Dank aufmerksamen Bürgern konnte die Kantonspolizei Solothurn am frühen Donnerstagmorgen zwei mutmassliche Diebe anhalten. Diese werden verdächtigt, im Raum Günsberg Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben.
Beide wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Mittwoch (03.05.2023), um 22:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Bahnhofplatz eine Auseinandersetzung im Gang sei.
Die ausgerückte Patrouille traf zwei verletzte Männer und einen mutmasslich beschuldigten libyschen Asylbewerber an. Dieser wurde festgenommen. Es werden Zeugen gesucht.
Am Donnerstag (04.05.2023) ist es auf der Zürcher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 80-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Habt ihr die Veloprüfung absolviert und wärt ihr heute noch fit dafür?
SRF hat unsere Schulinstruktion bei der Arbeit begleitet und Moderatorin Anna Zöllig hat selbst nochmals die Veloprüfung in Angriff genommen.
Um ca. 13:00 Uhr kollidierte in Lungern ein 15-jähriger Mofafahrer auf der Obseestrasse mit einer Steinmauer. Dabei kam er zu Fall.
Mit unbestimmten Verletzungen wurde er durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht (siehe Titelbild).
Eine derzeit unbekannte Täterschaft hat am Mittwochabend, 3. Mai 2023, beim Dornacherplatz in Solothurn ein Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Solothurn beschädigt.
Zur Ermittlung der Täterschaft werden Zeugen gesucht.
Die Ermittlungen zu einem Brand in einem Kellerabteil Mitte Februar in Thun sind abgeschlossen. Der Brand ist auf ein Unfallgeschehen bei der unvorsichtigen Nutzung von Bauschaum zurückzuführen.
Am Dienstagabend, 14. Februar 2023, hat es in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses an der Länggasse in Thun, in dem Reptilien gehalten wurden, gebrannt.
Heute, 4. Mai, ist der internationale Tag der Feuerwehrleute. Dieser Tag bietet die Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Feuerwehrleute in der Gesellschaft zu schärfen und ihre wichtige Arbeit zu würdigen.
In diesem Zusammenhang freuen wir uns, dass unsere Milizfeuerwehr Zuwachs erhalten hat.
Der Regierungsrat hat Caspar Honegger zum Leiter des Amtes für Naturgefahren ernannt.
Dadurch kann eine länger andauernde Vakanz wiederbesetzt werden. Der neue Amtsleiter tritt die Stelle per 22. August 2023 an.
Am Mittwoch (03.05.2023), kurz nach 06:40 Uhr, hat sich auf der Gehrenmosstrasse ein Unfall mit zwei Autos ereignet.
Eine 38-jährige Autofahrerin wurde verletzt.
Am Mittwoch (03.05.2023), kurz nach 15:10 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen der Brand eines Baustellencontainers an der Stampfstrasse gemeldet worden.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Ein 15-jähriger Jugendlicher ist ohne Führerausweis und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von einer semistationären Radaranlage geblitzt worden.
Er muss sich vor der zuständigen Jugendanwaltschaft verantworten
Auf der Autobahn A2 bei Härkingen, in Richtung Basel, hat sich am Mittwoch, 3. Mai 2023, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Der Fahrzeuglenker verletzte sich dabei leicht.
An der Autobahneinrichtung entstand erheblicher Schaden.
Der Mann, der seit Dienstag in Faulensee vermisst war, konnte nach einer Meldung aus der Bevölkerung am späten Mittwochabend aufgefunden werden.
Er wurde zur medizinischen Versorgung ins Spital gebracht, ist aber unverletzt.
Am Mittwochnachmittag ist auf der Schanfiggerstrasse ein Lastwagen vollständig ausgebrannt.
Der Fahrzeugführer konnte sich vorgängig in Sicherheit bringen.
Fahrzeuglenkende erhalten in diesem Kurzfilm wichtige Hinweise für das sichere Handeln bei einer Staubildung im Tunnel.
Richtiges Verhalten in einem Tunnel kann Leben retten.
Am Donnerstag, 04.05.2023, 06.10 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Glarus zu einem Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens beabsichtigte von der Zollhausstrasse herkommend nach links auf die Landstrasse einzubiegen.
Bei einer Grossübung in der Nacht von Mittwoch auf den Donnerstag im und um den Allmendtunnel in Thun haben die Blaulicht- sowie Partnerorganisationen ein realistisch dargestelltes Grossereignis mit drei Schadenplätzen bewältigt.
Dafür musste der Allmendtunnel während rund sieben Stunden beidseitig gesperrt werden. Die Einsatzleitung zieht ein positives Fazit.
Bei einem Selbstunfall ist am Mittwoch (03.05.2023) ein Sattelschlepper mit Auflieger in einem Acker gelandet.
Um etwa 8:30 Uhr fuhr ein 56-jähriger Chauffeur auf der Pfynerstrasse von Herdern in Richtung Müllheim.
Bei einer Frontalkollision sind am Mittwoch (03.05.2023) zwei Personen verletzt worden.
Kurz nach 7:00 Uhr fuhr eine 38-Jährige auf der Hauptstrasse von Leibstadt in Richtung Koblenz. Aus noch unbekannten Gründen kam sie dabei von der Fahrbahn ab und geriet auf die Gegenfahrbahn.
Wegen Verdachts auf Betäubungsmittelschmuggel wurden kürzlich der Fahrer eines Personenwagens sowie sein Fahrzeug eingehend kontrolliert.
