Schweiz

Unfall in Trogen AR: Motorradfahrerin (54) verletzt sich bei Überholmanöver

Unbestimmte Verletzungen hat sich am Donnerstag, 9. Mai 2024, eine Motorradlenkerin bei einer Kollision mit einem Personenwagen in Trogen zugezogen. Eine 54-jährige Lenkerin fuhr um 12.30 Uhr mit ihrem Motorrad von Trogen kommend auf der Nebenstrasse bergwärts in Richtung Bühler.

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Luzerner Polizei: Schon in Kürze geht es bei der Pol SiAss Ausbildung in die Endrunde

Die Abschlussprüfungen stehen an. Bis dahin, wird nochmals jeder Handgriff wiederholt, wie hier während eines PSI Trainings (PSI = Persönliche Sicherheit), sowie während einer nachgestellten Verkehrskontrolle. Wir drücken Duyen und dem ganzen Lehrgang sämtliche Daumen und wünschen allen gutes Gelingen!

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Tiermisshandlung in Villars-sur-Glâne FR: Unbekannte töten neugeborenes Lamm

In der vergangenen Nacht wurde ein Lamm getötet, vermutlich von einem oder mehreren Unbekannten, die sich illegal Zutritt zur Domaine Notre-Dame de la Route in Villars-sur-Glâne verschafft hatten. Es wurde Strafanzeige erstattet und die Ermittlungen laufen. Es handelt sich um den vierten Fall von Misshandlung, der seit Anfang März 2024 festgestellt wurde.

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Wilen bei Wollerau SZ: Zeugenaufruf nach versuchtem Entreissdiebstahl

Am Dienstagabend, 7. Mai 2024, lief eine 19-jährige Frau um 19 Uhr auf der Breitenstrasse in Wilen bei Wollerau. Kurz nach dem Bahnübergang versuchte ein unkannter Mann der jungen Frau die Handtasche zu entreissen. Weil dies misslang, entfernte sich der Täter in unbestimmte Richtung. Kurz danach hielt eine blonde Autolenkerin mit ihrem schwarzen PW an und erkundigte sich bei der Frau nach ihrem Wohlbefinden.

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Altendorf SZ: E-Bike-Fahrer kollidiert mit Hund und verletzt sich bei Unfall erheblich

Am Donnerstagmorgen, 9. Mai 2024, kollidierte ein E-Bike-Fahrer um 10.20 Uhr auf der Etzelstrasse in Altendorf mit einem Hund, welcher die Strasse überquerte. Der 61-jährige Zweiradfahrer zog sich beim Sturz erhebliche Verletzungen zu. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Mann von der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen.

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Brunnen SZ: Berggänger (63) stürzt rund 20 Meter in die Tiefe

Am Donnerstagmittag, 9. Mai 2024, war ein 63-jähriger Mann mit zwei weiteren Personen im Gebiet Urmiberg oberhalb von Brunnen unterwegs. Beim Aufstieg vom Gottertli in Richtung Rigi Hochflue stürzte der Berggänger im Gebiet Spitz um 12.15 Uhr aus bisher unbekannten Gründen rund 20 Meter in die Tiefe und blieb mit unbestimmten Verletzungen liegen.

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Wassen UR: Personen auf der Fahrbahn sorgen für Sperrung der Autobahn A2

Heute am 09. Mai 2024 gegen 11:30 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri die Meldung, dass sich Personen auf der Fahrbahn der Autobahn A2, auf der Reussbrücke, zwischen dem Rastplatz Dieden und der Ausfahrt Wassen, befänden. Innert kurzer Zeit waren mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Uri vor Ort.

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Der grausame Mähtod: Jährlich sterben in der ganzen Schweiz rund 1500 Rehkitze

Jährlich sterben in der ganzen Schweiz viele Rehkitze infolge von Mäharbeiten. Die Jäger und einige Freiwillige aus Obwalden haben sich zum Ziel gesetzt, diese Zahl massiv zu minimieren. Dazu verwenden sie modernste Drohnen mit Wärmebildkameras. Durch diese Massnahme werden viele Rehkitze vor dem sicheren Tod gerettet.

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Sargans SG: Brand in Küche

Am Donnerstag (09.05.2024), kurz vor 6:10 Uhr, ist es in einer Küche eines Mehrfamilienhauses am Castelsrietweg zu einem Brand gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Eine Frau wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von über hunderttausend Franken.

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Wettingen AG: Vermisster (†) tot in Limmat geborgen (Nachtrag)

Der Vermisste, nach dem in der Nacht intensiv gesucht wurde, wurde am Donnerstagmorgen tot aus der Limmat geborgen. Noch bevor die Suchmassnahmen fortgesetzt werden konnten, wurde am Donnerstagmorgen, 9. Mai 2024, bei einem Limmat-Kraftwerk in Wettingen eine Leiche gefunden. Die weiteren Abklärungen zeigten, dass es sich dabei um den vermissten 27-Jährigen handelte. Zur eindeutigen Klärung der Todesursache hat die Staatsanwaltschaft Baden beim Institut für Rechtsmedizin Aarau eine Obduktion angeordnet.

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Zuzwil SG: 21-jähriger Autofahrer alkoholisiert unterwegs

Am Donnerstag (09.05.2024), kurz nach 2:15 Uhr, ist ein Auto an der Herbergstrasse beim Rückwärtsfahren leicht mit einem anderem Auto kollidiert. Nach einer verbalen Unterhaltung fuhr der unfallverursachende Mann weg, ohne Angaben seiner Personalien. Er konnte von der Kantonspolizei St.Gallen ausfindig gemacht werden. Er war im alkoholisierten Zustand unterwegs.

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Ausweichverkehr entlang der A2 und A13 im Alpenraum – Massnahmen des Bundesrates

Das Stauaufkommen auf den Nationalstrassen im Alpenraum während der Feiertage im Frühling und den Sommerferien führt zu Ausweichverkehr. Dieser belastet die lokale Bevölkerung stark. Der Bundesrat unternimmt bereits heute grosse Anstrengungen gegen den unerwünschten Ausweichverkehr und ergreift weitere Massnahmen im Alpenraum. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 08.05.2024 darüber beraten und Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulates 22.4044 Stadler verabschiedet.

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Rüthi SG: Zwei Festnahmen nach Diebstahl aus Fahrzeug

Am Dienstag (07.05.2024), kurz vor 22:20 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen an der Schlattstrasse zwei Männer auf Diebestour festgenommen. Sie versuchten mehrere Fahrzeuge zu öffnen und stahlen aus einem der Fahrzeuge eine Jacke. Bei den beiden mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 25-jährigen Algerier und einen 34-jährigen Tunesier.

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Stadt Schaffhausen SH: Einbruchdiebstahl in ein Garten- bzw. Rebhaus – Zeugenaufruf

Zwischen Dienstagnachmittag (30.04.2024) und Montagnachmittag (06.05.2024) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Garten- bzw. Rebhaus in der Stadt Schaffhausen verübt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.

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Kanton Zug: Mehrere Einbrecher dank Bürgermeldungen festgenommen

Beim Versuch, Motorräder aus einer Tiefgarage zu entwenden, sind vier Männer von Anwohnern beobachtet worden. Dank der raschen Meldung an die Polizei gelang es den Einsatzkräften, die Beschuldigten festzunehmen. Bei einem weiteren Einbruch bearbeitete der Täter einen Bürokorpus mit einer Trennscheibe.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.