Am Dienstagnachmittag wurde eine Fussgängerin in Amriswil beim Zusammenstoss mit einem Lastwagen leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In der Nacht auf Dienstag, 7. Mai 2024, kollidierte ein Autofahrer an der Gotthardstrasse in Arth mit einem Inselpfosten und einer Signalisationstafel.
Der Automobilist entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Eine unbekannte Täterschaft hat zwischen Dienstagnachmittag (30.04.2024) und Mitt-wochmittag (01.05.2024) durch eine illegale Sprayerei Fassade und Schaufenster eines Chocolatier-Verkaufsgeschäfts in der Stadt Schaffhausen beschädigt.
Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu dieser Sachbeschädigung.
Am Donnerstag (2. Mai 2024) ist in einer Wohnung in Hitzkirch ein Brand ausgebrochen.
Drei Personen wurden leicht verletzt (Polizei.news berichtete). Die Brandursache ist auf eine technische Ursache zurückzuführen.
Am Dienstag, 7. Mai 2024, ist es in Speicherschwendi zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Dabei verletzte sich eine Person leicht. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstagmittag (07.05.2024) hat sich im Kreisverkehrsplatz Enge in Beringen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Aufgrund widersprüchlicher Aussagen der Unfallbeteiligten bittet die Schaffhauser Polizei die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
Am Dienstag (07.05.2024), kurz nach 18:45 Uhr, ist es in einer Wohnung an der Sulzbachstrasse zu einem Küchenbrand gekommen.
Der Brand konnte von den Bewohnenden selbstständig gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Am Mittwoch (07.05.2024), kurz nach 2:10 Uhr, ist es zu einem Einbruchversuch an der Bahnhofstrasse gekommen.
Die beiden mutmasslichen Täter, ein 15-jähriger Schweizer und ein 15-Jähriger mit der Staatsbürgerschaft Sri Lanka, konnten von der Kantonspolizei St.Gallen festgenommen werden. Es entstand Sachschaden von rund 2'000 Franken.
Am Dienstag (07.05.2024), um 15:50 Uhr, ist es auf der Industriestrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine 37-jährige kam mit ihrem Auto von der Strasse ab und kam damit auf drei parkierten Autos zum Stillstand. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Dienstag ist es in Sils i.E. zu einer heftigen Kollision zweier Personenwagen gekommen.
Drei Personen wurden zur ambulanten Behandlung in ein Spital transportiert.
Die Tunnel der Nationalstrasse werden regelmässig gereinigt. Nun werden der Brünnen- und der Neufeldtunnel auf der A1 bei Bern der Reinigung unterzogen.
Sie werden jeweils gesperrt.
Die Gerichte Kanton Aargau veröffentlichen ihren Geschäftsbericht für das Jahr 2023.
Er vermittelt einen Überblick über den Geschäftsgang und die Geschäftszahlen. Mit 46'274 Falleingängen waren die Aargauer Gerichte im Berichtsjahr wiederum stark belastet.
Im Zusammenhang mit der Neubesetzung des Verwaltungsratspräsidiums der LUKS Gruppe haben verschiedene Personen per Post ein anonymes Schreiben erhalten, das einen Mailverkehr zwischen einem Mitglied des Kantonsrates und einem Medienschaffenden abbildet.
Der abgebildete Mailverkehr suggeriert, dass dem Medium vertraulich Informationen zum neuen Verwaltungsratspräsidenten angeboten wurden, sofern im Gegenzug eine diffamierende Berichterstattung erfolgen würde.
Am Sonntagmorgen (28.04.2024) stellten Mitarbeiter des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) einen in Panne geratenen Reisebus in Neuhausen am Rheinfall fest.
Dabei konnten sie beim Chauffeur Alkoholmundgeruch wahrnehmen, worauf ein positiver Atemalkoholtest erfolgte. Chauffeur und Bus wurden in der Folge an die Schaffhauser Polizei überführt.
Am späteren Dienstagmorgen (07.05.2024) stellten Mitarbeiter der Schaffhauser Polizei in Neuhausen am Rheinfall bei einem Gesellschaftswagen (Reisebus) gravierende Durchrostungen fest.
Um 11:30 Uhr am späteren Dienstagmorgen (07.05.2024) kontrollierten Mitarbeiter der Schaffhauser Polizei, anlässlich einer mobilen Schwerverkehrskontrolle, in Neuhausen am Rheinfall, einen slowakischen Reisebus mit einem mitgeführten Anhänger.
