aus dem 3. Stock. Das Rega-Team brachte den Fünfjährigen ins Kinderspital.
Da staunte der junge Herr nicht schlecht, als er sich sogar noch unser Patrouillenfahrzeug von innen ansehen durfte und das Blaulicht einschalten konnte.
Noch bis am Samstagabend sind wir für euch am Autosalon im Mythen Center Schwyz da!
Am Donnerstag (06.06.2024), kurz vor 14:45 Uhr, ist es im Rosenbergtunnel auf der Autobahn A1 in Richtung St. Margrethen zu einem Autobrand gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Am Auto entstand Totalschaden. Der 30-jährige Autofahrer wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung von der Rettung ins Spital gebracht. Über die Dauer der Löscharbeiten musste der Tunnel beidseitig gesperrt werden.
Auf dem Hochrhein zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen herrscht akute Hochwassergefahr.
Aufgrund der aktuellen Situation wird empfohlen, den Rhein auf diesem Abschnitt zu meiden und nicht zu befahren.
Kartendelikte beginnen häufig mit einer Phishing-Nachricht.
Wer darauf hereinfällt und vertrauliche Kartendaten herausgibt, verletzt seine Sorgfaltspflicht.
Am Mittwochmittag ist es in Burgdorf zu einer Auseinandersetzung gekommen. Dabei wurde ein Mann tödlich verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte im Rahmen einer Nachsuche angehalten werden. Umfangreiche Ermittlungen wurden aufgenommen.
Der Bundesrat hat am 10. April 2024 bekannt gegeben, dass am 15./16. Juni 2024 eine internationale Friedenskonferenz auf dem Bürgenstock stattfinden wird.
Die Zentralschweizer Polizeikorps sind zur Sicherung dieser Konferenz stark gefordert. Um genügend personelle Ressourcen für die Friedenskonferenz stellen und die polizeilichen Leistungen in der übri- gen Zentralschweiz aufrechterhalten zu können, werden zwischen dem 10. und 16. Juni 2024 vorübergehend weniger Polizeiposten in der Zentralschweiz geöffnet sein. Die Polizei ist über den Notruf 117 jederzeit erreichbar.
Am Donnerstag ist in Chur ein Gerüst mitsamt einem Arbeiter umgestürzt. Das Gerüst erfasste einen Fussgänger und verletzte diesen.
Am Donnerstag um zirka 07.30 Uhr befand sich ein 33-jähriger Arbeiter auf einem rund fünf Meter hohen Gerüst an der Kasernenstrasse in Chur.
Der für den Samstag, 6. Juni 2024, geplante Aktionstag „SuperBiker“ auf dem Urnerboden findet nicht statt.
Aufgrund der schlechten Wetterprognosen muss die Veranstaltung abgesagt werden.
Nach intensiven Bauarbeiten und der Stabilisierung des Hangs kann die SBB den Bahnbetrieb zwischen St. Gallen und Rorschach ab Montag, 10. Juni 2024 wieder aufnehmen.
Aufgrund der erforderlichen Sanierungsarbeiten kann der Bahnverkehr bis im Herbst nur eingleisig geführt werden. Es kommt zu Fahrplaneinschränkungen.
Bei der Autobahneinfahrt in Egerkingen kam es am Donnerstagmittag zu einer seitlich-frontalen Kollision.
Zwei Personen wurden leicht verletzt und zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Gestern Mittwoch ist es auf der Kantonsstrasse in Buttisholz zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Radfahrerin gekommen.
Die 75-jährige Frau erlitt beim Unfall lebensbedrohliche Verletzungen und wurde durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwochabend ist es in der Gemeinde La Neuveville auf der Rte de Prêles zwischen La Neuveville und Prèles beim Aussichtspunkt zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Beim Unfall wurden zwei Personen schwer verletzt, die eine Person verstarb noch auf der Unfallstelle. Der Verkehr musste für mehrere Stunden umgeleitet werden. Die Polizei sucht Zeugen.
Sachschaden ist am Donnerstagmorgen, 6. Juni 2024, bei einer Auffahrkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen in Waldstatt entstanden.
