Am 19.06.2023, nach 19.15 Uhr, kam es an der Klybeckstrasse/Sperrstrasse zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen drei Männern. Ein 37-jähriger Nigerianer wurde dabei verletzt.
Ein mutmasslicher Täter konnte festgenommen werden.
Zwei mutmassliche Diebe wurden in der Nacht durch einen Polizeihund gestellt. Die beiden Asylsuchenden werden verdächtigt, mehrere Fahrzeuge durchsucht zu haben.
Am 20. Juni 2023, kurz nach 03.00 Uhr meldete ein Anwohner von Suhr, dass soeben zwei Männer versucht hätten, sein parkiertes Auto zu öffnen. Die Männer seien jedoch davongerannt. Der Melder konnte die beiden Personen beschreiben und mehrere Polizeipatrouillen fahndeten nach den Verdächtigen.
Am Montagabend kam es in der Stadt Luzern zu einem Balkonbrand. Das Feuer wurde durch eine unbeaufsichtigte Kerze verursacht.
Vier Personen wurden vom Rettungsdienst 144 betreut.
Der Autofahrer, der Ende April 2023 in Oberägeri in ein parkiertes Fahrzeug gefahren ist und sich von der Unfallstelle entfernt hat, konnte ermittelt werden.
Der Zeugenaufruf wird widerrufen.
Die Stadtpolizei St.Gallen feiert gemeinsam mit der Kantonspolizei St.Gallen 25 Jahre im Polizeigebäude an der Vadianstrasse 57.
Aus diesem Anlass findet am Samstag, 24. Juni 2023, ein Tag der offenen Tür statt.
Bei einer Verzweigung in Busswil kollidierte am Montag ein E-Bike-Fahrer mit einem Auto. Er wurde so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.
Der E-Bike-Fahrer war kurz nach 13.30 Uhr auf der Kreuzstrasse von Gloten in Richtung Rickenbach unterwegs. Als er bei der Verzweigung in die Hauptstrasse einbog, kam es zur Kollision mit dem Auto einer vortrittsberechtigten 37-Jährigen, die in Richtung Littenheid fuhr.
Am Montagmittag (19. Juni 2023) ist eine Frau auf einem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren worden und eine Rennradfahrerin stürzte eine Treppe hinunter.
Beide Frauen mussten ins Spital eingeliefert werden.
Unfälle in einem Tunnel haben oftmals schwerwiegende Folgen, viele Menschen erinnern sich an das Ereignis im Jahr 2001 im Gotthardtunnel mit elf Toten. Seitdem wurde die Sicherheit in Strassentunneln ständig verbessert.
Welche Verkehrsregeln beim Durchfahren eines Tunnels gelten, wie Sie bei Pannen und Bränden reagieren sollten und was bei einem Stau im Tunnel gilt, erfahren Sie in den folgenden Präventionstipps der Kapo St. Gallen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte letzte Woche eine männliche Person festnehmen, welche dringend verdächtigt wird, am Dienstagabend, 6. Juni 2023, auf dem Frenkenweg in Liestal BL einen Mann angegriffen und verletzt zu haben.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat ein entsprechendes Verfahren eröffnet.
Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) und „Ihre Polizei“ lancieren in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Basel-Stadt und der Stadtpolizei Zürich eine neue Sensibilisierungskampagne namens "Dini Muetter".
Ziel dieser Kampagne ist es, Jugendliche und junge Erwachsene auf die Gefahren hinzuweisen, die mit dem Mitführen von Messern im Ausgang einhergehen.
Am Sonntag (18.06.2023), kurz vor 4 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein auffälliger Mann gemeldet, welcher an der Thannstrasse versuchte, fremde Autos zu öffnen. Aus einem Auto wurde unter anderem eine Herrenjacke gestohlen.
Wenige Stunden später entdeckten die Geschädigten einen Mann mit der gestohlenen Jacke am Hauptbahnhof St.Gallen und hielten ihn an. Er wurde von der Stadtpolizei St.Gallen festgenommen und der Kantonspolizei St.Gallen übergeben.