Am Dienstag, 7. Mai 2024, kurz vor 7.00 Uhr, fiel der Kantonspolizei ein E-Scooter auf, welcher augenscheinlich viel zu schnell unterwegs war.
Bei der Nachfahrt auf der Landstrasse zwischen Glarus und Netstal stellte sich heraus, dass der 17-jährige Fahrer mit ca. 40 km/h unterwegs war.
Ausgehen, Feiern und Party machen gehört für junge Menschen einfach dazu. Leider endet dies nicht immer ohne Zwischenfälle.
Verbunden mit dem Konsum von Alkohol oder anderen Rauschmitteln gehen vermehrt auch Belästigungen oder verbale und körperliche Auseinandersetzungen einher.
Am Montagabend ist in Obersaxen ein lebloser Arbeiter kopfüber in einem Schacht aufgefunden worden. Der Mann wurde vor Ort für tot erklärt.
Nachdem Arbeitskollegen am Montag vor 21 Uhr einen Hinweis einer Drittperson zu einem abgestellten Lieferwagen erhielten, begaben sie sich zum Weiler Zarzana in Obersaxen.
Am Mittwoch (1. Mai 2024) ist es auf der Kantonsstrasse in Schenkon zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorradfahrer gekommen (Polizei.news berichtete).
Der gesuchte Fahrzeughalter hat sich bei der Polizei gemeldet.
Nach der Kontaktaufnahme von vermeintlichen Kaufinteressenten auf Tutti.ch erhalten die Verkäufer eine SMS mit einem Link, über welchen die Zahlung abgewickelt werden soll.
Hierbei handelt es sich jedoch um eine Betrugsmasche mit dem Ziel, an die Kreditkartendaten der Inserenten zu gelangen.
Am Dienstag, 7. Mai 2024, führten mehrere Dutzend Personen in der ETH Zürich einen propalästinensischen Protest in Form einer Sitzblockade durch.
Die Stadtpolizei Zürich kontrollierte und verzeigte 28 Personen.
Am 07.05.2024, um 05.00 Uhr, wurde an der Friedrich Miescher-Strasse in einem Restaurant ein Geldautomat auf noch unbekannte Art aufgesprengt.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Auffahrtstag wandern viele Zugerinnen und Zuger ins Klosterdorf Einsiedeln. Zu ihrer Sicherheit sperrt die Zuger Polizei diverse Strassen.
Die Landeswallfahrt nach Einsiedeln am Auffahrtstag (9. Mai 2024) gehört zu den im Kanton Zug hochgehaltenen Traditionen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag (05.05.2024) am Flughafen Zürich drei Drogenkuriere festgenommen und rund drei Kilogramm Kokain sichergestellt.
Am Sonntagvormittag wurden drei Transitpassagiere kontrolliert, bei welchen der Verdacht bestand, dass es sich um Drogenkuriere handeln könnte.
Auf einer Fahrt über die Valserstrasse ist am Montagabend ein Motorradfahrer in einer Kurve gestürzt.
Der Lernfahrer erlitt dabei mittelschwere Verletzungen.
Die Gemeinde Glarus Nord hat festgestellt, dass ein kurzer Abschnitt der Tälistrasse ob Niederurnen bis zu 3 Metern abgerutscht ist.
Es wurden verschiedene Sofortmassnahmen eingeleitet. Die Situation hat sich im Moment stabilisiert.
Die Kampagne am Walchetor erinnert daran, dass Gewalt, insbesondere gegen Frauen nicht tolerierbar ist.
Opfer von Gewalt - egal von welchem Geschlecht - finden Hilfe und Beratungsstellen unter www.stopp-gewalt-gegen-frauen.ch.
Einer Patrouille der Regionalpolizei Zofingen fiel beim Bildungszentrum Zofingen ein leistungsgesteigertes Mofa auf.
Anlässlich des Schulschlusses konnte der Lenker beim Anlassen des Mofas kontrolliert werden. Das Rennmofa erzielte auf der Geschwindigkeitsprüfrolle eine Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h. Erlaubt wären 30 km/h.
In der Nacht auf Dienstag, 7. Mai 2024, kollidierte ein Autofahrer um 1 Uhr an der Gotthardstrasse in Arth mit einem Inselpfosten und einer Signalisationstafel.
Der unbekannte Lenker entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Das Fundbüro der Kapo AI versteigert ab 17. Mai 2024 auf dem Onlinemarktplatz Ricardo.ch Fahrräder aus dem Bestand der unabgeholten Fahrräder.
