Am Samstag (27.05.2023), kurz vor 19:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer brennenden Hecke an der Sennhüslenstrasse erhalten.
Die Hecke war beim Abbrennen von Unkraut in Brand geraten. Es wurde niemand verletzt.
Am Samstag (27.05.2023) haben in Bichwil drei Liegenschaften im Dorfkern gebrannt. Polizei.news berichtete.
Die Gebäude mussten zur Brandbekämpfung weitgehend abgerissen werden. Die Brandursachenermittlung läuft noch.
Am Samstag (27.05.2023), kurz nach 14:40 Uhr, ist ein 31-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Bächlistrasse frontal mit einem Postauto kollidiert.
Der Mann wurde dabei unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Samstagnachmittag (27.05.2023), kurz vor 14:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, wonach im Dorfbach rund ein Dutzend verendete Fische festgestellt wurden.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat in Zusammenarbeit mit dem Umwelt-Schadendienst des Kantons St.Gallen sowie der Fischereiaufsicht Abklärungen zu einer möglichen Ursache in die Wege geleitet.
Am Samstag, 27. Mai 2023, ist es in Reute zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen. Der Motorradfahrer wurde lebensbedrohlich verletzt.
Die Insassen im Personenwagen blieben unverletzt. Am Motorrad entstand leichter Sachschaden und am Auto Totalschaden.
Am Freitag wurde der Körper einer toten Frau in ihrer Wohnung in Vevey gefunden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände dieses Todesfalls zu ermitteln, der möglicherweise auf häusliche Gewalt zurückzuführen ist. Der mutmassliche Täter, ihr Lebensgefährte, wurde festgenommen.
Dieses Ereignis erforderte den Einsatz von fünf Streifen der Riviera-Polizei, zwei Streifen der Gendarmerie sowie Inspektoren der Kriminal- und Wissenschaftspolizeibrigade der Sicherheitspolizei. Mitarbeiter des Romand University Centre for Forensic Medicine (CURML) besuchten die Stätte ebenfalls.
Am Samstag (27.05.2023), kurz nach 17 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand im an der Unterdorfstrasse bekommen. Drei zusammengebaute Liegenschaften im Dorfkern sind vom Brand betroffen.
Gemäss jetzigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Die Löscharbeiten dauern zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch an.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1422 Uhr, ereignete sich im Dorf in Obstalden ein Verkehrsunfall zwischen einer Fussgängerin und einem Fahrradfahrer.
Ein 67-jähriger Fahrradfahrer fuhr mit seinem Rennrad in einer Gruppe von Filzbach in Richung Mühlehorn.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1222 Uhr, ereignete sich im Fennen in Niederurnen eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine 20-jährige Frau fuhr mit ihrem Personenwagen auf der Hauptstrasse von Bilten herkommend in Richtung Niederurnen.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1142 Uhr, ereignete sich auf der Schweizerhofstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Personenwagen.
Die Mutter eines 3-jährigen Kleinkindes war vor dem Ladenlokal am Verstauen der Einkäufe.
Am Samstag, 27. Mai 2023, 1115 Uhr, ereignete sich auf der A3 in Benken/SG ein Auffahrunfall.
In Fahrtrichtung Zürich - Chur herrschte zum Unfallzeitpunkt Kollonnenverkehr.
Am Samstagmorgen, 27. Mai 2023, kam es kurz nach 08:00 Uhr in einem Vereinslokal an der Fabrikstrasse in Siebnen zu einer Auseinandersetzung.
Dabei wurde ein 34-jähriger Schweizer durch einen 25-jährigen schwedischen Staatsangehörigen erheblich verletzt.
Am Samstag, 27. Mai 2023, erlitt ein 79-jähriger Lenker eines vierrädrigen Elektro-Motorfahrrades bei einem Sturz in Tuggen lebensbedrohliche Verletzungen.
Der Lenker fuhr kurz nach 11:00 Uhr auf der Linthstrasse in Richtung Tuggen.
Am Samstagmittag wurden in Susch im Gebiet Chantsura, Föhren und Weideland durch ein Mottbrand zerstört.
Um 12.03 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass auf der Flüelapass Südseite Wiesland in Brand geraten sei.
