Die wärmeren Tage haben in diesem Jahr etwas länger auf sich warten lassen.
Nun hoffen wir, dass sich die Sonne wieder von ihrer schönsten Seite präsentiert und uns etwas erhalten bleibt.
Zum ersten Mal führten wir heute unsere Rekrutierungs-Roadshow durch und steuerten verschiedene Berufs- und Fachhochschulen im Baselbiet an.
Dabei konnten wir mit vielen Lernenden und Studierenden spannende Gespräche führen und Kontakte knüpfen.
Stark alkoholisiert prallte eine Automobilistin am Freitagmorgen ausserhalb von Fisibach gegen einen Baum. Sie wurde leicht verletzt.
Die Automobilistin fuhr am Freitag, 26. Mai 2023, gegen sechs Uhr von Zurzach in Richtung Kaiserstuhl. Auf Gemeindegebiet Fisibach kam sie ausserorts von der Fahrbahn ab und prallte heftig gegen einen Baum.
Der Kanton Zürich startet im August einen Pilotbetrieb mit sogenannt dynamischem Electronic Monitoring. Bisher erlaubt Electronic Monitoring im Kanton Zürich lediglich zu kontrollieren, ob Straftäter Rayonverbote einhalten.
Der Pilotversuch geht einen Schritt weiter und registriert gleichzeitig die Bewegungen von „Tatpersonen“ und „Opfern“.
Der neue Multivan ist nicht nur das ideale Familienauto, sondern eignet sich auch bestens als Einsatzfahrzeug.
Die Polizei Oberes Fricktal hat den neuen Bus von Volkswagen Nutzfahrzeuge in der Plug-in-Hybrid-Version getestet.
Am Donnerstagnachmittag, 25. Mai 2023, um 16.30 Uhr, ereignete sich in der Baselstrasse in Zwingen BL, eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lieferwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos wurde in Weinfelden am Donnerstagabend eine Person leicht verletzt. Sie musste ins Spital gebracht werden.
Der Unfallverursacherin wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Mittwochnachmittag (24.05.2023) ist es auf der Tannenstrasse und Rorschacher Strasse je zu einem Unfall mit einem Velo und einem Auto gekommen.
Ein 69-jähriger und 28-jähriger Velofahrer wurden dabei verletzt.
Am Donnerstagnachmittag, 25. Mai 2023, kam es in Winterthur innerhalb von zwei Stunden zu vier Unfällen mit beteiligten Velofahrerinnen und Velofahrern. Fünf Personen im Alter zwischen 12 und 89 Jahren verletzten sich dabei.
Die Polizei sucht in zwei Fällen Zeuginnen und Zeugen.
Ab Dienstag, 30. Mai 2023 erneuern das Bau- und Verkehrsdepartement und IWB in der Klybeckstrasse unterirdische Leitungen und Tramhaltestellen.
Künftig sollen Fahrgäste an den Haltestellen Bläsiring und Feldbergstrasse stufenlos ein- und aussteigen können. Die Haltestelle Bläsiring in Richtung Dreirosenbrücke zügelt dafür vor den Coop Klybeck. Neun Bäume werden ersetzt. Die Bauarbeiten erfolgen in mehreren Etappen und enden im Sommer 2024. Der Tramverkehr und die Fahrbahn der Klybeckstrasse werden nur geringfügig eingeschränkt.
Am 29. November 2022 hat der Regierungsrat im Hinblick auf die Sanierung und den erforderlichen Ausbau der Hauptstrasse Nr. 8 zwischen der Dritten Altmatt Nord, Höli und Biberbrugg die notwendigen Anpassungen am kantonalen Nutzungsplan Moorlandschaft Rothenthurm erlassen und das Bauprojekt genehmigt.
Nachdem die gegen diesen Beschluss beim kantonalen Verwaltungsgericht erhobene Beschwerde Anfang April zurückgezogen wurde und der Entscheid des Regierungsrates damit in Rechtskraft erwachsen ist, beantragt er dem Kantonsrat für das Projekt nun eine Ausgabenbewilligung von 123 Mio. Franken.
