Für das flächendeckende Funk-Sicherheitsnetz Polycom für Polizei, Feuerwehr, Sanität und Grenzsicherheit ist eine wichtige Etappe erreicht worden.
Das BABS hat heute den 391. Antennen-Standort von insgesamt 782 Antennen erfolgreich auf das neue System migriert.
In Heiden ist es am Montag, 23. Oktober 2023, zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen. Der Lenker blieb unverletzt.
Es wurde eine Blutprobe angeordnet.
Nach eineinhalb Jahren Prüfung teilte die Kantonspolizei Zürich am Montag die abschlägige Antwort mit: Die Stadt dürfe auf der Rosengartenstrasse kein Tempo 30 einführen (Polizei.news berichtete).
Die Stadt Zürich wird gegen diese Verfügung Rekurs einlegen.
In der Nacht von Sonntag auf Montag (23.10.2023), ist ein Auto an der Wilerstrasse in eine Mauer geprallt.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sich die autofahrende Person von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntagabend betrat ein maskierter Unbekannter einen Tankstellen-Shop und erzwang mit Gewaltandrohung den Inhalt der Kasse.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Der seit Sonntag (22.10.2023) vermisste Mann konnte aufgefunden werden.
Aufgrund von diversen Hinweisen aus der Bevölkerung konnte der Vermisste im Zuge einer intensiven Suchaktion der Kantonspolizei, der Feuerwehr Bauma, des Jagdreviers Fischenthal, den Jagdgesellschafen Fischenthal-Hörnli und Bauma II am Montagnachmittag in unwegsamem Gelände bei Lipperschwendi aufgefunden werden.
Auf dem 1996 eröffneten Autobahnabschnitt der A3 zwischen Effingen und Brugg werden die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen erneuert.
Dies betrifft neben der offenen Strecke die drei Tunnel Bözberg, Schinznacherfeld und Habsburg.
Die Kantonspolizei Zürich hat nach sorgfältiger Prüfung aller Fakten in ihrer Verfügung an die Stadt Zürich ausführlich begründet, dass das Herabsetzen der Höchstgeschwindigkeit auf der Achse Rosengarten- und Bucheggstrasse auf 30 Kilometer pro Stunde unter den gegebenen Voraussetzungen sowohl aus rechtlicher als auch aus fachlicher Sicht nicht bewilligungsfähig ist.
Die Stadt Zürich beabsichtigt, auf der Achse Rosengarten- und Bucheggstrasse die zulässige Höchstgeschwindigkeit für den Verkehr von heute 50 Kilometer pro Stunde auf neu 30 Kilometer pro Stunde herabzusetzen.
Am Freitagabend fiel einer zivilen Patrouille in Grenchen ein Mann verdächtig auf.
Bei den folgenden Kontrollen kamen mutmassliches Deliktsgut, Drogen und Bargeld zum Vorschein. Zwei Personen wurden festgenommen.
In Gampelen haben Unbekannte in der Nacht auf Montag einen Geldautomaten aufgesprengt und sind anschliessend mit Beute geflüchtet.
Trotz sofort eingeleiteter, umfassender Fahndungsmassnahmen konnte die Täterschaft bis jetzt nicht angehalten werden. Im Rahmen der Ermittlungen sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Ab dieser Woche führt die Kantonspolizei Uri schrittweise neue Ordnungsbussenzettel ein, welche neu online erfasst werden können.
Auf dem Bussenbescheid befindet sich neu ein QR-Code. Wer diesen scannt oder auf der Webseite www.bussen.ur.ch die Bussen-Nummer sowie das Fahrzeugkennzeichen eingibt, kann alle Details zur ausgestellten Busse anonym einsehen und diese direkt mit der Kreditkarte oder Twint begleichen.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Samstagmittag (21.10.2023) haben zwei Männer insgesamt vier Diebstähle in Folge verübt.
In allen Fällen konnten die Diebe angehalten und das Deliktsgut wieder abgenommen werden.
Am Sonntagabend sind auf der Autobahn A8 bei Iseltwald zwei Autos frontal kollidiert.
Dabei wurden drei Personen verletzt, eine davon schwer. Die Verletzten wurden mit einem Rettungshelikopter und zwei Ambulanzen ins Spital gebracht. Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gange.
In der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmer im Strassenverkehr gut erkennbar sind.
Dunkel gekleidete Personen oder Fahrzeuge ohne Licht werden von anderen Verkehrsteilnehmern häufig zu spät wahrgenommen.
Am Freitag (20. Oktober 2023, ca. 15.45 Uhr) fuhr ein Autofahrer nach dem Tunnel Buchrain auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Autobahnanschluss.
