Schweiz

Murg SG / A3: Autofahrer (22) nickt ein und prallt gegen Tunnelwände

Am Dienstag (05.03.2024), kurz nach 17:40, ist es auf der Autobahn A3 im Murgwaldtunnel zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 22-jähriger Autofahrer nickte gemäss eigenen Aussagen kurz ein und prallte mehrfach in die rechte und linke Tunnelwand. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.

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Stadt Bern BE: Trickdieb angehalten – Warnung vor „Wash-Wash-Trick“

Die Kantonspolizei Bern hat vergangene Woche einen Mann angehalten, der mutmasslich in mindestens einen Fall des „Wash-Wash-Tricks“ involviert gewesen ist. Die Kantonspolizei Bern warnt vor solchen Trickdieben. Im Februar 2024 erhielt die Kantonspolizei Bern Kenntnis, wonach sich ein Interessent aus dem Ausland auf ein Verkaufsinserat eines in der Schweiz lebenden Mannes gemeldet habe.

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Kanton Bern: 147 Personen bei Aktionen gegen Vermögen angehalten

Seit einigen Monaten verzeichnet die Kantonspolizei Bern im ganzen Kantonsgebiet einen massiven Anstieg an Diebstählen. Aus diesem Grund wurden im vergangenen Monat gezielte Aktionen im Bereich Vermögensdelikte durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 147 Personen in der Regionen Bern und Mittelland-Emmental-Oberaargau angehalten.

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Gempen SO: Autoraserin innerorts mit 110 km/h (erlaubt 50 km/h) gemessen

Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Solothurn am Dienstag, 5. März 2024, auf der Hochwaldstrasse in Gempen mit einem mobilen Radargerät ein Auto im Innerortsbereich mit 110 km/h gemessen. Erlaubt sind im Bereich der Messstelle 50 km/h. Die verantwortliche Fahrzeuglenkerin konnte durch die Polizei angehalten werden. Sie wird nach den gesetzlichen Bestimmungen über Raserdelikte zur Anzeige gebracht.

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Oberengadin GR: Engadin Skimarathon führt zu Verkehrseinschränkungen

Im Oberengadin findet am Sonntag, 10. März 2024 der 54. Engadin Skimarathon statt. Die Kantonspolizei Graubünden regelt für diesen Anlass zusammen mit den Verkehrskadetten, den Polizeiorganen der umliegenden Gemeinden, der Zivilschutzpolizei und Mitarbeitenden privater Sicherheitsfirmen den Verkehr. Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, die signalisierten Umleitungen zu beachten und die Anweisungen der Ordnungskräfte zu befolgen.

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Chur GR: Fussgängerin (16) bei Unfall mit zwei Autos verletzt

In Chur ist es auf der Masanserstrasse im Bereich eines Fussgängerstreifens zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos und einer Fussgängerin gekommen. Dabei verletzte sich die Fussgängerin. Am Dienstagabend, (05.03.2024), um ca. 1900 Uhr, fuhr ein 55-jähriger Autofahrer bei dunklen und regnerischen Strassenverhältnissen auf der Masanserstrasse stadteinwärts.

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Kaisten AG: Motorradlenker (30) von Auto erfasst und schwer verletzt

Auf der Kaistenbergstrasse kollidierte ein VW Golf mit einem Motorrad. Der schwerverletzte Motorradlenker musste mit dem Rettungshelikopter in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Dienstagmorgen, dem 05. März 2024, um 06.45 Uhr, kam es in Kaisten zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Motorradlenker war von Frick nach Kaisten unterwegs, als er von einem herannahenden VW Golf erfasst wurde, der in dieselbe Richtung fuhr.

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Braunwald GL: Achtjähriger Schüler stürzt aus Sesselbahn und verletzt sich

Am Mittwoch, 05.03.2024, kurz nach 09:30 Uhr, kam es im Skigebiet Grotzenbühl in Braunwald zu einem Unfall mit Verletzungsfolge auf einem Sessellift. Ein 8-jähriger Schüler bestieg zusammen mit einer Mitschülerin die Sesselbahn Grotzenbühl, rutschte nach ca. 10 Metern Fahrt aus noch unbekannten Gründen aus dem Sessel und stürzte ca. 4 Meter in den darunterliegenden Schnee.

