Der jährliche Sirenentest findet in der ganzen Schweiz am Mittwoch, 7. Februar 2024 statt. Mit dem Test werden die rund 5'000 in der Schweiz installierten Sirenen periodisch überprüft, damit sie im Ereignisfall zuverlässig alarmieren.
Bei dieser Gelegenheit wird auch die Verbreitung von Nachrichten über die Alertswiss-App getestet, deren Notfallplan in neuen Sprachen vorliegt. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.
Am letzten Sonntag wurde in Gwatt im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle ein Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Der Lenker konnte noch am selben Tag ermittelt werden. Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Dienstagnachmittag, 6. Februar 2024, wurde im Kreis 3 ein Mädchen beim Überqueren der Strasse von einem Personenwagen angefahren und leicht verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
…offenbart oft spannende meteorologische Gegebenheiten und gibt Aufschluss über die vorherrschende Wetterlage – so auch heute.
Wir fassen die wichtigsten Wetterphänomene des heutigen Tages mithilfe eines Webcambilds zusammen.
Aktuell kursieren auf Kleinanzeigen-Plattformen immer wieder Jobinserate, bei welchen Kuriere gesucht werden, die angebliche Medikamentenlieferungen übernehmen.
Vorsicht: Leider besteht die Chance, dass ihr hierbei Kuriere für „falsche Polizisten“ werdet und der unbekannten Täterschaft helft, das abgeluchste Geld zu transportieren.
Am Montagmittag, 5. Februar 2024, verhaftete die Stadtpolizei Winterthur in Seen einen Mann, der mutmasslich in Kellerabteile einbrechen wollte.
Kurz nach 12:00 Uhr meldete eine Anwohnerin bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur, dass soeben ein Mann versucht habe, in Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses einzubrechen.
Auf der Obergerlafingenstrasse in Gerlafingen ist am Dienstag, 6. Februar 2024, eine Fussgängerin von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 06. Februar 2024, wurde in der Weidstrasse, Netstal, in ein im Umbau befindliches Einfamilienhaus eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft zerbrach eine Fensterscheibe und konnte so durch Eingreifen eine Schiebtür entriegeln und ins Objekt eindringen.
Am Montagabend hat ein Unbekannter einen Tankstellenshop in Bern überfallen. Er bedrohte das Tankstellenpersonal mit einem Gegenstand und flüchtete im Anschluss mit der Beute.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Am Dienstag (06.02.2024), kurz vor 8:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A3 zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Sattelmotorfahrzeug gekommen.
Der 64-jährige Autofahrer verletzte sich unbestimmt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
In der Zeit zwischen Montag 21 Uhr und Dienstag (06.02.2024), um 9:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Coiffeurgeschäft an der Gupfenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt in das Coiffeurgeschäft.
Auf der Dullikerstrasse in Starrkirch-Wil hat sich am Dienstag, 6. Februar 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei kollidierte dieses mit einem Bord und kam folglich auf der Seite liegend zum Stillstand. Es wurde niemand verletzt.
Der Regierungsrat finanziert die Untersuchungs- und Überwachnungskosten des Altlasten-Sanierungsvorhabens „Linthmündig“ bei Weesen.
Es wird ein Kantonsbeitrag von rund 132'000 Franken in Aussicht gestellt.
Wer sich heutzutage verlieben will, muss sich längst nicht mehr nur auf das schmale Angebot aus dem Umkreis seines Heimatorts beschränken, sondern stösst in den sozialen Netzwerken und Internet-Partnerbörsen auf eine schier unendliche Auswahl potenzieller Märchenprinzen und -prinzessinnen aus aller Welt.
Doch Vorsicht! Hungrige Herzen sind offene Herzen und deshalb auch für Schmeicheleien und Liebesschwüre anfällig, die keineswegs ernst gemeint sein müssen.
Ende Februar 2024 geht Adj Florian Grossmann nach über 43 Jahren bei der Kantonspolizei Schwyz in den wohlverdienten Ruhestand.
Er startete am 15. September 1980 mit der Ausbildung zum Polizisten. Von 1981 bis 1983 war Florian Grossmann Sachbearbeiter in der Verkehrsabteilung und auf dem
Am Montag (05.02.2024), in der Zeit zwischen 10 Uhr und 19 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Moosstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zutritt zur Wohnung.
Am Montag (05.02.2024), kurz nach 23:10 Uhr, ist ein 19-jähriger Mann auf der Nordstrasse bei einem Raubversuch von einem unbekannten Mann mit einem Gegenstand geschlagen worden.
Der 19-Jährige wurde unbestimmt verletzt. Der Unbekannte flüchtete. Eine Drittperson brachte den 19-Jährigen ins Spital.
Von Montag, 12. Februar 2024, 9 Uhr, bis Freitag, 29. November 2024, 17 Uhr, ist die Forchstrasse zwischen dem Kreuzplatz und dem Hegibachplatz stadteinwärts durchgehend gesperrt.
Die Umleitung für den motorisierten Individualverkehr (MIV) erfolgt stadteinwärts in Richtung Central über die Freiestrasse, Klosbachstrasse und den Zeltweg.
Eine Patrouille der Luzerner Polizei hat am frühen Samstagmorgen beobachtet, wie auf einem Parkplatz in Emmen ein Auto gegen eine Hecke fuhr.
Die beiden Insassen flüchteten anschliessend zu Fuss vor der Polizei. Sie konnten vor Ort festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass das Auto vorgängig von einem Jugendlichen entwendet worden war.
Beim Überqueren der Parkstrasse wurde ein Fussgänger und sein Hund durch ein Auto erfasst und verletzt.