Am Montag (19.06.2023), um 09:05 Uhr, ist es auf der Gähwilerstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Dabei wurde ein 15-jähriger Mofafahrer unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Heute Morgen ist in Grangettes-près-Romont ein mit Molke beladener Tanklastwagen umgekippt. Der leicht verletzte Fahrer musste geborgen und in ein Spital gebracht werden. Zirka 2000 Liter der Flüssigkeit liefen auf ein Feld aus.
Am Montag, 19. Juni 2023, gegen 08:20 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg über einen Unfall in Grangettes-près-Romont, an der Route de Ferlens, informiert. Ein auf 30 km/h begrenzter Tanklastwagen lag auf der Seite ausserhalb der Fahrbahn.
Am 17. Juni 2023 trafen sich die Abgeordneten von 803 Samaritervereinen in Näfels. Anlässlich der jährlichen Versammlung wurde das 135-Jahr-Jubiläum gefeiert. Denn was 1888 gefordert wurde, ist heute eine Selbstverständlichkeit: Zivilpersonen verfügen über Grundkenntnisse in Erster Hilfe.
Die Zentralpräsidentin von Samariter Schweiz, Ingrid Oehen, führte am 17. Juni durch die ordentlichen Geschäfte der 135. Abgeordnetenversammlung und hat die 135-jährige Geschichte in Erinnerung gerufen. Henry Dunants Aussage «helfen, ohne zu fragen wem» stand auch am Anfang der Samariter-Bewegung – ein Gedanke, der sich auf die biblische Geschichte des barmherzigen Samariters bezieht, und so zur Namensgebung führte.
Am 19.06.2023, kurz nach 11.30 Uhr, wurde am Erdbeergraben/Binningerstrasse ein lebloser Mann durch einen Passanten festgestellt. Trotz sofortiger Reanimation verstarb der Mann.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der Mann ab einer Mauer in die Tiefe gestürzt war und dabei tödliche Verletzungen erlitten hatte.
In den vergangenen Tagen erreichten die Kantonspolizei Schwyz zwei Meldungen, wonach im Bereich Linthstrasse/Mühlenstrasse in Buttikon Fleischköder gefunden wurden, die mit Nägeln durchsetzt waren.
Bislang sind keine Tiere zu Schaden gekommen. Die Kantonspolizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und mahnt Hundehalter zur Vorsicht.
Die Air Zermatt flog vergangene Woche die ersten Rettungseinsätze der Saison am Matterhorn. Bei der ersten Mission handelte es sich um einen Suchflug während der Nacht mit einem unerwarteten Ende.
Bei der anderen Rettung halfen die Retter der Air Zermatt zwei Bergsteigern, die sich auf dem Gipfel des Matterhorns in einer schwierigen Situation befanden und erfolgreich evakuiert wurden.
Die Kantonspolizei Bern hat am Freitag in der Region Orpund gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden vier Fahrzeuglenkende angezeigt. Ein Fahrzeug wurde sichergestellt.
Die Kantonspolizei Bern hat am Freitag, 16. Juni 2023, in den Nachmittags- und Abendstunden gezielte Verkehrskontrollen durchgeführt. Besonderes Augenmerk galt dabei Fahrzeugen, die unnötigen Lärm verursachten und bei denen der Verdacht auf unerlaubte Abänderungen bestand.
Beim Zusammenstoss zwischen zwei E-Bike wurden am Sonntagabend in Egnach zwei Frauen verletzt. Eine 58-Jährige musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die 58-jährige E-Bike-Fahrerin war gegen 21.45 Uhr auf dem Radweg in Richtung Wiedehorn unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet sie mit dem Fahrzeug auf die linke Fahrbahnseite und kollidierte frontal mit einer entgegenkommenden 53-jährigen E-Bike-Fahrerin.
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen beim Hauptbahnhof Solothurn wurde am Sonntagnachmittag ein Mann verletzt.
Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen.
Vorsicht beim Feuern im Freien
Die Verantwortlichen der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) und des Kantons haben heute Montag, 19. Juni 2023, eine Lagebeurteilung der aktuellen Wetterlage und der damit verbundenen Gefahr von Waldbränden vorgenommen. Neu gilt im Kantonsgebiet die Stufe 3 von 5 (erhebliche Waldbrandgefahr).
