Auf der A1 zwischen Bern-Bethlehem und Kirchberg wird dieses Jahr eine Anlage zur Geschwindigkeitsharmonisierung und Gefahrenwarnung installiert.
Dafür kommt es lokal zu Einschränkungen. Die Arbeiten beginnen Ende Februar und dauern bis ca. Mitte November.
Am Donnerstag, 22. Februar 2024, führte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eine Carkontrolle durch.
Während rund sieben Stunden wurden 19 Gesellschaftswagen (0 CH / 15 EU / 4 Drittstaaten), die auf der Autobahn A2 unterwegs waren sowie deren Lenker und Passagiere einer umfassenden Kontrolle unterzogen.
In diesem Videoclip geht es um diskriminierendes, beleidigendes, verleumderisches oder bedrohliches Verhalten oder Aufruf zu Hass im Internet.
Das Ziel dieses Videoclips besteht nicht nur darin, den Betroffenen solcher Verhaltensweisen eine Orientierungshilfe zu geben und sie insbesondere dazu zu ermutigen, Anzeige zu erstatten.
Am Freitagmittag, 23. Februar 2024, werden bei der Stadtpolizei Zürich 49 Mitarbeitende vereidigt.
Heute Nachmittag werden 20 Polizist/innen der Klasse 1/22, 15 Konsulatschützer/innen, 9 Mitarbeiter/innen des Polizeilichen Assistenzdienstes (PAD) sowie 5 Quereinsteiger vereidigt.
Gestern Abend ist es auf der Obernauerstrasse in Kriens zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Dieser erlitt erhebliche Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsfahndung anlässlich einer Auseinandersetzung in einer Berner Pop-Up Bar im März des vergangenen Jahres haben sich beide mutmasslichen Täter bei der Polizei gemeldet.
Das publizierte Bildmaterial steht daher ab sofort nicht mehr zur Verfügung.
In den letzten Tagen und Wochen sind im Kanton Luzern wieder vermehrt Betrüger am Werk, welche mittels Schockanrufen, Bandansagen oder falschen WhatsApp-Nachrichten versuchen, an Geld zu gelangen.
Die Luzerner Polizei warnt vor diesen Betrugsmaschen. Geben Sie niemals unbekannten persönliche Daten preis oder händigen Ihnen Bargeld und sonstige Wertsachen aus.
In der Nacht auf Freitag, 22./23. Februar 2024, kurz vor 04.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A22 in Füllinsdorf BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Dabei wurde eine Person verletzt.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurden am Freitagmorgen in Frauenfeld eine Autofahrerin und ein Autofahrer leicht verletzt.
Die Frau musste ins Spital gebracht werden.
Der Zeugenaufruf vom 22. Februar 2024 wird widerrufen.
Am Donnerstagmorgen ist im Zentrum von Unterägeri ein 77-jähriger Mann auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren und erheblich verletzt worden (Polizei.news berichtete).
Am Freitag (23.02.2024), kurz nach 05:00 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei St.Gallen nach einer Nachfahrt auf der Autobahn A1 vier Männer festgenommen.
Sie werden beschuldigt, zuvor einen Einbruchdiebstahl an der Rorschacherstrasse begangen zu haben.
Am Donnerstag (22.02.2024), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Der 55-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In der Zeit zwischen Mittwochnachmittag um 17 Uhr und Donnerstagmorgen (22.02.2024), um 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Baucontainer in der Umgebung Horchental eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf gewaltsame Art und Weise Zutritt zum Baucontainer.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend um 22:30 Uhr und Freitagmorgen (23.02.2024), kurz nach 5 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Rorschacherstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich auf gewaltsame Art und Weise über ein Fenster Zutritt zum Gebäude.
Am Donnerstagnachmittag wurde in Frauenfeld ein Mann nach einem Diebstahl aus einem Lieferwagen vom Fahrzeughalter überrascht.
Der Algerier wurde inhaftiert.