Dabei entdeckten Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit drei Kilogramm Heroin in einem eingebauten Versteck.
Die Kommission für öffentliche Sicherheit (SIK) stimmt der Änderung des Polizeigesetzes mit grosser Mehrheit zu.
Wichtige und dringende Anliegen, die im Rahmen der letzten Revision des Polizeigesetzes noch nicht bekannt waren oder aufgrund der zeitlichen Verhältnisse nicht mehr berücksichtigt werden konnten, sollen nun umgesetzt werden.
Die Kantonspolizei Graubünden führt ihre Massnahmen zur Reduktion von Motorradunfällen fort und lanciert eine neue Präventionskampagne.
Ziel ist es, das Sicherheitsdenken von und gegenüber Motorradlenkenden zu fördern.
Jährlich sterben in der ganzen Schweiz viele Rehkitze infolge von Mäharbeiten.
Die Jäger und einige Freiwillige aus Obwalden haben sich zum Ziel gesetzt, diese Zahl massiv zu minimieren. Dazu verwenden sie modernste Drohnen mit Wärmebildkameras. Durch diese Massnahme werden viele Rehkitze vor dem sicheren Tod gerettet.
Von Montag, 8. Mai 2023, 22 Uhr, bis Freitag, 12. Mai 2023, 5 Uhr, ist der Bucheggtunnel in beide Richtungen durchgehend gesperrt.
Die Umleitungen erfolgen via Bucheggplatz.
Seit Anfang April 2023 hat die Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen von erpresserischen Drohnachrichten erhalten, die über die App WhatsApp versendet wurden.
Sie empfiehlt nicht darauf einzugehen und die Rufnummer zu sperren.
Nachdem es in den vergangenen Tagen im Kanton Nidwalden vermehrt zu Diebstählen aus Fahrzeugen gekommen ist, hat die Kantonspolizei Nidwalden aufgrund ihrer Lagebeurteilung erfolgreich entsprechende polizeiliche Massnahmen getroffen.
Aufgrund einer Häufung von Diebstählen aus meist unverschlossenen Fahrzeugen im Kanton Nidwalden hat die Kantonspolizei Nidwalden ihre Kontrolltätigkeiten erhöht.
Am Montag (10.04.2023), kurz vor 17:30 Uhr, hat sich auf dem Gründenmoosweg eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen junger Personen zugetragen. Dabei wurde eine Person leicht, eine zweite mittelschwer verletzt.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht nachträglich Zeugen.
Der Zugang von Bad Ragaz über die Badtobelstrasse zum Alten Bad Pfäfers wird am Freitagmorgen wieder geöffnet. Aufgrund eines Blocksturzes und der damit verbundenen Aufräumarbeiten war die Strasse eine Woche lang gesperrt.
Weiterhin geschlossen bleibt der Quellsteg in die Taminaschlucht.
Zum heutigen Tag der Sonne lässt sich für Sonnenanbeter Gutes verkünden: Die Schweiz ist sonniger geworden.
Das gilt für alle Jahreszeiten und speziell für die Alpennordseite.
Am Dienstag, 25. April 2023, gegen 19:30 Uhr, hat die Polizei dank des Dispositivs, das nach einem Einbruchsdiebstahl in eine Villa in Vuarrens aufgestellt wurde, zwei Einbrecher festgenommen.
Gegen sie wird von der Staatsanwaltschaft ein Verfahren eingeleitet.
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung am Wochenende vom 6. und 7. Mai 2023 im Kanton Genf mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.
Verkehrskontrollen am Wochenende des 1. Mai: 44 Verzeigungen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, davon zwei Rasermessungen.
Die Neuenburger Polizei führte von Samstag, 29. April, bis Montag, 1. Mai 2023, mehrere Verkehrskontrollen durch, ausserorts, auf Strecken mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h und tagsüber. Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt, darunter zwei als Raser eingestufte Verstöße mit Geschwindigkeiten von mehr als 140 km/h.
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht bei der Polizei im Kanton Zug im Fokus. Mehr als 250 Bedienstete sowie 60 zivile Mitarbeitende kümmern sich um die Belange der Bevölkerung.
Das Polizeigesetz regelt die Aufgaben der Polizei Zug. Demnach hat die Polizei durch Information, Beratung sowie Präsens und andere geeignete Massnahmen dafür zu sorgen, dass die öffentliche Ordnung und Sicherheit aufrechterhalten wird.
Immer wieder nutzen Cyberkriminelle Gewinnspiele, um ahnungslose Empfänger dazu zu bringen, persönliche Daten preiszugeben oder Geld zu bezahlen.
Aktuell ist eine Betrugsmasche im Umlauf, bei der ein Akkubohrer als vermeintlicher Gewinn angepriesen wird.
Ein Mann ist mit einem Bagger eine Böschung hinuntergerutscht. Der 79-Jährige hat sich bei dem Arbeitsunfall erheblich verletzt.
Am Mittwoch (3. Mai 2023), um 10:45 Uhr, ist es im Turnliberg in Walchwil zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Am Donnerstag, 27. April 2023, kontrollierte eine Patrouille der Stadtpolizei Winterthur den Lenker eines auffälligen Zweirades.
Aufgrund des desolaten Zustandes wurde das Fahrzeug stillgelegt.
Am Dienstagnachmittag hat sich in Gohl ein Verkehrsunfall mit einem Bagger ereignet. Der schwer verletzte Lenker des Baggers musste geborgen werden. Er wurde in kritischem Zustand mit einem Helikopter in ein Spital geflogen.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.