Für die Unfallarbeiten war die Strasse bis Mitternacht gesperrt.
Die Suva versichert als grösste Unfallversicherung der Schweiz rund die Hälfte aller Berufstätigen und einen Fünftel aller Betriebe gegen Berufs- und Freizeitunfälle sowie Berufskrankheiten.
Im vergangenen Jahr wurden der Suva über 490 000 Unfälle und Berufskrankheiten gemeldet. Der Unterschied zum Vorjahr ist gering. Generell ereignen sich mehr Unfälle in der Freizeit als bei der Arbeit.
In Würenlos konnte die Polizei ein verdächtiges Auto kontrollieren von welchem die vier Insassen verdächtig werden, Diebstähle begangen zu haben.
Später in der Nacht konnte in Aarau ein Mann verhaftet werden, welcher mutmasslich Autos aufgebrochen hatte.
In einem leerstehenden Haus an der Wengistrasse in Solothurn ist es am Montag, 5. Februar 2024, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand gekommen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.
Der Hochnebel fliesst zurzeit aus Westen, statt wie sonst meistens aus Osten in die Schweiz.
Dadurch wirkt der Jura wie ein Schutzwall und hält den Hochnebel aus vielen Regionen des Mittellandes fern. Aber dieser Wall hat eine Schwachstelle…
Die „Dauphiné Libéré“ berichtete über die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen der französischen Gendarmerie und der Kantonspolizei Wallis.
Eine Skipatrouille im Skigebiet Portes-du-Soleil.
Am Wochenende standen die Helikopter der Air Zermatt 41 Mal für Rettungen im Einsatz.
Darüber hinaus wurde der Ambulanzdienst der Air Zermatt zu weiteren 17 Einsätzen gerufen. Der überwiegende Teil dieser Einsätze betraf Wintersportunfälle.
Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) zieht Bilanz über die Präsenz und die Regulierung des Wolfs im Wallis. 2023 wurden im Kanton 71 Wölfe formell identifiziert, darunter 52 neue Individuen.
Von der DJFW wurden 13 Rudel, davon 10 mit Reproduktion, gezählt. Im gesamten Kantonsgebiet kam es zu 150 Wolfsangriffen. Dabei wurden 401 Nutztiere gerissen.
Am vergangenen Freitagabend hat die Kantonspolizei Bern in Bern eine gezielte Kontrolle wegen Verdachts auf Widerhandlungen gegen das Geldspielgesetz durchgeführt.
20 Personen wurden kontrolliert, eine Person vorläufig festgenommen.
Per 1. Februar 2025 könntest du als Anwärter/in unser Team der Polizeilichen Sicherheitsassistent/innen unterstützen.
Zu deinen vielseitigen Aufgaben würden das Patrouillieren an öffentlichen Anlagen, die Zustellung von betreibungsamtlichen Dokumenten sowie das Kontrollieren der Einhaltung der Parkordnungen gehören.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Sonntag in Amriswil einen Autofahrer angehalten, der mit eingeschränktem Sichtfeld unterwegs war.
Der 51-Jährige wurde kurz nach 14 Uhr auf der Arbonerstrasse durch eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrolliert.
Bei einem Einbruch in ein Einfamilienhaus (03./04.02.2024) haben Unbekannte in Herrliberg Diebesgut im Wert von mehreren zehntausend Franken erbeutet.
Am Sonntagabend meldete sich der Besitzer eines Einfamilienhauses, dass er soeben festgestellt habe, dass während seiner Abwesenheit jemand in die Liegenschaft eingebrochen sei.
Am Sonntagabend ist in der Stadt Luzern in einem Gebäude ein Feuer ausgebrochen (Polizei.news berichtete).
Die Brandursache ist auf ein thermisches Durchgehen eines Akkus von einem E-Trottinett zurückzuführen.
Am letzten Samstag wurde in Pieterlen ein Auto mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Der Lenker konnte in der Folge angehalten werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Der Autofahrer, der am Freitagabend in Frauenfeld einen Selbstunfall verursacht hatte, hat sich bei der Kantonspolizei Thurgau gemeldet.
Der 35-jährige Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Freitagabend (02.02.2024) haben drei unbekannte Männer einen Einbruchdiebstahl in ein Einfamilienhaus in Rüdlingen verübt.
Dabei stahlen sie Schmuck, Bargeld und einen Möbeltresor.
Am Sonntag, 4. Februar 2024, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Urnäsch einen Motorradfahrer angehalten.
Er war mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Schwägalpstrasse unterwegs.
"Du bedeutest uns viel", so beginnt die Ansprache im Phishing-Mail, welches vermeintlich von Amazon stammt.
Um weiterhin auf den Account zugreifen zu können, werden die potenziellen Opfer unter Zeitdruck gesetzt. Die Betrüger verlangen, dass die persönlichen Daten auf einer imitierten Amazon-Website aktualisiert werden.
Am Sonntagabend kam es auf der Autobahn A7 bei Wigoltingen zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Ein Autofahrer wurde leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntag, 04. Februar 2024, um 03:35 Uhr ereignete sich in Basel an der Verzweigung Schützenmattstrasse / Spalenring ein Verkehrsunfall.
Dabei kollidierten zwei Personenwagen.
Am Mittwoch, 7. Februar 2024, findet in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Der Sirenentest dient der Sensibilisierung der Bevölkerung für den Sirenenalarm.
Gleichzeitig kann die Qualität der Beschallung beurteilt, die Auslösung vor Ort kontrolliert und mit der Wiederholung des Signals der Zustand der Batterie praktisch getestet werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.