Ab Montag, 26. Februar 2024, werden während zwei Wochen entlang der A13 Eschen gefällt.
Die Bäume sind vom Eschentriebsterben befallen und in einem schlechten Zustand. Aus Sicherheitsgründen müssen die Bäume gerodet werden.
Am Sonntag findet in Bern das Meisterschaftsspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem Servette Football Club Genève statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrseinschränkungen und kurzzeitigen Strassensperrungen zu rechnen. Es wird empfohlen, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am 1. März 2024 feiern wir das 60-Jahr-Jubiläum unserer Einsatzzentrale. Bis dahin verraten wir euch hier ein paar Meilensteine aus deren Geschichte.
Am 22. Februar 1969 – gestern vor 55 Jahren – stand in Hottingen die erste automatische Telefonzentrale der Schweiz in Flammen und rund 30'000 Telefonanschlüsse fielen aus.
Am Donnerstag (22.02.2024) überrollte auf dem Ostfriedhof St.Gallen ein Lieferwagen eine 18-jährige Fussgängerin.
Diese wurde dabei erheblich verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Im Zuge des Auswahlverfahrens für den nächsten Polizei-Lehrgang werden die Bewerber/innen bei verschiedenen Übungen unter die Lupe genommen.
Bringen alle die nötigen Voraussetzungen wie z.B. soziale Kompetenzen oder psychische Belastbarkeit für den Polizeiberuf mit?
Bei einem Arbeitsunfall am Donnerstagmorgen in Berg zog sich ein Arbeiter schwere Verletzungen zu.
Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Gestern, Donnerstag, 22. Februar 2024 kam es infolge Bauarbeiten an der Klybeckstrasse zu einem Gasaustritt.
Personen welche sich in zwei Liegenschaften befanden mussten aus Sicherheitsgründen kurzfristig evakuiert werden. Die Klybeckstrasse ist zwischen Offenburgerstrasse und Bläsiring für den öffentlichen- und den Individualverkehr gesperrt.
Am Donnerstag (22.02.2024), kurz nach 17:45 Uhr, ist es auf der Autostrasse H16 im Michelau-Tunnel zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 20-jähriger Autofahrer verstarb noch auf der Unfallstelle. Drei weitere Personen wurden unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Donnerstagvormittag, 22. Februar 2024, kurz vor 11.30 Uhr, ereignete sich auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums an der Ergolzstrasse in Füllinsdorf BL ein Verkehrsunfall mit zwei Personenwagen.
Zwei Personen wurden verletzt.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Donnerstagmittag (22.2.2024) in Dübendorf eine Fussgängerin verletzt worden.
Gegen 12.30 Uhr kam es an der Verzweigung Neuhofstrasse/Bahnhofstrasse in Dübendorf zu einer Kollision eines Autos mit einer Fussgängerin mit Rollator.
Am Donnerstagabend erreicht eine aktive Kaltfront aus Westen die Schweiz.
Ihre Annäherung ist bereits spürbar durch die Verstärkung der Winde in den Bergen und im Flachland.
Die Kantonspolizei Bern konnte Ende November einen Mann nach einem Alarm in einer Institution anhalten.
Der Mann wird verdächtigt, im Jahr 2023 im Kanton Bern 27 Delikte begangen zu haben.
Ein Mann ist auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren und erheblich verletzt worden. Nach einem kurzen Gespräch entfernte sich die Fahrzeuglenkerin von der Unfallstelle.
Gesucht werden die Unfallverursacherin und Zeugen.
Im Bereich des Anschluss Liestal-Süd müssen infolge von Zustandsuntersuchungen einzelne Spuren der Ausfahrt für Fahrzeuge, die von Sissach kommend in Richtung Liestal sowie in Richtung Waldenburg und Reigoldswil ausfahren, gesperrt werden.
