Am Mittwoch findet in Bern ein Konzert von Guns n’Roses statt. Im Raum Wankdorf ist daher mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt den Besucherinnen und Besuchern, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Freitag (30.06.2023) ist es auf der Splügenstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Ein 7-jähriger Junge wurde dabei leicht verletzt. Der Autofahrer erkundigte sich nach dem Gesundheitszustand des Kindes und verliess anschliessend die Örtlichkeit. Es entstand geringer Sachschaden. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (02.07.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen im Raum Thal technische Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Fünf Personen wurden wegen technischen Änderungen an ihren Autos bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen angezeigt.
Eines dieser Autos wurde stillgelegt und der Fahrzeugausweis abgenommen.
Am Sonntag (02.07.2023), um 16:55 Uhr, ist ein Mann auf der Romanshornerstrasse mit seinem Mofa gestürzt. Der 41-jährige Mofafahrer wurde eher leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Sonntagvormittag, 2. Juli 2023, ist es in Urnäsch zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmassnahmen verstarb der Fahrzeuglenker noch auf der Unfallstelle.
Kurz nach 11 Uhr fuhr ein 54-jähriger Automobilist von Urnäsch kommend in Richtung Schwägalp.
Um den sich permanent verändernden Entwicklungen und Herausforderungen gerecht zu werden, hat die Polizeiführung der Kantonspolizei Graubünden im letzten Jahr eine umfassende Analyse der heutigen Herausforderungen vorgenommen und daraus die relevanten Handlungsrichtlinien abgeleitet.
Entstanden ist die Strategie Kapo GR 2025+.
Am Montag, 10. Juli 2023, beginnt das Strassenkreisinspektorat St.Gallen mit Belagsarbeiten an der Bruggmühlestrasse in Goldach.
Die Vorbereitungsarbeiten dauern eine Woche und bedingen ein Einbahnverkehrregime. Für den Einbau der Beläge wird die Bruggmühlestrasse für drei Tage für sämtlichen Verkehr gesperrt.
Ab Montag, 10. Juli 2023, bis Mittwoch, 12. Juli 2023, wird in der Gemeinde Kemmental auf der Hauptstrasse zwischen Oberstöcken und Oberneuwilen der fehlende Dünnschichtbelag aufgebracht.
Der motorisierte Verkehr wird umgeleitet.
Mit den wärmeren Temperaturen geniessen wieder mehr Menschen den Aufenthalt im Freien. Damit nimmt auch das Littering, also das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen zu.
Littering ist jedoch nichts anderes als illegale Abfallentsorgung und damit strafbar.
Ab Dienstag, 11. Juli 2023, baut das Strassenkreisinspektorat Gossau auf der Toggenburgerstrasse in Wil den neuen Deckbelag ein.
Die Toggenburgerstrasse wird dafür halbseitig gesperrt.
Am Sonntag, 02.07.2023, 16.35 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Bilten ein Selbstunfall einer Motorradlenkerin.
Die 21-jährige Lenkerin war von Niederurnen herkommend in Richtung Reichenburg unterwegs.
Am Wochenende vom 7.-9. Juli 2023 wird in Davos das Radrennen ÖKK Bike Revolution durchgeführt.
In diesem Zusammenhang kommt es zu Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten.
Eine kurze Betrachtung der Tageshöchsttemperatur in Juni zeigt, dass die tiefsten Werte letzten Freitag, am letzten Tag des Monats, gemessen wurden.
Die genaue Analyse der verfügbaren Werte zeigt aber ein komplexeres Bild mit einem überraschenden Schluss.
So haben wir gestern am Albanifest mit drei unserer Mitarbeitenden das Dialogteam der Stadtpolizei Winterthur ergänzt.
Danke für den Austausch und die Gastfreundschaft!
Setzt hier eine Verkehrspatrouille auf umweltfreundliche Einsatzmittel, oder haben die beiden flauschigen Freunde für einen nicht alltäglichen Einsatz gesorgt?
Die ausgebüxten Esel sind jedenfalls wieder zu Hause, und wir wünschen einen schönen Sonntag!
Am Freitag, 30.06.2023, fährt ein 28-jähriger Tourist in Alpnach Dorf auf der A8 mit 220 km/h. Er konnte wenig später durch die Polizei angehalten werden.