Ein 29-jähriger Lenker fuhr um 07.55 Uhr von Hundwil kommend mit seinem Lieferwagen auf der Mooshaldenstrasse in Richtung Herisau.
Viele Gemeinden planen im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie den Einsatz von Microsoft 365 (M365).
Mit der Nutzung dieser Dienstleistungen werden Daten in einer Cloud bearbeitet.
Am Mittwoch ist in Bärenburg ein Sattelmotorfahrzeug mit angehobener Kippbrücke mit einer Überführung kollidiert und umgekippt.
Der verletzte Chauffeur wurde in ein Spital transportiert.
1926 trat die Kantonspolizei Zürich an einer grossen Polizeiausstellung in Berlin auf.
Im Zentrum stand das Modell der Zürcher Polizeikaserne, das von zwei Polizeibeamten angefertigt worden war.
Am Mittwochnachmittag hat in Tamins ein Lastwagenchauffeur beim Rückwärtsfahren einen Motorradfahrer übersehen.
Dieser wurde verletzt zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Deshalb erklären wir immer wieder was wir tun, wieso wir es tun und wie wir es tun.
Hier unsere beiden Quartierpolizisten aus dem Kreis Zentrum im Gespräch mit einem Journalisten von ToxicFM.
Auf der Gempenstrasse in Dornach hat sich am Mittwochabend, 5. Juni 2024, ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Dabei hat sich der Lenker Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Cyberangriffe machen vor der staatlichen Infrastruktur nicht halt. Kontrollen und auch die Meldepflicht für Datenschutzvorfälle zeigen, dass oft grundlegende Sicherheitsvorkehrungen nicht getroffen werden.
Zudem wächst mit der Digitalisierung die Komplexität der Datenbearbeitungen, was zu zusätzlichen Risiken führt, wie die Datenschutzbeauftragte Dominika Blonski bei der Präsentation ihres Tätigkeitsberichts 2023 betonte.
Die Kantonspolizei Bern wirkt mit regelmässigen Kontrollen und einem vertrauensvollen Umgang mit Personen im Rotlichtmilieu aktiv deren Ausbeutung und Missbrauch entgegen.
Dieser Beitrag gewährt Einblicke in jene Polizeiarbeit, die Schutz und Unterstützung für Sexarbeitende bietet.
Vom 12. bis 21. Juni 2024 ist der Polizeiposten Teufen vorübergehend geschlossen. Für Anliegen der Bevölkerung im Appenzeller Mittelland stehen über diese Dauer die Mitarbeitenden der Polizeiposten in Heiden und Herisau zur Verfügung.
Für Notfälle ist die Kantonspolizei rund um die Uhr über die Notrufnummer 117 erreichbar.
Am Dienstagnachmittag ist eine Motorradlenkerin in einer 50er- Zone in Bleienbach mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden. Die Lenkerin konnte angehalten werden.
Sie wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Auf dem Unteren Graben werden auch diesen Sommer Strassenbauarbeiten vorgenommen. Während der Sommerferien, vom 8. Juli bis 11. August 2024, kommt es zu Spurverlegungen und Spurschliessungen.
In der ersten Ferienhälfte konzentrieren sich die Arbeiten auf die Fahrtrichtung von Ost nach West, im Anschluss auf die Gegenrichtung.
Dieses persönliche Ziel hat Frau Borer im Mai 2023 in die Tat umgesetzt.
Die 80-Jährige wurde von Telefonbetrügern kontaktiert, hat dies jedoch sofort realisiert, aber trotzdem so getan, als ob sie keine Ahnung hätte.
In Olten und Egerkingen sind am Dienstagmorgen, 4. Juni 2024, neun Nagel- und Beautystudios sowie drei Imbisslokale behördlich kontrolliert worden.
Ziel dieser Kontrollen war die Bekämpfung von Menschenhandel und Arbeitsausbeutung.
Am frühen Mittwochmorgen 5. Juni 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich im Kreis 1 vier mutmassliche Einbrecher in flagranti fest.