Am Samstagmorgen, 27. Mai 2023, ist in Niederteufen in einem Einfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner konnten das Haus verlassen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand hoher Sachschaden.
In einer Wohnung in Birr brach am Samstag ein Brand aus, der einen erheblichen Schaden anrichtete.
Verletzt wurde niemand hingegen kamen zwei Katzen in den Flammen um.
Am Freitag (26.05.2023) ereigneten sich in der Stadt St.Gallen drei Verkehrsunfälle.
Bei zwei Unfällen wurden Personen verletzt, bei einem Unfall gab es erheblichen Sachschaden.
Am Samstagvormittag (27.05.2023) gegen 08:05 Uhr fuhr ein 28-jähriger Motorradfahrer auf der Eichbergstrasse in Richtung Rheintal.
In einer Kurve einige hundert Meter ausserhalb des Dorfes Eggerstanden fuhr gleichzeitig eine 56-jährige Personenwagenlenkerin, von Eichberg herkommend, in die Gegenrichtung. Aus noch ungeklärten Gründen kam es dabei zu einer Frontalkollision.
Der jährlich stattfindende Emergency Medicine Day steht heute unter dem Motto „Sicherheit“.
Sicherheit für Patient/innen, Fachpersonen im Rettungsdienst und in der Pflege sowie Ärztinnen und Ärzte.
Am Freitag streifte ein Auto mit einem Anhänger, beim Überqueren der Strasse, ein vor dem Bahnübergang stehendes Fahrzeug.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern fuhr die lenkende Person weg. Auskunftspersonen werden gesucht.
Am späten Freitagabend entbrannte in Baden eine wüste Schlägerei bei der mindestens ein 34-Jähriger verletzt wurde.
Da der Hergang und die Täterschaft unbekannt sind, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
Am Freitagmorgen wurde in Bern ein Mann leblos aufgefunden. Ersten Erkenntnissen zufolge steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft wurden Ermittlungen zu den genauen Umständen aufgenommen.
Am 26.05.2023, um 19.00 Uhr, wurde am Centralbahnplatz bei den Eingängen des Bahnhof SBB eine 22-jährige Frau und ein 38-jähriger Mann verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Am Freitagabend (26.05.2023) hat sich im Fäsenstaubtunnel auf der A4 in Fahrtrichtung Winterthur eine Auffahrkollision zwischen vier Fahrzeugen ereignet.
Dabei haben sich sieben Personen leicht verletzt und es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Am Freitag (26.05.2023), kurz nach 18 Uhr, ist ein 61-jähriger Motorradfahrer bei einem Auffahrunfall auf der Rütistrasse unbestimmt verletzt worden.
Ein 85-jähriger Autofahrer war mit seinem Auto ins Heck des Motorrads gefahren und hat dieses gegen einen Anhänger gestossen.
Am Freitag (26.05.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen in Weesen und Bad Ragaz Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden drei Schnellfahrer nach Geschwindigkeitsmessungen angehalten.
Zwei Männer mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Freitag (26.05.2023) hat eine 90-jährige Frau nach einem sogenannten Schockanruf insgesamt 100'000 Franken an Betrüger übergeben, die sich als falsche Mitglieder der Strafverfolgungsbehörden ausgaben.
Die Übergabe von weiteren 50'000 Franken konnte dank eines aufmerksamen Bankangestellten verhindert werden.
In Trogen ist es am Freitag, 26. Mai 2023, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Traktor gekommen.
Die Fahrzeuglenker blieben unverletzt. Am Auto und am Traktor entstand Totalschaden.
Am Freitag, 26.05.2023 um 1230 Uhr ereignete sich an der Allmendstrasse in 4058 Basel ein Verkehrsunfall.
Dabei streifte ein Personenwagen während eines Überholmanövers ein Kleinmotorrad.
Im Berner Rathaus fand am Freitag der Jahresrapport der Ehrenformation des Kantons Bern statt. Im Anschluss wurde das 40-jährige Bestehen der Ehrenformation anlässlich einer Jubiläumszeremonie auf dem Münsterplatz in Bern gefeiert.