Die Staatsanwaltschaft OW eröffnete eine Strafuntersuchung.
In der Nacht auf Sonntag ist in einer Zelle im Regionalgefängnis Thun ein Brand ausgebrochen. Beide Insassen wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Bezüglich des Brandausbruchs steht eine vorsätzliche Handlung im Vordergrund.
Weiterführende Ermittlungen sind im Gang.
Unbekannte entwendeten am Sonntagmorgen von der Baustelle Zollrain eine Baustellenabschrankung und warfen diese auf die darunterliegende Schiffländestrasse. Dabei wurde ein Richtung Schachen fahrender BMW getroffen und beschädigt.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Kantonspolizei Zeugen.
Am Samstagmittag, 1.7.2023, 11:30 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A1, im Bereich des Rastplatzes Suhr (Fahrbahn Richtung Bern) eine Streifkollision zwischen zwei Personenwagen, die Richtung Bern unterwegs waren.
Der eine Unfallbeteiligte machte sich davon, konnte später jedoch angehalten werden. Vom zweiten Beteiligten fehlt aber jede Spur. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Am Samstagabend ist es in drei verschiedenen Ortschaften in Graubünden zu Feuerwehreinsätzen gekommen.
Dank dem raschen Eingreifen der Einsatzkräfte konnte Schlimmeres verhindert werden.
Bei einem grösseren Polizeieinsatz wurden in der Nacht auf Sonntag mehrere Einbrecher verhaftet.
In der Nacht auf Sonntag, 2.7.23 konnten in Strengelbach, kurz nach Mitternacht, vier Männer in einem Mehrfamilienhaus angehalten werden, welche in Verdacht stehen, Einbrüche verübt zu haben.
Die Winterthurer Blaulichtorganisationen ziehen nach dem 50. Albanifest vom 30. Juni bis 2. Juli 2023 eine erste Bilanz. Die Einsatzkräfte waren während den drei Tagen stark gefordert.
Insbesondere in der zweiten Festnacht kam es zu häufigen Einsätzen wegen Schlägereien.
Am Sonntag (02.07.2023), kurz vor 06:50 Uhr, ist auf der Autobahn A15 beim Reichenburger Autobahnkreuz ein Auto ab der Fahrbahn gekommen und in mehrere Signalisationselemente geprallt. Der vorerst unbekannte Lenker entfernte sich anschliessend mit seinem Auto ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Er konnte kurze Zeit später angetroffen und als fahrunfähig eingestuft werden.
Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt.
Bei einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist am frühen Sonntagmorgen (02.07.2023) in Dietlikon ein Mann schwer am Kopf verletzt worden.
Zwölf Personen wurden festgenommen.
Am frühen Samstagmorgen wurde an der Wengistrasse in Solothurn ein Mann mit einem derzeit noch unbekannten Gegenstand bei einer tätlichen Auseinandersetzung erheblich verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstag, 1. Juli 2023, gegen 18.45 Uhr, fuhr ein 48-jähriger Personenwagenlenker mit ausländischen Kontrollschildern und besetzt mit drei Insassen vom Furkapass in Richtung Realp.
Aus gesundheitlichen Gründen verlor er nach einer leichten Rechtskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kollidierte rechtsseitig mit drei Betonpoller und stürzte anschliessend rund 30 Meter das steil abfallende Wiesland hinunter.
Auf der Autobahn A1 bei Wangen an der Aare, in Fahrtrichtung Zürich, verursachte am frühen Sonntagmorgen ein Automobilist einen Selbstunfall. Der Fahrzeuglenker verletzte sich dabei leicht.
Nach ersten Erkenntnissen lenkte er das Auto in alkoholisiertem Zustand.
Gestern Samstag, 1. Juli 2023, kurz nach 15.30 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Motorradlenker mit Urner Kontrollschild, zusammen mit seiner 19-jährigen Mitfahrerin, vom Oberalppass herkommend hinter einem Personenwagen in Richtung Andermatt.
Rund 300 Meter nach dem Tunnel Grind setzte der Motorradlenker zum Überholmanöver an und kollidierte frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen mit ausländischen Kontrollschildern.