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Sirnach TG: Auto kollidiert auf der Gegenfahrbahn mit Sattelmotorfahrzeug

Ein Autofahrer kollidierte am Dienstagmorgen in Sirnach mit einem Sattelmotorfahrzeug und wurde verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden. Der Autofahrer war kurz vor 6 Uhr auf der Spange Hofen in Richtung Eschlikon unterwegs. Nach den bisherigen Erkenntnissen geriet er kurz nach der Kreuzung mit der Oberhofenstrasse auf die Gegenfahrbahn, wo es zur seitlich-frontalen Kollision mit einem Sattelmotorfahrzeug kam.

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Kantonspolizei Schwyz zu Besuch bei Radio Central und Sunshine Radio

Aktive Vernetzung betreiben und die gute Zusammenarbeit weiter fördern: So lautete gestern der Auftrag für unser Kommunikations-Team beim Besuch bei Radio Central und Sunshine Radio. Durch die Ereigniskommunikation ist unser Kommunikations-Team regelmässig im Austausch mit verschiedenen Medienhäusern, Fernsehsendern und Radiostationen.

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Stadt Schaffhausen SH: Roller entwendet - Polizei sucht Zeugen

Eine unbekannte Täterschaft hat in der Nacht auf Sonntag (25.02.2024) einen Motorroller in der Stadt Schaffhausen entwendet. Dieser konnte am Donnerstag (29.02.2024) aufgefunden werden. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.

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Vorsicht, TWINT-Betrug bei Kleinanzeigen! So gehen die Betrüger vor

Kleinanzeigenbetrug ist eines der am häufigsten bei der Polizei angezeigten Delikte. Dass es sich dabei um ein lukratives Geschäft für die Betrüger handelt, zeigt die Tatsache, dass es immer wieder neue Varianten der Betrugsversuche gibt. Bei drei neuen Varianten, die dem BACS in den letzten Wochen gemeldet wurden, werden gezielt Nutzende der Bezahl-App TWINT in eine Falle gelockt.

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Kanton Schaffhausen: Es gilt weiterhin "bei Verdacht Tel. 117"

Von Ende Oktober 2023 bis Februar 2024 hat sich die Schaffhauser Polizei aktiv an der Präventionskampagne "Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbruch" beteiligt. Wir danken für die Unterstützung der Bevölkerung und bitten weiterhin um Meldungen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen und Vorkommnissen.

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Stadt Zürich ZH: Albanischer Drogendealer verhaftet – Heroin sichergestellt

Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagnachmittag (04.03.2024) einen Mann kurz nach einer Drogenübergabe verhaftet und Heroin, Bargeld sowie Streckmittel sichergestellt. Um 13 Uhr beobachteten Fahnder der Kantonspolizei Zürich beim Bahnhof Tiefenbrunnen zwei Männer bei einer mutmasslichen Drogenübergabe.

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Stadt Zürich ZH: Fussgängerin verstirbt nach tragischem Unfall mit Tram

Am Montagabend, 4. März 2024, geriet im Kreis 11 eine Fussgängerin unter das von einer Haltestelle losfahrende Tram und wurde schwer verletzt. Die Frau verstarb am frühen Morgen im Spital. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen. Gemäss ersten Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich stand das Flexity-Tram der Linie 14 um etwa 20.15 Uhr in der Haltestelle „Bahnhof Oerlikon Ost“.

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Stadt Zürich ZH: Erneut Kellereinbrecher (Schweizer) festgenommen

Am späten Montagabend, 4. März 2024, nahm die Stadtpolizei Zürich erneut einen mutmasslichen Einbrecher in flagranti fest. Wie bereits in der Meldung vom 1. März 2024 erwähnt, gingen in letzter Zeit bei der Stadtpolizei Zürich vermehrt Meldungen über Einbrüche in Kellerabteile im Kreis 4 ein.