Fragen: fundbuero@kapo.ai.ch, +41 71 788 95 00
Am späteren Montagnachmittag ist es auf der Alten Flonderstrasse zu einer Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Traktor gekommen.
Der Fahrradfahrer zog sich dabei schwere Verletzungen zu.
Auf der A6 zwischen Gampel und Goppenstein kommt es nächste Woche zu Verkehrseinschränkungen.
Grund dafür ist eine Zustandserfassung der Betriebs- und Sicherheitsanlagen auf dem gesamten Streckenabschnitt. Der Verkehr wird wechselseitig durch einen Verkehrsdienst geführt.
Auf der A6 zwischen Spiez und Mülenen wird beim Spiezwilertunnel eine Rüttelmarkierung aufgetragen.
Dies erhöht die Verkehrssicherheit zusätzlich. Für die Arbeiten kommt es zur Sperrung der A6 zwischen Spiez und Mülenen.
Am Donnerstag (09.05.2024) findet in St.Gallen der Auffahrtslauf statt. Start und Ziel befinden sich im Westen der Stadt St.Gallen beim Kybunpark.
Aufgrund der Veranstaltung kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Mutmasslich bei einer Kollision mit einem unbekannten Auto wurde eine Velofahrerin verletzt.
Die Umstände sind unklar, weshalb die Kantonspolizei Augenzeugen sucht.
Am späten Freitagabend des 16. Februars 2024 kam es an der Argovia Tankstelle in Nussbaumen zu einem Raubüberfall durch einen Unbekannten.
Eine Mitarbeiterin des Verkaufsgeschäfts wurde in der Tankstelle von einem Mann mit einem Messer bedroht. Er konnte mehrere tausend Franken erbeuten und anschliessend fliehen. Da der Unbekannte bislang nicht identifiziert werden konnte, bezieht die Staatsanwaltschaft die Öffentlichkeit mit ein.
Am Montag (06.05.2024), kurz nach 13:10 Uhr, ist es bei einer Firma an der Unterdorfstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 38-jähriger Mann stürzte beim Arbeiten auf einer Häcksel-Arbeitsmaschine rund 1.5 Meter auf den Boden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (06.05.2024), ist eine unbekannte Täterschaft in ein Baustellenmagazin eines Mehrfamilienhauses im Rohbau an der Gähwilerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine mutmasslich unverschlossene Tür Zutritt in den Keller.
Am Montag (06.05.2024), kurz nach 22:30 Uhr, ist es an der Degersheimerstrasse zu einem Brand einer Sonnenmarkise bei einem Mehrfamilienhaus gekommen.
Der Brand konnte selbstständig gelöscht werden. Es entstand Sachschaden von rund 1'000 Franken.
Am vergangenen Samstag öffnete die IPH die Tore für die Bevölkerung und wir waren auch am Start.
Wir durften mit vielen tollen Menschen in Kontakt kommen, interessante Gespräche führen und die einen oder anderen Kinder (oder auch Erwachsenen) mit der Faszination Polizeiberuf verzaubern.
Bei einem Selbstunfall in der Autobahnausfahrt Wangen an der Aare hat sich am Montagnachmittag, 6. Mai 2024, eine Automobilistin Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Am Montag, 6. Mai 2024, um zirka 14.30 Uhr, verlor eine 21-jährige Frau im Kurvenbereich der Autobahnausfahrt Wangen an der Aare, zuvor in Richtung Bern fahrend, aus noch zu klärenden Gründen die Kontrolle über ihr Auto.
Ab Montag, 13. Mai 2024, baut das kantonale Tiefbauamt für rund einen Monat auf der Brücke Rhein zwischen Haag und Bendern (FL).
Das Amt setzt den Fahrbahnübergang auf der Seite Haag instand.
Am Montagnachmittag geriet eine Automobilistin bei Vordemwald auf die Gegenfahrbahn und verursachte eine Kollision.
Der andere beteiligte Wagen überschlug sich, wobei dessen Insassen verletzt wurden.
Das Amt für Militär und Zivilschutz Graubünden hat in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Graubünden innovative Notrufsäulen entwickelt.
Sie bieten im Falle von Stromausfällen eine zuverlässige Kommunikationsmöglichkeit und erhöhen die Erreichbarkeit der Einsatzkräfte. Erste Gemeinden nehmen die Notrufsäulen nun in Betrieb.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.