In Grenchen wurde in der Nacht auf Sonntag ein Mann mit einem derzeit noch unbekannten Gegenstand bei einer tätlichen Auseinandersetzung schwer verletzt. Er musste in Spitalpflege verbracht werden. Vor Ort konnten zwei Personen angehalten und vorläufig festgenommen werden.
Zur Klärung der genauen Umstände und des Hergangs, sucht die Polizei Zeugen.
Mein Nachtdienst anlässlich des diesjährigen OpenAirs neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu.
Mehrere zehntausend Besucher haben auch heute am dritten Festivaltag trotz Regen und Schlamm ausgiebig gefeiert und das Sittertobel zum Beben gebracht.
Am Sonntag, 2. Juli 2023, kurz vor 03.30 Uhr, hat eine unbekannte Person einen 25-jährigen Mann bei der Dreirosenanlage beraubt.
Verletzt wurde dabei niemand.
Die Rede ist vom Schurkenschreck aus Sachseln, Adolf Degelo. Das Team vom Informationsblatt "Aktuell" hat sich mit ihm zusammengesetzt, um seine fesselnde Geschichte zu hören und seine Erzählungen niederzuschreiben.
Danke dem Aktuell-Team, dass wir dieses spannende Interview direkt hier teilen dürfen.
Am Freitag (30.06.2023), kurz vor 14:30 Uhr, hat ein Auto auf der Romanshornerstrasse ein Auto und einen Lastwagen überholt.
Eine Gruppe entgegenkommender Fahrradfahrender musste daraufhin ausweichen, wobei vier Personen zu Fall kamen und sich leichte Verletzungen zuzogen. An den Fahrrädern entstand zudem Sachschaden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntag (02.07.2023), um 04:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zwei Männer festgenommen. Sie wurden beim Versuch in ein Auto an der Bedastrasse einzubrechen von einem Anwohner überrascht.
Ausserdem wird ihnen vorgeworfen, mindestens ein weiteres Auto an der gleichen Örtlichkeit durchsucht zu haben.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Samstagvormittag (01.07.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Schrebergartenhäuser an der Sturzeneggstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür bzw. über ein Fenster jeweils gewaltsam Zutritt den Schrebergartenhäusern und durchsuchte diese.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmittag (01.07.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Jugendtreff an der Reitbahnstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Samstagnachmittag, 1. Juli 2023, kurz nach 15.00 Uhr, ereignete sich auf der Verzweigung Baslerstrasse/ Wuhrmattstrasse in Bottmingen BL eine Kollision zwischen einem abbiegenden Personenwagen und einem Tram.
Personen wurden dabei keine verletzt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 1. / 2. Juli 2023, kurz vor 01.30 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Motorradfahrer auf der Hauptstrasse in Oberdorf BL einen Selbstunfall.
Der Lenker wurde dabei verletzt.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen ist am späten Samstagabend (1.7.23) in Buchs eine Frau mittelschwer verletzt worden.
Eine 22-jährige Frau fuhr gegen 23 Uhr auf der Furttalstrasse von Buchs in Richtung Regensdorf. In einer leichten Linkskurve geriet ihr Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zu einer heftigen Kollision mit einem entgegenfahrenden Auto einer 29-jährigen Frau. Bei diesem Unfall wurde die 29-Jährige mittelschwer verletzt. Sie wurde durch das Team eines Rettungswagens vor Ort medizinisch erstversorgt und anschliessend in ein Spital gefahren. Die andere Autofahrerin blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Kaum ist das letzte Störungssystem ostwärts abgezogen folgt bereits das Nächste. Die Besonnung blieb deshalb heute auf einen schmalen Streifen reduziert.
Wir zeigen die „Bremswirkung“ des abgekoppelten Tiefs und den Einfluss der Alpen auf die verzögerte Abtrocknung der Restfeuchtigkeit.
Am Samstagmittag ist es in Signau zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der Lenker eines Motorrads sowie dessen Sozia wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Zur Klärung des Unfalls werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Am Freitag kam es beim Sonnenplatz-Kreisel in Kreuzlingen zu einer Rangelei zwischen den Insassen von zwei Autos.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am frühen Samstagmorgen ist auf der Ofenbergstrasse ein Automobilist von der Strasse abgekommen.
Er wurde verletzt ins Kantonsspital Graubünden nach Chur geflogen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.