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Schweiz: Zahl der Führerausweisentzüge leicht gestiegen

Die Zahl der Ausweisentzüge hat 2023 im Vorjahresvergleich um knapp ein Prozent zugenommen. Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, Angetrunkenheit sowie Gefährdung Dritter durch Unaufmerksamkeit gehörten erneut zu den häufigsten Gründen. Die Zahl neuerworbener Führerausweise nahm dagegen erneut deutlich ab. Dies zeigen jährliche Statistiken des Bundesamts für Strassen (ASTRA).

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Züberwangen SG: Algerier und Schweizer nach Einbruch in Auto festgenommen

Am Montag (04.03.2024), kurz nach 17:10 Uhr, hat eine zunächst unbekannte Täterschaft einen Einbruch in ein Auto an der Dorfstrasse in Altenrhein begangen. Sie stahl mutmasslich Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken. Anschliessend flüchtete sie mit einem Auto. Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen gelang es, auf Höhe der Raststätte Thurau in Züberwangen, das gesuchte Auto anzuhalten. Ein 47-jähriger Algerier und ein 56-jähriger Schweizer wurden festgenommen.

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Kanton Zug: Brennende Bettflasche und zwei weitere Feuerwehreinsätze

Am Sonntag gingen auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei zwei Notrufe ein, die ein Feuerwehraufgebot auslösten. In einem Fall war der Einsatz beim Eintreffen vor Ort bereits wieder beendet, an der zweiten Örtlichkeit musste ein Glimmbrand gelöscht werden. Eine starke Rauchentwicklung löste in der Nacht auf Dienstag einen weiteren Feuerwehreinsatz aus.

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Stadt Basel BS: Zusammenstoss zwischen zwei Autos und parkiertem E-Roller

Am Montagabend, 4. März 2024, entstand bei einem Zusammenstoss zwischen zwei Autos und einem parkierten E-Roller in der Thiersteinerallee erheblicher Sachschaden, der vermutlich im fünfstelligen Bereich liegt. Am Montag, 04. März 2024, um 21.10 Uhr ereignete sich in Basel in der Thiersteinerallee auf der Höhe der Liegenschaft 13 ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos und einem parkierten E-Roller. Es entstand lediglich Sachschaden. Die Höhe des Sachschadens dürfte jedoch im fünfstelligen Bereich liegen.

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A13 / TI: Nächtliche Sperrung des Mappo-Morettina-Tunnels

Das Bundesamt für Strassen ASTRA teilt mit, dass der Mappo-Morettina-Tunnel von Sonntag, 3. bis Freitag, 22. März 2024 (Nächte zwischen Sonntagabend und Freitagmorgen) für den Verkehr gesperrt wird. Die Sperrung ist notwendig, um auf der gesamten Länge des Tunnels LED-Lampen zu installieren, welche die veralteten Leuchtstofflampen ersetzen.

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A9 / TI: Zwei "Via Sicura"-Verstösse und Wiederaufnahme der Radarkontrollen

Am Donnerstag, den 15. Februar, wurden bei einer Radarkontrolle auf der Autobahn A9 zwei Fahrer mit Geschwindigkeiten gemessen, die unter das Delikt "Raser" fallen, und bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Ausserdem wird die Wiederaufnahme der Autobahnbaustellen zu zusätzlichen Radarkontrollen auf den betroffenen Streckenabschnitten führen.

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A2 / Faido - Varenzo TI: Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsanlagen

Am Sonntag, 3. März 2024, haben die Arbeiten zur Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsanlagen auf dem Autobahnabschnitt zwischen den Anschlussstellen Faido und Varenzo begonnen. Die Arbeiten sind Teil des Gesamtprojekts zur Erneuerung des Abschnitts und umfassen den Austausch und die Modernisierung der bestehenden Systeme und Signalanlagen, um deren Betrieb zu gewährleisten und den Nutzern einen höheren Qualitätsstandard zu bieten. Die Renovierung dieser Anlagen wird 2024 abgeschlossen und ist mit den Arbeiten für den Bau von Lärmschutzwänden in den Gebieten Rodi und Faido abgestimmt.

