Am Sonntag, 12. November 2023, kurz nach 09.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern von Unterschächen herkommend in Richtung Spiringen.
In einer Rechtskurve verlor der 20-jährige Lenker aus bisher unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen mit Urner Kontrollschildern.
Am heutigen Montag, 13. November 2023, kurz vor 9 Uhr, kam es auf der Kreuzung Sernftalstrasse/Bahnhofstrasse in Schwanden zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 69-jähriger Lenker war mit seinem Lieferwagen in Schwanden auf der Bahnhofstrasse in Richtung Mitlödi unterwegs.
Am Sonntag (12.11.203), kurz nach 14 Uhr, ist es auf der Georg-Renner-Strasse zu einem Unfall zwischen einem Rettungswagen und einem Auto gekommen.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagmittag und Sonntagnachmittag (12.11.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Reiheneinfamilienhaus an der Oberen Reherstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach mittels Körpergewalt und Werkzeug die Sitzplatztür auf und stieg in das Innere des Hauses.
Am Sonntag (12.11.2023), kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Eine 22-jährige Frau war alkoholisiert mit ihrem Auto unterwegs.
Am Montag (13.11.2023), kurz vor 4 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass beim Herrenboden ein Auto im Wiesland stehe und keine Personen vor Ort seien.
Es stellte sich heraus, dass eine 41-jährige Frau mit ihrem Auto zuvor alkoholisiert einen Selbstunfall verursacht und sich von der Unfallstelle entfernt hatte.
In der Nacht auf Sonntag ist in Jenins ein Jugendlicher auf einer Strolchenfahrt verunfallt.
Glücklicherweise konnte der Minderjährige das auf der Seite liegende Auto unverletzt verlassen.
Nach längeren und umfangreichen Ermittlungen hat die Stadtpolizei Zürich letzte Woche im Zusammenhang mit Raserdelikten mehrere Hausdurchsuchungen durchgeführt und vier Männer verhaftet.
Die Staatsanwaltschaft hat in allen Fällen Strafverfahren eröffnet.
In der Nacht auf Montag brannte es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Bergdietikon.
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Die Liegenschaft musste kurzzeitig evakuiert werden. Es gab keine Verletzten.
Zwischen dem Kreisel Rank in Appenzell und dem Kreisel Weiher in Gais besteht in Richtung Gais ein Radstreifen.
Die Breite des vorhandenen Radstreifens beträgt teilweise weniger als 1m. Um die Gegebenheiten für die Radfahrerinnen und Radfahrer aufzuwerten, haben die beiden Appenzeller Kantone ein Konzept zur Verbesserung des Veloverkehrs erarbeitet. Damit soll die Sicherheit und der Komfort der regionalen Velolandroute Nr. 42 „Appenzeller Route“ erhöht werden.
In den letzten Wochen kam es im gesamten Kantonsgebiet zu mehreren Diebstählen aus Fahrzeugen. Oftmals werden diese an nicht verriegelten Autos begangen.
Helfen Sie uns, dieses Phänomen zu bekämpfen.
Die Veranlassung und das Vorgehen der Armee, die Verteidigungsfähigkeit zu stärken, das Projekt Berufsmilitär 4.0 und das neue modulare Bekleidungs- und Ausrüstungssystem der Armee (MBAS):
Diese Themen standen am 10. November im Zentrum des Dialoges des Chefs der Armee mit Vertretern von Schweizer Milizorganisationen am Standort der Militärakademie (MILAK) in Birmensdorf.
Dein Job wie kein anderer: Werde Polizist/-in bei der Kantonspolizei Basel-Stadt!
Suchst Du nach einer aufregenden Karriere mit Action, Verantwortung und Herausforderungen?
Am Zukunftstag haben interessierte Jugendliche bei uns die Berufe Feuerpolizistin/Feuerpolizist und Berufsfeuerwehrfrau/-mann näher kennengelernt.
Von A wie „Abnahme einer Veranstaltung durch die Feuerpolizei“ bis Z wie „Zertrennen eines Autos zur Befreiung eingeklemmter Personen“ haben sie den spannenden Alltag bei der Feuerwehr miterleben können.
Jetzt, wo es wieder früh dunkel wird, steigt das Risiko für Einbrüche in Einfamilienhäuser, Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten.