In der Nacht auf Freitag sind zwei fahrunfähige Autofahrer angehalten worden. Einer von ihnen konnte keinen gültigen Führerausweis vorweisen.
Am späten Donnerstagabend (25. Mai 2023), um 23:30 Uhr, kontrollierten Einsatzkräfte der Zuger Polizei in der Stadt Zug einen Autofahrer.
Am Donnerstag (25.05.2023), um 17:25 Uhr, hat sich auf der Autobahn A13 Höhe Montlingen ein Verkehrsunfall ereignet.
Ein 34-jähriger Autofahrer kam von der Fahrbahn ab, kollidierte im Wiesland mit mehreren Hindernissen und kam nach einem Zusammenprall mit einer Signaltafel zum Stillstand.
In der Zeit zwischen Mittwochmittag und Donnerstagabend ist es in Grabs zu vier Einbrüchen in Fabrik- und Bürogebäuden gekommen. Bei drei Einbrüchen wurde Deliksgut von unterschiedlichem Wert gestohlen.
Bei allen Einbrüchen entstand ein Sachschaden von je bis zu 2'000 Franken.
Am Donnerstag (25.05.2023), um 19:50 Uhr, ist im Trafohaus an der Greithstrasse ein Trafo in Brand geraten.
Anwohnende bemerkten das Feuer und alarmierten die Feuerwehr.
Am Donnerstag (25.05.2023), kurz nach 16:30 Uhr, sind auf der St. Gallerstrasse, Höhe Markthalle, zwei Autos frontal zusammengestossen. Dabei wurden ein 40-jähriger Autofahrer und seine 32-jährige Mitfahrerin unbestimmt verletzt.
Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Donnerstag (25.05.2023), kurz vor 12:50 Uhr, sind im Bereich Brand ein Motorrad und ein Auto zusammengestossen.
Ein 56-jähriger Motorradfahrer wurde dabei verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Vom 2. Juni bis 12. Juni ist die Hauptstrasse H3 in Lenzerheide wegen dem 10. Motor Classics und dem UCI Bike World Cup gesperrt. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Vom 02.06.2023 bis und mit 04.06.2023 findet das 10. Motor Classics Lenzerheide und vom 09.06.2023 bis 11.06.2023 der UCI Bike Weltcup statt.
Am 27/28.04.2023 stellte die Schaffhauser Polizei erstmals in der Geschichte eine Unihockeymannschaft an den Polizeischweizermeisterschaften in St. Gallen. Als "Neuling" musste in der Stärkeklasse C gestartet werden.
So reisten sieben wackere Mannen zum Athletikzentrum um für Ruhm und Ehre ihre Knochen hinzuhalten.
Nach einem Einbruch in ein Doppeleinfamilienhaus in Romanshorn konnte am Donnerstagmittag der Täter kurz nach der Tat festgenommen werden.
Der Mann wurde inhaftiert.
Die Bewohnerinnen und Bewohner nähen für unser Upcycled Uniform-Projekt Erste Hilfe-Sets und Schlüsselanhänger.
Gerne haben wir uns die Zeit genommen, ihnen das Polizeiauto und die Ausrüstung zu erklären.
Nach dem Personenspürhundetraining beim Eisweiher bei Aadorf gönnte sich Oxana einen Schluck sowie eine kurze Abkühlung im Brunnen.
Hier ein paar Bilder.
Das Amt für Militär, Feuer und Zivilschutz (AMFZ) betreibt an der Seewernstrasse 130 in Seewen die Übungsanlage für Feuerwehr und Zivilschutz (UFZ). Um die neusten Entwicklungen und Vorgaben im Brandschutz zu erfüllen soll der bestehende Rettungsturm für interaktive Schulungszwecke von Feuerwehren um– und ausgebaut werden.