Gestern Sonntag, 18. Juni 2023, kurz nach 17.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Zuger Kontrollschildern auf der Autobahn A2 vom Seelisbergtunnel herkommend Richtung Altdorf.
Aus noch ungeklärten Gründen verlor der 63-jährige die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit der Leitplanke.
Das Eidgenössische Jodlerfest in der Stadt Zug verlief aus Sicht der Zuger Blaulichtorganisationen erfreulich. Auf dem Festgelände durften die Einsatzkräfte während drei Tagen ein friedliches Beisammensein beobachten.
In der Zeit vom Freitag, 16. Juni bis Sonntag, 18. Juni 2023 sind gesamthaft rund 210`000 Teil- nehmende, Gäste und Besucher/innen auf dem Festgelände in der Zuger Innenstadt unterwegs gewesen. Für die Blaulichtorganisationen (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst) verliefen die Festlichkeiten erfreulich.
Am Sonntag führte die Luzerner Polizei in Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt Luzern und dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit BAZG eine Schwerverkehrskontrolle durch.
Schwerpunkt der Kontrolle bildete die Überprüfung von Gesellschaftswagen. Von den 24 kontrollierten Fahrzeugen wurden sechs beanstandet. Vier Reisecars wurden sichergestellt.
Am Sonntag (18.06.2023) ist auf der Rosenbergstrasse bei der Autobahneinfahrt ein Auto gegen einen Pfeiler geprallt. Ein 19-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand grosser Sachschaden.
Über das Wochenende ereigneten sich im Kanton mehrere Verkehrsunfälle. Mehrere Personen wurden erheblich verletzt.
Am Samstagmittag (17. Juni 2023 / ca. 11:15 Uhr) verletzte sich ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Luzernerstrasse in Kriens. Der Mann fuhr mit dem Motorrad gegen das Heck eines Autos, welches vor einem Fussgängerstreifen abbremste. Er wurde vom Rettungsdienst 144 mit Verletzungen in ein Spital gebracht.
Am Sonntag, 18. Juni 2023, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Gais und in Urnäsch Verkehrskontrollen durchgeführt.
In Zusammenarbeit mit Experten des Strassenverkehrsamtes wurden vor allem Motorräder kontrolliert.
Am Montagmorgen, 19. Juni 2023, blockierten mehrere Personen den stadteinwärts fahrenden Morgenverkehr in Zürich-Wiedikon.
Kurz vor 8 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass sich mehrere Personen auf die Manessestrasse unmittelbar beim Autobahnende der A3 in Zürich-Wiedikon gesetzt hätten und den stadteinwärts fahrenden Verkehr blockieren würden.
Am Montagmorgen ist die Autobahnausfahrt A1H in Altstetten durch Demonstrierende blockiert worden. Die Kantonspolizei Zürich verhaftete vier Personen.
Kurz nach 7.30 Uhr gingen mehrere Anrufe ein, wonach der Verkehr am Autobahnende in Zürich Altstetten von Demonstrierenden blockiert werde. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte trafen vor Ort auf zwei Personen, die sich an der Fahrbahn festgeklebt hatten. Dadurch war der Verkehr zum Erliegen gekommen. Den Einsatzkräften gelang es, die Personen von der Fahrbahn zu lösen und diese wieder dem Verkehr zu übergeben.
Der 77-jährige Mann verstarb aus noch nicht ganz geklärten Gründen.
Am Samstagvormittag (17.06.2023) wanderte ein 77-jähriger Mann zusammen mit Angehörigen von der Stauberen aus in Richtung Hoher Kasten.
Ein Neulenker verlor am Sonntagabend im Gewerbegebiet von Villmergen die Herrschaft über einen leistungsstarken Wagen und prallte gegen einen Baum. Verletzt wurde niemand.
Der Selbstunfall ereignete sich am Sonntag, 18. Juni 2023, um 19.15 Uhr auf der Allmendstrasse in Villmergen.
Am Montagmorgen, 19. Juni 2023, kurz nach 06.00 Uhr, kam es in einem alleinstehenden Schopf (Lagergebäude) auf dem Areal des Robinsonspielplatzes an der Lohagstrasse in Pratteln BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag, 18. Juni 2023 ist es in Waldstatt zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt.
