Am 6. und 7. März 2024 findet in Davos die 35. Schweizerische Polizei-Skimeisterschaft (SPSM 2024) statt.
Dabei messen sich rund 170 Polizistinnen und Polizisten in den Disziplinen Riesenslalom, Langlauf und Patrouillenlauf.
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen ist es der kantonalen Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Bern gelungen, betrügerische Handlungen von zwei in der Stadt Bern wohnhaften Personen in der Höhe von rund 17 Millionen Franken aufzudecken.
Die Staatsanwaltschaft hat gegen die beiden Beschuldigten Anklage erhoben. Sie werden sich vor der Justiz zu verantworten haben.
In den letzten zwei Tagen konnte die Polizei Basel-Landschaft fünf Personen nach verschiedenen Einschleichdiebstählen festnehmen.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und die Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft haben entsprechende Verfahren eröffnet.
Im Bereich der Rötibrücke in Solothurn wurde am Sonntagmittag eine leblose Person aus der Aare geborgen.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zu den Umständen und der Todesursache eingeleitet und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.
Unbestimmte Verletzungen hat sich ein Lenker am Montag, 26. Februar 2024, bei einem Selbstunfall mit einem Fahrrad in Herisau zugezogen.
Ein 37-jähriger Lenker fuhr kurz nach 12.30 Uhr mit seinem Fahrrad vom Dorf Herisau kommend auf der Gossauerstrasse in Richtung Gossau.
Je nach Art des Patiententransports bzw. wie stark der/die Patient/in medizinisch überwacht und betreut werden muss, kommt bei SRZ dabei der Rettungsdienst oder der Verlegungsdienst zum Einsatz.
Im Rettungsdienst sind in der Regel zwei Rettungssanitäter/innen auf dem Fahrzeug.
Nicht in jedem Gelände kann der Rettungshelikopter nahe beim Patienten landen – beispielsweise dann, wenn das Gebiet steil, unwegsam oder dicht bewaldet ist.
In solchen Fällen, also rund 1’400 Mal im Jahr, kommt die Rettungswinde zum Einsatz: Die Notärztin wird dabei am Windenseil zum Patienten hinuntergelassen.
Zwei Personen flüchteten, nachdem sie sich in einem Wohnquartier in Gränichen an mehreren Fahrzeugen zu schaffen gemacht haben.
Auf der Fahndung wurde eine Person angehalten, ein weiterer Tatverdächtiger ist flüchtig.
Heute verraten wir euch einen weiteren Meilenstein aus deren Geschichte.
Ein spektakulärer Fall geschah im Februar 1977: Nach einer langen Serie von Überfällen und Geiselnahmen überfiel die sogenannte Alfa-Bande in Zürich-Altstetten eine Bank.
Der Bund führt ein Vernehmlassungsverfahren zur Anpassung von mehreren Erlassen im Tierschutzbereich durch. In seiner Stellungnahme fordert der Glarner Regierungsrat strengere Massnahmen zur Verhinderung der illegalen Einfuhr von Welpen.
Die Revision von Verordnungen im Tierschutzbereich hat zum Ziel, das Tierwohl zu verbessern.
Bei einem Arbeitsunfall in einer Werkhalle hat am späten Montagabend (26.02.2024) in Oberwinterthur ein Mann schwere Verletzungen erlitten.
Kurz nach 23.30 Uhr war ein 33-Jähriger mit Servicearbeiten an einer Lokomotive beschäftigt.
Am Sonntagmorgen, 25. Februar 2024, verhaftete die Stadtpolizei Winterthur in Wülflingen zwei Männer, welche mutmasslich zuvor in diverse Fahrzeuge eingebrochen waren.
Kurz nach 06.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei die Meldung ein, dass zwei unbekannte Männer sich an verschiedenen Fahrzeugen zu schaffen gemacht hätten.
Ende Februar 2024 tritt Wm Rudolf Schuler nach über 32 Jahren bei uns in den wohlverdienten Ruhestand.
Er startete 1991 mit der Ausbildung zum Polizisten.
Am Dienstagmorgen (27.02.2024), kurz vor 06:55 Uhr, hat ein Elektroroller in der Umgebung Buchental gebrannt.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Ohne Kindersitz im Auto haben Kinder ein dreimal höheres Risiko, bei einem Unfall schwer oder tödlich verletzt zu werden.
Ein Kindersitz kann seine volle Schutzwirkung nur entfalten, wenn er richtig verwendet wird. Eine neue Erhebung der BFU in Zusammenarbeit mit dem TCS zeigt: Bei jedem zweiten Kind wird der Kindersitz im Auto falsch genutzt. Die BFU und der TCS sensibilisieren deshalb für die häufigsten Fehler und zeigen auf, wie man sie vermeidet.
Am Dienstag, 5. März 2024, 18:00 Uhr, führt die Polizei Basel-Landschaft einen Informationsanlass zum Beruf der Polizistin/des Polizisten durch.
Der Anlass findet online statt.
Am Dienstag, 27. Februar 2024, circa 02.10 Uhr, hat ein Unbekannter in einer Liegenschaft am Steinengraben einen Einbruchdiebstahl verübt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte den Tatverdächtigen dank einer aufmerksamen Drittperson während einer umgehend eingeleiteten Fahndung stellen und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.