Dem Kantonsrat wird beantragt, eine entsprechende Ausgabenbewilligung in Höhe von Fr. 3 050 000.-- zu beschliessen. Aufgrund der Spezialfinanzierung wird der Staatshaushalt mit dieser Aufgabe nicht belastet.
In Lutzenberg haben zwei unbekannte Männer am Donnerstag, 25. Mai 2023, eine ältere Frau in ihrer Wohnung überrumpelt und Wertgegenstände erbeutet.
Nach den bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich die unbekannte Täterschaft kurz nach 14.30 Uhr Zutritt zum Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses und gelangte von dort an die Wohnungstüre der Geschädigten.
Am Samstag, 24. Juni 2023, findet am Bahnhofquai 3, 8001 Zürich, von 12.00 bis 16.00 Uhr, der Jubiläumsanlass unserer Interventionseinheit Skorpion statt.
Wir freuen uns, dass wir euch einen Einblick in die Arbeit und die Geschichte der Interventionseinheit geben können.
Vorgestern Abend, um ca. 17:45 Uhr, kam es auf der Hofmättelistrasse in Alpnach zu einem Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer beabsichtigte von der Hinterdorfstrasse in die Hofmättelistrasse einzubiegen. Dabei übersah er die korrekt fahrende Autofahrerin, welche von links kommend auf der Hofmättelistrasse fuhr. Infolgedessen kam es zu einer Kollision.
Zum Glück liessen sich die ausgebüxten (lieben) Schafe schnell wieder zurück in ihr Gehege im Bereich der Reibestrasse in Uster führen.
Der Besitzer war zügig vor Ort.
Der Regierungsrat hat die Schwerpunkte der Strafverfolgung im Kanton Aargau für die Jahre 2023–2026 festgelegt.
Gewaltprävention, Kampf gegen Struktur-, Internet- und Vermögenskriminalität sowie die Früherkennung von jugendlichen Intensivtätern sind die Schwerpunkte, die der Regierungsrat für die kommenden vier Jahre setzt. Zudem wird die Zusammenarbeit zwischen Kantonspolizei, Staatsanwaltschaft und Jugendanwaltschaft sowie mit Strafverfolgungsbehörden bundesweit und international weiter verstärkt.
In der Nacht auf Freitag nickte ein Automobilist in Lauenburg am Steuer ein und verunfallte. Sein Wagen blieb auf der Seite liegen.
Verletzt wurde niemand.
Ein Autofahrer hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und ist in der Sihl gelandet.
Er und seine Beifahrerin mussten zur Kontrolle ins Spital eingeliefert werden.
Die für den 26. Mai 2023 geplante Öffnung des Furkapasses und die Teilöffnung des Sustenpasses bis zum Sustenbrüggli verschieben sich.
Nach Absprache mit den Verantwortlichen des Kantons Wallis kann die Furka voraussichtlich am 2. Juni 2023 freigegeben werden.
Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch die Grillsaison in der Schweiz. Da der unsachgemässe Umgang mit dem Grill jedes Jahr zu Bränden führt, macht die Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) erneut auf die Gefahren aufmerksam.
Sie empfiehlt, Gasgrills vor dem ersten Grillieren zu prüfen. Defekte oder spröde Leitungen müssen ersetzt werden. Bei Holzkohlegrills rät sie dringend davon ab, flüssige Brandbeschleuniger einzusetzen.
Die Rechtspflegekommission hat ihren Bericht über die Prüfungstätigkeit der Jahre 2022/2023 verabschiedet. Sie prüfte das Kreisgericht St.Gallen, das Untersuchungsamt Gossau sowie das kantonale Konkursamt und unterbreitet mehrere Empfehlungen.
Die Rechtspflegekommission ist das parlamentarische Aufsichtsgremium über die kantonalen Justizbehörden. Sie hat im Rahmen ihrer ordentlichen Prüfungstätigkeit drei Visitationen durchgeführt. Dabei besuchte sie die geprüften Institutionen und befragte deren Mitarbeitende über aktuelle Herausforderungen ihrer Tätigkeit. Übergreifendes Schwerpunktthema der diesjährigen Prüfungstätigkeit war die Digitalisierung der Justiz.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 25. / 26. Mai 2023, gegen 01.00 Uhr, kam es in einem Imbissstand am Neuhofweg in Aesch BL zu einem Brandausbruch.