Die Kantonspolizei Thurgau gibt Tipps, wie man sich und sein Zuhause schützen kann.
Am 9. und 10. November stellten sich die Diensthunde der Kantonspolizei Solothurn, der Justiz und der Transportpolizei, welche jeweils zusammen in einem Verband trainieren, den jährlichen Hundeprüfungen.
Geprüft wurden die Hunde insgesamt in fünf Disziplinen. In der Suche im Gebäude, dem Patrouillendienst, der Suche nach Gegenständen, dem Schutzdienst und der Unterordnung zeigten die Teams hervorragende Leistungen. Viele Zuschauende beobachteten die vielseitigen Prüfungen, welche in Lüterkofen und Umgebung stattfanden.
Beim Zukunftstag hatten wir die Freude, 10 Kinder in unseren Räumlichkeiten willkommen zu heissen und ihnen einen Einblick in die Arbeit ihrer Eltern, Gottis und Göttis zu ermöglichen.
Die jungen Besucher durchliefen verschiedene Stationen und konnten dabei unter anderem unsere Einsatzfahrzeuge bewundern.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagabend (10.11.2023) einen Mann verhaftet, welcher bei einem Ehepaar in der vergangenen Woche mehrmals hohe Bargeldbeträge abgeholt hat.
Anfangs November ist ein im Bezirk Dietikon wohnhaftes Ehepaar von unbekannten Männern, welche sich als Bankmitarbeiter sowie als Polizisten ausgaben, telefonisch kontaktiert worden. Durch die Anrufer wurde ihnen plausibel vermittelt, dass ihre Bank im Fokus polizeilicher Ermittlungen stehe und es deshalb wichtig sei für die Behörden, dass sie Bargeld bei der Bank abheben und der Polizei beziehungsweise der Staatsanwaltschaft vorübergehend übergeben würden.
Zwischen Kaisten und Frick musste ein Fahrzeuglenker, um eine Frontalkollision zu vermeiden, einem entgegenkommenden Auto ausweichen. Folglich geriet er rechts neben die Strasse und verunfallte.
Von den beiden entgegenkommenden Fahrzeugen fehlt jede Spur. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in St.Margarethen einen Selbstunfall.
Der Mann blieb unverletzt, musste jedoch seinen Führerausweis abgeben.
Im Fokus der Fahndungsaktion stand die Suche nach mobilen Verdächtigen auf der Strasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Hotspots wie Bahnhöfen.
Die Kantonspolizei Aargau führte zusammen mit mehreren Partnerorganisationen eine mehrstündige Fahndungsaktion auf dem ganzen Kantonsgebiet durch.
Leichte Verletzungen hat sich in der Nacht auf Sonntag, 12. November 2023, ein Lenker bei einem Verkehrsunfall in Urnäsch zugezogen.
Ein 19-jähriger Lenker fuhr kurz nach 01.30 Uhr mit seinem Personenwagen vom Dorf Urnäsch kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Waldstatt. Im Bereich Saien verlor er in einer Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam über den linken Fahrbahnrand hinaus und prallte dort in die Leitplanke. Anschliessend wurde der Wagen wieder auf die Fahrbahn zurückgewiesen, kollidierte dort mit einem nachfolgenden Personenwagen und kam schliesslich auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Sachschaden ist in der Nacht auf Sonntag, 12. November 2023, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Waldstatt entstanden.
Ein 43-jähriger Lenker fuhr kurz vor 03.00 Uhr mit seinem Personenwagen vom Dorf Waldstatt kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Hundwil.
Vergangene Woche führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Zusammenarbeit mit dem Touring Club Schweiz, Vertretern des Strassenverkehrsamtes AR und dem örtlichen Autogewerbe in Hundwil, Gais und Heiden Lichtkontrollen durch.
Während den drei Verkehrskontrollen überprüfte die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden am Montag-, Dienstag- und Freitagabend, in der Zeit zwischen 17.00 und 19.00 Uhr, gemeinsam mit der TCS Sektion Appenzell Ausserrhoden, Fahrzeugexperten des Strassenverkehrsamtes AR und Vertretern des örtlichen Autogewerbes an jedem Kontrollort mehrere Hundert Fahrzeuge.