Am Montag (26.02.2024), kurz nach 11 Uhr, ist es zu einem Selbstunfall auf der Autobahn A1 gekommen. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Der 40-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Montag (26.02.2024), kurz nach 11:30 Uhr ist in einer Firma an der Weierwiesstrasse ein Mottbrand entdeckt worden.
Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken. Es wurde niemand verletzt.
Am Montag (26.02.2024), kurz vor 15:30 Uhr ist es auf der Hulfteggstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Eine 60-jährige Autofahrerin geriet mit ihrem Auto in einen Bach. Sie wurde dabei leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Am Montagabend (26.02.2024), kurz vor 21:15 Uhr, ist eine vorerst unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der Löwenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch ein Fenster Zutritt in das Gebäude.
Im Strafverfahren gegen den Beschuldigten des Tötungsdelikts Schafisheim kommt es ab Donnerstag, 23. Mai 2024, zur Gerichtsverhandlung vor dem Bezirksgericht Lenzburg.
Die Urteilseröffnung ist auf Freitagnachmittag, 24. Mai 2024, geplant.
Die Löhne der Stadt Zürich wurden aufgrund eines technischen Abwicklungsfehlers bei der Zürcher Kantonalbank doppelt ausbezahlt.
Am Montagmorgen wurden aufgrund eines technischen Fehlers die Löhne der Mitarbeitenden der Stadt Zürich doppelt ausbezahlt.
Ein Lieferwagenfahrer wurde am Montagabend in Weinfelden bei einer Verkehrskontrolle als fahrunfähig beurteilt.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Im Kreisel Ring-/Salvatorenstrasse ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Velofahrerin gekommen.
Dabei verletzte sich die Velofahrerin.
Es steckt viel mehr hinter dem Begriff Organigramm, als man denken würde.
Gerade am Beispiel der Kantonspolizei St.Gallen lässt sich dank des Organigramms die Vielfältigkeit, Agilität und erstaunlich grosse Bandbreite erkennen, in welcher unsere Organisation tätig ist.
Ein helikoptergerechter Landeplatz wird rekognosziert, die Einweisung des Helikopters erfolgt und zum Schluss geht's ab in die Luft.
So hat eine Ausbildung für unsere jungen Polizistinnen und Polizisten letzten Mittwoch ausgesehen.
Am Montagnachmittag (26.02.2024) ist in einer Zelle im kantonalen Gefängnis in der Stadt Schaffhausen ein Brand ausgebrochen. Bei diesem Brandereignis ist der Zelleninsasse schwer verletzt worden.
Gemäss ersten Ermittlungen dürfte der Mann den Brand gelegt haben.
Achtung! In den vergangenen Tagen ist es im Baselbiet wieder vermehrt zu Einschleichdiebstähle gekommen.
Dabei handelt es sich um Einbrüche, bei denen die Täterschaft in unverschlossene Objekte wie Häuser, Garagen, Keller oder Fahrzeuge eindringt.
Am Freitagnachmittag ist bei der Kapo Zürich die Meldung eingegangen, dass in einem Wald bei Winkel drei ausgesetzte Kaninchen gefunden worden seien.
Reiterinnen entdeckte am Freitagnachmittag in einem Wald drei Kaninchen und meldete dies dem nahegelegenen Tierheim.
… welches über die Alpen reisen wollte. Wir erzählen Ihnen was das Luftpaket heute auf seiner Reise von Süd nach Nord alles erlebte.
Unser Luftpaket startet seine Reise in der Poebene. Es schwebt da mit 6 Grad gemütlich vor sich hin.
Das Bau- und Verkehrsdepartement verbessert ab heute, Montag 26. Februar 2024 bis Ende Jahr den Erdbebenschutz der Dreirosenbrücke.
Als kantonales Lifeline-Bauwerk muss die Dreirosenbrücke im Falle eines Erdbebens funktionsfähig und für Rettungsfahrzeuge befahrbar bleiben. Während der Erdbebenertüchtigung stehen Trottoirs und Velowege zeitweise nur auf einer Seite der Brücke zur Verfügung. Autofahrende und ÖV-Nutzerinnen und -Nutzer müssen vorübergehend mit Behinderungen rechnen.
Im Mai 2023 verstarb bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen eine Person in der Limmat.
Inzwischen konnten vier Personen festgenommen werden.
Die Kantonspolizei Bern hat von Mittwoch bis Freitag eine gezielte Aktion gegen den Drogenhandel in der Stadt Bern durchgeführt.
Dabei wurden im Bereich der Kleinen Schanze 24 Personen angehalten. Zudem wurden rund 700 Gramm Haschisch sichergestellt. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Der im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt in Ittigen gesuchte Mann, der Mitte November 2023 in Ungarn angehalten wurde, ist am vergangenen Mittwoch an die Schweiz ausgeliefert worden.
Er befindet sich in Untersuchungshaft. Weiterführende Ermittlungen sind im Gang.
Zwischen Frühjahr 2023 und Anfang dieses Jahres nahm die Kantonspolizei mehr als fünfzehn Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen auf, die an geparkten Fahrzeugen in Bulle begangen worden waren.
Ein mutmasslicher Täter wurde angehalten. Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Sonntag (25.02.2024), kurz nach 05:20 Uhr, ist es auf Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.