Der Verkehr wird kleinräumig umgeleitet. Die Verbindungen zu den Fahrzielen in Liestal sowie in Richtung Waldenburg und Reigoldswil bleiben jederzeit gewährleistet.
Zwischen dem 19. Februar 2024, 09.30 Uhr und 22. Februar 2024, 08.00 Uhr näherte sich in Filzbach eine unbekannte Täterschaft unbemerkt einer Unterhaltshütte und versuchte sich Zugang in das Objekt zu verschaffen.
Dabei beschädigte sie die Fassadenbeleuchtung sowie einen Holzfensterladen.
Ab dem 7. April 2024 wird die ASTRA Bridge in optimierter Version auf dem A1-Abschnitt zwischen Recherswil und Luterbach Richtung Zürich eingesetzt.
Nach dem Ersteinsatz vor gut eineinhalb Jahren wurden die Rampen flacher gestaltet. Tests mit verschiedensten Fahrzeugen haben die Verbesserungen klar bestätigt. Die mobile Baustellenbrücke kann bedenkenlos mit 60 km/h befahren werden.
In Freiburg wurden ein Dutzend Einschleichdiebstähle und Paketdiebstähle aufgeklärt.
Der mutmassliche Täter gestand den Sachverhalt. Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am 13. Juni 1917 geriet auf der Badenerstrasse in Zürich ein Personenwagen zwischen zwei Trams.
Nähere Angaben zu diesem Unfall sind leider nicht überliefert.
Am Mittwochabend, 21. Februar 2024, meldete eine Frau auf der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass ihr Auto gerade von einem anderen Autofahrer angefahren worden sei und dieser dann die Flucht ergriffen habe.
Kurz vor 20.00 Uhr fuhr eine Autofahrerin auf der Zürcherstrasse stadtauswärts. Bei der Schützenstrasse blieb die 22-jährige Lenkerin vor einem roten Lichtsignal stehen. Dort kam es zur Kollision mit einem nachfolgenden Auto.
Auf der Kirchfeldstrasse in Emmen geriet am Mittwochabend ein Auto in Brand. Verletzt wurde niemand.
Der Sachschaden beläuft sich mehrere tausend Franken.
Heute Donnerstag, 22. Februar 2024, kurz nach 9.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit französischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 von Erstfeld herkommend in Richtung Seedorf.
Kurz nach der Auffahrt in Altdorf verlor er aus derzeit ungeklärten Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte in der Folge mit der dortigen Verkehrsleiteinrichtung.
Am Mittwoch (21.02.2024), um 8:35 Uhr, ist es auf der St. Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einer Velofahrerin und einem Lieferwagen gekommen.
Die 20-jährige Velofahrerin wurde unbestimmt verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 2'000 Franken.
Am Donnerstag (22.02.2024), kurz vor 2:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale die Meldung von einem Einbruchalarm in ein Geschäft an der Friedbergstrasse erhalten.
Die ausgerückten Patrouillen konnten einen Einbruch feststellen. Ermittlungen führten zur Festnahme eines 15-jährigen Jugendlichen. Er wird verdächtigt, den Einbruch begangen zu haben.
Am Donnerstag (22.02.2024), kurz vor 6:15 Uhr, sind auf der Querverbindung der Autobahnausfahrt Goldach/Rorschach ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen.
Ein 16-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
E Bsuech vo dr andere Art hän unseri Polizistinne und Poliziste dörfe erläbe, wo „D Schuggerei“ für e kleins Privatständli ufem Poschte verby koh isch.
Viele Dangg, dass mir in dr Kaffiipause eure Värs hän dörfe zueloose!
Obwohl die Kantonspolizei Basel-Stadt und die Rettung Basel-Stadt, „wie allewyl“, zu verschiedenen Einsätzen gerufen wurden, verliefen die „drei scheenschte Dääg“ ruhig und ohne grössere Zwischenfälle.
Bei der Sanität der Rettung Basel-Stadt war jedoch eine deutliche Zunahme der Einsätze zu verzeichnen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.