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Zürich: Bilanz zur Aktion bei Verdacht Tel. 117 - Gemeinsam gegen Einbruch

Die Kantonspolizei Zürich zieht nach der Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität 2023/2024 eine positive Bilanz. Bei den zahlreichen, gezielten Kontrollen auf dem gesamten Kantonsgebiet - mit Fokus auf Kriminaltouristen - verhafteten die Polizisten und Polizistinnen insgesamt 65 Personen.

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Balerna TI: Raubüberfall auf eine Tankstelle - Fahndung bisher erfolglos - Zeugenaufruf

Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz vor 6 Uhr morgens zu einem Raubüberfall auf eine Tankstelle an der Via San Gottardo in Balerna. Gemäss einer ersten Rekonstruktion betraten zwei maskierte Räuber die Tankstelle und bedrohten einen Angestellten mit einer Waffe, um ihn zur Herausgabe von Geld zu bewegen.

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Valbroye VD: Tödlicher Verkehrsunfall - Motorradfahrer verstarb an der Unfallstelle

Am Sonntag, den 3. März 2024, ereignete sich kurz nach 18:30 Uhr auf der Verbindungsstrasse zwischen Prévondavaux und Combremont-le-Petit in der Gemeinde Valbroye ein Unfall, an dem ein Motorrad und ein Kraftfahrzeug beteiligt waren. Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte verstarb der Fahrer des Motorrads, ein 55-jähriger Schweizer, noch an der Unfallstelle.

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Romont FR: Fünf Minderjährige ergreifen mit einem gestohlenen Fahrzeug die Flucht

Gestern wollte die Kantonspolizei Freiburg in Romont ein Fahrzeug kontrollieren. Dieses ergriff die Flucht indem es zahlreiche Verstösse beging. Die Insassen verliessen das Auto in Attalens und flüchteten zu Fuss. Fünf Minderjährige wurden angehalten und eine Ermittlung ist im Gange.

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Autobahn A12/Anschluss Bern-Bümpliz BE: Sperrung und Umleitung für Belagsarbeiten

Der Anschluss Bümpliz wird zurzeit umfassend saniert. Die Hauptarbeiten wurden im 2023 abgeschlossen. 2024 wird nun der Belag flächendeckend ersetzt. Für die Belagsarbeiten an den Ein- und Ausfahrten werden diese jeweils am Wochenende gesperrt werden. Der Verkehr wird grossräumig umgeleitet.

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Martinach VS: Ankunft der Fahrenden unter der Leitung der Kantonspolizei

Am Sonntagnachmittag, 3. März 2024, trafen die Fahrenden wie erwartet mit rund 40 Wohnwagen in Martinach ein. Gemäss den Weisungen der Kantonspolizei wurden sie in einen Wartesektor geleitet, in welchem sie die Nacht verbrachten. Heute Vormittag wurden sie auf den vorgesehenen Standplatz geführt. Die Öffnung des offiziellen Standplatzes war für heute Montag, 4. März 2024 vorgesehen.

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Stadt Zürich ZH: 15-Jähriger nach Angriff auf jüdischen Mann in U-Haft

Am Samstagabend wurde ein 50-jähriger Mann jüdisch-orthodoxen Glaubens in Zürich (Kreis 2) mit einer Stichwaffe lebensbedrohlich verletzt. Der mutmassliche Täter, ein 15-jähriger Schweizer mit tunesischem Hintergrund, wurde von der Stadtpolizei Zürich verhaftet und befindet sich auf Anordnung der Jugendanwaltschaft in Untersuchungshaft.

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Stadt Zürich ZH: Sicherheit für jüdische Menschen geniesst höchste Priorität

Der Stadtrat ist erschüttert und tief betroffen nach dem Angriff auf einen jüdischen Zürcher am vergangenen Samstagabend. Er ist in Gedanken beim Opfer, seinen Angehörigen und der ganzen jüdischen Gemeinde. Die Sicherheit der jüdischen Menschen in Zürich und das Engagement gegen Antisemitismus haben für den Stadtrat höchste Priorität.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.