Am Freitagnachmittag, 26. Mai 2023, fand im Rathaus in Bern der Jahresrapport der Ehrenformation des Kantons Bern statt. Zum 40-jährigen Jubiläum der Ehrenformation gab es im Anschluss einen Umzug zum Münsterplatz und eine feierliche Zeremonie.
Die Umfahrungen von Wattwil, Lichtensteig und Bütschwil werden Anfang Juni punktuell für den Verkehr gesperrt.
Das Strassenkreisinspektorat nimmt während den Sperrungen Tunnelreinigungen, Sicherheitsschnitte und diverse Strassenunterhaltsarbeiten vor.
Auch wenn sich viele Wetterberichte auf einen regionalen Raum oder einzelne Länder beschränken, endet das Wettergeschehen nicht gleich auf der anderen Seite der Grenze. Es ist ebenfalls wichtig über Wettergefahren Bescheid zu wissen, bevor sie das Land, in welchen man sich befindet, erreichen.
Internationale Zusammenarbeit ist daher besonders zum Informationsaustausch sehr wichtig. Daher werden im Folgenden einige Beispiele im Bereich der Prognose vorgestellt, in denen MeteoSchweiz auf internationalen Austausch setzt.
Gestern Morgen fuhr ein 29-jähriger Fahrzeuglenker mit einem Lieferwagen vom Brünigpass in Richtung Lungern.
Oberhalb des Tunnelportals kollidierte er aus noch zu klärenden Gründen mit der rechtsseitigen Felswand. Dabei entstand am Fahrzeug und an der Strasseneinrichtung Sachschaden. Personen wurden keine verletzt.
Zwischen Neuendorf und Egerkingen wurde am Freitagvormittag ein Mofalenker beim Überqueren der Fridaustrasse von einem Auto erfasst und verletzt.
Am Freitag, 26. Mai 2023, kurz vor 7.30 Uhr, fuhr eine Autolenkerin auf der Fridaustrasse von Neuendorf in Richtung Egerkingen.
Am Freitag, 26.05.2023, 11.10 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall.
Der Chauffeur eines Lastwagens war in Fahrtrichtung Näfels unterwegs. Auf Höhe „Breite“ bemerkte der 63-Jährige zu spät, dass vor ihm zwei Personenwagen wegen eines Linksabbiegers angehalten hatten.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochmittag (24.05.2023) einen Autofahrer angehalten, der trotz entzogenem Führerausweis einen Personenwagen lenkte.
Bei der Fahrzeugkontrolle und der anschliessenden Hausdurchsuchung sind mehrere hundert Gramm Betäubungs- und Streckmittel, Utensilien für den Drogenhandel sowie eine Schreckschusspistole gefunden worden. Der Mann und seine Ehefrau wurden wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln festgenommen.
Bei einem Selbstunfall in Ottoberg wurde am Freitagmittag eine Velofahrerin schwer verletzt. Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Kurz vor 13.15 Uhr war eine 63-jährige Velofahrerin auf der Hauptstrasse dorfauswärts unterwegs.
Bei einem Selbstunfall mit einem Motorroller ist am Dienstag (23.05.2023) ein 13-Jähriger mittelschwer verletzt worden.
Der Jugendliche fuhr kurz vor 16:30 Uhr mit einem 125er-Roller auf der Bergstrasse talwärts in Richtung Weiningen.
Auf dem Bergweg in Nunningen, hat sich am Donnerstagabend, 25. Mai 2023, ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Dabei wurde der Lenker verletzt.
Am 3. Juni wird die Kantonspolizei ihre Türen für die Öffentlichkeit öffnen und ihre verschiedenen Tätigkeiten vorstellen.
Es werden mehrere Tausend Besucher erwartet, Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind ebenfalls herzlich eingeladen.
In Römerswil ereignete sich gestern Abend ein Selbstunfall. Eine Autofahrerin geriet von der Fahrbahn und kollidierte mit einem Lagerunterstand.
Sie musste durch den Rettungsdienst hospitalisiert werden.
Bei der heftigen Verpuffung an einem Gasgrill wurde am Freitagmorgen in Märstetten eine Person schwer verletzt.
Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.