Gleich drei Brände hielten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf Trab. Drei Personen wurden verletzt, zwei Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar.
Am Sonntagmittag (18. Juni 2023), kurz vor 11:30 Uhr, ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses am Carmelweg in der Gemeinde Menzingen ein Gasgrill in Brand geraten. Einer der Bewohner reagierte umgehend und konnte die Flammen mit einem Schaumlöscher eindämmen und löschen. Durch die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr Menzingen wurde die Gaszufuhr unterbrochen und der Grill gesichert. Verletzt wurde niemand.
Am frühen Morgen des 18. Juni 2023 wurden Beamte des Kantonspolizei Freiburg, die auf der Route de la Glâne in Freiburg eine Unfallaufnahme durchführten, beinahe von einem Auto gerammt.
Der Lenker des Fahrzeuges konnte nach einer anschliessenden Flucht gestoppt werden. Er stand unter Alkoholeinfluss.
Am Samstag, 17.06.2023, ca. 17.40 Uhr, ereignete sich in Linthal auf der Klausenpassstrasse ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen, wobei Sachschaden entstand.
Ein 62-jähriger Lenker eines Personenwagens fuhr auf der Klausenpassstrasse talwärts Richtung Linthal, während ein 26-jähriger seinen Personenwagen bergwärts Richtung Klausenpass lenkte.
In der Nacht von Samstag, 17.06.2023 auf Sonntag, 18.06.2023 kam es an einer Bahnhoftoilette sowie an Abfalleimern beim Bahnhof in Netstal zu Sachbeschädigungen.
Eine unbekannte Täterschaft beschädigte durch Anzünden der Abfalleimer eine Bahnhoftoilette und weitere Abfalleimer beim Bahnhof Netstal. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Franken.
Diese Woche verübte ein Hackerkollektiv einen Angriff auf die Bundesverwaltung. Heute sind auch die IT-Systeme des Kantons und mehrerer Gemeinden gezielt attackiert worden.
Dank erhöhten Sicherheitsmassnahmen fielen die Auswirkungen äusserst gering aus.
Bei der Badestelle «Tellenörtli» lag ein kleines Mädchen regungslos im Wasser. Privatpersonen zogen sie aus dem Wasser und begannen mit der Reanimation.
Mit der Rega wurde sie in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Am Sonntagnachmittag (18.6.2023) hat die Kantonspolizei Zürich auf dem Albispass eine Motorradkontrolle durchgeführt.
Die Kontrolle zeigte, dass viele Zweiradfahrer aufgrund der Temperaturen auf die richtige Ausrüstung verzichtet haben.
Am Samstag (17.06.2023), kurz nach 17 Uhr, ist ein 29-jähriger Motorradfahrer auf der Romanshornerstrasse gestürzt.
Er wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gestern Morgen, ca. 08:30 Uhr, ereignete sich in Lungern auf der Brünigstrasse, im Bereich Chälrütirank, ein Verkehrsunfall. Ein 25-jähriger Tourist fuhr in Richtung Brünigpass und bemerkte zu spät, dass die vor ihm fahrende Autolenkerin die Strasse nach rechts verlassen wollte. Es kam zur Auffahrkollision.
Gleichzeitig fuhr ein 25-jähriger Motorradfahrer hinter den beiden Autos und bemerkte die Kollision zu spät. Es folgte eine weitere Auffahrkollision.
Fahnder der Kantonspolizei Zürich haben am Donnerstagnachmittag (15.6.2023) in Zürich zwei Männer verhaftet, die zuvor Kokain verkauft haben.
Bei der Hausdurchsuchung stellte die Polizei über ein Kilogramm Kokain sicher.
Am Samstagvormittag ist in Gimmelwald am Gspaltenhorn ein Bergsteiger einen felsdurchsetzten Abhang hinuntergestürzt. Er konnte nur noch tot geborgen werden.
Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen.
Am Sonntag, 18. Juni 2023, kurz nach 09:15 Uhr fuhr ein 37-jähriger Personenwagenlenker mit Urner Kennzeichen auf der Gotthardstrasse von Andermatt nach Hospental.
Höhe Weiler Marcht bog er nach links in eine Nebenstrasse ab.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.