Bei einem Selbstunfall eines Rollerlenkers hat sich dieser in der Nacht auf Sonntag (12.11.2023) in Horgen mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach Mitternacht fuhr ein 40-jähriger Mann mit einem Roller auf der Zugerstrasse bergwärts Richtung Autobahnzubringer. Aus zurzeit nicht bekannten Gründen verlor er rund 50 Meter vor der Einmündung in die Churfirstenstrasse die Herrschaft über das Fahrzeug. Er geriet gegen den rechtsseitigen Randstein und auf den bepflanzten Grünstreifen, worauf er stürzte und sich dabei mittelschwer verletzte.
Am Sonntag, 12. November 2023, kurz vor 04.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Muttenz, Fahrtrichtung Bern/Luzern, eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Personenwagen.
Zwei Personen wurde dabei verletzt.
Die Kantonspolizei Solothurn konnte am Samstag drei verdächtige Männer auf einem Parkplatz eines Einkaufzentrums in Langendorf anhalten und für weitere Ermittlungen vorläufig festnehmen.
Ermittlungen haben ergeben, dass das Trio für mehrere Ladendiebstähle in der Region verantwortlich sein dürfte.
Dank einer aufmerksamen Angestellten, die ein verdächtiges Fahrzeug in einem Parkhaus mit einem schlafenden Mann darin meldete, konnte am Samstag in Zuchwil ein mutmasslicher Einbrecher angehalten werden.
Er wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung konnte am Freitagabend am Solothurner Hauptbahnhof ein mutmasslicher Einbrecher in einem Kiosk angehalten werden.
Die Kantonspolizei Solothurn hat ihn für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Samstagabend (11.11.2023), kurz nach 18 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Verkehrsunfall zwischen einem Mofa und einem Auto auf der Jonschwilerstrasse, Höhe Halden, gemeldet worden.
Ein 15-jähriger Mofafahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Samstag, 11.11.2023, ca. 15.45 Uhr, ereignete sich in Ennenda eine Kollision mit zwei Personenwagen.
Ein 23-jähriger Fahrzeuglenker überholte auf der Kantonsstrasse ausgangs Glarus, Fahrtrichtung Mitlödi, ein Auto.
Am Samstag (11.11.) gegen Mittag war ein Personenwagen mit drei Insassen auf der Hauptstrasse Gnalp ausserorts Triesenberg in Richtung Malbun gefahren.
Aufgrund einer selbst festgestellten Rauchentwicklung hielt der Fahrzeuglenker sein Fahrzeug an und verliess gemeinsam mit seinen Mitfahrern das Fahrzeug.
Am Samstag (11.11.2023), zwischen 16:15 Uhr und 21:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Rosenweg eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über die Sitzplatztüre Zugang zu den Räumlichkeiten und durchsuchte diese.
Am Samstag (11.11.2023), kurz vor 14:45 Uhr, ist es auf der Ratellerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Autofahrerin wurde verletzt. Ein 47-jähriger Mann war alkoholisiert unterwegs.
Am Sonntag (12.11.2023), kurz nach 01:30 Uhr, ist es auf der Tiefrietstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine Mitfahrerin wurde verletzt.
Am Samstag (11.11.2023), um 14 Uhr, hat auf der Feldstrasse ein Auto gebrannt.
Die Fahrerin konnte das Auto rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.
Am Samstag, (11.11.2023), kurz vor 17:30 Uhr, ist ein 15-jähriger Jugendlicher auf der Flawilerstrasse mit einem Motorrad verunfallt.
Er wurde unbestimmt verletzt und von der Rega ins Spital geflogen.
Am Freitagabend ist es in Klosters bei der Örtlichkeit Grüenbödeli zu einem Selbstunfall gekommen.
Der Lenker wurde leicht verletzt und ins Spital Davos überführt.
Heute Samstag, 11. November 2023 führte die Stadt Zürich gemeinsam mit zahlreichen Partnerorganisationen eine grosse Limmatputzete durch.
Rund 180 freiwillige Teilnehmer/innen sammelten in der Limmat zwischen Quaibrücke und Walchebrücke mehrere Tonnen Abfall ein.
Am Samstag,11.11.2023, ca. 04.00 Uhr, ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Näfels und Netstal ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Eine 17-jährige Lernfahrerin fuhr ohne die vorgeschriebene Begleitperson Richtung Netstal und kam im Bereich Mettlen von der Fahrbahn ab.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.