Die Polizei sucht Zeugen.
Bei einem Wohnhaus in Leuggern brach am Donnerstagabend ein Brand aus. Dieser griff auf die Carports über.
Die Feuerwehr konnte die weitere Ausbreitung verhindern.
Der soeben erschienene Qualitätsbericht 2022 bescheinigt dem Stadtspital Zürich wiederum gute Werte.
In den wichtigen Bereichen Patient/innen- Zufriedenheit, medizinischer Outcome und Infekt-Prophylaxe erzielt das Stadtspital Zürich gute bis exzellente Ergebnisse.
Der Bedarf an Veloabstellplätzen im Umfeld des Bahnhofs Stadelhofen ist gross und wird weiter steigen.
Um die Situation schnell zu verbessern, testet die Stadt kostenlose Veloabstellplätze im Parkhaus „Hohe Promenade“. Ein längerfristiger Ausbau des Angebots ist ebenfalls in Planung.
Am Mittwochabend ist ein Lenker in Studen mit seinem E-Bike gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Nach der notfallmedizinischen Erstversorgung durch ein Ambulanzteam wurde der Verletze mit der Rega ins Spital geflogen.
Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Zusammen mit weiteren baulichen Massnahmen soll ein neuer Fussgängerstreifen über die Mühlethalstrasse in Zofingen realisiert werden. Der Einwohnerrat entscheidet am 19. Juni 2023 über den Kredit von rund CHF 500'000.
Für Fussgänger gibt es heute keine sichere Möglichkeit, die Mühlethalstrasse aus dem Quartier Haurihäuser zu überqueren.
Am Mittwochnachmittag (24.05.2023) hat ein unbekannter Mann einen Einschleichdiebstahl in ein Restaurant in Neuhausen am Rheinfall verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Die Ablehnung der Beschwerde gegen das Ausführungsreglement zum Polizeigesetz ermöglicht es der Polizei, die Umrisse ihrer Organisation zu klären und mehreren Personen in ihrer Direktion neue und hohe Verantwortlichkeiten zu übertragen.
Am 26. April 2023 wies die Verfassungskammer die am 23. Januar 2023 eingereichte Beschwerde gegen das Ausführungsreglement zum Polizeigesetz, das am 21. Dezember 2022 vom Staatsrat geändert worden war, ab. Diese Änderungen folgten auf die Annahme mehrerer Änderungen des Polizeigesetzes durch den Grossen Rat am 3. November 2022.
Am Donnerstag, den 25. Mai 2023, um 12:24 Uhr, fuhr ein von einer 30-jährigen Waadtländerin gelenktes Auto auf der A5 durch die Béroche-Tunnel.
Bei der Verzweigung Le Pontet kollidierte das Fahrzeug mit dem rechts von der Fahrbahn befindlichen Bordstein.
Nach 150-jähriger Abwesenheit und einem erfolgreichen Pilotprojekt (2018-2020) beschloss das Departement für Sicherheit, Bevölkerung und Gesundheit (DSPS) im Dezember 2022 gemeinsam mit der Direktion der Genfer Kantonspolizei die (Wieder-)Gründung einer berittenen Brigade in Genf.
Erst einige Monate später, am 1. Februar 2023, richtete die Genfer Polizei diese neue Brigade, die Brigade équestre (BEQ), ein.
Warme sonnige Tage im Sommer finden häufig im Zusammenhang mit einer Hochdrucklage mit einem dazu gehörigen flachen Druckgradienten statt.
Aber warum enden diese Tage häufig mit lokalen Schauern und Gewittern, ohne dass mit einem Blick auf die Wetterkarte Hebungsfaktoren erkennbar sind?
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.