Kurz vor der Verzweigung auf die Autobahneinfahrt A14 in Richtung Zug wechselte der Autofahrer auf den rechten Fahrstreifen.
Ein Autofahrer fuhr am Freitag (20. Oktober 2023, ca. 17.30 Uhr) in Sursee auf den Autobahnzubringer A2 in Richtung Süden.
Aus noch ungeklärten Gründen brach dabei das Heck des Autos aus.
Am Freitag (20. Oktober 2023, ca. 19.30 Uhr) ging bei der Luzerner Polizei die Meldung ein, dass ein mutmasslich betrunkener Autofahrer bei der Geissmattbrücke in der Stadt Luzern einen Selbstunfall verursacht habe.
Vor Ort konnte festgestellt werden, dass das Auto gegen den Bordstein gefahren und nicht mehr fahrbar ist.
Zwei Autos fuhren am Samstag (21. Oktober 2023, ca. 12 Uhr) auf der Adligenswilerstrasse von Ebikon in Richtung Luzern.
Im Bereich Unterlöchli stoppte das vorausfahrende Auto, um eine Fussgängerin über den dortigen Fussgängerstreifen zu lassen.
Am Sonntag (22. Oktober 2023, ca. 13.15 Uhr) war in Schötz eine Fussgängerin mit ihrem Hund auf dem Fussweg entlang der Luther in Richtung Gettnau unterwegs.
Ein unbekannter Fahrradfahrer überholte die Frau und touchierte sie dabei.
Am Samstag (21.10.2023), um 10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass im Gartenmoos eine verdächtige Person um Autos herumschleiche.
Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte daraufhin einen 16-jährigen Marokkaner festnehmen.
Am Samstag (21.10.2023), kurz vor 01:30 Uhr, hat eine aufmerksame Auskunftsperson zwei Personen beim Sprayen an einer Gleisbrücke beobachtet und dies der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen gemeldet.
Zwei ausgerückte Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten die zwei Personen in flagranti anhalten und widerstandslos festnehmen.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen (23.10.2023) hat die Kantonspolizei insgesamt neun Verkehrsteilnehmende aufgrund Fahrunfähigkeit angehalten und zur Anzeige gebracht.
In sechs Fällen wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
In der Zeit zwischen Freitagmorgen und Sonntagnachmittag (22.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Neulandenstrasse eingebrochen.
Über die Balkontüre verschaffte sie sich gewaltsam Zugang zum Wohnhaus.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagnachmittag (22.10.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der St. Jakobstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Türe gewaltsam Zugang zur Liegenschaft.
Am Sonntag (22.10.2023), in der Zeit zwischen 18 Uhr und 20:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Wohngebäude im Sorntal eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Sonntag (22.10.2023), kurz vor 21 Uhr, hat sich auf der Tramstrasse ein Autofahrer einer Verkehrskontrolle durch die Polizei entzogen.
Er konnte kurze Zeit später festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass er fahrunfähig unterwegs war.
Am Sonntag (22.10.2023), um 23:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Golfclub eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Gebäude.
Am Montag (23.10.2023), kurz vor 4 Uhr, hat ein 34-jähriger Mann auf der Bahnhofstrasse mit seinem Auto einen Selbstunfall verursacht.
Er blieb unverletzt und wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Sonntagabend, 22.10.2023, wurde an der Landstrasse in Netstal ein Einschleichediebstahl in ein Wohnhaus verübt.
Eine unbekannte Täterschaft öffnete die verschlossene Haustüre mit einem beim Eingangsbereich versteckten Schlüssel und betrat das Einfamilienhaus.
Nach einem Streit am Vortag kam es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, wobei zwei Personen verletzt worden sind.
Am Sonntagabend, 22.10.2023, kurz nach 17 Uhr, erging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über eine Schlägerei am Bahnhof Döttingen.
In Bern findet am Mittwochabend das Gruppenphasenspiel der Champions League zwischen dem BSC Young Boys und Manchester City statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrseinschränkungen und kurzzeitigen Sperrungen, in der Innenstadt mit erhöhtem Personenaufkommen zu rechnen. Matchbesuchenden wird empfohlen, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Samstagnachmittag hat die Polizei bei Olten zwei Männer festgenommen. Beide stehen in Verdacht, mehrere Diebstähle und Einbrüche im Raum Olten begangen zu haben.
Am Samstagmittag, 21. Oktober 2023, ging bei Kantonspolizei Solothurn die Meldung ein, dass in Wangen bei Olten zwei Personen verdächtig auffallen, unter anderem weil sie um Liegenschaften herumschleichen würden.