Kurz vor 2.30 Uhr ging bei der Stadtpolizei Zürich die Meldung über einen möglichen Einbruch in ein Kaufhaus in der Nähe der Bahnhofstrasse ein. Als die ausgerückten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, rannten zwei Personen davon. Diese konnten eingeholt und festgenommen werden.
Zur Wochenmitte werden wir zumindest zeitweise von der Junisonne verwöhnt. Wirklich stabil ist die Wetterlage aber weiterhin nicht.
Im Gegenteil: In den nächsten Tagen nimmt die Schauer- und Gewitterneigung wieder zu, am Wochenende droht mit einer Luftmassengrenze erneut kräftiger Gewitterregen.
Die Rega rettete gestern einen Patienten, der bei einem Firnhang in eine Schneelawine geraten war.
Nachdem er über hundert Meter einen Korridor hinuntergestürzt war, konnte er sich selbst aus dem Schnee befreien, bevor ihn die Rega-Crew aus Sion herausholte.
Eine Kampagne für Jugendliche und junge Erwachsene für mehr Sicherheit im Nachtleben.
Komm an unserem Stand vorbei und hol dir ein paar Verhaltenstipps und einen kostenlosen Taschenalarm.
Am Mittwochnachmittag geriet ein Auto eingangs Wildegg auf die Gegenfahrbahn, streifte einen Anhängerzug und prallte dann frontal mit einem anderen Wagen zusammen.
Ein Beteiligter wurde leicht verletzt. Es entstand grosser Schaden.
Ein Jäger fand im Wald bei Freienwil ein totes Reh, das nicht waidgerecht geschossen worden war.
Bereits zuvor war in Lengnau und Endingen je ein junges Wildschwein mit tödlichen Schussverletzungen gefunden worden. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Eine zunächst unbekannte Täterschaft durchsuchte in der Nacht ein Auto, das in Oftringen abgestellt war.
Auf der Fahndung nahm die Polizei in Zofingen einen Algerier unter dringendem Tatverdacht fest.
Jedes Jahr ertrinken in Schweizer Seen und Flüssen über 20 Personen beim Baden und Schwimmen. In rund 22 % der Fälle waren die Schwimmerinnen und Schwimmer allein unterwegs.
Wer ohne Begleitung schwimmt, hat ein erhöhtes Ertrinkungsrisiko. Die BFU empfiehlt deshalb, in offenen Gewässern nie allein zu schwimmen und immer eine Auftriebshilfe dabeizuhaben. Darauf machte sie am Mittwoch an ihrem Sensibilisierungsevent im Tessin aufmerksam.
In den vergangenen Monaten hat die Anzahl Einbruch- und insbesondere auch Einschleichdiebstähle sowie Diebstähle aus Fahrzeugen im Kanton Bern stark zugenommen.
Aus diesem Grund startet die Kantonspolizei Bern Anfang Juni mit einer neuen Präventionskampagne und rät auch bei Anwesenheit Türen und Fenster immer abzuschliessen.
Am Dienstagabend ist in einer Einstellhalle in Oberbipp ein Fahrzeug in Vollbrand geraten. Verletzt wurde niemand. Die Einstellhalle wurde stark beschädigt.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Mittwoch (05.06.2024), kurz vor 06:55 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer E-Bike-Fahrerin gekommen.
Die 51-jährige E-Bike-Fahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (05.06.2024), kurz nach 5:30 Uhr, ist es am Mittelweg zu einem Mottbrand in einem Stall gekommen.
Der Brand konnte durch die örtliche Feuerwehr rasch gelöscht werden.
In der Zeit zwischen Dienstag um 16:45 Uhr und Mittwoch (05.06.2024), kurz vor 6:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Werkhof an der Oberen Friedhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt in das Gebäude.
Eine Fahrzeuglenkerin ist von der Fahrbahn abgekommen und in die Leiteinrichtung geprallt. Durch den Aufprall wurde das Auto stark beschädigt, worauf eine grosse Menge an Flüssigkeit ausgelaufen ist.
Die Lenkerin wurde verletzt ins Spital eingeliefert.
Am Mittwochmittag ist ein Speedflyer während eines Fluges vom Männlichen nach Wengen verunfallt und verstorben.
Eine Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft wurde eingeleitet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.