Am Sonntagabend (22. Oktober 2023), kurz vor 18:30 Uhr, stoppten Einsatzkräfte in der Gemeinde Cham eine alkoholisierte Autofahrerin.
Die bei der 63-jährigen Lenkerin durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0.92 mg/l.
Auf der Ratenstrasse in der Gemeinde Oberägeri stürzte ein 72-jähriger Rennradfahrer am Sonntagabend (22. Oktober 2023), kurz vor 17:30 Uhr, selbstständig zu Boden.
Mit erheblichen Verletzungen wurde er ins Spital eingeliefert.
Beim Versuch, von der Aegeristrasse kommend nach rechts in die Neugasse beim Kolinplatz in der Stadt Zug einzubiegen, streifte am Sonntagmittag (22. Oktober 2023) ein Linienbus der Zugerland Verkehrsbetriebe mit dem Fahrzeugheck auf der rechten Seite eine Hausmauer.
Durch diese Streifkollision wurde die Hausmauer sowie der Linienbus beschädigt.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagmittag (22. Oktober 2023), kurz vor 13:00 Uhr, auf der Ratenstrasse in der Gemeinde Oberägeri.
In einer Kurve hat ein 18-jähriger Neulenker die Kontrolle über sein Auto verloren und ist auf der linken Seite in eine Steinmauer geprallt.
Auf der Autobahn A14, zwischen Gisikon und Rotkreuz, hat ein 45-jähriger Autofahrer, am Samstagnachmittag (21. Oktober 2023), um 16:15 Uhr, die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.
Der Smart prallte daraufhin auf der rechten Seite in die Leitplanke und kam auf dem Pannenstreifen zum Stillstand.
Am Samstagmittag (21. Oktober 2023), kurz vor 11:45 Uhr, beabsichtigte ein 31-jähriger Autofahrer in der Gemeinde Hünenberg von der Dersbachstrasse nach links in die Luzernerstrasse einzubiegen.
Dabei übersah er das Auto einer 48-jährigen Lenkerin, die auf der Luzernerstrasse in Richtung Cham unterwegs war.
Am Samstagmorgen (21. Oktober 2023), kurz nach 10:15 Uhr, kam eine 43-jährige Autofahrerin bei der Einfahrt Baar auf die Autobahn A14 (siehe Titelbild) von der Strasse ab, touchierte einen Randleitposten und kam im Wiesland zum Stillstand.
Verletzt wurde niemand.
Was für eine Resonanz. Danke für eure Teilnahme an unserem Herbst-Fotowettbewerb.
Es sind etliche Bilder bei uns eingegangen, die die aktuelle Jahreszeit im Zusammenhang mit der Polizei Basel-Landschaft reflektieren.
Ich blicke als stellvertretender Einsatzleiter Sidet (Sicherheitsdetachement) auf eine intensive Zeit zurück.
Deshalb melde ich mich erst jetzt; nichtsdestotrotz habe ich ein paar Impressionen in Bildform.
Der Föhn trat in letzter Zeit wieder häufiger auf und wird auch morgen wieder ein dominierendes Wetterelement sein.
Dies ist Grund genug, um im heutigen Meteoblog einen Blick auf die Häufigkeit des warmen Fallwindes aus Süden zu werfen.
Ein 22-jähriger Personenwagenlenker kollidierte am Samstagabend, 21. Oktober 2023, ca. 21.00 Uhr, infolge Sekundenschlafs auf der Autobahn A3, in Benken, Fahrtrichtung Zürich, beim Reichenburgerkreuz mit der Leitplanke und blieb dabei unverletzt.
Am Fahrzeug und der Strasseninfrastruktur entstand erheblicher Sachschaden.
Am Samstagabend, 21. Oktober 2023, ca. 18.00 Uhr, kam es in Rüti hinter dem Mehrfamilienhaus Sätliboden zu einer Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem Mofafahrer.
Der 55-jährige Mofafahrer fuhr von Rüti her Richtung Linthal und bemerkte den stillstehenden Personenwagen zu spät, um genügend ausweichen zu können.
Am Samstag ist eine Automobilistin in Poschiavo auf der Berninapassstrasse, von der Fahrbahn abgekommen.
Ihr Fahrzeug kam auf dem Dach liegend im Wiesland zum Stillstand.
In der Nacht auf Sonntag kam es in Schwaderloch zu mehreren Sachbeschädigungen an Autos.
Es ist davon auszugehen, dass es sich bei allen vier Sachbeschädigungen um dieselbe, bislang unbekannte Täterschaft handelt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.